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Die ewige Russland-Sehnsucht: Was hat es mit der vielfach beschworenen kulturellen Verbundenheit zwischen Deutschland und Russland auf sich? - Eine Spurensuche durch die Geschichte

A. Einleitung

Wer mit AfDlern über das deutsch-russische Verhältnis diskutiert, wird früher oder später mit folgender Argumentationskette konfrontiert werden:

Deutschland habe mit Russland eigentlich viel mehr gemeinsam als mit dem Westen.
Deutschland sei erst nach dem Zweiten Weltkrieg, geradezu zwangsweise, in den Westen integriert worden.
Die Verbindung zu Russland sei deutlich älter und tiefer.
Deshalb müsse Deutschland dringend mehr auf Russland zugehen oder zumindest eine neutrale Vermittlerrolle zwischen dem Westen und Russland einnehmen.“

Neu ist das nicht. Bereits unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieges wurde eine deutsche Sonderrolle diskutiert. Im Jahr 1952 bot Stalin die deutsche Wiedervereinigung im Tausch gegen deutsche Neutralität an (https://de.wikipedia.org/wiki/Stalin-Noten).

Auch die historische Zusammenfassung ist durchaus korrekt. Zwischen Russland und Deutschland, insbesondere Russland und Preußen, gab es über Jahrhunderte viele Verbindungen.
Man hatte die meiste Zeit über eine gemeinsame Grenze. Man trieb Handel und tauschte sich aus. Man unterjochte gemeinsam die Polen und Balten. Russland warb aktiv um deutsche Auswanderer und viele folgten dem Ruf (Moskaus „Deutsche Vorstadt“, Russlanddeutsche). Man führte Kriege gegeneinander (7-jähriger Krieg) und zusammen gegen einen gemeinsamen Feind (Napoleonische Kriege).
Man kannte sich, man stritt sich, wie gute Nachbarn das eben tun.

Es ist sicher nicht falsch zu behaupten, dass bis zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert das deutsch-russische Verhältnis etwa genauso gut war wie das deutsch-englische und deutlich besser als das deutsch-französische (Stichwort: Erbfeind).

Aber diese Zeit ist nun schon über 100 Jahre her. Viele Umstände haben sich drastisch verändert. Die wichtigste Veränderung ist aus meiner Sicht, dass Deutschland seit mittlerweile 80 Jahren eine freiheitliche Demokratie nach westlichem Vorbild ist, während Russland weiterhin eine Autokratie ist, die sich nicht allzusehr vom russischen Kaiserreich unterscheidet.

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B. Die deutsch-russische Verbundenheit Ende des 19. Jahrhunderts

Der aus meiner Sicht wesentliche Faktor für die deutsch-russische Verbundenheit Ende des 19. Jahrhunderts war der Gegensatz zu den westlichen Demokratien.
Während Frankreich, England und die USA Demokratien waren, waren Deutschland und Russland im Großen und Ganzen weiterhin Monarchien mit gewissen demokratischen Elementen.

Aus diesem Grund waren die Parallelen der gesellschaftlichen Diskussionen zwischen Deutschland und Russland größer als zwischen Deutschland und den Westmächten.

Während die Monarchen und Adligen im Westen bereits weitestgehend verbürgerlicht waren, kämpften sie in Deutschland und Russland weiterhin darum, ihre Privilegien zu erhalten und nicht einer Revolution zum Opfer zu fallen.
Entsprechend hatte es das Bürgertum in Deutschland und Russland anders als ihre westlichen Pendants nicht fertiggebracht, sich vom Joch der Adelsherrschaft zu befreien, und war deshalb an den politischen Katzentisch verbannt. Weil das Bürgertum in Deutschland und Russland politisch kaum etwas zu sagen hatte, widmete es sich stattdessen mit Hingabe dem Privaten, der Kunst und Musik (Biedermeier, etc.).
Umgekehrt könnte man auch sagen, dass dem deutschen und russischen Bürgertum politischer Einfluss schlicht weniger wichtig war als ihren westlichen Kollegen (Bückbürgertum?).

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C. Exemparische Zitate aus Thomas Manns "Betrachtungen eines Unpolitischen"

Beim Studium des Wikipedia-Artikels zum deutsch-russischen Verhältnis bin ich über dieses Werk eines nicht ganz unbedeutenden deutschen Schriftstellers gestolpert:

https://de.wikipedia.org/wiki/Betrachtungen_eines_Unpolitischen
https://digital.ulb.hhu.de/ihd/content/titleinfo/11865933

In seinem 1918 erschienen Buch „Betrachtungen eines Unpolitischen“ versuchte Thomas Mann, die angeblichen Unterschiede in der Geisteshaltung zwischen Deutschland und den westlichen Demokratien herauszuarbeiten.
Dabei nahm er mehrfach Bezug auf den namhaften russischen Schriftsteller Dostojewski (z.B. Kapitel: Der Protest, S. 1ff.).

Im Zentrum von Manns Argumentation steht der angebliche Gegensatz zwischen Kultur und Zivilisation:

>„Der Unterschied von Geist und Politik enthält den von Kultur und Zivilisation, von Seele und Gesellschaft, von Freiheit und Stimmrecht, von Kunst und Literatur; und Deutschtum, das ist Kultur, Seele, Freiheit, Kunst und nicht Zivilisation, Gesellschaft, Stimmrecht, Literatur.“
(Kapitel: Vorrede, S. 33)

Deutschtum sei also Freiheit anstelle von Stimmrecht, Geist anstelle von Politik.

Über den Philosophen Friedrich Nietzsche schrieb Mann folgende Worte:

>Die ungeheure Männlichkeit seiner Seele, sein Antifeminismus, Antidemokratismus, - was wäre deutscher? Was wäre deutscher als seine Verachtung der „modernen Ideen“, der „Ideen des achtzehnten Jahrhunderts“, der „französischen Ideen“, auf deren englischen Ursprung er besteht.
(Kapitel: Einkehr, S. 46)

Die wichtigste französische Idee englischen Ursprungs, an die Mann dabei dachte, dürfte die Demokratie gewesen sein.

Den Komponisten Richard Wagner lobte er dafür, dass dieser sich im Zuge der Märzrevolution 1848

>„als glühender Anhänger des Königstums, als Verächter alles Konstitutionalismus bekannte und Deutschland beschwor, die fremdartigen, undeutschen Begriffe, nämlich den westlichen Demokratismus zum Teufel zu jagen und das einzig heilwirkende altgermanische Verhältnis zwischen dem absoluten König und dem freien Volk wiederherzustellen“.
(Kapitel: Bürgerlichkeit, S. 88, 89)

Diese Geisteshaltung bildete aus meiner Sicht das Herzstück der engen kulturellen Verbindung zwischen Deutschland und Russland vor über 100 Jahren.

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D. Abschluss

Zurück im Hier und Jetzt des 21. Jahrhunderts frage ich mich allerdings, ob das ernsthaft die kulturelle Verbindung ist, an die Deutschland wieder anknüpfen sollte.

In Russland sind viele der Motive weiterhin verbreitet, namentlich der Antifeminismus, der Antidemokratismus und die Ablehnung des Westens.
Putin wird auch nicht müde zu erklären, dass aus seiner Sicht eine Demokratie nach westlichem Vorbild nicht zum russischen Volk passe. Das russische Volk sei anders und brauche deshalb eine Staatsform eigener Art.

Das ist schön und gut, aber das deutsche Volk hat sich nunmal über 80 Jahre an die westliche Demokratie gewöhnt. Ein wesentlicher Pfeiler der ehemaligen Verbundenheit der beiden Völker ist somit weggefallen.
Ironischerweise sind es dabei insbesondere die DDR-Bürger gewesen, die sich besonders undeutsch verhalten haben. Im Gegensatz zu den Wessis haben die Ossis tatsächlich in einer Revolution ihr Recht auf Demokratie erkämpft. Aus Sicht von Mann und Dostojewski wären sie deshalb wohl deutschsprechende Franzosen gewesen.

Gegen ein bisschen Musik von Wagner und Tschaikowski ist sicherlich nichts einzuwenden. Ich behaupte auch nicht, dass die AfD die Abschaffung der Demokratie plant.
Aber jeder Demokrat, auch in der AfD, sollte die Ohren spitzen und genau zuhören, wenn eine deutsch-russische Verbundenheit beschworen wird.

u/Unusual_Problem132 — 13 hours ago
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World War II Veteran and Purple Heart Recipient Shreds Trump Administration

Video credit: PhD student Thomas Kennedy filmed and shared his speech over on Instagram.

Source article: https://www.huffpost.com/entry/101-year-old-veteran-blasts-trump_n_6a442e9ce4b039eff60646f5

Stated Facts: Trump Administration Says 70% of ICE Detainees Do Not Have Criminal Convictions: https://www.newsweek.com/ice-record-detainment-convictions-immigration-trump-admin-2121912

u/Child_of_Crake — 1 day ago

Anja Kohl vom ÖRR findet es empörend, dass sich die AfD nicht von den Angriffen von Linken auf rechte Journalisten distanziert habe

u/baklavaconnoisseur — 18 hours ago

ZDF vs MDR: Hat die AfD ihren Parteitag absichtlich an einem Datum stattfinden lassen, an dem bereits die NSDAP einen Parteitag abhielt?

u/baklavaconnoisseur — 21 hours ago
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Wieso werden Studenten von der Politik so bevorzugt behandelt gegenüber Azubis/Duale Studenten?

Ich finde das System beim BAföG in Bezug auf duale Studierende ziemlich unfair. Rein finanziell kann ein normaler Vollzeitstudent mit BAföG + Minijob besser dastehen als jemand, der dual studiert, arbeitet, keine richtigen Semesterferien hat und deutlich weniger zeitliche Flexibilität besitzt.

Meine Beispielrechnung:

Annahmen:

  • Student wohnt alleine / nicht bei den Eltern
  • unter 25 und familienversichert
  • voller BAföG-Anspruch
  • Bachelor über 3,5 Jahre = 42 Monate
  • Minijob bis zur anrechnungsfreien Grenze
  • dualer Student bekommt den Semesterbeitrag vom Unternehmen gezahlt
  • BAföG-Student zahlt den Semesterbeitrag selbst

Der BAföG-Höchstsatz für Studierende, die nicht bei den Eltern wohnen, unter 25 und familienversichert sind, liegt aktuell bei 855 € pro Monat. (Studierendenwerke)

Dazu darf man bei einem normalen Nebenjob 2026 im Schnitt bis zur Minijobgrenze von 603 € brutto pro Monat verdienen, ohne dass das BAföG gekürzt wird. (BAföG Rechner)

Damit kommt der normale Vollzeitstudent erstmal auf:

855 € BAföG + 603 € Minijob = 1.458 € pro Monat

Natürlich muss BAföG später teilweise zurückgezahlt werden. Aber: Die Rückzahlung ist gedeckelt. Maximal sind es 10.010 €, bei vorzeitiger Einmalzahlung sogar nur 7.857,85 €. Außerdem beginnt die Rückzahlung erst 5 Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer. (BafG)

Auf 42 Monate Studium gerechnet sind das nominal:

7.857,85 € / 42 = 187,09 € pro Monat

Also:

855 € - 187,09 € = 667,91 € effektiver BAföG-Vorteil pro Monat

Wenn man Inflation berücksichtigt, ist die Rückzahlung real noch weniger wert, weil man das Geld erst Jahre später zurückzahlt. Bei einer groben Inflationsannahme von ca. 2,6 % kommt man auf ungefähr:

ca. 698 € effektiver BAföG-Vorteil pro Monat

Die EZB strebt mittelfristig 2 % Inflation an, und die deutsche Inflationsrate lag im Mai 2026 bei 2,6 %, daher ist eine solche Inflationsbetrachtung zumindest nicht völlig aus der Luft gegriffen. (European Central Bank)

Dann:

698 € BAföG-Vorteil + 603 € Minijob = 1.301 € pro Monat

Jetzt noch Semesterbeitrag abziehen. Die Bundesagentur für Arbeit nennt für staatliche Hochschulen ca. 250–350 € pro Semester, also nehme ich als Durchschnitt 300 € pro Semester = 50 € pro Monat. (Bundesagentur für Arbeit)

Damit landet der normale BAföG+Minijob-Student bei:

1.301 € - 50 € = ca. 1.251 € pro Monat

Und jetzt der Vergleich zum dualen Studium:

Viele duale Studenten bekommen netto ungefähr 900–1.050 € im Monat, je nach Branche, Unternehmen und Jahr. Brutto liegen viele Vergütungen grob im Bereich 700–1.500 €, bei Spitzenunternehmen auch höher; ein Qualitätsreport zum dualen Studium nennt durchschnittlich 1.169 € monatliche Vergütung. (Wegweiser Duales Studium)

Der entscheidende Punkt: Ein dualer Student kann zwar theoretisch BAföG beantragen, aber die Vergütung aus dem dualen Studium wird nicht wie ein normaler Nebenjob behandelt. Einkommen aus einem Ausbildungsverhältnis wird ohne den normalen Freibetrag angerechnet. (BafG)

Heißt praktisch:

Fall Effektiv verfügbar
Normaler Student mit BAföG + Minijob, nach Semesterbeitrag ca. 1.251 €/Monat
Dualer Student, Semesterbeitrag vom Unternehmen bezahlt ca. 900–1.050 €/Monat netto

Differenz:

ca. 200–350 € pro Monat zugunsten des normalen BAföG+Minijob-Studenten

Über 3,5 Jahre:

200–350 € × 42 Monate = ca. 8.400–14.700 € Unterschied

Und das ist der Teil, den ich unfair finde:

Der duale Student arbeitet deutlich mehr strukturiert und verpflichtend. Ein duales Studium kombiniert Hochschule und Unternehmen, ähnelt laut Bundesagentur für Arbeit eher einer Berufsausbildung als einem normalen Hochschulstudium und stellt hohe Anforderungen an die Zeitplanung. (Bundesagentur für Arbeit)

Außerdem hat man im dualen Studium oft keine normalen Semesterferien wie klassische Studierende, sondern verbringt die Zeit außerhalb der Hochschule im Unternehmen. Urlaub läuft dann eher wie bei Arbeitnehmern über die Praxisphasen. (Wegweiser Duales Studium)

Ein zusätzlicher Minijob ist dadurch für viele dual Studierende realistisch kaum machbar. Man hat Hochschule, Praxisphasen, Anwesenheitspflichten, Prüfungen, Projektarbeiten und im Zweifel noch Pendeln zwischen Hochschule und Betrieb.

Ein normaler Vollzeitstudent kann dagegen in vielen Studiengängen relativ problemlos einen Minijob machen — natürlich nicht in jedem Fach gleich gut. Bei Medizin, Jura oder sehr zeitintensiven/laborlastigen Naturwissenschaften ist das deutlich schwieriger. Aber in vielen anderen Studiengängen sind 8–10 Stunden Minijob pro Woche realistisch.

Mein Punkt ist nicht, dass BAföG schlecht ist. Im Gegenteil: BAföG ist finanziell extrem attraktiv, besonders wegen Zuschussanteil, Rückzahlungsdeckel und später Rückzahlung.

Mein Punkt ist:
Das System behandelt den Minijob des normalen Studenten deutlich großzügiger als die Vergütung eines dualen Studenten, obwohl der duale Student oft mehr Verpflichtungen und weniger Freizeit hat.

Dadurch kann es passieren, dass jemand, der „nur“ studiert und nebenbei minijobbt, am Ende monatlich besser dasteht als jemand, der dual studiert und faktisch schon im Berufs-/Ausbildungsalltag steckt.

Finde nur ich das unfair, oder übersehe ich etwas?

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u/MainPackage2847 — 1 day ago

habe nen guten Kommentar zum Aufmarsch der Linken in Erfurt gefunden:

Noch ehe die erste Stimmkarte beim Wahlparteitag der AfD gezückt wurde, stand der Sieger schon in den frühen Morgenstunden fest: der Parteitag selbst. Denn was war da im Vorfeld nicht alles groß angekündigt worden? Blockiert, verhindert, gestürmt werden sollte diese Zusammenkunft der aktuell in den Umfragen führenden Partei.

Eine Zusammenkunft wohlgemerkt, die eine Partei abhalten muss, will sie den Anforderungen von Gesetz und Verfassung genügen. Parteien müssen sich demokratisch organisieren, ihre Vorstände müssen gewählt, ihre Amtsträger müssen der Basis Rede und Antwort stehen. Wer ihnen das Recht nimmt, dieser Pflicht zu genügen, handelt undemokratisch.

Weil es den Militanten von „Widersetzen“ und Co. nicht gelungen ist, den AfD-Bundesparteitag zu blockieren und zu verhindern, haben heute auch in Erfurt Demokratie und Rechtsstaat gewonnen. Gewonnen hat außerdem die Polizei, deren Einsatzkonzept voll aufgegangen ist. Schon in der Nacht wurden die entscheidenden Zufahrtswege freigehalten, die Busse mit den Delegierten losgeschickt. Von denen waren die meisten schon am Tagungsort, da lagen im Antifa-Camp die meisten noch in den Schlafsäcken.

Die Kehrseite: Dafür brauchte es die 8.000 Polizisten aus dem gesamten Bundesgebiet, die ihre Knochen für Rechtsstaat, Freiheit und Demokratie herhalten mussten – samt der damit verbundenen Kosten für den Steuerzahler. Die Kehrseite auch: Der Frust der Linksextremen, die höchstens ungenutzte Feldwege und leere Autobahnen blockierten, entlud sich später am Rande der Protestdemonstrationen in Gewalt – unter anderem an Pressevertretern, die attackiert und verletzt wurden.

Jene in Parteien oder Gewerkschaften, die immer noch Gewaltbereite und Linksextreme als Bündnispartner im „Kampf gegen rechts“ dulden, die als politische Entscheidungsträger Steuergeld in dubiose Nichtregierungsorganisationen pumpen und damit zumindest indirekt auch solche Eskalierer finanzieren, können sich ihre Krokodilstränen über die Gewalt und die Sachbeschädigungen sparen.

Faustschläge, Tritte, Steinwürfe, Niederbrüllen und Einschüchtern haben nichts mit „Zivilgesellschaft“ zu tun. Im Gegenteil. Solch ein Verhalten ist unzivilisiert. Wem der Schutz der Demokratie wirklich am Herzen liegt, wem es wirklich ernst ist mit dem Kampf gegen gesellschaftliche Spaltung und gegen „Hass und Hetze“, der muss sich endlich im Vorfeld glaubwürdig von den wahren Extremisten distanzieren.

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u/FelixFey — 2 days ago

Linksextreme wollten den Zugang zum AfD-Parteitag blockieren - die Politiker sind jedoch einfach früher aufgestanden und die Blockade hat nicht funktioniert

u/BrushCharacter8186 — 2 days ago

Frage an die AfD-Fans im Sub: Ist es Zufall, dass der AfD-Parteitag auf den Tag genau 100 Jahre nach einem wichtigen NSDAP-Parteitag stattfindet?

Vom 3. bis 04.07.1926 fand im Thüringischen Weimer der erste NSDAP-Reichsparteitag nach Auslaufen des Parteiverbots statt.
Von 1923 bis 1925 war die NSDAP reichsweit verboten gewesen, nachdem Hitler 1923 mit einem Putschversuch kläglich gescheitert war. Der Parteitag 1926 markiert meines Wissens deshalb so eine Art Wiedergeburt der Partei - wie ein Phoenix aus der Asche. Ab dann begann der politische Durchmarsch der nächsten Jahre.

Wollt ihr mir ernsthaft erzählen, dass es reiner Zufall ist, dass die AfD vom 4. auf den 05.07.2026 ihren Bundesparteitag abhält? Sogar ebenfalls in Thüringen, wenn auch in Erfurt und nicht in Weimar.

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Edit:
Das Gewimmer in den Kommentaren finde ich ehrlicherweise ziemlich lustig.

Ein Bekannter von mir feiert am 20.04. regelmäßig einen "Geburtstag". Der hat aber wenigstens die Ehrlichkeit, leicht verschämt zu gucken, wenn man seinen Dogwhistle versteht, und ihm sagt, dass man das Scheiße findet.

Ich brauche euch sicher nicht sagen, welche Partei der Kollege wählt. Natürlich steht der nicht repräsentativ für die gesamte AfD, hoffe ich jedenfalls.
Aber wenn ihr dann so ein Datum für euren Parteitag wählt, dürft ihr euch nicht über den Vergleich beschweren!

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u/Unusual_Problem132 — 3 days ago

Der Massenmörder aus Stade soll nach neuesten Erkenntnissen ein Pädophiler aus der Türkei sein - linke NGO setzte sich für ihn ein

u/baklavaconnoisseur — 3 days ago
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Abschaffung der telefonischen Krankschreibung: Wenn Bürger wie Kinder behandelt werden und der Wettbewerb wichtiger als die Gesundheit ist...

u/No_Twist6127 — 4 days ago