„Wir verlieren langsam die Kontrolle“
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„Wir verlieren langsam die Kontrolle“

„Die Arche“ betreut in Berlin rund 1000 Kinder und Jugendliche. Bundesweit erreicht die christliche Hilfsorganisation in 40 Einrichtungen 11.500 junge Menschen. Der Migranten-Anteil beträgt 80 Prozent.

„Viele von ihnen sind nicht mehr demokratisierbar“ Büscher berichtet von immer jüngeren Gewalttätern aus seinem Umfeld. „Messer sind für viele Jugendliche nichts Ungewöhnliches mehr. Wir haben bei uns schon Elfjährige mit Stichwaffen erwischt.“ Gleichzeitig beobachtet er einen wachsenden Einfluss streng religiöser Milieus. „Die Jugendlichen gehen von der Arche zurück in ihre Familien und werden dort radikalisiert. Antisemitismus und islamistische Denkweisen sind da teilweise normal. Auch den Terror-Anschlag auf den CSD hat hier keiner verurteilt. Viele unterstützen leise die Propaganda des IS. Was da auf uns zukommt, ist eine Katastrophe. Viele von ihnen sind nicht mehr demokratisierbar.“ Büscher und seine Arche-Mitarbeiter stoßen täglich an ihre Grenzen: „Im Prinzip bräuchten wir für jeden Geflüchteten einen Sozialarbeiter. Denn irgendwann werden sie sich gegen uns wenden.“

Im Juni veröffentlichte der Berliner Senat eine Studie zu religiösem Mobbing an Schulen. Befragt wurden 14.000 Schüler. Die Ergebnisse: besorgniserregend. Demnach finden 40 Prozent der muslimischen Neuntklässler, dass religiöse Regeln Vorrang vor Schulregeln haben sollten.

Besonders erschüttert hat Wolfgang Büscher ein Fall aus dem Umfeld einer Arche-Mitarbeiterin: „Die Freundin ihrer Tochter, eine 18-jährige Syrerin, soll gegen ihren Willen verheiratet werden. Der Ehemann wird gezielt gesucht. Solche Geschichten hören wir immer wieder.“

Arche-Sprecher wird in sozialen Netzwerken bedroht

Auch persönlich zahlt Büscher einen Preis für seine Arbeit. Mittlerweile wird der Arche-Sprecher regelmäßig in sozialen Netzwerken bedroht: „Büscher muss weg“, „Wann ist er endlich tot?“. Andere forderten, er solle „geschächtet“ werden. „Wir sind vorsichtig geworden“, so der Sprecher.

Sorge vor Wahl in Berlin

In vier Wochen wird in Berlin ein neuer Senat gewählt. Büscher sieht die politische Entwicklung an beiden Rändern mit Sorge. „Die Linke ist genauso gefährlich wie die AfD“, sagt er. Seine Begründung: „Die AfD spitzt die Probleme zu, die Linke verweigert jede kritische Diskussion über Missstände in migrantischen Milieus.“ In den neuesten Wahlprognosen liegt Die Linke mit fast 20 Prozent gleichauf mit der CDU und knapp vor der AfD.

Seine düstere Prognose: „Wenn wir den Kindern und Jugendlichen keine Perspektive geben, werden sich immer mehr gegen unser System wenden. Dann können wir die Entwicklung nicht mehr kontrollieren.“

u/Eclator — 1 day ago
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Welche konkreten Maßnahmen befürwortet ihr bei deutschen oder nicht abschiebbaren Gewalttätern?

Bei ausländischen Tätern wird häufig gefordert, Warnsignale früher ernst zu nehmen und weitere Taten konsequent zu verhindern.
Mich interessiert, ob dieser Maßstab auch bei deutschen Tätern gilt.
Ich habe deshalb einige Fälle zusammengestellt, in denen Abschiebung keine Antwort sein kann. Welche Maßnahmen haltet ihr dort für sinnvoll: Jugendhilfe, Therapie, Anti-Gewalt-Programme, engere Überwachung, längere Haft oder etwas anderes?
Es geht nicht darum, Straftaten zu entschuldigen. Es geht um die nüchterne Frage, was vor der nächsten Tat geschehen soll.
Wer Prävention ablehnt, sollte zumindest sagen, welche Alternative er anbietet.

u/Eclator — 17 days ago
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Absoluter Fiebertraum

Aus dem Artikel:

„Wadephul will Entschädigungszahlen im Bundeshaushalt nun einen konkreten Titel geben. Das ist ambitioniert – erst recht in Zeiten knappster Kassen und emotionaler Verteilungskämpfe.

„Aber wir können die Debatte doch nicht für beendet erklären, wenn sie von unseren Partnern nicht für beendet erklärt worden ist.“ Und einen „Schlussstrich“ hat Polen zwar – 1953 bereits und auch im Zwei-plus-vier-Vertrag – juristisch akzeptiert, aber nie politisch.

Wadephul hat jetzt als Außenminister ein Fass aufgemacht. Über konkrete Geldsummen hat er nichts gesagt. Aus gutem Grund. Von polnischer Seite kamen schon einmal „Mondsummen“ ins Spiel – in der Größenordnung von zwei bis drei kompletten Bundeshaushalten. Es ging schon einmal über die Billionengrenze. Das sind 1000 Milliarden.

Darum fällt auch auf, dass Wadephul mit der konkreten Ankündigung von Entschädigungszahlungen weit über das hinausgeht, was die Grüne Baerbock bereit war, zu diskutieren.“

u/Eclator — 2 months ago

Brauchen wir nicht eigentlich mehr CO2?

CO2 ist nicht per se lebensfeindlich. Es ist Pflanzennährstoff, kann Wachstum, Begrünung, landwirtschaftliche Produktivität und Wassernutzungseffizienz fördern und war auch in früheren Erdzeitaltern mit reichem Leben vereinbar. Nördliche Breiten könnten von höheren Temperaturen, längeren Vegetationsperioden und erhöhter CO2 Verfügbarkeit profitieren, etwa durch eine Ausweitung landwirtschaftlich nutzbarer Flächen oder höhere Erträge bestimmter Kulturen. Historisch betrachtet gab es zudem Erdzeitalter mit deutlich höheren CO2 Konzentrationen, in denen reiches Leben existierte.

reddit.com
u/Eclator — 3 months ago
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Zwei Jahre Bezahlkarte für Geflüchtete: Die Rechnung geht nicht auf

taz.de
u/Eclator — 3 months ago