
Half a million dead but just 40 sq km gained in six months: Impact of Putin’s devastating war in numbers
Läuft alles nach Plan, in 10 Jahren hat Russland keine Männer mehr zwischen 25 und 35

Läuft alles nach Plan, in 10 Jahren hat Russland keine Männer mehr zwischen 25 und 35
Ich bin es so leid. Ich verfolge das Thema seit mittlerweile über 15 Jahren. Wir waren in Deutschland wirklich gut aufgestellt. Es gab mehrere(!) heimische Firmen mit verschiedenen Ansätzen, die teilweise produktionsreife Anlagen hatten.
Es kam wie immer: die Politik hatte andere Prioritäten. Statt auf Recycling wurde auf Rumheulen gesetzt: das böse China hat die ganzen seltenen Erden, wie gemein. Bringt man Akkus heute bei uns zum Wertstoffhof, landen die noch immer beim Altmetall: kein Wunder, wenn der greise Geschäftsführer ehrenhalber (was nicht heißt dass er nicht bezahlt wird, es heißt nur, dass er sich für den Posten nicht wie andere qualifizieren musste) der Stadtwerke Elektromobilität für eine Modeerscheinung hält.
Die Banken waren ebenfalls unzufrieden: die wirklich interessanten Autoakkus hielten erst deutlich länger als (von den Banken und der Öffentlichkeit, belogen von den mittlerweile nachgewiesenermaßen gekauften Medien) erwartet und wurden dann auch noch als Heimspeicher zweitverwertet statt recycelt.
Und so gingen die Firmen eine nach der anderen pleite. Die Anlagen wurden verkauft. Wohin? An irgendwelche Idioten in Asien, die man mit dem nutzlosen Schrott über den Tisch zog.
Und jetzt wird Recycling doch langsam interessant. Die ersten großen Akkus werden 20 Jahre alt und damit langsam fällig. Leider ist das ein Zeitrahmen, der im westlichen Kapitalismus nicht en vogue ist. Für die Politik schon gar nicht, da ist höchstens die nächste Wahlperiode von Interesse, aber eigentlich auch nur einige Wochen vorher: kein Politiker hat mehr einen Planungshorizont größer als zwei Wochen. Manche erinnern sich am Abend nicht mehr, wofür sie am Morgen gestimmt haben (die SPD vergisst gar dass sie in der Regierung ist und die Arbeitnehmerrechte mitbeschnitten hat).
Daher: Glückwunsch an die Tüftler! Ein verdienter Preis.
Nach § 14 Abs. 2 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) ist eine sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen regulär auf maximal zwei Jahre bei höchstens dreimaliger Verlängerung begrenzt. Eine Ausweitung dieser Höchstdauer auf vier Jahre ist derzeit Gegenstand politischer Reformdiskussionen der Bundesregierung, jedoch rechtlich noch nicht final beschlossen. Bereits jetzt erlaubt der Gesetzgeber jedoch spezifische Ausnahmen von der Zweijahresgrenze: Bei Unternehmensneugründungen ist eine sachgrundlose Befristung für bis zu vier Jahre zulässig (§ 14 Abs. 2a TzBfG), während bei älteren Arbeitnehmern ab 52 Jahren unter bestimmten Voraussetzungen sogar bis zu fünf Jahre möglich sind (§ 14 Abs. 3 TzBfG). Zudem können Tarifverträge abweichende Regelungen zur Höchstdauer festlegen (§ 14 Abs. 2 Satz 3 TzBfG). Weiterführende Details und gewerkschaftliche Positionen dazu bieten die Erläuterungen von ver.di sowie der offizielle Gesetzestext des TzBfG.
Jetzt werden die Leute immerhin nicht mehr durch die WM von den Zuständen im Land abgelenkt. Brot und Spiele sind also früh vorbei.