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Erfahrungen als Lehrer an Schule mit hohem Flüchtlingsanteil - Es ist noch viel schlimmer als ihr glaubt

Hallo allerseits,

ich habe Mathematik studiert und arbeite derzeit, auch aufgrund der aktuell prekären Arbeitsmarktlage, als Lehrer im Seiteneinstieg an einer Realschule im Ruhrpott. Der Anteil an Flüchtlingen ist an meiner Schule so wie an vielen anderen Schulen hier in der Region ziemlich hoch.

Die meisten Flüchtlinge werden in seperaten Integrationsklassen unterrichtet, da aufgrund des desolaten Bildungsstands eine Eingliederung in den Regelunterricht schlicht nicht möglich ist. Zwei solcher Integrationsklassen unterrichte ich mehrmals die Woche und wollte hier einfach mal meine Erfahrungen mit euch teilen. Ich war schon vor Antritt meines derzeitigen Jobs der aktuellen Migration gegenüber äußerst kritisch, aber meine Erlebnisse im Schuldienst lassen meine damaligen schlimmsten Befürchtungen wie eine wohlwollende Utopie erscheinen.

Für den Kontext: Ein Gros der Integrationsklassen besteht aus in Spanien geborenen Marrokanern, ansonsten sind aber auch Syrer, Afghanen und Roma zahlenmäßig stark vertreten. Der übrige Rest ist ein wildes Potpourri aus Ukrainern und Flüchtlingen aus anderen arabischen oder muslimischen Ländern wie dem Libanon oder Somalia. Eine Klasse setzt sich vor allem aus jüngeren Schülern zwischen 11 und 13 Jahren zusammen, die andere Klasse besteht vor allem aus Teenagern, die um die 16 Jahre alt sind.

Nun eine kleine Zusammenfassung meiner Beobachtungen:

  • In etwa die Hälfte der Klassen sind nicht nennenswert in ihrer eigenen Sprache alphabetisiert, knapp über die Hälfte versteht, auch teils nach Jahren im hiesigen Schulsystem, im etwa so gut Deutsch wie ich Mandarin

  • Zumindest in Mathe (bei den anderen Fächern kann ich es nur arg beschränkt beurteilen) ist der Bildungsstand ein absolutes Fiasko, selbst bei den älteren Schülern. Wirklich absolut einfachste Rechenaufgaben (5+6 oder 7-4) bereiten schon große Schwierigkeiten. Die Ursache scheint oft kognitiver Natur zu sein, denn selbst, wenn ich die Zahlen durch Gegenstände verdeutliche, sind viele Schüler nicht imstande, entsprechende Aufgaben zu lösen

  • Aktuell ist Ramadan. Ukrainische Schüler, die nicht fasten, müssen, wenn sie etwas trinken oder essen wollen, den Raum verlassen. Das ist einerseits eine von den Klassen selbst auferlegte Regel, wird andernseits aber auch von großen Teilen des übrigen Lehrpersonals und der Sozialarbeiterin geduldet oder gar aktiv befürwortet

  • Einige männliche Schüler weigern sich aus Glaubensgründen, neben weiblichen Schülerinnen zu sitzen. Dies wird ebenfalls toleriert.

  • Schlägereien sind an der Tagesordnung und das ist keine Übertreibung. Es findet tatsächlich annähernd täglich mindestens eine Schlägerei statt.

  • Vernünftig geführte Schulmappen oder allgemein ein pfleglicher Umgang mit Schulmaterialien existiert nicht. Die meisten kommen bloß mit den Klamotten, die sie am Leibe tragen, in den Unterricht.

  • Etwa die Hälfte der Klasse mit den älteren Schülern verspätet sich zur ersten Stunde stets um mindestens 10, gut und gerne mal 20 oder 30 Minuten. Auch nach den Pausen ist die Klasse eigentlich jedes Mal erst 10 Minuten zu spät wieder beisammen.

  • Während des Ramadans schläft, ebenfalls vom sonstigen Schulpersonal toleriert, ein guter Anteil regelmäßig im Unterricht, indem der Kopf auf den Tisch gelegt wird

  • Weibliche Schülerinnen werden regelmäßig mit stark obszönen Begriffen belegt. Die Ahndung solcher Äußerungen findet entweder gar nicht oder dermaßen zurückhaltend statt, dass einer Wiederholung Vorschub geleistet wird

  • An Elternsprechtagen ist mit 90 Prozent der Eltern, auch nach mehrjährigem Aufenthalt in Deutschland, nur über Dolmetscher zu kommunizieren

  • Vor ein paar Tagen erzählten mir einige Schüler stolz, welche neuen Handymodelle ihre Geschwister und Eltern denn so haben, die wohlgemerkt fast ausschließlich Transferleistungen empfangen

  • Weibliche Kolleginnen haben es grundsätzlich schwieriger als meine Geschlechtsgenossen, die meistens zumindest rudimentär respektiert werden

  • Einige Schüler erscheinen oft monatelang ohne Entschuldigung nicht in der Schule

  • Eine Ablehnung anderer Religionen ist in vielen Situationen sehr deutlich zu vernehmen

  • Bei Gruppenarbeiten in anderen Fächern, die sich über Wochen erstrecken, haben die Resultate einen Umfang, der sich von Normalbegabten innerhalb von fünf Minuten bewerkstelligen lässt

  • Es findet keine Durchmischung mit anderen Schülern statt. Man bleibt gerne unter sich. Auch unter den Flüchtlingen bilden sich meistens Gruppen gemäß den entsprechenden Herkünften.

Bei all den negativen Eindrücken gibt es ein paar positive Erfahrungen. Eine Handvoll Schüler gibt sich tatsächlich Mühe und macht Fortschritte. Diese Schüler sind auch der einzige Grund, dass einem die Arbeit nicht als vollkommen zwecklos erscheint.

Ich selber versuche, im Rahmen meiner Möglichkeiten gegenzusteuern, was aber kaum möglich ist, wenn die Rückendeckung seitens des Kollegiums und der Schulleitung fehlt. In einigen Punkten habe ich bereits kapituliert, weil ein entsprechendes Engagement einem bloß die Nerven kaputt macht, ohne etwas zu ändern.

Viele der älteren Schüler verlassen unser Bildungssystem in absehbarer Zeit und damit verliert der Staat die so ziemlich einzige Möglichkeit, irgendwie noch Einfluss zu nehmen. Ich befürchte, dass die Situation an anderen Schulen oft kaum besser ausschaut. Das führt dazu, dass wir Jahr für Jahr Schulabgänger in die freie Wildbahn entsenden, die weder schreiben, lesen noch absolut grundlegendste Grundschulmathematik beherrschen. Solche Menschen sind für keine Art der Arbeit verwertbar und dazu verdammt, ein Leben lang in unserem Sozialsystem dahinzusiechen.

Gerade die muslimischen und afrikanischen Schüler haben häufig für deutsche Verhältnisse absurd viele Geschwister. Wenn man davon ausgeht, dass diese Reproduktionsrate sich nicht mit der aktuellen Generation bricht, sondern vielleicht gar bei den im Vergleich zu den Herkunftsländern fantastischen Bedingungen hier in Deutschland (nicht für Einheimische, aber für Menschen aus Ländern mit einem pro Kopf BIP von 800$ gewiss) ansteigen wird, verstärken sich die Probleme exponentiell.

Mir fehlt jegliche Fantasie, wie man die uns bevorstehende Katastrophe noch irgendwie abwenden könnte und das frustriert mich zunehmend. Wollte das einfach mal mit euch teilen. Danke an die, die bis zum Ende des Textes dabei geblieben sind und sich mein Gejammer gegeben haben.

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u/DerGigantAusDemAll — 23 hours ago
▲ 135 r/DePi

Flüchtigen Kriminellen das Buergergeld streichen

Nur dass ich das richtig verstehe "flüchtigen Kriminellen das Buergergeld streichen"

Wir suchen also Leute mit Haftbefehl und überweisen ihnen das Buergergeld weiterhin.

Echt jetzt?

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u/Just_Housing8041 — 20 hours ago
▲ 77 r/DePi

Was sind eure rechtesten Positionen?

Da der andere Type vorhin nach den linkesten Positionen gefragt hat und ich jetzt den Verdacht habe, dass dieser Sub insgesamt doch recht Links sein könnte (nur eben nicht geistesgestört), dachte ich, ich frage mal in die andere Richtung.

Was mich selbst angeht:

- Wir brauchen eine klare Remigration. Dh. alle raus ohne Bleibeberechtigung und Staatsbürgerschaften, die illegal erschlichen wurden, rückgängig machen.

- Wir müssen die Staatsausgaben dramatisch reduzieren. Dafür sollten wir die ganzen NGOs absägen, keine Sozialleistungen mehr bis auf das absolute, unterste Minimum an nicht-Staatsbürger

- Wir brauchen einen radikalen Bürokratieabbau, und zwar einen, der auch Funktioniert a'la Milei.

- Wir müssen eine stabile und günstige Energieversorgung sicherstellen, selbst wenn das dann das Klima belastet. Die beste Möglichkeit hierzu wäre eine Modernisierung der Atomkraftwerke gewesen. Neubau dauert länger, aber auch eine Option.

- Bezüglich Russland müssen wir schauen, dass wir eine gute Balance finden zwischen kein Appeasement aber auch keine totale Ablehnung von Verhandlungsbemühungen.

Was habt ihr so?

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u/RareRandomRedditor — 4 days ago
▲ 54 r/DePi

Was sind eure linkesten Positionen?

Ich weiß welches Thema hier uns eint, aber lasst uns mal gesund streiten.

Meiner Meinung nach ist nicht alles für das sich Linke eingesetzt und errungen haben schlecht.

Einen 8h Arbeitstag mit 2 freien Tagen feier ich hart. Dass es Gewerkschaften gibt, ist an und für sich auch super, selbst wenn Gewerkschaften in jüngster Zeit glauben, dass Wahlwerbung gegen die AfD ihr Brot und Butter wären. Herr antiquitierterwechsel hat vielleicht ein Wort zu VereinigungCockpit oder Gewerkschaften an und für sich im pro/kontra zu sagen. Der Rest ist auch herzlich eingeladen.

Grüne Energie im Mix finde ich auch super, solange sie keinen Standortnachteil für Unternehmen bedeutet. Jedenfalls geiler als Kohlekraftwerke, bei denen die Menschen die nebenan wohnen ungewollt eine Schachtel rauchen (übertrieben) oder Atommüll der über 200.000 Jahre problematisch sein wird (nicht übertrieben), sofern wir ihn nicht anderweitig früher verwenden und in andere Isotope wandeln, deren Halbwertszeit deutlich geringer ist.

Den Treibhauseffekt gibt es, ohne ihn wäre die Erde frostig kalt, ganzjährig, überall.

Grüne Energie ohne gute Speicher, die wirtschaftlich mithalten können wird am Markt scheitern, insbesondere wenn der Strompreis mal negativ wird, das weiß ich auch.

Zu guter Letzt gibts noch das Problem der Vermögensverteilung und ich habe eigentlich kein Problem damit, dass jemand super reich wird, ich möchte das selbst für mich nicht. Ich habe eher das Problem, dass selbständigwerden mit so vielen Knüppeln zwischen die Beine geregelt wird, dass man nicht mal Bock hat es zu versuchen in GerMoney, da man erstmal zum Anwalt muss, bevor man einen Kunden bedient. Kleinunternehmer werden so im Keim erstickt, bevor sie sich trauen.

Jetzt seid ihr dran.

Gebt mir Gegenwind.

Gebt mir eure linkesten Standpunkte

Gebt mir liberale Standpunkte (vielleicht lebt die FDP wieder auf, aber heute bin auch abergläubisch) :D

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u/BellyButtonLintEater — 4 days ago
▲ 77 r/DePi

ZDF-Doku: „Das System macht Missbrauch einfach“ – ZDF-Reporterin zieht bitteres Fazit nach Bürgergeld-Doku

welt.de
u/Waldelefant — 3 days ago
▲ 32 r/DePi

Marsch durch die Institutionen

Marschieren gilt als rechtss. Aber der Marsch durch die Institutionen ist untrennbar mit links verbunden.

Wo erkennt ihr dies? Es ist für mich Teil eines Erklärungsansatzes für die in Deutschland vollzogenene Politik, die gelegentlich so wahrgenommen wird, dass sie dem deutschem Interesse schadet.

Das Thema ist verbunden mit dem Demokratiefizit wo etwa essentielle Freiheitsrechte beschnitten werden.

Als Beispiel die Verfassungsgerichte wo die alt-Parteien eine Übereinkunft haben die Sitze untereinander paritätisch aufzuteilen. Die linksgrüne Handschrift einiger Entscheidungen ist erkennbar

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u/Chemical-Werewolf-69 — 3 days ago
▲ 98 r/DePi

Trotz „Masterplan”-Debakel: Steuergeld für „Correctiv” - Insgesamt erhielt das Unternehmen seit 2016 2,5 Millionen Euro

Thema: Sinnlose Ausgabenposten. Bei den Aktivisten dieser NGOs handelt es sich meist um Personen aus der selbsternannten Antifa-Szene. Der Kampf gegen Rechts richtet sich bei diesem Personenkreis auch gegen die Union und selbst gegen Liberale Kräfte, dennoch gelingt es der Union offenbar nicht den Geldhahn abzudrehen. Wann spart die Bundesregierung das Geld für fragwürdige Politaktivisten endlich ein?

focus.de
u/Waldelefant — 5 days ago