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🇩🇪 Kannst du Deutschland besser regieren
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🇩🇪 Kannst du Deutschland besser regieren

Ich habe in den letzten Monaten ein kostenloses Politik-Strategiespiel entwickelt: Werde Kanzler.

Du übernimmst die Regierung, bildest Koalitionen, triffst politische Entscheidungen und versuchst, Deutschland erfolgreich durch Krisen und Wahlen zu führen. Jede Entscheidung hat Auswirkungen – es gibt selten einfache Lösungen.

Ich würde mich sehr über euer Feedback freuen. 😊

👉 https://werdebundeskanzler.de

u/werdebundeskanzler — 12 hours ago
▲ 463 r/PolitikBRD+3 crossposts

Informationsfreiheitsgesetz: Sieht so aus, als hätte da jemand was zu verbergen

zeit.de
u/rawa27 — 2 days ago

Vermögensdimensionen in Deutschland

Wieviele Seiten in dem Buch müssten bedruckt sein, um das Vermögen der winzigen Menge an Überreichen in Deutschland = 5000 Menschen mit >100 Mio Finanzvermögen, gesamt 3 Billionen Finanzvermögen darzustellen?

Wenn man zu den Leuten auf der rechten Seite gehört, kommt man mit ~1,5% Steuern auf ~30% Rendite davon;
dank Vermögensverwalter und Family-Offices;
dank der Stiftung Familienunternehmen und dem Verein Die Familienunternehmer e.V. die Lobbyismus gegen die Erbschaftssteuerreform und Wiedererhebung der Vermögenssteuer betreiben.

Hannes der Trader, oder Tante Erna mit dem Einfamilienhaus, oder Familie Oberhuber mit der Etagenwohnung gehören zu den 1% auf der linken Seite.
Die zahlen alle deutlich mehr Steuern!

Sie wählen aber meistens die Politik für die wenigen Überreichen auf der rechten Seite des Bildes, damit deren extreme Finanzvermögen weiterhin verschont bleiben. Sie glauben, dass sie (schon bald) zu den Reichen auf der rechten Seite gehören, was nicht geschehen wird. Tja…

Nein, das Vermögen der Überreichen und Eliten steckt nicht in der Firma als Betriebsvermögen. Es sind Finanzvermögen in Immobilien, Private Equity, Hedgefonds, etc. Es werden keine neuen Arbeitsplätze damit erschaffen.

Foto: aus dem Buch Toxisch Reich von Sebastian Klein, ehem. Multimillionär und Mitgründer von „Blinkist“.

Wieso werden Studenten von der Politik so bevorzugt behandelt gegenüber Azubis/Duale Studenten?

Ich finde das System beim BAföG in Bezug auf duale Studierende ziemlich unfair. Rein finanziell kann ein normaler Vollzeitstudent mit BAföG + Minijob besser dastehen als jemand, der dual studiert, arbeitet, keine richtigen Semesterferien hat und deutlich weniger zeitliche Flexibilität besitzt.

Meine Beispielrechnung:

Annahmen:

  • Student wohnt alleine / nicht bei den Eltern
  • unter 25 und familienversichert
  • voller BAföG-Anspruch
  • Bachelor über 3,5 Jahre = 42 Monate
  • Minijob bis zur anrechnungsfreien Grenze
  • dualer Student bekommt den Semesterbeitrag vom Unternehmen gezahlt
  • BAföG-Student zahlt den Semesterbeitrag selbst

Der BAföG-Höchstsatz für Studierende, die nicht bei den Eltern wohnen, unter 25 und familienversichert sind, liegt aktuell bei 855 € pro Monat. (Studierendenwerke)

Dazu darf man bei einem normalen Nebenjob 2026 im Schnitt bis zur Minijobgrenze von 603 € brutto pro Monat verdienen, ohne dass das BAföG gekürzt wird. (BAföG Rechner)

Damit kommt der normale Vollzeitstudent erstmal auf:

855 € BAföG + 603 € Minijob = 1.458 € pro Monat

Natürlich muss BAföG später teilweise zurückgezahlt werden. Aber: Die Rückzahlung ist gedeckelt. Maximal sind es 10.010 €, bei vorzeitiger Einmalzahlung sogar nur 7.857,85 €. Außerdem beginnt die Rückzahlung erst 5 Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer. (BafG)

Auf 42 Monate Studium gerechnet sind das nominal:

7.857,85 € / 42 = 187,09 € pro Monat

Also:

855 € - 187,09 € = 667,91 € effektiver BAföG-Vorteil pro Monat

Wenn man Inflation berücksichtigt, ist die Rückzahlung real noch weniger wert, weil man das Geld erst Jahre später zurückzahlt. Bei einer groben Inflationsannahme von ca. 2,6 % kommt man auf ungefähr:

ca. 698 € effektiver BAföG-Vorteil pro Monat

Die EZB strebt mittelfristig 2 % Inflation an, und die deutsche Inflationsrate lag im Mai 2026 bei 2,6 %, daher ist eine solche Inflationsbetrachtung zumindest nicht völlig aus der Luft gegriffen. (European Central Bank)

Dann:

698 € BAföG-Vorteil + 603 € Minijob = 1.301 € pro Monat

Jetzt noch Semesterbeitrag abziehen. Die Bundesagentur für Arbeit nennt für staatliche Hochschulen ca. 250–350 € pro Semester, also nehme ich als Durchschnitt 300 € pro Semester = 50 € pro Monat. (Bundesagentur für Arbeit)

Damit landet der normale BAföG+Minijob-Student bei:

1.301 € - 50 € = ca. 1.251 € pro Monat

Und jetzt der Vergleich zum dualen Studium:

Viele duale Studenten bekommen netto ungefähr 900–1.050 € im Monat, je nach Branche, Unternehmen und Jahr. Brutto liegen viele Vergütungen grob im Bereich 700–1.500 €, bei Spitzenunternehmen auch höher; ein Qualitätsreport zum dualen Studium nennt durchschnittlich 1.169 € monatliche Vergütung. (Wegweiser Duales Studium)

Der entscheidende Punkt: Ein dualer Student kann zwar theoretisch BAföG beantragen, aber die Vergütung aus dem dualen Studium wird nicht wie ein normaler Nebenjob behandelt. Einkommen aus einem Ausbildungsverhältnis wird ohne den normalen Freibetrag angerechnet. (BafG)

Heißt praktisch:

Fall Effektiv verfügbar
Normaler Student mit BAföG + Minijob, nach Semesterbeitrag ca. 1.251 €/Monat
Dualer Student, Semesterbeitrag vom Unternehmen bezahlt ca. 900–1.050 €/Monat netto

Differenz:

ca. 200–350 € pro Monat zugunsten des normalen BAföG+Minijob-Studenten

Über 3,5 Jahre:

200–350 € × 42 Monate = ca. 8.400–14.700 € Unterschied

Und das ist der Teil, den ich unfair finde:

Der duale Student arbeitet deutlich mehr strukturiert und verpflichtend. Ein duales Studium kombiniert Hochschule und Unternehmen, ähnelt laut Bundesagentur für Arbeit eher einer Berufsausbildung als einem normalen Hochschulstudium und stellt hohe Anforderungen an die Zeitplanung. (Bundesagentur für Arbeit)

Außerdem hat man im dualen Studium oft keine normalen Semesterferien wie klassische Studierende, sondern verbringt die Zeit außerhalb der Hochschule im Unternehmen. Urlaub läuft dann eher wie bei Arbeitnehmern über die Praxisphasen. (Wegweiser Duales Studium)

Ein zusätzlicher Minijob ist dadurch für viele dual Studierende realistisch kaum machbar. Man hat Hochschule, Praxisphasen, Anwesenheitspflichten, Prüfungen, Projektarbeiten und im Zweifel noch Pendeln zwischen Hochschule und Betrieb.

Ein normaler Vollzeitstudent kann dagegen in vielen Studiengängen relativ problemlos einen Minijob machen — natürlich nicht in jedem Fach gleich gut. Bei Medizin, Jura oder sehr zeitintensiven/laborlastigen Naturwissenschaften ist das deutlich schwieriger. Aber in vielen anderen Studiengängen sind 8–10 Stunden Minijob pro Woche realistisch.

Mein Punkt ist nicht, dass BAföG schlecht ist. Im Gegenteil: BAföG ist finanziell extrem attraktiv, besonders wegen Zuschussanteil, Rückzahlungsdeckel und später Rückzahlung.

Mein Punkt ist:
Das System behandelt den Minijob des normalen Studenten deutlich großzügiger als die Vergütung eines dualen Studenten, obwohl der duale Student oft mehr Verpflichtungen und weniger Freizeit hat.

Dadurch kann es passieren, dass jemand, der „nur“ studiert und nebenbei minijobbt, am Ende monatlich besser dasteht als jemand, der dual studiert und faktisch schon im Berufs-/Ausbildungsalltag steckt.

Finde nur ich das unfair, oder übersehe ich etwas?

reddit.com
u/MainPackage2847 — 1 day ago

Hat die Politik den Bezug zur arbeitenden Bevölkerung verloren?

Meiner Meinung nach wird es keine Neuwahlen geben. Ich glaube, dass die derzeitigen Regierungsparteien und die etablierten Parteien das Risiko scheuen, weil sie bei einer Neuwahl möglicherweise ihre bisherigen Mehrheiten verlieren könnten.

Ob das tatsächlich so wäre, kann niemand mit Sicherheit sagen – am Ende entscheiden die Wähler. Aber ich habe den Eindruck, dass die politische Führung lieber versucht, die laufende Legislaturperiode zu Ende zu bringen, als das Risiko einer vorgezogenen Bundestagswahl einzugehen.

Das ist meine persönliche Einschätzung. Wie seht ihr das?

reddit.com
u/PrimeSerpentCore — 2 days ago
▲ 133 r/PolitikBRD+1 crossposts

Döpfner drängt Merz zu Schwarz-Blau und Merz Zitat verrät es.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-07/mathias-doepfner-friedrich-merz-axel-springer-afd-gxe

> Als Indiz für die Treffen ziehen die Podcastautoren auch eine Äußerung des Kanzlers vom 9. März heran, dem Tag nach der für die CDU verlorenen Landtagswahl in Baden-Württemberg. In einer Pressekonferenz hatte Merz gesagt: »Erlauben Sie mir auch den Hinweis noch zu geben: Ich werde, auch wenn ich mittlerweile sogar aus einzelnen Verlagshäusern dazu aufgefordert werde, eine andere Mehrheit im Deutschen Bundestag nicht suchen. Ich werde es nicht tun.« Eine Zusammenarbeit mit der AfD komme in Baden-Württemberg so wenig infrage wie in Berlin, sagte Merz seinerzeit. »Und alle diese Avancen können sich die Damen und Herren sparen.«

Für mich infiziert das schon das die Berichterstattung im Kern richtig sein muss, Döpfners Leugnen hat da keine Bedeutung.

Außerdem ist wichtig zu verstehen das das kein Einzelfall für Döpfner ist, er verwendet seine Medienmacht regelmäßig um die Politik zu machen zu lassen was er will.

Ungekennzeichnete Wahlwerbung, Absprachen mit der FDP vor dem Sturz der Ampel, Kolumne mit Elon Musk auf Teufel komm raus?

Alles Dinge die er nachweislich schon gemacht hat.

Gleichzeitig pflegt er Verbindungen zu US-Oligarchen, ist pro-Trump, pro-Israel und ihm gehören ein nicht unbeträchtlicher Teil der Medienlandschaft.

Hab ich alles schon mal zusammengetragen:
https://www.reddit.com/r/mediasres/s/cuhB6npWdg

Wenn jetzt also die Debatte beginnt ob Döpfner tatsächlich Merz sagte "das werde er noch bereuen" ist nicht wichtig, auch weil wir wahrscheinlich nie Beweise dafür oder dagegen sehen werden.

Das wichtige ist das wir wissen, das Döpfners Beziehung mit Merz und Lindner genau diesen Charakter hat.

Er kann bestimmen ob die FDP mehr Stimmen bekommt, oder die AFD und er macht das!

Wir wissen das er schwarz-blau will weil er Elon Musk vor der Wahl eine Kolumne gegeben hat!

Es ist deswegen wichtig das wir anfangen diese Macht zu verstehen, damit wir sie bekämpfen können, denn sonst gewinnen Oligarchen wie er, Peter Thiel und Elon Musk gegen unsere Demokratie und das darf nicht passieren.

u/Jet_the_fem_bean — 3 days ago

Keine(r) war jemals schlechter: Nur noch 13 Prozent sind mit seiner Arbeit zufrieden (-3), fünf von sechs Deutschen sind mit ihm unzufrieden. In fast 30 Jahren Geschichte des ARD-DeutschlandTrends wurde kein amtierender Kanzler schwächer bewertet.

Schwächste Werte eines amtierenden Kanzlers

Kanzler Merz wird darin von den Deutschen noch einmal schwächer bewertet als im Vormonat: Nur noch 13 Prozent sind mit seiner Arbeit zufrieden (-3), fünf von sechs Deutschen sind mit ihm unzufrieden. In fast 30 Jahren Geschichte des ARD-DeutschlandTrends wurde kein amtierender Kanzler schwächer bewertet.

Die Unzufriedenheit mit der Arbeit von Union und SPD insgesamt ist seit Monaten hoch. Und in der aktuellen Sonntagsfrage liegt die AfD mit 27 Prozent inzwischen fünf Punkte vor der Union (22 Prozent, -1). Die SPD liegt mit nur noch 12 Prozent (-1) hinter den Grünen (15 Prozent) und knapp vor der Linken (11 Prozent).

tagesschau.de
u/FriendlyInterview365 — 3 days ago

Merz, Döpfner und die AfD: Der Kanzler steht auf Springers Abschussliste — Abschussliste Der Medienkonzern wendet sich von Friedrich Merz ab – und der AfD zu. Um das mitzubekommen, braucht man keine geheimen Vieraugengespräche zu belauschen.

Hat der Chef des Springer-Konzerns Mathias Döpfner Bundeskanzler Friedrich Merz im privaten Gespräch zu einer Zusammenarbeit mit der AfD aufgefordert? Diese Frage wird im politischen Berlin gerade rauf und runter diskutiert.

Am Mittwoch berichtete der Politik-Podcast „Wenn Sie wüssten …“ von einem Treffen unter vier Augen zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und dem Chef des Springer-Konzerns Mathias Döpfner, das Anfang des Jahres im Kanzleramt stattgefunden haben soll. Darin soll es um den Umgang der CDU mit der AfD gegangen sein. Die Podcast-Hosts berufen sich auf „gut informierte Personen“, die im Anschluss von dem Treffen erfahren haben wollen.

Demzufolge soll Döpfner den Kanzler während des Besuchs dazu gedrängt haben, die CDU für eine Zusammenarbeit mit der AfD zu öffnen. Merz habe das kategorisch abgelehnt, mit den Worten: „Nur über meine Leiche.“ Als Döpfner insistiert habe, soll der Kanzler das Gespräch abrupt beendet haben. Döpfner soll beim Verlassen des Raumes gesagt haben: „Das werden Sie noch bereuen.“

Einen harten Beweis für ein derartiges Treffen oder seinen genauen Hergang haben die Journalisten nicht. Sie sprechen von „Sekundärquellen“ und „Indizien“. Der Axel-Springer-Konzern bezeichnet die Vorwürfe in einem Statement auf X als „absurd“, „glatte Lüge“ und „frei erfunden“. Das Medienhaus verweist auf Informationen, die bereits im November 2025 in der Berliner Journalistenblase kursiert haben sollen und in denen von einem fast gleich verlaufenen Gespräch die Rede ist.

Die Bundesregierung wiederum entgegnete auf Anfrage, man äußere sich grundsätzlich nicht zu nicht öffentlichen Terminen des Kanzlers, „unabhängig davon, ob sie stattgefunden haben oder nicht“.

Springer gegen die Brandmauer

Während das angebliche Treffen jetzt rauf und runter diskutiert wird, ist das nicht einmal die wichtigste Frage. Sowohl die Krise zwischen Merz und Springer als auch die Liebäugelei des Konzerns mit der AfD sind längst offensichtlich. So offenbart ein Blick in die publizistischen Springer-Erzeugnisse, dass Bild und Welt öffentlich und unverblümt eine Zusammenarbeit mit der AfD herbeischreiben. Der Journalist Sebastian Friedrich lieferte im Blog „Über Rechts“ eine Sammlung von Beiträgen, die in den letzten Monaten erschienen sind.

Ende Mai schrieb die Bild-Chefredakteurin Marion Horn in einem Kommentargegen die „Brandmauer“ an – denn die nutze nur der AfD. Deutschland brauche einen „Befreiungsschlag“; die AfD solle sich im Gegenzug ihrer „Radikalen“ entledigen, und sich außenpolitisch zu EU und Nato bekennen.

Einen Tag später veröffentlichte die Bild ein Stimmungsbild ihrer Leser zur „Brandmauer“. 84 Prozent sprechen sich demnach für eine Zusammenarbeit mit der AfD aus. Und die Vizechefredakteurin Linna Nickel lobt in einem Kommentar einen „Jungunternehmer“, der sagt: „Die Brandmauer lähmt unser Land.“ Nickel findet: „Ich wünsche mir mehr mutige Unternehmer wie ihn, die endlich Position beziehen.“

Unvergessen ist natürlich auch der Gastbeitrag, den der Trump-Oligarch und frisch gebackene Billionär Elon Musk im Dezember 2024 in der Welt veröffentlichte. Dort bezeichnete Musk, der immer wieder Rechtsextremen applaudiert und die Verschwörungstheorie vom „großen Austausch“ bedient, die AfD als letzten Funken Hoffnung für Europa.

Merz und „Bild“

Diese Verschränkung zwischen dem Familienimperium Springer und den US-Tech-Oligarchen ist nicht rein publizistischer Natur. Laut einem Bericht im Manager Magazin soll der Palantir-Chef und Trump-Vertraute Peter Thiel Mathias Döpfners Sohn Moritz 50 Millionen Dollar in dessen Risikokapitalfonds eingezahlt haben – Geld, das auch in das Drohnen-Start-up Stark Defence fließt. Döpfner Junior arbeitete zuvor als Stabschef von Thiels Investmentfirma Thiel Capital. Mit der Akquise des US-Nachrichtenportals Politico 2021 baute Springer gleichzeitig sein Geschäftsfeld in den USA aus.

Zwischen Springer und dem Bundeskanzler hingegen hat sich eine Kluft aufgetan. Dabei war die Beziehung einst so harmonisch, etwa als Merz im Herbst 2018 seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz (und damit seine Rückkehr auf die politische Bühne) in der Bild ankündigte. „So nah dran, so wohlwollend wie kein anderes Medium“, fasste die taz damals die Berichterstattung der Bild über Merz zusammen.

Der Chefredakteur des Boulevardblatts hieß damals noch Julian Reichelt. Jener Reichelt, der 2023 die Leitung des rechten Portals Nius übernahm. Bei Nius hat man sich den Kampf gegen die Brandmauer quasi zur Hauptaufgabe gemacht. Jetzt sind auch Springer und Bild auf dem Weg dahin – Vieraugengespräche hin oder her.

taz.de
u/FriendlyInterview365 — 3 days ago

Warum will keiner die SPD wählen?

Eine Familie mit 60.000€ zu versteuerenden Einkommen kriegt eine Entlastung bis zu ca. 600 € im Jahr, also 50€ im Monat. Das wird einem hier als der Durchbruch serviert. Gleichzeitig wird die telefonische Krankschreibung abgeschafft, die überlasteten Arztpraxen Erleichterung brachte. Die Krankschreibung ab dem ersten Tag ist meiner Meinung nach egal, da man das in Arbeitsverträgen sowieso anders regeln kann. Handwerksleistungen können nur noch bis zu 15% abgesetzt werden, damit als mittelstand ein Haus zu haben auch noch teurer wird. Achso und wir besteuern minijobber mehr.

Als das mal zusammengenommen, wie kann die SPD das bitte alles mitmachen und sich dabei nicht fragen, wie sie in der nächsten Bundestagswahl über 10% kommen wollen.

reddit.com
u/ConclusionNo415 — 4 days ago
▲ 551 r/PolitikBRD+2 crossposts

Döpfner drängte Merz laut Rnd-Recherche mehrfach zur Zusammenarbeit mit der AfD

Schon im Bundestagswahlkampf soll Döpfner Merz gedrängt haben, gemeinsame Sache mit der AfD zu machen.

Er soll auch dieses Jahr bei einem Treffen auf Zusammenarbeit gedrängt haben. Merz hat abgelehnt. Döpfner soll darauf gesagt haben: "Das werden sie noch bereuen."

Quelle: https://www.rnd.de/politik/merz-und-doepfner-geraten-aneinander-die-ganze-geschichte-im-neuen-rnd-podcast-wenn-sie-wuessten-VSLZMQOY35CSHHHXRMIACGEMB4.html

Jede Springer-Publikation sollte mit dem Titel "Dies ist "Please Stärke die AFdP Propaganda" versehen werden.

u/AlexLaCave — 5 days ago

Schwarz-Rotes Reformpaket: Programm für Armut und Stagnation — Die angekündigten Reformen der Bundesregierung werden viele Menschen in Deutschland ärmer machen. Und dabei nicht einmal die Wirtschaft ankurbeln. (Taz Kommentar)

Die Bundesregierung will mit ihrem „Programm für Wachstum und Beschäftigung“ die Konjunktur ankurbeln. Das wird nicht gelingen. Denn Union und SPD setzen keinerlei Wachstumsimpulse, wollen aber weitere Belastungen für Bürger:innen. Sie bringen so nicht nur immer mehr Wäh­le­r:in­nen gegen sich auf, sondern schaden auch der Volkswirtschaft.

Das Bruttoinlandsprodukt wird nicht wachsen, weil Beschäftigte ab dem ersten Krankentag eine ärztliche Bescheinigung brauchen oder es keine telefonische Krankschreibung mehr gibt – das füllt nur die bereits überfüllten Arztpraxen weiter. Von der Einkommensteuerreform werden viele Beschäftigte überhaupt nicht profitieren, weil ihre Einkünfte unter dem Grundfreibetrag liegen.

Für sie und auch für Beschäftigte mit mittleren Einkommen werden mit der Reform die Lücken nicht ausgeglichen, die die Regierung mit den geplanten Belastungen in der Pflege-, Kranken- und Rentenversicherung reißt. Allein die neue „Kapitalrente“ wird dafür sorgen, dass in den kommenden Jahren etliche Milliarden Euro nicht mehr für Ausgaben für Lebensunterhalt und Lebensfreude zur Verfügung stehen, sondern auf die Kapitalmärkte fließen.

Unterm Strich macht die Regierung viele Menschen ärmer. Das schwächt die Kaufkraft – die deutsche Wirtschaft braucht aber mehr und nicht weniger Nachfrage. Spitzenverdienende mit Einkommen von mehr als 250.000 Euro werden dagegen kaum mehr belastet. Über eine Vermögensteuer denkt die Koalition nicht einmal nach. Sie hat keine Ambitionen, das Land gerechter zu machen.

Nicht das Vermögen

Zwar hat die Regierung den Ehrgeiz, die Wirtschaft zu stärken – aber nicht das Vermögen, das Richtige zu tun. Die deutsche Volkswirtschaft ist nach wie vor stark. Angesichts der anhaltenden Stagnation aufgrund diverser Krisen gibt es allerdings tatsächlich Handlungsbedarf.

Ursache der ökonomischen Probleme sind jedoch nicht angeblich zu häufig blaumachende Bür­ge­r:in­nen oder der Sozialstaat. Doch Friedrich Merz, Lars Klingbeil, Bärbel Bas und Markus Söder suggerieren mit ihren Scheinlösungen genau das. Sie zeigen sich unfähig, die Lage wirklich zu verbessern.

Denn dafür müssten sie ein echtes Konjunkturprogramm mit ökologischem Wachstumspotenzial auflegen und die soziale Absicherung der Bür­ge­r:in­nen verbessern – finanziert vielleicht mit einem Krisen-Soli der Vermögenden und Superreichen.

Aber davon will die Bundesregierung nichts wissen. Sie steht von rechts unter einem enormen Druck. Sie gibt diesem Druck nach, statt sich gegen ihn zu stemmen und so das Ruder politisch und ökonomisch herumzureißen. Der Preis dafür wird hoch sein, bei Wahlen und beim Wirtschaftswachstum.

u/FriendlyInterview365 — 4 days ago
▲ 42 r/PolitikBRD+2 crossposts

Die Propaganda-KI der AfD

Eine Firma des AfD-Bundesvorstands hat ein KI-Tool gebaut, das auf Knopfdruck fertige Hetze ausspuckt: Posts, Parolen und Grafiken im Parteidesign. Am Wochenende soll das Werkzeug auf dem Bundesparteitag in Erfurt präsentiert werden, die Kanäle von Parteichefin Alice Weidel hängen schon daran. Der technische Unterbau kommt von großen US-Tech-Firmen: Google, OpenAI, Anthropic. CORRECTIV hat vorab Zugang zu der Hetz-KI erhalten – und sie getestet.

correctiv.org
u/AlexLaCave — 4 days ago