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Eltern abgeschoben - Kleinkinder und Säugling bleiben zurück
hessenschau.deBW-Innenminister Hagel will Echtzeit-Gesichtserkennung zur Terrorbekämpfung
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Was soll schon schief gehen?
Vor Sachsen-Anhalt-Wahl schlägt CDU-Bildungsminister Alarm: „Selbst Kinder verbreiten rechtsradikale Sprüche“
fr.deUmstrittener Atomdeal mit Russland: Trotz massiver Kritik hat Deutschland grünes Licht gegeben für die umstrittene Zusammenarbeit einer Brennelemente-Fabrik mit dem russischen Staatskonzern Rosatom.
dw.comAtom-Deal mit Putin stoppen:
Der Bundeskanzler macht den Weg frei für eine Zusammenarbeit mit dem russischen Staatskonzern Rosatom. Wir haben in unserer Regierungszeit dafür gekämpft, dass das nicht passiert, dass Fakten auf den Tisch kommen, um eine Kooperation mit Rosatom zu verhindern.
Kanzler Merz und Bundesumweltminister Schneider hatten mit ihrem eigenen Rechtsgutachten ein starkes Instrument in der Hand, um Rosatom aus Niedersachsen fernzuhalten.
Statt diese Möglichkeit zu nutzen, erwirkt diese Bundesregierung die Genehmigung der Kooperation mit Putins militärischer Atomorganisation und ermöglicht damit Russland den weiteren Ausbau seiner geopolitischen Erpressungsinstrumente zum Schaden Europas.
Anders als die Vorgängerregierung ignoriert die Merz-Regierung die offenkundigen Risiken komplett: Rosatom bekommt potenziell Zugang zu deutscher kerntechnischer Infrastruktur und der völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen die Ukraine eine weitere Finanzquelle.
Es ist gut, dass Niedersachsens Umweltminister mit hohen und harten Auflagen in der Genehmigung zumindest versucht, diesen potenziellen Schaden und die damit verbundene Gefahr abzumildern. Merz und Schneider tragen Verantwortung für diese falsche und gefährliche Entscheidung für Deutschland und Europa.
https://www.dw.com/de/umstrittener-atomdeal-mit-russland/video-78241504
Azubitraum beim Bäcker Raisch: Drei Nordafrika-Stories aus Calw
swr.deLehrjahre der Unmenschlichkeit: Faschismus als Prozess der Verrohung - Die Massenpsychologie des Neuen Faschismus.
Seit dreißig Jahren, in manchen Nationen sogar schon länger, erleben wir einen Aufstieg des rechten Populismus. Ultrarechte Parteien werden nicht nur stärker, viele radikalisieren sich auch nach und nach – oder sogar rasend schnell. Und eine entscheidende Rolle spielt dabei ein Kult der Härte, der die schräge Allianz aus Neuem Faschismus und Ultraliberalen fest zusammenhält.
Konnte man vor einigen Jahren noch vom aufkommenden »Rechtspopulismus« sprechen, wäre das heute in vielen Fällen eine Verharmlosung. Rechtsextremismus oder Neuer Faschismus trifft es da schon weit besser, bedenkt man, dass sich faschistische Bewegungen durch eine Reihe von Eigenschaften auszeichnen: Führerkult, paranoide Weltbilder, die permanent geschürt werden, ein Schwarz-Weiß-Denken, antagonistische Feindbilder, vor allem von Minderheiten, aber auch gegen vermeintliche innere Feinde.
Mittels maximaler negativer Emotionalisierung wird so die eigene Anhängerschaft in eine erregte und wütende Masse verwandelt. Diese wird zur »Bewegung« erklärt und die daraus resultierende Partei zur »Antipartei«, die angeblich gegen das Parteiensystem steht, obwohl sie selbst längst Partei ist.
Der US-Forscher Robert O. Paxton hat den Faschismus einmal als »emotionale Lava«, als eine »Angelegenheit des Bauchgefühls« beschrieben. Zu seinen Ingredienzien zählen für Paxton leidenschaftlicher Nationalismus, »eine verschwörerische und manichäische Sicht auf die Geschichte als Kampf«, und zwar einen Kampf zwischen dem »Reinen und dem Korrupten«. Er sei getragen von einem Gefühl einer überwältigenden Krise. Die Anhänger empfänden, dass der eigenen Gruppe Vorrang gebühre, sie glaubten aber, »dass die eigene Gruppe ein Opfer« sei, und sehen diese in einem darwinistischen Kampf, in dem nur das Gesetz der Stärke zähle, weshalb Gewalt gerechtfertigt sei, die Herrschaft des Rechts dagegen eine Illusion. Faschismus, das sei ein »Nebel von unterschwelligen Einstellungen«. Er brauche keine Theorie – weil er vielmehr von »mobilisierenden Leidenschaften« lebe.^(1)
Faschismus ist, so gesehen, eher eine Stimmung, die einen nach und nach erfasst und überwältigt. Die Affekte von Gekränktheit, Angst, Neid, das Ressentiment und die Erlösungssehnsucht, sie alle sind ansteckend – und diese Ansteckung läuft nicht bloß von den Agitatoren zu den Anhängern, sondern wirkt kreuz und quer. Wie bei Synapsenverschaltungen werden die Verbindungen gestärkt, je intensiver sie benutzt werden. Emotionen, Tonfall und Phrasen werden übernommen, steigern sich zu Fanatismus.
Der Faschismus ist demnach weniger eine Ideologie als ein sozialer Prozess. Ansteckung ist kein Zufall, sie gedeiht in Milieus, in denen Gefühle zirkulieren wie ein Echo, das lauter zurückkehrt, als es ausgesendet wurde. Bis der Fanatiker am Ende als normal erscheint und der Normale als verdächtig.
Das trifft alles auf Parteien wie die MAGA-Bewegung der US-Republikaner zu, genauso auf die Alternative für Deutschland oder die Freiheitliche Partei in Österreich. Sie alle haben sich in den vergangenen Jahren in einem Prozess der Selbstradikalisierung markant verwandelt. Gewiss, Rechtspopulismus ist nicht dasselbe wie Faschismus, aber die Übergänge sind fließend. Wer als Rechtspopulist begann, kann als Faschist enden.
Und es geschah und geschieht dabei auch etwas Eigentümliches, das bis heute erst in Ansätzen verstanden wird: Die Radikalisierung der einen Partei wirkte als Aufschaukelung und Vorbildeffekt auf die anderen zurück. Das Resultat ist die Radikalisierung aller in einem längst globalen Resonanzraum. Simpel gesagt: Ohne Trump wäre die AfD wahrscheinlich gemäßigter, die FPÖ wäre ohne die AfD weniger radikal – und umgekehrt.
Dabei gehört es zum fixen Repertoire von Donald Trump als regelrechtem Idealtypus des »autoritären Entertainers« (Hans-Dieter König)^(2), mit der Gewaltlust und den Affekten seiner Zuhörer zu spielen. Schon im Wahlkampf 2016, also vor seiner ersten Amtszeit, sagte Trump vor großen Massenversammlungen: »Wenn ihr jemanden seht, der eine Tomate werfen will, prügelt ihn windelweich, klar? Ernsthaft, macht ihn fertig. Ich verspreche euch, die Gerichtskosten zu bezahlen.« Bei ähnlicher Gelegenheit, in Michigan, ermunterte er seine Fans, etwaige Störer rauszuschaffen: »Versucht, ihm nicht wehzutun. Wenn doch, werde ich euch vor Gericht verteidigen. Wir wollen nicht mehr übertrieben politisch korrekt sein. Stimmt’s, Leute?« Und kurz davor, in Nevada, verkündete Trump, nachdem jemand gegen ihn protestiert hatte: »Ich liebe die alte Zeit. Wisst ihr, was man damals mit Typen wie diesen gemacht hat, wenn sie an einem Ort wie diesem auftauchten? Sie wären auf Tragen hinausgeschafft worden.«
Weiterlesen: https://www.blaetter.de/ausgabe/2026/august/lehrjahre-der-unmenschlichkeit
Der Beitrag basiert auf »Erziehung zur Grausamkeit. Die Massenpsychologie des Neuen Faschismus«, das am 15. August in der Edition Suhrkamp erscheint.
Krise in Ceuta: Warum Spaniens Premier so gelassen reagiert - mehr Spanien wagen?
- Während der Migrationskrise in Ceuta kündigte Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez neue Schutzmaßnahmen an. Doch die Kritik von anderen EU-Staaten wies er zurück.
- 22 EU-Regierungschefs hatten Spanien vorgeworfen, mit der Regularisierung von Zuwanderern Anreize für Grenzübertritte zu schaffen. Sánchez warf ihnen Vorurteile und politisches Eigeninteresse vor.
- Spanien sieht Einwanderung als ökonomische Notwendigkeit und wurde 2024 zur besten Wirtschaftsnation der Welt erklärt
>Die in Spanien in den vergangenen Monaten vorangetriebene Regularisierung von Hunderttausenden irregulär im Land lebenden Zuwanderern erzeuge einen Pull-Effekt, so Weber. Die Ereignisse in Ceuta seien eine direkte Folge davon. Weber gab Sánchez sogar indirekt die Schuld an den rund einhundert Todesopfern, die bei dem Versuch, Ceuta zu erreichen, ertranken. 22 EU-Regierungschefs unterschrieben zudem einen Brief, in dem Spanien aufgefordert wurde, die Regularisierung zu überdenken, die Grenzen besser zu schützen und Rückführungen von Migranten zu beschleunigen.
>Sánchez’ Antwort war deutlich: Er warf den Kritikern vor, aus „Vorurteilen, Falschinformationen, Unwissenheit oder politischem Eigeninteresse“ zu handeln.
>Tatsächlich gerät bei dem Streit viel durcheinander, schon beim Thema der Schengen-Außengrenze: Diese befindet sich in Ceuta de facto erst hinter der Exklave, nämlich in der Straße von Gibraltar. Spanien erlaubt Nicht-EU-Bürgern ohne Visum keine Weiterreise von der Exklave auf den europäischen Kontinent. Die Passkontrollen sind rigide. Insofern war der Schengenraum durch die Migrationskrise der vergangenen Woche zu keiner Zeit gefährdet. Und was die Regularisierung der Zuwanderer betrifft: Dabei geht es zu rund 90 Prozent um Lateinamerikanerinnen und Lateinamerikaner, die bereits seit Längerem in Spanien leben. Menschen, die seit diesem Jahr in Spanien eintreffen, profitieren davon nicht.
Habt ihr auch schon das Manko gesehen?
Das neueste Werk von Arne Feldhusen: https://www.zdf.de/serien/das-manko-100
Wie Trump-Netzwerke die AfD an die Macht bringen wollen
lobbycontrol.deDürre: Deutschland weiß, was gegen die Wasserkrise zu tun wäre – tut es aber nicht
>Nordrhein-Westfalens Umweltminister Oliver Krischer forderte angesichts all dessen zu Wochenbeginn plakativ eine schnelle, nationale Taskforce. Das klang entschlossen, war in Wirklichkeit aber wieder mal einer dieser kurzfristigen Politiker-Reflexe, getrieben von Aktionismus. Denn die Forderung suggeriert, dass sich der Wassernotstand schnell beheben lässt, wenn sich die Politiker nur im Stile einer nationalen Eingreiftruppe schnell zusammentun und entschlossen die richtigen Entscheidungen treffen. Doch der drohende Wassernotstand ist nicht von jetzt auf gleich aufzuhalten. Nutzungsverbote können beispielsweise – wie in den vergangenen Wochen in München – zwar dazu beitragen, dass Verbraucher kurzfristig Wasser sparen und der Gesamtverbrauch schnell sinkt. Doch letztlich sind solche Einschränkungen nur ein temporäres, oberflächliches Herumdoktern an den Symptomen eines Problems, das nicht mehr verschwinden, sondern sich zur handfesten Krise auswachsen wird, wenn nicht grundlegend gegengesteuert wird.
>Einen Plan dafür gibt es längst. Seit 2023 hat Deutschland eine nationale Wasserstrategie, um die Versorgung mittel- und langfristig sicherzustellen. Sie beinhaltet knapp 80 detaillierte Vorschläge, einer sinnvoller als der andere. Doch nur wenig davon wurde in den vergangenen drei Jahren angegangen. Die Umsetzung scheitert am mangelnden Problembewusstsein (auch in weiten Teilen der Gesellschaft), am fehlenden Geld, vor allem aber am politischen Willen – und zwar auf allen Ebenen. Wenn sich führende Politiker aus Bund und Land nun treffen und über die Wasserkrise beraten, sollten sie keine Zeit verschwenden und ein effektives Wassermanagement aufbauen. Schnellschüsse mögen populär sein, sie führen aber nicht wirklich weiter.
Aktuelle Kampagne unserer Bundesregierung
Tödliche Hitze? Kann man halt nicht verhindern....
Joints in 3D Printing: Processes & Design in Metal Printing
An engine manufacturer was struggling with an assembly consisting of 20 individual parts. Every seam was a potential weak point. Every joint added time to the assembly process. GE Aerospace solved this problem with 3D printing. The 20 welded and soldered components were replaced with a single printed part. It weighed about 25 percent less and lasted significantly longer.
This example illustrates the essence of our topic. Additive manufacturing is changing the way we assemble metal parts. Often, the joint is eliminated entirely. Sometimes we print them directly as part of the part. In many cases, we combine printed parts with traditional fasteners.
This article explains the most important methods and design rules. You’ll learn when it’s worthwhile to consolidate components. You’ll also learn how to cleanly integrate screws, threads, and snap-fit connections into your model. This will help you make better decisions during product development.
Key Points at a Glance
- Additive manufacturing combines many parts into a single component. This reduces the number of joints, weight, and weak points.
- GE Aerospace replaced about 20 parts with a 3D-printed component. The weight was reduced by about 25 percent, and the service life increased fivefold.
- Connections can be printed directly: interlocking geometries, bolts, sleeves, and snap-fit connections.
- Detachable connections are created using threads and screws. You usually drill and tap the thread using a tap.
- Rosswag prints exclusively on metal using the LPBF process, offering everything from consultation to post-processing under one roof.