r/Normalverdiener

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Inflation, Teil I: Was sie eigentlich ist - Und was die Dauerdiskussion darüber meistens übersieht[1] - Relevante Ökonomik

Die Ölpreise steigen, und die Inflation erscheint auf jeder Titelseite. Die Zentralbanken zögern, und irgendwer warnt immer vor dem Schlimmsten. Regierungen geben Geld aus, und die Warnungen potenzieren sich. Dann ebbt der Zyklus ab. Dieselben Grundfragen stehen, wie zuvor, unbeantwortet da. Was Inflation eigentlich ist. Warum es sie gibt. Warum Zentralbanken so oft danebenliegen. Und warum wir keine Nullinflation wollen.

Teil 2: https://relevante-oekonomik.com/2026/04/08/inflation-teil-ii-der-fehler-den-europa-zu-wiederholen-droht-wie-ein-energieschock-falsch-diagnostiziert-falsch-behandelt-und-dann-den-ueblichen-verdaechtigen-angelastet-wurde1

Teil 3: https://relevante-oekonomik.com/2026/04/27/inflation-teil-iii-das-problem-mit-der-nullinflation

relevante-oekonomik.com
u/Der-InfoKanal — 1 day ago

M28 Sankey

Ingenieur(M.Sc) angestellt in einem Konzern. Landeshauptstadt mit 1,2 Millionen Einwohner 👀

Kurz zur Einordnung, damit keine Missverständnisse aufkommen:

-Ich bin verpartnert, die Wohnkosten (450 €) sind bereits die geteilte Hälfte von insgesamt 900 €

-Tagesgeldkonto (720 €) ist mein Sammeltopf für alles Unregelmäßige: Urlaub, Kleidung, Geschenke, Ausgehen, Anschaffungen. Was nicht ausgegeben wird, bleibt einfach drin. Notgroschen ist bereits separat aufgebaut auf dem Tagesgeldkonto.

Perspektivisch würde ich gerne noch eine Wohnung als Geldanlage dazunehmen um breiter aufgestellt zu sein. Sinnvoll??

Uber Kommentare/Anregungen freue ich mich.

u/SweetWord7773 — 1 day ago
▲ 0 r/Normalverdiener+2 crossposts

Inwiefern kalkuliert ihr euer voraussichtliches Erbe in eure Finanzplanung mit ein?

Mich würde interessieren, wie ihr mit eurem voraussichtlich Erbe bei eurer langfristigen Finanzplanung umgeht.

Damit meine ich nicht nur das direkte Erbe von den Eltern, sondern z. B. auch solche Konstellationen:

Die Großeltern vererben Vermögen oder Immobilien an die Eltern, und die Eltern geben das an ihre Kinder weiter – etwa zur Tilgung eines Eigenheims. Oder man erbt selbst erst im höheren Alter von den Eltern und kann damit beispielsweise die eigene Altersvorsorge bzw. Rente deutlich aufbessern.

Bei mir persönlich besitzen beide Großeltern jeweils ein Eigenheim & Rücklagen und haben jeweils drei bis vier Kinder. Auch meine Eltern besitzen ein Eigenheim & Rücklagen und haben zwei Kinder. Wenn man das alles langfristig betrachtet, könnte mein späteres Erbe also durchaus eine relevante Größenordnung erreichen.

Gleichzeitig frage ich mich, wie sinnvoll es überhaupt ist, so etwas heute schon in die eigene Finanzplanung einzubeziehen. Plant ihr grundsätzlich so, als würdet ihr gar nichts erben, und seht alles, was später kommt, nur als Bonus? Oder berücksichtigt ihr ein relativ wahrscheinliches Erbe beispielsweise bei Sparrate, Immobilienfinanzierung oder Altersvorsorge? Noch mit ende 20 entspannt studieren?

Vielleicht noch als Kontext: Ich bin Einwandererkind in zweiter Generation einer einfachen Arbeiterfamilie. Für meine Familie ist das Thema Erben tatsächlich etwas komplett Neues, da meine Familie aus einem Land kommt, in dem es für sie kaum möglich war, über Generationen Vermögen aufzubauen. Deshalb fehlt mir bei dem Thema ein bisschen die familiäre Erfahrung.

Wie handhabt ihr das?

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u/Acceptable_Media9210 — 2 days ago

Wie geht ihr mit der Perspektivlosigkeit als Normalverdiener um?

Ich sehe mich aktuell nach Wohnungen und Häusern um. So ziemlich alle kann ich und mein Partner mir nicht leisten, insbesondere wenn Kinder dazukommen. Die Frage die ich mir oft stelle ist wofür mache ich das? Ja in den urlaub fahren geht gut, wir machen meist schöne low Budget Urlaube sodass wir auch mehrmals im Jahr gehen. Ansonsten komme ich aber jeden Tag in meine kleine Wohnung zurück und bin traurig weil ich gern auch mal ein bisschen grün um mich rum in Form eines Gartens hätte. Ich weiss das das Luxusprobleme sind. Trotzdem habe ich einen nicht ganz unanspruchsvollen Job und wünschte mir eine Umgebung zum zur Ruhe kommen oder bräuchte in dem Fall neue Ziele, die mich dazu motivieren weiter zu machen.

Wie geht ihr damit um?

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u/Confident-Celery-335 — 2 days ago

Wieso gilt man als „privilegiert“, nur weil man Eltern hat, die einen lieben und unterstützen?

Ich verstehe irgendwie nicht, warum es heutzutage teilweise als großes „Privileg“ dargestellt wird, wenn man Eltern hat, die einen lieben, sich um einen kümmern und versuchen, ihrem Kind eine möglichst gute und einfache Zukunft zu ermöglichen.

Das hat doch nichts mit "Privilegiert" zu tun, sondern sollte als "Standard" angesehen werden.

Sollte das nicht eigentlich das Minimum sein, wenn man sich dafür entscheidet, Kinder zu bekommen?

Natürlich weiß ich, dass nicht jeder dieses Glück hat und dass es leider viele Eltern gibt, die ihre Kinder vernachlässigen, ihnen keine Unterstützung geben oder ihnen sogar aktiv das Leben schwer machen. Aber nur weil es solche Eltern gibt, finde ich es komisch, normale, liebevolle und fleißige Eltern plötzlich so darzustellen, als wäre deren Verhalten etwas außergewöhnlich Privilegiertes.

Wenn Eltern hart arbeiten, sparen, ihrem Kind bei Ausbildung/Studium helfen oder ihm später vielleicht finanziell unter die Arme greifen, machen sie das doch meistens genau deshalb, weil sie ihr Kind lieben und möchten, dass es einmal leichter hat als sie selbst.

Natürlich hat das Kind dadurch objektiv bessere Startbedingungen als jemand, der diese Unterstützung nicht bekommt. Aber ist „privilegiert“ dafür wirklich der richtige Begriff? Für mich klingt das teilweise so, als müsste man sich dafür rechtfertigen oder sogar schämen, gute Eltern gehabt zu haben.

EDIT: Ich glaube, mein Punkt kommt falsch rüber. Mir geht es überhaupt nicht darum, dass alle Eltern ihre Kinder in derselben Form oder mit demselben Geldbetrag unterstützen können.

Für die einen bedeutet Unterstützung vielleicht, dem Kind das Studium zu finanzieren oder später bei einer Wohnung zu helfen. Für andere bedeutet es, trotz wenig Geld jeden Tag für das Kind da zu sein, ihm bei Problemen zu helfen, es zu fördern und auf Dinge zu verzichten, damit es dem Kind etwas besser geht. Und manche können finanziell fast gar nichts beitragen.

Mir geht es nicht um „Eltern müssen ihrem Kind ein Auto kaufen“ oder „Eltern müssen 50.000 € zurücklegen“. Mir geht es um die Haltung dahinter: sein Kind zu lieben und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten alles dafür zu tun, dass es ihm gut geht und es möglichst gute Chancen im Leben bekommt.

Natürlich sind die Möglichkeiten einer wohlhabenden Familie völlig andere als die einer Familie, die jeden Monat schauen muss, wie sie über die Runden kommt. Aber liebevolle Eltern können beide sein.

Genau das meine ich mit „normal“ bzw. dem Minimum: nicht eine bestimmte finanzielle Leistung, sondern dass man das Beste für sein eigenes Kind will und im Rahmen seiner Möglichkeiten danach handelt.

Und das können alle Eltern!

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u/Acceptable_Media9210 — 2 days ago

Wo ist mein Geld hin?

Ich verdiene aktuell 4.500€ Brutto und bekomme so ca. 2.400€ Netto (Aufgrund eines Firmenwagen) Eigentlich kein schlechtes Gehalt. Es ist halt durchschnittlich. Ich habe aber irgendwie das Problem, dass ich oft nicht weiß wo mein Geld hin geht bzw. das ich damit nicht auskomme.

Wie habt ihr das organisiert oder da mal Strukturen reingebracht?

Ich hab zb. Stand heute noch 50€ für den Rest des Monats.

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u/Basic_Process5302 — 2 days ago

Berufsbeginn: Mieten & sparen, Eigentumswohnung oder direkt EFH kaufen?

Hallo zusammen,

ich werde voraussichtlich bald als Assistenzarzt anfangen. Mein Einstiegsgehalt sollte bei ca. 4.000 € netto ohne Dienste (Steuerklasse III, 1 Kind, Pendlerpauschale), mit Diensten vermutlich etwa 1.000 € mehr pro Monat. Das Tarifgehalt sollte perspektivisch jedes Jahr steigen.
Wir sind zu dritt (M27, W29, M0,5) und haben aktuell ca. 2.000 € monatliche Gesamtausgaben inklusive ~900 € Warmmiete. Ich bin Alleinverdiener.

Langfristig ist unser Traum ein freistehendes EFH in meiner ca. 100.000-Einwohner-Geburtsstadt in NRW, vermutlich in der Größenordnung von 500.000€ mit zusätzlichen 50.000€ Kaufnebenkosten.

Ich frage mich, welche Strategie finanziell und langfristig am sinnvollsten wäre:

1. Mieten & sparen:
Weiter günstig mieten und so lange sparen, bis ich etwa 30 % Eigenkapital plus Kaufnebenkosten habe. Bei einem 500k-Haus wären das ca. 200k Eigenkapital. Das würde vermutlich 6–8 Jahre dauern.

2. Erst Eigentumswohnung:
Eine Wohnung für ca. 150k kaufen, relativ schnell tilgen und später verkaufen oder vermieten und damit den Hauskauf unterstützen. Nachteil wären die zusätzlichen Kaufnebenkosten und dass sich der Hauskauf nach hinten verschiebt. Vorteil: Ich baue bereits Immobilienvermögen auf.

3. Möglichst schnell ins EFH:
Nach der Probezeit kaufen, solange die Bank die Finanzierung mitmacht (eventuell mit einem Familienmitglied als Bürge). Das Geld für die Kaufnebenkosten wäre vorhanden, allerdings wäre das Haus bei gleichzeitigem Sicherheitspuffer nahezu vollfinanziert. Nachteil: höhere Finanzierungskosten und höhere monatliche Belastung. Vorteil: sofort Konformt (Garten, Platz) und langfristig keine Miete.

Was würdet ihr in meiner Situation machen?
Mir geht es nicht darum, maximal viel Rendite herauszuholen, sondern um eine vernünftige Balance aus Familienabsicherung, finanzieller Sicherheit und langfristigem Vermögensaufbau (Bitte kein Verweis auf ETFs😅**)**

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u/MD-Dz — 2 days ago
▲ 314 r/Normalverdiener+1 crossposts

Jugendarbeitslosigkeit steigt wegen KI: Auf dem Arbeitsmarkt wird es ungemütlich

Der Hauptgrund: In der Industrie gibt es Monat für Monat 15.000 Arbeitsplätze weniger. „Es entstehen derzeit kaum neue Arbeitsplätze“, sagte Weber. Eine Situation wie heute habe er noch nie erlebt.

faz.net
u/Even-Badger-5662 — 3 days ago

Wie bewertet ihr die nächsten 10 Jahre in Deutschland …

… bezogen auf euer professionelles Umfeld.

Deswegen auch hier in „Normalverdiener“ gepostet. Mich interessiert eure Auffassung aus eurer Nische mit der ihr euch richtig gut auskennt: Beruf oder Hobby. Bewusst nicht das, was ihr aus der Zeitung lest oder von Anderen am „Stammtisch“ gehört habt.

Wie sehr ihr die Zukunft? Wie entwickelt sich euer Feld gerade? Was gibt es für positive Punkte? Wo läuft es nicht so gut? Erzählt doch mal wie es in eurem Feld aussieht und vermutlich aussehen wird.

Möchte hier ein wenig aus unterschiedlichen Bereichen sammeln. Tragt gerne etwas dazu bei!

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u/rehpix — 4 days ago

Wer auf "das Bürgergeld“ schimpft, sägt am eigenen Ast

Vorab: Ich verstehe den Frust.
Wenn Erwerbsarbeit sich gefühlt kaum mehr lohnt als zu Hause bleiben, läuft was falsch.
Aber der Finger zeigt hier in diesem Sub sehr oft auf den Falschen.

Es gibt zwei Wege, den Abstand zwischen Normalverdienst und Grundsicherung zu vergrößern:

  1. Die soziale Absicherung nach unten reißen
  2. Die Löhne endlich nach oben ziehen.

Weg 1 macht niemanden von uns reicher - 
Er macht nur die permanenten Drohung der Konzernchefs glaubwürdiger, mit der man Leute zu jedem Job zu jeder Bedingung zwingt.
Je weniger Sicherheit es gibt, desto schwächer die Verhandlungsposition für Angestellte – und desto billiger wird der eigener Lohn. Wer die Grundsicherung kürzt, drückt am Ende auch die Löhne, die darüber liegen. Also die eigenen Löhne von Normalverdienern.

Weg 2 ist der einzige, der nach oben zeigt: ordentliche Löhne. Und die kamen historisch nie durch Appelle an die Vernunft der Chefs, sondern durch Organisierung der Angestellten.

Ein Schutz bei Jobverlust ist keine Wohltat für "die faulen anderen".
Er ist eine Versicherung für uns alle, die von ihrem Lohn leben. Ja, auch für dich selbst, wenn dich die nächste Kündigungswelle trifft. Und das kann heutzutage wirklich in jedem Betrieb passieren.

Der Neid auf die „unter uns“ wird strategisch von oben gesät.
Die Neiddebatte wird gezielt befeuert – von Medien, die offen nur die Milliardärsinteressen vertreten.
Lasst Euch doch um Himmels Willen nicht von so durchschaubaren Kampagnen von den eigentlichen Aufgaben in diesem Land ablenken.

Das Ziel kann doch nicht sein, dass es denen unter uns noch schlechter geht! Das Ziel muss sein, dass wir endlich wieder mehr Lohn für unsere Arbeit erhalten.

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u/Snipesticker — 5 days ago

Hat Deutschland beim Bürgergeld inzwischen ein grundsätzliches Anreizproblem?

Ich habe das Gefühl, die Diskussion läuft oft in die falsche Richtung.

Für mich geht es nicht darum, ob jemand Deutscher oder Ausländer ist. Das Problem ist eher ein System, in dem sehr viele Menschen dauerhaft von der Allgemeinheit getragen werden, während Arbeit immer stärker belastet wird.

Wer nicht arbeitet, kostet nicht nur Bürgergeld. Es fehlen auch Steuern, Sozialbeiträge und Arbeitskraft. Gleichzeitig steigen Abgaben und Krankenkassenbeiträge, und an Schulen, Straßen und Infrastruktur fehlt überall Geld.

Bei Migration fällt das besonders auf, weil viele Menschen Leistungen bekommen, bevor sie überhaupt in Deutschland eingezahlt haben. Aber das gleiche Problem gibt es natürlich auch bei deutschen Bürgergeldempfängern, die arbeiten könnten.

Ein Sozialstaat funktioniert nur, wenn genug Menschen einzahlen. Ich frage mich inzwischen, ob wir bei diesem Verhältnis nicht grundsätzlich etwas falsch aufgebaut haben.

Sehe ich das zu einfach?

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u/RolenIgunensa — 6 days ago

Deutsche Autobauer zu Recht in der Krise

Auch wenn es mir für die kleinen Mitarbeiter und der deutschen Wirtschaft leid tut, so kann ich mir ein wenig Schadenfreude nicht verkneifen.

Seit Jahrzehnten entfernt sich die deutsche Automobilindustrie vom normalen Bürger. Die Spanne zwischen Löhne und Kaufpreis ( Früher mal 40% des Jahresgehalts, heute über 80%) wurde seitens der Automobilindustrie soweit erhöht, dass sich ein Normalverdiener kaum noch ein vernünftiges Auto leisten kann. Jeder technische Fliegenschiss muss als sündhaft teures Extra hinzubestellt werden und sobald ein Auto halbwegs nach Auto aussieht ist es quasi nicht mehr finanzierbar. Die einzigen Fahrzeuge die man sich dann noch leisten kann, sind mickrige untermotorisierte Kleinstwagen die noch dazu aussehen wie Karl-Arsch am Totensonntag.

Mein Dank an die Chinesen die endlich (auch wenn natürlich stark subventioniert) zeigen wie es richtig geht.

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u/Active_Series_4382 — 5 days ago
▲ 53 r/Normalverdiener+4 crossposts

M23 und 62K brutto im Jahr - Soll ich "Berufsberater" werden auch wenn es finanziell ein Downgrade wäre?

Ich bin 23 und verdiene ca. 62.000€ Brutto im Jahr als Fachinformatiker in einem IG Metall Konzern bei einer 35h Woche, kann mich also nicht beschweren, die Arbeit an sich und die Kollegen sind ganz ok, grundsätzlich gehe ich gerne zur Arbeit.

Problem: Es erfüllt mich 0. Ich habe kein spaß dabei und sehe auch keinen großen Sinn und Mehrwert in meiner Arbeit, es fühlt sich einfach nicht zufriedenstellend an. Es interessiert mich alles auch 0. Ich mache das Minimum weil ich einfach keine Motivation für mehr habe.

Ich glaube in der freien Wirtschaft würde mich kaum was Reizen, mir ist es so egal ob die Firma Kosten durch XY spart oder ob etwas "optimierbar" ist. Wenn juckts? Am liebsten würde ich irgendwie in der Krebsforschung oder so arbeiten

Da ich noch recht jung bin, meine Eltern mich unterstützen und mir auch Bafög Höchstsatz für ein Studium zustehen würde, überlege ich die ganze Zeit ob ich vielleicht irgendwas ganz neues machen soll. Die frage ist was? (Studium im Informatik Bereich schließe ich aus, da es mich wie gesagt nicht interessiert) Generell wüsste ich nicht was ich studieren soll. Psychologie oder Politikwissenschaften würde mich interessieren aber ich will auch nix studieren womit ich dann auf dem Arbeitsmarkt nicht wirklich relevant bin.

Das duale Studium bei der Agentur für Arbeit zum Berufsberater würde mich sehr reizen „Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung (BBB)“. Aber was wenn es mir dann doch nicht gefällt? Das Einstiegsgehalt liegt da bei 56.290€ brutto im Jahr.

Egal was ich mache, alles wäre finanziell wahrscheinlich ein Downgrade. Bin gefangen im Goldenen Hamsterrad.

Generell fühl ich mich zu jung um im Beruf schon "angekommen" zu sein. Ich bereue es dass ich vor der Ausbildung nicht so Sachen wie "Work and Travel in Australien" oder so gemacht habe. Damals hielt ich sowas für Quatsch und Zeitverschwendung.

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u/Acceptable_Media9210 — 5 days ago

„Unseren Kindern soll es mal besser gehen als uns“ – warum denken gefühlt so viele Eltern nicht so?

Je älter ich werde, desto mehr merke ich, dass der Satz „Unsere Kinder sollen es einmal besser haben als wir“ offenbar längst nicht für alle Eltern selbstverständlich ist.

Ich bekomme immer wieder mit, wie Eltern regelrecht neidisch auf den Erfolg ihrer eigenen Kinder wirken oder ihnen beim Erwachsenwerden kaum Unterstützung geben – weder emotional noch finanziell, obwohl sie es sich teilweise durchaus leisten könnten.

Natürlich finde ich nicht, dass Eltern ihre erwachsenen Kinder für immer komplett finanzieren müssen. Irgendwann gehört Selbstständigkeit dazu. Aber für mich gibt es einen gewaltigen Unterschied zwischen „Ich bringe meinem Kind bei, auf eigenen Beinen zu stehen“ und „Jetzt bist du 18, sieh zu, wie du klarkommst.“

Besonders krass finde ich Situationen, in denen Kinder noch zu Hause wohnen, vielleicht gerade Ausbildung oder Studium machen, und dann hohe Mieten an ihre eigenen Eltern zahlen müssen. Oder wenn Eltern sehen, dass ihr Kind etwas erreichen möchte, und statt es zu unterstützen eher vermitteln: Warum solltest du es leichter haben als ich damals?

Diese Einstellung verstehe ich überhaupt nicht. Wenn ich selbst schwere Zeiten hatte, müsste ich doch gerade deshalb wollen, dass meine Kinder bestimmte Schwierigkeiten nicht durchmachen müssen. Für mich sollte Fortschritt innerhalb einer Familie doch genau so funktionieren: Jede Generation versucht, der nächsten etwas bessere Ausgangsbedingungen zu ermöglichen.

Meine Eltern sind da zum Glück das komplette Gegenteil. Die würden gefühlt selbst extrem frugal leben, wenn sie dadurch uns Kindern bessere Bedingungen ermöglichen könnten. Nicht, weil wir alles geschenkt bekommen sollen, sondern weil sie wirklich wollen, dass wir es einmal weiterbringen und Möglichkeiten haben, die sie vielleicht selbst nicht hatten.

Vielleicht hat mich deshalb so geschockt, als ich mit zunehmendem Alter gemerkt habe, dass das keineswegs überall so ist.

Teilweise denke ich mir wirklich: Manche Menschen sind zwar biologisch Eltern, verhalten sich für mich aber eher wie Erzeuger.

Wie seht ihr das? Sollte es nicht eigentlich ein grundlegender Wunsch von Eltern sein, dass die eigenen Kinder es irgendwann besser haben als man selbst? Und wo liegt für euch die Grenze zwischen sinnvoller Erziehung zur Selbstständigkeit und dem unnötigen Erschweren des Lebens?

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u/Acceptable_Media9210 — 5 days ago

Kölner Stadtverwaltung hat die Abschiebung straffälliger und ausreisepflichtiger Roma verhindert.

Die Stadt Köln hat aktiv verhindert, dass rund 500 ausreisepflichtige Roma vom Balkan abgeschoben werden, obwohl das nötig gewesen wäre. Damit hat sie nicht nur unnötige Kosten in Millionenhöhe für den Steuerzahler verursacht, sondern massiv die Demokratie beschädigt und das Vertrauen der Bürger in den Staat weiter erschüttert. Man kann ganz hart sagen, dass Kölner Staatsdiener sich aktiv verfassungsfeindlich betätigen und von innen den Staat schädigen, dem sie zu dienen verpflichtet sind.

https://wahlen.stadt-koeln.de/prod/RBE2026/05315000/praesentation/index.html

https://www.stadt-koeln.de/artikel/74253/index.html

Und dann fragen sich die Politiker(SPD, Grüne und Linke), wieso die überwältigende Mehrheit der Arbeiterklasse und Normalverdiener immer wieder die AfD wählt....

welt.de
u/RemarkableDegree4501 — 6 days ago