Schneller/Effizientester Weg zu GIS-Grundkenntnissen/Zertifikat? Crashkurs gesucht

Hey zusammen,

ich bin Chemiker und habe eigentlich überhaupt keine Lust mehr auf das Laborumfeld. Ich möchte ganz gerne mehr Richtung Umweltplanung/Umweltwissenschaften wechseln. Für Stellen in dem Bereich taucht immer wieder GIS-Kompetenz als Anforderung auf (QGIS, ArcGIS), die ich bisher überhaupt nicht mitbringe. Also ich habe schon etwas mit QGIS privat gearbeitet, aber es "klickt" noch nicht so richtig.

Ich suche daher nach einem Weg, mir zumindest rudimentäre GIS-Kenntnisse anzueignen, idealerweise mit einem Nachweis/Zertifikat am Ende, welches ich in Bewerbungen anführen kann. Muss keine tiefgehende Ausbildung sein, eher ein solides Grundverständnis plus etwas Praxis.

Einige Kurse sind nur sau teuer und gehen über 6 Monate Vollzeit.

Hat jemand hier ein paar Ideen?

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u/Even-Badger-5662 — 3 days ago
▲ 314 r/arbeitsleben+1 crossposts

Jugendarbeitslosigkeit steigt wegen KI: Auf dem Arbeitsmarkt wird es ungemütlich

Der Hauptgrund: In der Industrie gibt es Monat für Monat 15.000 Arbeitsplätze weniger. „Es entstehen derzeit kaum neue Arbeitsplätze“, sagte Weber. Eine Situation wie heute habe er noch nie erlebt.

faz.net
u/Even-Badger-5662 — 3 days ago
▲ 7 r/AskMen

How do you deal with your tinnitus (especially when it changes)?

My tinnitus started in May of last year with a high-pitched tone in my right ear, or rather on the right side of my head. In August 2025, another slightly lower tone joined in on the left side. Up until now, both tones were fairly constant—sometimes louder, sometimes quieter, occasionally shifting slightly in frequency, but overall pretty much the same. I suspect it's related to my jaw, as I've been having issues there too (pain, pressure, clicking, etc.) and those symptoms started right in May as well. It was also an extremely difficult and mentally exhausting time for me.

I had actually gotten fairly used to it by now, until a few days ago: I was sitting a bit awkwardly, bit into a bread roll, and apparently triggered one of those mini sudden hearing losses (SBUTTs)—or maybe it was just a coincidence, but I don't think so. Since then, I've had a new tone in my right ear (it's been 3 to 4 days now). Honestly, emotionally I'm spiraling again. I'm really struggling to accept it and process it mentally. At least I have an appointment for CBT at the end of September (which I've been waiting over 8 months for).

How do you handle this? Do you ever have tones that change or new ones that show up?

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u/Even-Badger-5662 — 12 days ago
▲ 3 r/TMJ

How do you deal with your tinnitus (especially when it changes)?

Health

My tinnitus started in May of last year with a high-pitched tone in my right ear, or rather on the right side of my head. In August 2025, another slightly lower tone joined in on the left side. Up until now, both tones were fairly constant—sometimes louder, sometimes quieter, occasionally shifting slightly in frequency, but overall pretty much the same. I suspect it's related to my jaw, as I've been having issues there too (pain, pressure, clicking, etc.) and those symptoms started right in May as well. It was also an extremely difficult and mentally exhausting time for me.

I had actually gotten fairly used to it by now, until a few days ago: I was sitting a bit awkwardly, bit into a bread roll, and apparently triggered one of those mini sudden hearing losses (SBUTTs)—or maybe it was just a coincidence, but I don't think so. Since then, I've had a new tone in my right ear (it's been 3 to 4 days now). Honestly, emotionally I'm spiraling again. I'm really struggling to accept it and process it mentally. At least I have an appointment for CBT at the end of September (which I've been waiting over 8 months for).

How do you handle this? Do you ever have tones that change or new ones that show up?

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u/Even-Badger-5662 — 13 days ago
▲ 3 r/umwelt_de+1 crossposts

Bin ich in den Umweltwissenschaften besser aufgehoben? Zweiter Master sinnvoll?

Hi Leute,

ich muss auch mal was loswerden.

Bin Chemiker, hab meinen Master vor ein paar Jahren gemacht und arbeite seitdem in der Analytik. Von außen sieht das nach einem soliden Job aus, ist es wahrscheinlich auch. Aber ich merk schon seit einer Weile, dass mich das einfach nicht mehr erfüllt. Ich sitz im Labor, werte Messwerte aus, modifiziere Methode und schreibe extrem banale Gutachten (sehr grob formuliert) und irgendwann hab ich gemerkt, das kann ich so nicht bis zur Rente machen.

Was mich wirklich reizt, ist die Umweltbranche, am liebsten Planung, Beratung oder Genehmigungsverfahren. Nicht mehr nur Ergebnisse produzieren, sondern irgendwo dazwischen arbeiten, zwischen Bewertung/Beratung, Behörden und richtigen Projekten planen, wo am Ende was Sichtbares bei rauskommt oder man irgendwie etwas sinnstiftendes für die Umwelt macht. Ich will auch einfach nicht nur im Laborumfeld hocken, mich würde Außendienstarbeit auch sehr interessieren.

Ich bin mir nur unsicher, wie ich am Besten den Sprung dahin schaffe. Es gibt einen Fernstudien-Master "Angewandte Umweltwissenschaften" in Koblenz, der ziemlich genau zu dem passt, was ich will, Umweltrecht, Umweltplanung, und noch einiges mehr. Kostet mich am Ende aber über 7.000 €, und ich hab schon so viel Zeit und Energie in mein bisheriges Studium gesteckt, dass ich Angst hab, wieder Jahre und Geld in was zu stecken, das mir am Ende nichts bringt, weil ich als Chemiker vielleicht einfach nicht "das richtige Profil" für die Branche hab oder ich ja nicht wirklich Berufserfahrung habe.

Keine Ahnung, ob ich mir das nur einrede, weil ich Schiss vorm nächsten Schritt hab, oder ob da wirklich was dran ist. War jemand in einer ähnlichen Situation und hat eventuell noch eine Aus-, Fortbildung oder Studium drangehängt?

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u/Even-Badger-5662 — 18 days ago
▲ 3 r/tuhh

Erfahrungen mit Dual Studium Bau- und Umweltingenieurwesen?

Hey zusammen,

ich hab vor Kurzem ein Gespräch mit einem Praxispartner für das duale Studium Bau- und Umweltingenieurwesen an der TUHH gehabt. Es gibt noch eine weitere Bewerbungsphase, aber bisher sieht es aber relativ gut aus (es ist noch nicht garantiert).

Ich habe öfter gelesen, dass die ersten 2-3 Semester an der TUHH, vor allem Mathe und Mechanik/Statik, ziemlich brutal sein sollen, mit sehr hoher Durchfallquote. Deswegen würde mich interessieren, wie das tatsächlich abläuft. Wie hart sind die ersten Semester wirklich?

Mich würde außerdem interessieren, wie das für Leute war, die nicht direkt nach dem Abi angefangen haben, sondern mit ein paar Jahren Berufserfahrung oder einem anderen Studienhintergrund (ich habe bereits ein Studium absolviert).

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u/Even-Badger-5662 — 19 days ago
▲ 6 r/TU_HH

Erfahrungen mit Dual Studium Bau- und Umweltingenieurwesen?

Hey zusammen,

ich hab vor Kurzem ein Gespräch mit einem Praxispartner für das duale Studium Bau- und Umweltingenieurwesen an der TUHH gehabt. Es gibt noch eine weitere Bewerbungsphase, aber bisher sieht es aber relativ gut aus (es ist noch nicht garantiert).

Ich habe öfter gelesen, dass die ersten 2-3 Semester an der TUHH, vor allem Mathe und Mechanik/Statik, ziemlich brutal sein sollen, mit sehr hoher Durchfallquote. Deswegen würde mich interessieren, wie das tatsächlich abläuft. Wie hart sind die ersten Semester wirklich?

Mich würde außerdem interessieren, wie das für Leute war, die nicht direkt nach dem Abi angefangen haben, sondern mit ein paar Jahren Berufserfahrung oder einem anderen Studienhintergrund (ich habe bereits ein Studium absolviert).

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u/Even-Badger-5662 — 19 days ago

Angebote sehr durchwachsen, keine Ahnung was ich machen soll (Chemiker, Mitte 30), komplett am Verzweifeln

Hey zusammen,

ich habe vor einigen Monaten bereits mal hier geposted und nach Feedback gefragt, weil ich einfach nicht aus meiner Nische rauskomme (ich vermute stark, dass es einfach an mir lieg und meinen Fähigkeiten) und wirklich mies bezahlt werde (aktuell ca. 44k). Kurzes Update, weil sich gerade einiges gleichzeitig tut und ich komplett den Überblick verliere.

Ich hab meinen Lebenslauf überarbeitet, die Bewerbungsfrequenz massiv erhöht. Ich bin mitlerweile bei 70+ Bewerbungen, 3 Job-Interviews, eine davon direkt eine Absage. Aber jetzt hab ich tatsächlich zwei Zusagen gleichzeitig auf dem Tisch:

Job1 wäre: Junior Umweltingenieur/Umwelttechnik:

45k/Jahr, 12 Gehälter (kein geregeltes Weihnachtsgeld o.ä., es kann aber zu Bonuszahlungen kommen (kann)), kein Homeoffice, 80 % Außendienst (stand so NICHT klar in der Ausschreibung, kam erst im Gespräch raus).

Job2 wäre: : Stellv. Teamleitung Umweltlabor

58k/Jahr, 13 Gehälter, kein Homeoffice, 2h Pendelstrecke mit dem Auto (hab aktuell keins, müsste ich mir zulegen, wollte ich aber eh mal), mit ÖPNV eher 3-4h (also nicht möglich), Rufbereitschaft am Wochenende (Es reicht telefonisch Erreichbar zu sein).

Ich hab bei beiden versucht, nochmal ein bisschen rauszuhandeln, ging aber nicht mehr wirklich.

Und jetzt das Skurrile. Aus Frust und dem Drang was neues zu beginnen, hab ich mich parallel auch auf ein paar Ausbildungsstellen beworben, weil ich langsam denke, ich bin einfach nicht gut genug für die Chemiebranche. Und da hab ich 3 Interviews gehabt, jetzt auch 3 (beinah) Zusagen für 2027:

  • Elektroniker für On-/Offshore-Windparks (wurde mir zugesagt)
  • Elektroniker für Automatisierungstechnik (fehlt noch ein Interview, aber die letzten beiden liefen extrem gut, und so wie es klang gehts hier um Formalien)
  • Duales Studium Bauingenieurwesen bei der Bahn (fehlt wohl nur noch der Tauglichkeitsuntersuchung)

Ich weiß ehrlich nicht mehr, wo vorne und hinten ist. Würde mich über eure Einschätzung freuen. Ich würde fast sagen, ich nehme weder 1 und noch 2 und bewerbe mich einfach weiter.

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u/Even-Badger-5662 — 22 days ago

Wie im höheren Alter Karriere bei Energieversorgern/in der Energiebranche durchstarten?

Hallo zusammen,

vorweg hoffe ich mit diesem Post keine Sub-Regeln zu brechen, aber auf den ersten Blick sieht's erstmal gut aus.

Folgende Thematik: Ich interessiere mich mehr und mehr für Umweltthemen, besonders die Erneuerbaren Energien. Ich habe bereits Chemie studiert und mit einem Master abgeschlossen und einige Jahre bei einem Chemie-Dienstleister gearbeitet. Mittlerweile bin ich diese Branche aber Leid und möchte gerne in die Energie- und Umwelt-Branche wechseln. Besonders interessiert bin ich an Windkraft, aber auch Solar ist extrem spannend.

Ich habe mir überlegt noch ein Studium dranzuhängen (es gibt da ein Fernstudium von der Uni-Lübeck, welches Erneuerbare Energien heißt und mit einem Bachelor Ing endet.

Ich finde der Studiengang klingt auch irre interessant, die frage ist, hilft er mir Türen zu öffnen? Ich würde natürlich versuchen so schnell/früh wie möglich irgendwie an Werkstudentenjobs (oder ähnliches) zu kommen.

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u/Even-Badger-5662 — 28 days ago

M.Sc. chemist in my mid-30s looking to pivot into environmental work – Applied Environmental Sciences vs. Environmental Engineering?

im facing a tough decision and would love to hear from people working in environmental fields or renewable energy. I am german, but would love as many different opinions as possible.

Im a M.Sc. chemist with 7 (Im in my mid 30s already, sadly) years of experience in analytical chemistry, I am paid god auwful, nor am I still interested in this kind of lab field, and Im looking to pivot into the environmental sector. Im currently torn between two study programmes in Germany.

The first option is a M.Sc. in Applied Environmental Sciences, running over 5 semesters (I can complete it via distance learning, which might help with my income). It covers environmental law, water management, emission control and air quality, GIS, and circular economy, with relatively low math requirements (I am okay at Math, but it has never been my strong point). The second option is an Environmental Engineering B.Sc. tho it is a three and a half year programme (on-campus) with a strong focus on renewable energies like solar and wind, fuel cells, wastewater and air treatment, and measurement technology (there is still some GIS). The downside is that it involves serious math, physics and thermodynamics (I actually dont my thermodynamics, but like I already mentioned math and physics are not my strongest field).

I would love to focus on areas like GIS skills for environmental planning offices, air quality and emission control engineering, and water management.

My biggest concern with the Applied Environmental Sciences route is that Id essentially be ignoring energy entirely, and I'm genuinely passionate about solar and wind. On the other hand, the engineering programme would involve a real mathematical challenge, and I already made one poor career decision with my first degree that I came to regret – I really don't want to repeat that mistake.

Has anyone studied similar programmes or works in one of these fields? I would love any kind of advice, to make this kind of deicision easier.

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u/Even-Badger-5662 — 1 month ago

Umorientierung Richtung Umwelt: Fernuni Master Umweltwissenschaften oder Bachelor Umwelttechnik an einer FH?

Hallo zusammen,

ich stehe momentan vor einer schwierigen Entscheidung und würde gerne Erfahrungen von Leuten hören, die in ähnlichen Bereichen arbeiten oder studiert haben.

Ich habe einen Master in Chemie mit mehreren Jahren Erfahrung in der Analytik, der Job ist weder interessant noch gut bezahlt. Nun möchte ich mich in Richtung Umweltsektor umorientieren und überlege gerade zwischen zwei Studiengängen.

Die erste Option wäre ein berufsbegleitendes Master Fernstudium in Angewandten Umweltwissenschaften an der Uni Koblenz. Der Studiengang behandelt viel Umweltrecht, Gewässerschutz, Immissionsschutz, GIS und Kreislaufwirtschaft ab und hat keinen großen Matheanteil (Ich bin okay in Mathe, aber es ist nicht mein Steckenpferd). Ich muss sagen, dass der GIS Anteil mich am meisten interessiert.

Die zweite Option wäre Bachelor Umwelttechnik an der HAW Hamburg (Bachelor, Vollzeit, 3,5 Jahre), sehr technisch ausgerichtet mit starkem Fokus auf regenerative Energien wie Solar und Wind, bisschen Abwasser und Abluftbehandlung sowie etwas Messtechnik. Dafür müsste man sich aber durch Mathe, Physik usw. kämpfen.

Meine konkreten Ziele bzw. Interessen sind GIS-Kenntnisse für Planungsbüros, Immissionsschutz in Richtung Messtechnik oder Immissionsschutzingenieur, und Wasserwirtschaft.

Meine große Sorge mit dem Koblenz-Studiengang ist, dass ich das Thema Energie damit komplett ignoriere. Solar und Wind interessieren mich wirklich sehr und das kommt wirklich gar nicht vor. Dafür ist GIS nicht in der HAW vertreten.

Bin etwas unsicher, von welchem Studiengang ich theoretisch mehr hätte.
Beides sind Interessenstudiengänge. Ich möchte einfach nach vielen Jahren mal wieder meine Hirnzellen anstrengen und mehr in Richtung Umwelt aufbrechen.

Ich habe mit meinem ersten Studium beruflich schon eine Fehlentscheidung getroffen die ich bereue, will nich dass das noch mal passiert.

Hat jemand Erfahrungen mit einem dieser Studiengänge oder arbeitet in einem der genannten Bereiche? Ich wäre über jegliche Tipps dankbar. 

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u/Even-Badger-5662 — 1 month ago

M.Sc. chemist in my mid-30s looking to pivot into environmental work – Applied Environmental Sciences vs. Environmental Engineering?

Im facing a tough decision and would love to hear from people working in environmental fields or renewable energy.

Im a M.Sc. chemist with 7 (Im in my mid 30s already, sadly) years of experience in analytical chemistry, I am neither paid well, nor am I still interested in this fiel, and Im looking to pivot into the environmental sector. Im currently torn between two study programmes in Germany.

The first option is a M.Sc. in Applied Environmental Sciences, running over 5 semesters (I can complete it via distance learning, which might help with my income). It covers environmental law, water management, emission control and air quality, GIS, and circular economy, with relatively low math requirements (I am okay at Math, but it has never been my strong point). The second option is an Environmental Engineering B.Sc. tho it is a three and a half year programme (on-campus) with a strong focus on renewable energies like solar and wind, fuel cells, wastewater and air treatment, and measurement technology (there is still some GIS). The downside is that it involves serious math, physics and thermodynamics (I actually dont my thermodynamics, but like I already mentioned math and physics are not my strongest field).

I would love to focus on areas like GIS skills for environmental planning offices, air quality and emission control engineering, and water management.

My biggest concern with the Applied Environmental Sciences route is that Id essentially be ignoring energy entirely, and I'm genuinely passionate about solar and wind. On the other hand, the engineering programme would involve a real mathematical challenge, and I already made one poor career decision with my first degree that I came to regret – I really don't want to repeat that mistake.

Has anyone studied similar programmes or works in one of these fields? I would love any kind of advice, to make this kind of deicision easier.

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u/Even-Badger-5662 — 1 month ago

M.Sc. chemist in my mid-30s looking to pivot into environmental work – Applied Environmental Sciences vs. Environmental Engineering?

Im facing a tough decision and would love to hear from people working in environmental fields or renewable energy.

Im a M.Sc. chemist with 7 (Im in my mid 30s already, sadly) years of experience in analytical chemistry, I am neither paid well, nor am I still interested in this fiel, and Im looking to pivot into the environmental sector. Im currently torn between two study programmes in Germany.

The first option is a M.Sc. in Applied Environmental Sciences, running over 5 semesters. It covers environmental law, water management, emission control and air quality, GIS, and circular economy, with relatively low math requirements (I am okay at Math, but it has never been my strong point). The second option is an Environmental Engineering B.Sc. tho it is a three and a half year programme with a strong focus on renewable energies like solar and wind, fuel cells, wastewater and air treatment, and measurement technology (there is still some GIS). The downside is that it involves serious math, physics and thermodynamics (I actually dont my thermodynamics, but like I already mentioned math and physics are not my strongest field).

I would love to focus on areas like GIS skills for environmental planning offices, air quality and emission control engineering, and water management.

My biggest concern with the Applied Environmental Sciences route is that Id essentially be ignoring energy entirely, and I'm genuinely passionate about solar and wind. On the other hand, the engineering programme would involve a real mathematical challenge, and I already made one poor career decision with my first degree that I came to regret – I really don't want to repeat that mistake.

Has anyone studied similar programmes or works in one of these fields? I would love any kind of advice, to make this kind of deicision easier.

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u/Even-Badger-5662 — 1 month ago

Bin bereit fürs Brutzeln: Bekomme nur Absagen (M.Sc. Chemie)

Hi, ich bräuchte mal Feedback von Außenstehenden. Leider bin ich extrem unzufrieden/unglücklich mit meiner momentanen Gesamtsituation. Ich bin 35. Mein aktueller Job ist zu miesen Konditionen ohne Aussicht auf Verbesserungen, andere Angebote sind zudem dünn gesät; leider ist der Arbeitsmarkt in dieser Branche derzeit mehr als schwierig. Ich wäre bereit, bundesweit zu suchen/umzuziehen, würde aber am liebsten in meiner Region bleiben.

Ein großes Problem ist, dass sich mein derzeitig Job extrem anspruchslos anfühlt.

Ich weiß, dass mein Lebenslauf alles andere als perfekt ist. Zum einen habe ich viel zu lange studiert, zum anderen bin ich viel zu lange bei meinem jetzigen Arbeitgeber geblieben (ich hatte einige persönliche und psychische Probleme, und irgendwie ist mir die Zeit verrannt). Anyway, ich würde gerne versuchen, aus dieser Situation das Beste zu machen.

Derzeit bin ich bei 40 Bewerbungen in zwei Monaten. Es gab nur einen Videocall (leider hat man sich gegen mich entschieden und für jemanden mit mehr Führungserfahrung), der Rest waren Absagen (oder gar keine Rückmeldung). Ich versuche vermehrt, in die Umweltbranche irgendwie einzusteigen, leider scheint dies ebenfalls nicht so einfach.

Edit: Weil ich das versäumt habe zu erwähnen: Ich arbeite auf einer Chemiker/Technikerstelle (welche eher eine glorifizierte Laborantenstelle bei mir ist). Ich habe leider nichts besseres (bisher) bekommen können.

u/Even-Badger-5662 — 1 month ago

Gefühlt das ganze Leben verschwendet und mental am Limit / Wie geht man damit am Besten um?

Hallo zusammen,

ich brauche einfach mal ein bisschen Feedback und vielleicht auch etwas Rat von Fremden – ich hänge seit Wochen in einem absoluten Gedankenspirale fest und komme nicht mehr raus.

Ich habe nun mit 35 absolut GAR keine Karriere gemacht, habe einen mickrigen Job und verdiene kaum etwas.

Klassisch Abi auf dem Gymnasium gemacht, tatsächlich sogar mit „sehr gut“ beendet – und dann direkt für einen Studiengang (Chemie) eingeschrieben, der mich halbwegs interessiert hat; zu dem Zeitpunkt habe ich mir schon null Gedanken gemacht, wo die Reise hingehen soll. Ich muss zugeben, ich hatte schon immer sehr mit mentalen Problemen zu kämpfen, mein Leben besteht eigentlich nur aus einer Anreihung von Depressionen und mentalen Krisen, die es zu überleben galt.

Habe auf Krampf dann den Master durchgezogen und gemerkt, dass der Arbeitsmarkt entweder mich oder meinen Abschluss (oder die Kombination aus beidem) nicht braucht bzw. will. Seitdem hangle ich mich eigentlich nur von Laborantenjob zu Laborantenjob und finde es absolut unmöglich aufzusteigen oder irgendwo quereinzusteigen.

Muss auch leider erwähnen, dass ich in den letzten Jahren noch mal zwei Schicksalsschläge (ich hoffe, ich nutze dieses Wort nicht inflationär, aber mich haben diese wirklich bitter mitgenommen) hatte, aus denen ich nur schwierig rausgekommen bin, und es eine ganze Weile gedauert hatte, bis ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen konnte. Mittlerweile geht es mir generell besser, habe aber auch gemerkt, dass die Zeit auf niemanden wartet und diese auch noch dazu unglaublich schnell verstrichen ist. Jetzt frage ich mich nicht nur, was ich mit all dem Potenzial gemacht habe, sondern auch, wo die ganze Zeit geblieben ist.

Viele soziale Kontakte habe ich ebenfalls nicht, besonders in den letzten Jahren (viele Freunde sind weggezogen oder haben Familien gegründet und man hat sich auseinandergelebt). Meine „Freunde“ sind meine Frau und zwei Dudes, die quasi nie für etwas Zeit haben.

Es hilft auch nicht, wenn ich lese, was viele Leute in diesem Bereich auf Reddit verdienen und ich MASSIV drunter liege. Selbst wenn ich die Online-Angaben ignorieren würde, verdient so gut wie jeder, bis auf einer, meiner Bekannten mehr als ich, sogar jene mit „nur“ einer Ausbildung (damit will ich Ausbildungen auf keinen Fall minder darstellen lassen, aber das macht mir noch mal klar, dass mein „Werdegang“ doch eine komplette Verschwendung war).

Meine momentane Situation nagt einfach enorm an meinem Selbstbewusstsein/Selbstwert.

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u/Even-Badger-5662 — 1 month ago
▲ 91 r/Studium

Warum ich nicht wieder Chemie studieren würde

Das mag etwas reißerisch klingen, aber für mich war das komplette Studium eher ein Fehlschlag - zumindest das Chemie-Studium. Eventuell lag es daran, dass ich es damals etwas romantisiert hatte, vielleicht daran, dass ich einfach nie richtig wusste, was ich später mal machen möchte, und einfach das Erstbeste, was mir in den Sinn kam, gewählt habe. Damals noch mit der Wunschvorstellung, Mehrwert durch Forschung erbringen zu können. Wobei ich hätte damals schon lieber Ingenieurwesen studiert, hatte mich nur selber nicht an die komplexe Mathematik und Physik getraut.

Ich bin nun Mitte 30 und habe einen Master in Chemie. Promoviert habe ich nicht, da mir dafür damals schlicht die Energie und vermutlich auch die mentale Resilienz gefehlt hatten. Meine Erfahrung in dem Arbeitskreis in dem ich meinen Master geschrieben habe, war auch so desaströs, dass es mich komplett vor einer Promotion abgeschreckt hatte.

Das einzig Positive an diesem Studium waren die Kommilitonen, ansonsten war es nur irre zeitintensiv und teilweise einfach nur unnötig schwer - die Unmengen an Laborpraktika in Kombination mit dem immensen Zeitdruck für die Protokolle und Hausarbeiten haben das komplette Studium meiner Meinung nach künstlich erschwert. Ich hatte am Ende des Studiums einfach nur noch das Gefühl gehabt, ich habe einen großen Teil meiner 20er verpasst. Dabei habe ich sogar extrem motiviert angefangen, jedoch wusste ich schon ab dem 4. Semester, dass dieses Studium eigentlich nichts für mich ist. Leider konnte ich es mir nicht eingestehen. Ich hatte bzw. habe massive Probleme zu „versagen“ und hatte bereits unter der Sunk-Cost-Fallacy gelitten. Also Augen zu und durch, die Zeit sollte ja nicht vergeudet werden. Ich habe letzten Endes mit einem eher schlecht als rechten Durchschnitts-Master abgeschlossen. Mein Studium fand ich interessant - doch was ich in 7 Jahren gelernt habe ist für die Arbeitswelt absolut unbrauchbar,

Seitdem hatte ich eigentlich nur Probleme auf dem Arbeitsmarkt. Zum Teil Dank Covid, zum Teil sicherlich auch, weil ich eine eher zurückhaltende (= sehr passive; eventuell gar charakterschwache) Person bin. Es hat wahrscheinlich auch nicht geholfen, dass ich keinen wirklichen „Roten Faden“ in meinem Master hatte und keinen richtigen Fokus auf irgendwas gelegt habe: So bestanden meine Module aus Analytik, Materialwissenschaften und Umweltchemie. In die Umwelttechnik-/Umweltchemie-Branche habe ich es leider nie geschafft, also ab in die analytischen Labore. Monate gesucht, um letzten Endes einen unglaublich schlecht bezahlten Job zu bekommen, nach ein paar Jahren Gott sei Dank gewechselt, besser bezahlt, etwas interessanter, aber kurz vor Ende der Probezeit wurde die komplette Abteilung „umstrukturiert“ (= fast alle entlassen bzw. „gemerged“ und allen in der Probezeit gekündigt). Also wieder monatelang arbeitslos, wieder versucht in den Umweltsektor zu kommen, wieder bei einem schlecht bezahlten Laborantenjob im Lebensmittelbereich gelandet, wenigstens dieses Mal als Techniker. Hier ist mir auch bewusst geworden, dass mir die Hands-on-Arbeit deutlich besser gefällt.

Mein Leben ist theoretisch eigentlich ziemlich in Ordnung, wundervolle Frau, großartige Familie, der beste Hund, tolle Freunde, aber psychisch geht es mir in Anbetracht meiner versenkten Karriere und des damaligen Potenzials nicht besonders gut. Ich schwelge auch permanent in der Vergangenheit. Mir ist bewusst, dass das natürlich nicht sehr hilfreich ist und man sollte verschütteter Milch nicht hinterhertrauern. Mir wird einfach bewusst, dass mein Abschluss im Grunde nicht mal das Papier wert ist, auf dem er gedruckt wurde. Ich will mich ja natürlich gerne nach was anderem umsehen. Aber ja, viel Glück dabei. 2023 hat doch keiner mehr Bock, Leute richtig einzuarbeiten. Selbst für absolute Einstiegsjobs fordern die direkt drei Jahre Berufserfahrung und/oder einen passenden Abschluss in genau dem Bereich. Ich bekomme auf 30-40 Bewerbungen vielleicht ein Interview.

Ich möchte noch mal sagen, dass es sicherlich nicht nur an diesem Studiengang liegt; es wird eine Mischung aus meinen beschriebenen persönlichen Unzulänglichkeiten, meiner nicht berauschenden Note, der Wirtschaftslage und der Branche sein.

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u/Even-Badger-5662 — 1 month ago

Umwelt-Jobs als Chemie-Master - einen weiteren Bachelor/Master dranhängen?

Hallo zusammen, ich habe einen Master in Chemie mit viel Schwerpunkt auf Analytik und ein klein wenig Nachhaltigkeit, derzeit arbeite ich in der Umweltmesstechnik, weil ich einfach keinen Job finde, der auf mich passt.

Mich interessiert Umwelt und Naturschutz, ich würde gerne im Bereich Nachhaltigkeit und Green-Energie arbeiten, egal ob Wasserstoff, Green eFuels oder Solarenergie.

Ich finde aber einfach keine Stelleanagebote oder nur Absagen in diesem Bereich. Entweder sind die stellen ausgeschrieben für Ausbildungsberufe oder es werden 5-10 Jahre Erfahrung in einer extremen spezifischen Nische gefordert. Viele scheinen auch lieber Verfahrens-/Umwelt-/Elektrotechnik Ingenieure anzuheuern.

Ich überlege mir nun doch noch einen Bachelor (Oder gar Master?) im Bereich Verfahrens-/Umwelt-/Elektrotechnik Ingenieurewesen dranzuhängen. Vielleicht bin ich auch Irre.

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u/Even-Badger-5662 — 2 months ago

any advice on further education / improving career options after an MSc in Chemistry?

I am 35, have a Masters degree in Chemistry in Germany (I am also german), and have been stuck in a professional, low paid dead end for a few years now.

I graduated at the end of 2019, meaning my entry into the job market coincided exactly with the first wave of Corona (a terrible combination, to say the least in my experience). After a long search, I compromised back then and took a position below my qualification level. I just wanted to gain work experience somehow and didnt want be on gov. benefits.

Now, Im in a minimally better-paying job (a technician position for an HPLC analytical service provider) with a good working atmosphere and a relatively high amount of working from home, but with zero growth perspective and a pretty bad pay. The work is mostly routine, almost like assembly line work. I absolutely hate it. The incredibly poor pay (even though I am the assistent team leader) is one thing; the incredibly monotonous, dead-end work is another. I just hate it. Ive realized that I enjoy tinkering and troubleshooting much more than the office-job part of it. Honestly, Id rather maintain wind turbines than do my current job.

Over the last four months, Ive sent out about 50 applications (broadly spread across lab/team management, QM/QA, IT-related roles, hazardous materials management, and the public sector). The response has been minimal: just two interviews, both of which ultimately led nowhere. In two weeks, I have an appointment with a career counselor who will look over my application materials. I just can't imagine that it's only down to me (though that seems like the most obvious explanation). I am well aware that Ive botched my "career." For the first few years, I was able to drown it out a bit and fill the void with hobbies (the work-life balance is actually quite good at this company), but by now, this feeling of failure is really taking a toll on my psyche.

I am seriously considering whether a complete change of direction, for instance into a technical trade like an electrician, industrial mechanic, or something similar, would make more sense than continuing the job search in chemistry. Ive also thought about doing a state technical traineeship (though I suspect nothing will come of that either) or becoming a teacher (but Im not good with kids, and I don't want to put either myself nor the kids through that). Another idea would be a dual study program in tax administration.

Does anyone have any advice on how to turn this around

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u/Even-Badger-5662 — 2 months ago