Duales Studium 2027 Raum Stuttgart: Controlling im Konzern vs. Steuern/Prüfung im Mittelstand
Hi zusammen, plane gerade meine Bewerbungen für das duale Studium mit Start im Oktober 2027. Da ich mich aktuell einfach noch absolut nicht zwischen der klassischen Unternehmenswelt und einer Kanzlei entscheiden kann, habe ich mir mal die verschiedenen dualen Partnerlisten für den Raum Stuttgart angeschaut. Ich schwanke jetzt genau zwischen zwei Studiengängen und brauche mal euren Realitätscheck, womit ich mir strategisch die meisten Türen offenhält.
Auf der einen Seite steht der Studiengang RSW – Accounting & Controlling mit potenziellen Partnern wie Porsche, Mercedes ,der Netze BW, Hugo Boss oder W&W. Hier reizt mich natürlich die Perspektive, später im Unternehmen aufzusteigen, und das Konzerngeld mit den starken Tarifen und der 35-Stunden-Woche lockt natürlich. Allerdings hört man aktuell auch viel über den harten Sparmodus im Automotive-Controlling, weshalb ich mich frage, ob das Risiko für duale Studenten im Konzern aktuell höher ist und man nach dem Bachelor eher auf Sachbearbeiter-Ebene feststeckt.
Auf der anderen Seite steht der Studiengang RSW – Steuern- und Prüfungswesen bei Firmen wie RSM Ebner Stolz, BDO, Bansbach, PKF Wulf oder den Big 4 in Stuttgart. Hier wäre das Ziel, die harten Skills in der Wirtschaftsprüfung und im Steuerrecht mitzunehmen, um fachlich ein extrem breites Fundament aufzubauen. Später wäre hier natürlich auch die Selbstständigkeit eine spannende Option.
Mich würde von den Insidern aus der Praxis interessieren: Wie sind eure aktuellen Erfahrungen im Raum Stuttgart bezüglich Branchensicherheit und Aufstiegschancen im Controlling gegenüber der Kanzleiwelt bei den jeweiligen Unternehmen?
Vielen Dank für euren ehrlichen Rat