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Duales Studium 2027 bei Porsche/Mercedes: Steuerberater-Kanzlei vs. Konzernkarriere

Hi zusammen,
ich plane aktuell mein duales Studium für Oktober 2027 und stehe vor einer Entscheidung, bei der ich mich komplett im Kreis drehe. Mein langfristiges Ziel ist eigentlich klar: Ich will maximalen finanziellen Erfolg und Karriere machen. Ich schwanke aber extrem zwischen der Schiene Corporate-Karriere im Konzern und der späteren Selbstständigkeit mit einer eigenen Kanzlei, da mich beides auf seine eigene Art extrem reizt.
Der erste Weg wäre, direkt Prüfungs- und Steuerwesen oder Wirtschaftsrecht zu studieren, danach das StB-Examen durchzuziehen und relativ zügig eine eigene Kanzlei zu gründen oder zu übernehmen. Der Markt dafür ist ja dank der Rentnerwelle im Berufsstand genial. Mein Bedenken ist nur: Wenn ich nach ein paar Jahren merke, dass die Selbstständigkeit doch nichts für mich ist, bin ich im Konzernmanagement vielleicht zu sehr in der Nische gefangen.
Der zweite Weg wäre der Allrounder über Accounting & Controlling. Damit hätte ich im Konzern die perfekten Aufstiegschancen, die 35-Stunden-Woche der IG Metall und von Tag eins an ein Spitzengehalt mit dicken Boni. Das Problem, das ich hier im Vergleich zur Kanzlei sehe, ist das finanzielle Limit nach oben hin. Im Konzern verdient man als Angestellter ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr wirklich mehr, während man sich mit einer eigenen, gut laufenden Kanzlei am Ende eine goldene Nase verdienen kann und gehaltstechnisch in einer ganz anderen Liga spielt.
Und dann gäbe es noch den Hybrid-Weg, über den ich nachdenke: Erst Accounting & Controlling bei Porsche studieren, die hohe Kohle und Sicherheit in den Zwanzigern mitnehmen, sich das ultra teure Steuerberater- oder WP-Examen vom Konzern finanzieren lassen und erst danach mit dem Porsche-Stempel im Lebenslauf den Absprung in die eigene Kanzlei wagen. Aber hier frage ich mich ernsthaft, ob das in der Praxis überhaupt realistisch ist. Fehlt einem mit einem Controlling-Studium nicht das harte Steuerrecht-Wissen für das Examen? Und vor allem: Ist es in der Praxis im Konzern überhaupt üblich, dass man einfach so in die Wirtschaftsprüfung reinschnuppern darf, um die gesetzlichen Pflichtzeiten für die Zulassung zur Prüfung vollzukriegen? Normalerweise geht man dafür ja zu den Big Four, weshalb ich nicht weiß, ob Großkonzerne einem da steine in den Weg legen oder ob das ein gangbarer Weg ist.
Mich würde mal eure ehrliche Meinung interessieren, vor allem von denjenigen, die vielleicht im Konzern oder in einer eigenen WP/StB-Kanzlei sitzen. Da ich mir beide Richtungen – also sowohl den Aufstieg im Großkonzern als auch das Leben als eigener Kanzlei-Chef – super für mich vorstellen kann, fällt mir die Entscheidung echt schwer. Was haltet ihr strategisch für den klügsten Weg, um das Maximum aus der Karriere rauszuholen? Danke euch!

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u/Complete-Patient7750 — 2 days ago
▲ 6 r/Steuerberater+5 crossposts

DHBW-Dilemma für 2027: Wirtschafts- und Steuerrecht (Industrie) vs. Prüfungs- und Steuerwesen (Kanzlei)? Ziel: Steuerberater + Industrie

Hi zusammen,
ich stecke gerade in der Planung für mein duales Studium ab Oktober 2027 an der DHBW und brauche mal ein paar ehrliche Meinungen aus der Praxis.
Mein langfristiges Ziel steht fest: Ich möchte auf jeden Fall das Steuerberater-Examen machen und danach als In-House-Steuerberater in die Großindustrie (IG-Metall-Tarif, Raum Stuttgart/Ulm). Mir ist eine gute Work-Life-Balance (inkl. Überstunden stempeln) extrem wichtig. Ich bin mathematisch und analytisch stark, lerne super schnell und bringe ein 1,0-Abitur mit. Vom reinen Interesse her begeistern mich tatsächlich beide Studiengänge total. Ich finde sowohl die juristische Seite mit Verträgen und Gesetzen als auch die harte Zahlenwelt mit Bilanzen und Steuern extrem spannend.
Jetzt schwanke ich extrem zwischen zwei Studiengängen an der DHBW und kann mich nicht entscheiden:

Option 1: Wirtschafts- und Steuerrecht direkt in der Industrie
Die Idee: Ich bewerbe mich direkt bei einem Industriekonzern für das duale Studium.
Vorteil: Ich habe ab dem 1. Semester die unschlagbare 35-Stunden-Woche, jede Überstunde wird erfasst, top Einstiegsgehalt und null Kanzlei-Ausbeutung. Extrem sicheres Nest.
Meine Sorge: Bin ich damit im Konzern überhaupt richtig auf das extrem harte Steuerberater-Examen vorbereitet? Im Industriebetrieb sieht man in der Praxis ja meistens nur die Fälle der eigenen Firma und nicht die Bandbreite wie in einer Kanzlei. Habe Angst, dass mir da das harte Fundament fehlt und ich im Examen untergehe.

Option 2: RSW – Prüfungs- und Steuerwesen im Partnerbetrieb (Kanzlei / Big Four)
Die Idee: Der klassische Weg über eine Steuer- oder Wirtschaftsprüfungskanzlei.
Vorteil: Absoluter Goldstandard, was die Examensvorbereitung angeht. Ich werde drei Jahre lang im Studium und danach als Assistent im Steuerrecht gedrillt.
Meine Sorge: Die berüchtigte Überstunden-Falle in den Kanzleien. Ich habe riesige Angst, dass ich meine gesamten Zwanziger (Studium + die 3 Jahre Praxiszeit bis zum Examen) komplett opfern muss, im Winter 60 Stunden die Woche im Hotel sitze und die Überstunden am Ende unbezahlt verfallen oder „gekappt“ werden. Ich will mich ungerne jahrelang ausbeuten lassen, nur um den Titel zu bekommen.

Und jetzt meine größte Sorge – Das Sicherheitsnetz:
Das Steuerberater-Examen hat ja bekanntlich eine Durchfallquote von rund 50 % .Was passiert eigentlich, wenn ich das Examen am Ende nicht bestehe oder während der harten Vorbereitung merke, dass ich mir diesen Prüfungsstress psychisch gar nicht antun will? Stehe ich dann bei einem der beiden Studiengänge quasi „mit nichts“ bzw. als ewiger Assistent da? Welcher Abschluss bietet mir ohne den Titel das bessere Auffangbecken in der Industrie, um trotzdem gut zu verdienen?

Bin gespannt auf eure Antworten und danke euch schon mal für die Hilfe!

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u/Complete-Patient7750 — 15 days ago

Duales Studium im Finanzbereich (DHBW): Strategische Entscheidung zwischen Industrie-Controlling, und Kanzlei (RSW)

Hallo zusammen,
ich stehe kurz vor der Bewerbungsphase für ein duales Studium (Start 2027) im Raum Stuttgart/Ulm und brauche einen ehrlichen, strategischen Rat von Leuten aus der Praxis.
Kurz zu mir: Ich bringe ein 1,0-Abitur mit, mir fallen mathematische, logische und kaufmännische Themen (BWL/VWL/Informatik) extrem leicht und ich habe eine sehr schnelle Auffassungsgabe.
Da es um meine langfristige Zukunft geht, möchte ich die Weichen von Anfang an betriebswirtschaftlich sinnvoll stellen. Mir sind folgende Kriterien wichtig:
**Langfristiges Entwicklungspotenzial:** Ich suche einen Bereich, der nach oben hin gehaltstechnisch gut skalierbar ist und exzellente Aufstiegschancen (Management/Führung) bietet.
**Flexibilität & Marktwert:** Das Studium soll mich nicht an einen einzigen Arbeitgeber fesseln. Ein hoher Marktwert für spätere Wechsel (z. B. in die Industrie) ist mir extrem wichtig.
**Work-Life-Balance / ROI:** Ich bin absolut bereit, mich qualitativ extrem anzustrengen und tief in die Materie einzutauchen. Allerdings suche ich langfristig ein gesundes Verhältnis zwischen Arbeitszeit (idealerweise Richtung 35/40-Stunden-Woche im Zielberuf) und dem finanziellen Ertrag (hoher "Return on Investment" der eigenen Lebenszeit). Dauerhafte 60-Stunden-Wochen fallen raus.
Aktuell schwanke ich zwischen drei konkreten Wegen an der DHBW:
**Weg A: RSW – Accounting & Controlling** bei einem IG-Metall-Konzern (z. B. Zeiss oder Automotive in Stuttgart). Vorteil: Direkt im starken Tarifvertrag (35 Std.), hohes Einstiegsgehalt, kein Prüfungsstress nach dem Bachelor.
**Weg B: RSW – Steuern und Prüfungswesen** in einer größeren Kanzlei. Plan wäre hier: Die harten ersten Jahre und das Steuerberater-Examen durchzuziehen, um den Titel danach als absoluten Gehaltsturbo für einen Wechsel in die Industrie zu nutzen.

Wie bewertet ihr die Realität dieser Wege in der Praxis? Welcher Pfad bietet langfristig die beste Kombination aus finanzieller Skalierbarkeit, Flexibilität und Lebensqualität für mein Profil?
Vielen Dank für eure ehrlichen Einschätzungen!

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u/Complete-Patient7750 — 21 days ago

Duales Studium im Finanzbereich (DHBW): Strategische Entscheidung zwischen Industrie-Controlling, und Kanzlei (RSW)

Hallo zusammen,
ich stehe kurz vor der Bewerbungsphase für ein duales Studium (Start 2027) im Raum Stuttgart/Ulm und brauche einen ehrlichen, strategischen Rat von Leuten aus der Praxis.
Kurz zu mir: Ich bringe ein 1,0-Abitur mit, mir fallen mathematische, logische und kaufmännische Themen (BWL/VWL/Informatik) extrem leicht und ich habe eine sehr schnelle Auffassungsgabe.
Da es um meine langfristige Zukunft geht, möchte ich die Weichen von Anfang an betriebswirtschaftlich sinnvoll stellen. Mir sind folgende Kriterien wichtig:
**Langfristiges Entwicklungspotenzial:** Ich suche einen Bereich, der nach oben hin gehaltstechnisch gut skalierbar ist und exzellente Aufstiegschancen (Management/Führung) bietet.
**Flexibilität & Marktwert:** Das Studium soll mich nicht an einen einzigen Arbeitgeber fesseln. Ein hoher Marktwert für spätere Wechsel (z. B. in die Industrie) ist mir extrem wichtig.
**Work-Life-Balance / ROI:** Ich bin absolut bereit, mich qualitativ extrem anzustrengen und tief in die Materie einzutauchen. Allerdings suche ich langfristig ein gesundes Verhältnis zwischen Arbeitszeit (idealerweise Richtung 35/40-Stunden-Woche im Zielberuf) und dem finanziellen Ertrag (hoher "Return on Investment" der eigenen Lebenszeit). Dauerhafte 60-Stunden-Wochen fallen raus.
Aktuell schwanke ich zwischen drei konkreten Wegen an der DHBW:
**Weg A: RSW – Accounting & Controlling** bei einem IG-Metall-Konzern (z. B. Zeiss oder Automotive in Stuttgart). Vorteil: Direkt im starken Tarifvertrag (35 Std.), hohes Einstiegsgehalt, kein Prüfungsstress nach dem Bachelor.
**Weg B: RSW – Steuern und Prüfungswesen** in einer größeren Kanzlei. Plan wäre hier: Die harten ersten Jahre und das Steuerberater-Examen durchzuziehen, um den Titel danach als absoluten Gehaltsturbo für einen Wechsel in die Industrie zu nutzen.

Wie bewertet ihr die Realität dieser Wege in der Praxis? Welcher Pfad bietet langfristig die beste Kombination aus finanzieller Skalierbarkeit, Flexibilität und Lebensqualität für mein Profil?
Vielen Dank für eure ehrlichen Einschätzungen!

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u/Complete-Patient7750 — 21 days ago