r/Klimawandel
The Pollution Being Churned Out by AI Data Centers Is So Severe That It's Almost Incomprehensible
futurism.comRekordinvestitionen in erneuerbare Energien machen Kanada zur Ökostrom-Supermacht
de.euronews.comWasserrückhaltung in Zeiten von vermehrt punktuellem Starkregen
Da es in Zukunft seltener konstant regnen wird, sondern stattdessen vermehrt punktuelle Starkregenereignisse auftreten werden, ist es mE elementar, dass bei Starkregen möglichst viel Wasser (z.B. in Zisternen) zurückgehalten wird, um ausreichend Wasservorräte für lange Regenpausen zu haben; schlicht weil der Boden punktuell gar nicht so viel Wasser aufnehmen kann und es dann "unverbraucht" über die Flüsse ins Meer fließt. Spielt diese Problematik auch nach eurer Ansicht in der Klimadiskussion aktuell noch eine zu untergeordnete Rolle? Es ist natürlich schwierig, hierfür zentrale Lösungen zu finden, weil das gesammelte Regenwasser kaum an zentrale Orte transportiert werden kann. Aber es wäre doch z.B. denkbar, in Städten ein großflächiges Netz aus kleineren Zisternen zu bauen. Da es sich um Regenwasser handelt, wäre seine Nutzbarkeit natürlich eingeschränkt, aber es könnte z.B. für eine kontinuierliche Wässerung von Böden verwendet werden und so das Grundwasser während Regenpausen speißen. Daneben könnte man bei Starkregenereignissen Wasser aus Hochwasser-Flüssen in Wasserspeicher/Stauseen pumpen. Wisst ihr was es hier für Ideen in Deutschland gibt bzw. wie aktiv man bereits an Lösungen arbeitet?
Warum organisieren wir uns nicht?
Es fühlt sich gerade so an als würde die Politik und die Gesellschaft unsere ökologische Lebensgrundlage wissentlich gegen die Wand fahren. „Wir“ scheinen das mitzubekommen aber schauen nur lethargisch zu, es fühlt sich so an als könne man nichts machen. Warum organisieren wir uns nicht?
Ich meine eine strukturierte Organisation, die auch echten Einfluss entwickelt über die gesamte Bandbreite der Gesellschaft. Möglich wäre z.B. ein Verein etc. mit Mitgliedern aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Jeder sollte eine niedrigschwellige Möglichkeit bekommen, einen Beitrag zu leisten - und die Möglichkeitem sollten vielfältig sein (von Initiativen, dem spreading von Petitionen, Protesten, Bildungsangeboten, der Förderung und Bekanntmachung von ökologischen Unternehmen und Produkten, Erstellung von News, Aufdeckung von Missständen etc etc etc). Es geht weniger um die Teilnahme über eine Partei oder um einzelne lokale Bürgerinitiativen sondern um ein wenig verpflichtendes aber dafür struktierend wirkendes nationales Dach, über eine strukturierte Organisation. Gibt es das schon? Entwickelt dazu schon jemand Ideen?
Edit: Typos
Geheime Absprachen mit Wirtschaftsministerium: Fossile Lobby bringt Bundesregierung auf Linie
Nach geheimen Absprachen entkernen Wirtschaftsministerium und Kanzleramt die Umwelt- und Menschenrechtsstandards in globalen Lieferketten.
Beschwerde in Brüssel: Verbände wollen Reiches Gaskraftwerk-Gesetz stoppen
Eines der wichtigsten Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Reiche liegt gerade in Brüssel. Dort haben zwei Verbände nun Beschwerde eingereicht.
Europa brennt: Diese Bilder und Karten zeigen das Ausmaß der Katastrophe
Eine Brandkrise hat den Kontinent erfasst. Großfeuer wüten nicht nur am Mittelmeer, sondern auch in England oder Belgien. Eine Bestandsaufnahme in Bildern.
Neu wegen falscher Verlinkung / Dürre in den USA: Niedriger Wasserstand in US-Stauseen bedroht Versorgung von Millionen
Was glaubt ihr wird als Problemlösung vorgestellt werden? Zölle gegen Kanada? Einfach tiefer graben? Bewässerung mit Gatorade?
Die brutale Wahrheit über das Klimaversagen | Luisa Neubauer
Stellt euch vor, wir würden in einer Welt leben, in der wir tausende Tiere schlachten müssten, weil es nicht mehr genug Futter gibt. In der Trinkwasser knapp wird. In einer Welt, in der Feuerstürme über Nacht hunderttausende Menschen vertreiben. Und in der Überschwemmungen uns alles rauben, was unser zu Hause ist.
In dieser Welt des fatalen Klimawandels leben wir bereits. Und alle Experten warnen davor, dass wir auf eine Katastrophe zusteuern. Warum zur Hölle läuten dann bei unseren Entscheidungsträgern nicht alle Alarmglocken und wieso tut die Politik nicht längst alles, um den Klimawandel zu stoppen?
Über wirtschaftliche Scheinargumente konservativer Parteien, die langen Arme der Öllobby, die falschen Freiheitsversprechen von Rechtspopulisten, die Desinformation der Techoligarchen und die wahren Kosten des politischen Versagens sprechen wir mit Klimaaktivistin und Autorin Luisa Neubauer. Und wir reden darüber, wie der Ausweg gelingen könnte.
01:31 – Luisa Neubauer: Ist dieser Katastrophen-Sommer ein Weckruf?
02:57 – Was passiert, wenn wir so weitermachen wie bisher?
04:27 – Die Bedrohung durch klimatische Kipppunkte
06:16 – Auswirkungen auf Lebensmittelversorgung und Landwirtschaft
09:57 – Geopolitische Folgen: Hunger, Armut und Migration
13:05 – Klimakrise und der Aufstieg rechter Parteien
16:16 – Die Ökonomie des Versagens: Was kostet uns das Nichtstun?
20:51 – Warum Klimaschutz die Wirtschaft rettet (und nicht auffrisst)
23:55 – Wer zahlt für die Schäden?
26:16 – Warum die Politik den Rückhalt für Klimaschutz unterschätzt
31:58 – Lobbyismus und die „fossile Todesspirale“
35:31 – Tech-Oligarchen, Luxusbunker und die Illusion, sich freikaufen zu können
41:18 – Wie Rechte mit "Freiheit" in die Falle locken
44:48 – Utopie als Praxis: Wie ein schönerer Planet aussehen könnte
53:29 – Wieso uns Elon Musk und Co nicht retten werden
57:52 – Kapitalismus und unendliches Wachstum auf einem endlichen Planeten
01:02:50 – Globaler Schulterschluss: Wer hat die Macht zur Veränderung?
01:06:40 – Hoffnung als Handeln: Warum wir die Wahrscheinlichkeiten steigern müssen
Teurer Strom durch Merkel-Jahre: Jürgen Trittin: Energiewende musste 16 Jahre feindlicher Regierung überstehen
Altmaier hat 2012 die Solarindustrie vernichtet
"Wir haben 100.000 Arbeitsplätze verloren & heute ein chinesisches Monopol. Schwarz-Gelb hat vorsätzliche Deindustrialisierung betrieben"
Reiche versteht sich in dieser Tradition, bremst EE aus/fördert Gas.
Wenn jeder Zentimeter zählt: An der Donau beginnt das Gerangel ums Wasser
derstandard.atKlima-Wandel - SPD-Minister sagen: Hitze-Schutz muss im Grund-Gesetz stehen
nachrichtenleicht.deWie entlarvt man Klima-Unsinn in rechtsalternativen Medien? - Holger ruft an ... wegen Klima-Desinformation
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Rechtsalternative Portale wie der „Deutschland-Kurier“ oder „Tichys Einblick“ verbreiten seit einigen Jahren verstärkt Klimaskepsis und Klima-Desinformationen, die über soziale Medien sehr viele Menschen erreichen.
Dadurch entstehe eine Art Parallelwelt mit klimaskeptischen Portalen, die immer die gleichen unseriösen Experten zitieren oder Studien verzerrend und selektiv wiedergeben. Das sagt der Medienethiker Luis Paulitsch. Er hat Klima-Beiträge von rechtsalternativen Medien untersucht, zu denen einschlägige Redaktionen Faktenchecks veröffentlicht haben.
Gefunden hat er Texte, die falsche Behauptungen zu Solarstrom verbreiten oder angebliche Dürren durch Windparks voraussagen. Das Problem: Nicht alle Beiträge seien offensichtliche Falschmeldungen.
„Was wir immer beobachten können – und das macht Klima-Desinformation auch so effektiv – ist, dass nicht einfach eine plumpe Falschmeldung ohne Quellen gebracht wird. Sondern sehr häufig beruft man sich auf ein vermeintliches Forschungsinstitut. Und wenn man sich aber dann diese Studien ansieht, sieht man, dass das sehr häufig Paper sind, die auf keinerlei wissenschaftlichen Standards beruhen.“
Für die Nutzer ist das oft schwer zu erkennen. Besonders dann, wenn zwar Studien seriöser Forschungsinstitute etwa aus China zitiert werden – nur eben falsch.
Wie kann man die Strategien rechtsalternativer Medien entlarven? Welcher Lobby-Verein taucht immer wieder in klimaskeptischen Beiträgen auf? Und was könnte auch der Klimajournalismus etablierter Medien besser machen? Darüber sprechen Holger Klein und Luis Paulitsch in der neuen Folge „Holger ruft an…“.
Der Gesprächspartner: Luis Paulitsch ist Jurist und Medienethiker aus Wien. Er war über viele Jahre Referent des Österreichischen Presserats und arbeitet seit 2024 für die Datum Stiftung für Journalismus und Demokratie. Paulitsch publiziert regelmäßig in Fachzeitschriften zu den Themen journalistische Ethik, Propaganda und Desinformation. Im Sommer 2025 erschien sein erstes Buch über „Alternative Medien“ bei Springer VS.
Der Host: Holger Klein ist Podcaster und ehemaliger Hörfunkmoderator. Seit 2021 ruft er für Übermedien jede Woche bei Leuten aus der Medienbranche an, um mit ihnen über aktuelle Medienthemen und ihre Hintergründe zu sprechen.
Links:
Klimaskepsis durch Alternativmedien (Aufsatz von Luis Paulitsch)
Wo bleibt der mediale Druck auf Politiker, sich zur Klimakrise zu äußern? (Übermedien)
Klimastudien verschwinden, die Schlagzeilen dazu nicht (Übermedien)
Recherche mit Schatten: Die WamS und die „Klimalobby“ (Übermedien)
„Wir malen kein Horrorszenario an die Wand, sondern zeigen Lösungen“ (Übermedien)
Über Übermedien
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Die Verwendung von Pflanzenölen für Biokraftstoffe beschleunigt die tropische Entwaldung und erhöht die Kohlenstoffemissionen.
Dieselkraftstoff aus Pflanzenölen hat sich weltweit rasant als Ersatz für Erdöl verbreitet. Im Jahr 2023 wurden etwa 17 % des globalen Pflanzenölverbrauchs aus Pflanzenölen generiert, gegenüber nur 1 % im Jahr 2000. In Kalifornien sind mittlerweile 70 % des Dieselkraftstoffs biobasiert , ein Großteil davon wird aus Pflanzenölen hergestellt.
Biomassebasierter Diesel kostet etwa 2 US-Dollar pro Gallone mehr als herkömmlicher Diesel . Regierungen subventionieren ihn in der Annahme, er verursache geringere Treibhausgasemissionen als Erdöl. In einer neuen Studie zeigen Tzu-Hui Chen , Rich Sexton und ich jedoch, dass Biokraftstoffe aus Pflanzenölen die globalen Emissionen wahrscheinlich eher erhöht als verringert haben.
Aus: https://agdatanews.substack.com/p/using-vegetable-oils-for-biofuel und mit dem Google Translator übersetzt
Stichwort „technologieoffen“
Ich mein ja nur.
Man könnte grundsätzlich positive, aber pervertierte Denkkonzepte zurückerobern, um es politisch auszudrücken.
Es regnet, scheiße wie geil
Das wir das einmal in Deutschland so sagen, ist verrückt.
Ob wir nächstes Jahr ausreichend Maßnahmen ergriffen werden haben um die Ernte auch bei Dürre durchzubringen? Es bleibt "spannend".
Klingbeil entdeckt Klimapolitik: Wer soll das glauben?
Wer einen Hitzesommer braucht, um die Klimapolitik wiederzuentdecken, muss sich vorwerfen lassen, wenig glaubhaft zu sein. Dabei sind Klimaschutz und Klimaanpassung dringend notwendig - viel zu dringend, um sie politisch zu instrumentalisieren.