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Meinungen zu dem Interview von Siegmund in der ARD?

Ich mach es mal kurz mich triggert hart was der Siegmund da erzählt. Ich bin ende der 90er Anfang 2000er gerade in das alter gekommen eine Ausbildung/Job finden zu müssen und das war damals alles eine totale Katastrophe. Die Wirtschaft war komplett im Arsch, fast alle meine Freunde mussten wegziehen um irgendwo eine Ausbildung zu finden oder sind eben Arbeitslos geworden. Drogenkriminalität war in der Zeit auf einem anderen Level als heute und perspektive für Junge Menschen gab es so gut wie gar nicht. Dann wird gesagt das "alles Straftaten" im gesamten betrachtet worden und er erzählt was von "ausgewählt" . Was soll das? Alle heißt doch alle! Und da kann man ohne Probleme ALLE von diesen Jahren gegenüber ALLE von heute stellen. Dann das mit der Loveparade, die wurde nicht wegen irgendwelchen Terror gestrichen sondern wegen einer Massenpanik ( mit leider vielen toten ), streit um Müllbeseitigung und der Aberkennung als Demonstration. Das nächste ist das die jetzte als "rave the planet" seit einigen Jahren wieder stattfindet. Dann kommt dazu das "Stichschutzwesten" keine Pflicht sind für Securitys auf Dorffesten, und selbst wenn frage ich mich warum nicht? Ende der 90er Anfang der 2000er wurden die schon Regelmäßig mit Stichwaffen angegriffen. Die Städte in Sachsen-Anhalt sind so gut wie tot da ist nichts mehr zu holen. Wenn noch einmal so eine wegzugswelle der jungen Leute startet wie in den frühen 2000ern dann war es das Endgültig für das Bundesland. Ich hab das Gefühl der Mann fantasiert sich da ein Bundesland zurecht was so niemals existiert hat. Sorry für die harten Worte aber für jemanden der dort aufgewachsen ist ist das echt kaum erträglich. Aber ich muss ja auch meine Meinung dazu abkippen wenn ich euch schon frage.

P.S. In einem Punkt gebe ich ihm recht, wenn wir immer nur in Wahlperioden denken wird nichts Funktionieren und wir müssen langfristige Entscheidungen treffen.

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u/ThePixelLord12345 — 8 days ago
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Identitätspolitik rund um LGBTQ trägt zur Spaltung der Gesellschaft bei.

Bevor jetzt alle direkt loslegen: Jeder Mensch soll so leben dürfen, wie er oder sie möchte. Mir ist völlig egal, ob sich jemand als Mann, Frau, non-binär oder anders identifiziert. Solange niemand anderem geschadet wird, soll jeder sein Leben nach seinen Vorstellungen führen.

Was ich allerdings problematisch finde, ist, dass heutzutage häufig erwartet wird, dass jeder diese Sichtweise übernehmen und öffentlich bestätigen muss. Für mich bedeutet Toleranz nicht, dass alle dieselbe Meinung haben müssen. Toleranz heißt für mich, unterschiedliche Ansichten auszuhalten.

Ich habe außerdem den Eindruck, dass oft Toleranz eingefordert wird, Menschen mit einer anderen Meinung aber selbst schnell als intolerant abgestempelt werden. Das empfinde ich als widersprüchlich.

Ich unterscheide zwischen biologischem Geschlecht und der persönlichen Geschlechtsidentität. Wenn jemand sagt, er identifiziert sich anders als sein biologisches Geschlecht, ist das seine persönliche Entscheidung. Gleichzeitig finde ich, dass es legitim sein muss, diese Unterscheidung zu benennen, ohne sofort als menschenfeindlich bezeichnet zu werden.

Gewalt, Beleidigungen oder Diskriminierung gegen LGBTQ-Menschen lehne ich selbstverständlich ab. Dass Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Identität angegriffen werden, ist inakzeptabel.

Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann, ist der zunehmende Fokus auf getrennte Angebote und Identitäten. Wenn das Ziel Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe ist, frage ich mich, warum es immer mehr Bereiche gibt, die ausdrücklich nur für bestimmte Gruppen gedacht sind – beispielsweise spezielle queere Veranstaltungen oder Reisen. Für mich wirkt das eher trennend als verbindend.

Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Menschen als Individuen betrachtet werden und nicht in erster Linie über ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe definiert werden.

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u/Bubbly_Ad_2225 — 14 days ago