Wie ist der Job als Kammerjäger?
Arbeiter hier jemand als Kammerjäger/ Schädlingsbekämpfer und mag einen Einblick in seinen Berufsalltag geben? Wie zufrieden seid ihr?
Arbeiter hier jemand als Kammerjäger/ Schädlingsbekämpfer und mag einen Einblick in seinen Berufsalltag geben? Wie zufrieden seid ihr?
Hallo! Ich bin 30 Jahre alt, habe einen Bachelor in Geisteswissenschafften und einen Master in einer Kreativtherapie, ich arbeite in diesem Bereich in einer Klinik.
Zunehmend wächst in mir der Wunsch, mich beruflich noch weiterzuentwickeln. Das Psychologie Studium liegt da für mich thematisch natürlich auf der Hand. Gerne hätte ich dieses bereits nach dem ABi absolviert, da es den Bapsy damals noch nicht gab hat mein NC allerdings einfach nicht gereicht. Da ich in Hamburg wohne, hätte ich mit einem durchschnittlich bis gutem BaPsy Ergebnis die Möglichkeit, Psychologie als Zweitstudium studieren zu können, ohne dass in anderen Bundesländern nötige Zweistudiumsverfahren mit Begründungsschreiben etc.
Mein Plan wäre es, 20h die Woche weiterzuarbeiten und nebenbei in 4-5 Jahren den Bachelor zu machen. Schon klar, finanziell würde es die nächsten Jahre natürlich hart werden. Zum Glück verdient meine Frau sehr gut und steht hinter mir und meinen Entscheidungen.
Der (notwendige) Master hingegen bereitet mir größere Sorgen. Um an einer staatlichen Uni studieren zu können, müsste ich mich quer durch DE bewerben und dann mit Mitte/Ende 30 evtl den Wohnort wechseln, in einem Alter, in dem ich eigentlich gerne Kinder hätte/kriegen würde. Eventuell wäre auch ein privater Master an der MSH finanziell drin.
Neben dem klinischen Master könnte ich mir auch Rechtspsychologie oder Neuro vorstellen, grundsätzlich interessieren mich eigentlich alle Arbeitsbereiche, A&O vielleicht etwas weniger.
DIe zur Zeit etwas unsicheren Aussichten verunsichern mich allerdings. Sollte ich den klinischen Weg gehen, finde ich mit Ende 30 wohl eine Weiterbildungsstelle? Wie sieht der Markt dafür in 7-8 Jahren überhaupt aus? In den anderen Bereichen wäre ich ein Ende 30 jähriger Absolvent ohne jede Berufserfahrung in einem doch recht umkämpften Fachgebiet. Stellen in der sozialen Arbeit sollten wohl drin sein, thematisch wäre ich nicht abgeneigt, aus finanzieller Sicht scheint mir der lange Weg dahin und die finanziellen Einschränkungen auf diesem allerdings nicht gerade sinnvoll. Fast 40 Jahre weiterhin als Kreativtherapeut zu arbeiten kann ich mir allerdings beim besten Willen nicht vorstellen.
Gibt es Menschen, die ähnliche Wege gegangen sind und ihre Erfahrungen mit mir teilen können? Über Ratschläge, Einschätzungen und Ermutigungen freue ich mich. Vielen Dank :)