
Was ist beim ZDF los?!
Wie geschmacklos ist es bitte, so früh am Morgen 1 Pimmel in Nahaufnahme zu zeigen?!

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Hallo zusammen,
ich finde in meinem Vertrag leider keine konkreten Antworten, und hoffe das mir hier vllt ein paar Fragen zu meiner Situation beantwortet werden können. Ich versuche mich so kurz zu fassen wie möglich.
Ich bin 2017/18 nach einer längeren Phase mit immer wiederkehrenden psychischen Problemen samt körperlicher Symptomatik aus meinem Beruf im Gesundheitswesen ausgeschieden und beziehe seitdem Leistungen aus meiner BU (die Anfangszeit rückwirkend, nach sehr langem Prüfverfahren). Danach habe ich zunächst lange nicht gearbeitet, was auch durch Corona nochmal etwas in die Länge gezogen wurde. 2021 habe ich dann wieder angefangen auf 450 Euro Basis für die kleine Firma von Bekannten zu arbeiten. Wurde dann leider Ende des Jahres nochmal richtig schwer krank, hatte mehrere Notoperation, im Anschluss etwa ein dreiviertel Jahr akute Krankheitsphase und danach nochmal etwa drei Jahre Regeneration bis ich an einem Punkt war, an dem ich nur noch hin und wieder mit den Folgen zu kämpfen habe.
Habe während der Regenerationsphase aber auch schon wieder angefangen zu arbeiten, hab nach und nach mehr gemacht (nach dem ersten Jahr dann in Teilzeit), bin so wieder fitter geworden und konnte in meinem Arbeitsumfeld auch an den Problemen arbeiten, für die mir die Leistungen ursprünglich zugesprochen wurden. Kurzum: Inzwischen geht es mir eigentlich echt wieder ganz ok. Ich habe meine gesundheitlichen Probleme meistens einigermaßen gut im Griff, muss aber sehr viel dafür tun, dass es so bleibt. In meinem jetzigen Job, bin ich glücklicherweise so flexibel, dass ich das leisten kann.
Nun frage ich mich aber, ob mein Leistungsanspruch noch berechtigt ist? Habe dazu mal gelesen das der Anspruch auch besteht, wenn bei Rückkehr in den Beruf Gefahr besteht, das die Erkrankungen sich wieder verschlimmern. Finde dazu aber nichts konkretes in meinem Vertrag. Hätte tatsächlich starke Bedenken was eine Rückkehr betrifft, weil mein Beruf damals sehr viel dazu beigetragen hat, dass ich vor allem mit meinen psychischen und psychosomatischen Problemen nicht fertig wurde. Selbst Teilzeit käme nicht in Frage, weil dann das Geld nicht reichen würde. Das wäre in meinem jetzigen Job, ohne die Leistungen aus der BU, allerdings noch schlimmer, weil das vor allem ein Saisongeschäft ist und mein Gehalt da gerade im Winter sehr stark schrumpft. Allerdings möchte ich dieses Arbeitsumfeld um nichts in der Welt wieder aufgeben, weil ich es als essentiell für meinen aktuellen Zustand ansehe. Nicht nur wegen der Flexibilität, die mir ermöglicht mein Sportprogramm durchzuziehen, auf meine Ernährung zu achten und Pausen so zu legen, wie ich sie brauche, sondern auch weil ich dort nach Jahren der Isolation wieder zu einem sozialen Wesen geworden bin. Allein der Gedanke das wieder aufgeben zu müssen macht mich schon fertig.
Kürzlich wurde die Leistung nochmal für drei Jahre bewilligt. Der Arzt, der da quasi federführend ist und immer die Anfragen bekommt, hatte wohl in seiner Antwort auf die letzte Anfrage angegeben, dass er mir eine erneute psychotherapeutische Behandlung nahelegen würde, daraufhin wurde verlängert. Allerdings will ich gerade echt keine Therapie mehr machen, weil ich da zum einen schon einige hinter mir habe, und zum anderen in den letzten Jahren gute Fortschritte ohne therapeutische Unterstützung gemacht habe und auch immer noch mache.
Abschließend also meine zwei Fragen:
Bin ich verpflichtet mich abermals in Therapie zu begeben, auch wenn ich da gerade keine Notwendigkeit sehe?
Kann ich meinen Leistungsanspruch allein darauf begründen, dass ich bei Rückkehr in den Beruf eine Verschlechterung meiner Krankheiten befürchte?
Zusatzfrage: Wäre es legitim, im Sommer ein paar Stunden mehr zu machen, die ich mir dann über ein Stundenkonto im Winter auszahlen lasse? Grundsätzlich wäre im Sommer genug Arbeit da und ich bin allgemein leistungsfähiger. Im Winter gibt's weniger Arbeit und ich bin auch weniger leistungsfähig, weil es da nochmal etwas mehr Aufwand ist meine Beschwerden im Griff zu halten.
Sorry für den langen Text, schwer das kürzer zu fassen. Danke falls du bis hierhin gelesen hast!
Habe gerade das Bedürfnis mich mitzuteilen, weil mir im echten Leben gerade noch die richtigen Momente fehlen um das mit meinen Freunden zu teilen.
Ich werde dieses Jahr 40. Seit ich 17 war hab ich immer wieder unter schweren Depressionen und Angststörungen und vielfältigen körperlichen Symptomen gelitten. Habe quasi alle wichtigen Erfahrungen die man in seinen Zwanzigern und Dreißigern normalerweise macht verpasst. Ich war krank, isoliert und vereinsamt. Habe erst spät eine Ausbildung in einem Beruf gemacht, den ich dann krankheitsbedingt auch wieder aufgeben musste.
Vor 5 Jahren bin ich dann über meinen Bruder zu einer Gruppe gestoßen, in der ich erstmal dabei sein konnte, ohne wirklich sozialisieren zu müssen. Leider wurde ich nach einem dreiviertel Jahr nochmal richtig schwer krank, hatte wegen eines Lochs im Darm vier Notoperationen in sechs Wochen, war am Ende so entkräftet, dass ich mich alleine nicht mehr im Bett aufrichten konnte. Anschließend ein halbes Jahr zwei künstliche Darmausgänge, nochmal zwei OPs um diese wieder zu entfernen und einige Zeit später nochmal eine um die Bauchdecke zu schließen. Drei bis vier Jahre hat es gedauert bis meine Verdauung wieder einigermaßen normal funktioniert hat.
Zum Glück hatte ich damals die Perspektive, Teil dieses Freundeskreises zu werden. Habe von Tag eins Zuhause alles gegeben um wieder auf die Beine zu kommen, bin ein dreiviertel Jahr nachdem ich die Darmausgänge los war bei der Firma eingestiegen, um die sich der Freundeskreis gebildet hat und bin so nach und nach jeden Tag etwas fitter geworden. Auch wenn es mir in den ersten Jahren noch ziemlich schwer gefallen ist auf die Menschen hier zuzugehen, habe ich hier nicht nur sehr viele neue gute Menschen kennengelernt, sondern auch einen neuen besten Freund gefunden der mich stetig gepusht hat. Seit diesem Jahr fühle ich mich endgültig in dieser Peer group und an dem Ort angekommen. Menschen die ich eigentlich gar nicht gut kenne, kommen auf mich zu und freuen sich mich zu sehen, Frauen interessieren sich für mich und sogar die Frau auf die ich schon etwas länger einen Crush hatte, fing auf einmal ein bisschen mit mir zu flirten. Hab mich zum ersten Mal seit Ewigkeiten so richtig verknallt. Hab ihr Komplimente gemacht, Blumen geschenkt, nach einem Date gefragt, aber leider einen Korb bekommen. Aber ich verpack das gut, was in der Vergangenheit eher nicht so war.
Während ich das hier schreibe, fällt es mir echt schwer nicht einfach loszuheulen, teils wegen der Erinnerung an die beschissene Zeit, aber vor allem vor Freude! Ich hab mir mein fucking Leben zurückgeholt und bin gerade verdammt stolz auf mich! Das musste mal raus! Danke, falls du bis hierhin gelesen hast!
Hallo zusammen :-)
Ich versuche gerade meine Garderobe etwas breiter aufzustellen, damit ich nicht immer in Jeans und Shirt auf Parties muss. Kann ich so auf Feiern oder auf Dates, oder ist das schon zu oversized? Bin mir gerade bei dem blauen Hemd etwas unsicher, weil ich nicht aussehen möchte wie ein Sylt-Justus