PKV (uniVersa, uni-Top|Privat): Frage nach Sehvermögen verneint – Risiko bei LASIK-Antrag?
Vertrag seit Sommer 2025, Vollversicherung. Den Antrag hat eine Vermittlerin der Gesellschaft (angestellt/gebunden, @-Adresse des Versicherers) bei einem 30-Minuten-Termin ausgefüllt. Sämtliche Gesundheitsfragen stehen auf "nein", die Ergänzungstabelle ist leer.
Problem: Frage 2b lautet "Bestehen oder bestanden in den letzten 3 Jahren – auch nicht behandelte – Beschwerden, Krankheiten, Anomalien oder liegt eine Beeinträchtigung des Sehvermögens vor?" – verneint. Ich bin ca. -3 dpt kurzsichtig, Brille beim Optiker gekauft, war noch nie beim Augenarzt. Keine Diagnose, kein Befund, keine Behandlung. Frage 2a (Ärzte in den letzten 3 Jahren) ist dadurch korrekt verneint.
Ob die Brille im Gespräch zur Sprache kam, weiß ich nach einem Jahr nicht mehr. Es kann sein, dass sie sagte bei -3 ist es egal ob man es angibt.
Der Tarif deckt refraktive Chirurgie zu 100% ohne Betragsgrenze, deshalb würde ich gern lasern lassen.
- Weiß jemand, ab welchem Dioptrienwert die uniVersa bei Fehlsichtigkeit einen Zuschlag oder Ausschluss setzt? Das ist eigentlich meine Kernfrage.
- Wenn die bei -3 unverändert angenommen hätten: § 19 Abs. 4 VVG, also gar keine Rechte des Versicherers – sehe ich das richtig?
- Realistisch: Kostenzusage beantragen, oder Finger weg und selbst zahlen?
Makler und Leute mit Underwriting-Erfahrung gern melden.