PKV mit 50% Risikozuschlag und Leistungsausschluss?

Guten Morgen zusammen,

ich bin Mitte Juli in NRW verbeamtet worden und hatte mich auch gleich nach dem erfolgreichen Vorstellungsgespräch auf die Suche nach einer PKV gemacht.

Ich war dann bei einem unabhängigen Versicherungsmakler, der bei sieben Versicherern anonyme Risikovoranfragen gestellt hat. Leider sind bei diesen Anfragen sämtlich nur negative Voten herausgekommen, da ich letztes Jahr in einem meiner Knie eine sog. Bakerzyste hatte (d.h. eine Schwellung bzw. Flüssigkeitsansammlung in der Knie) und im folgenden MRT ein Knorpelschaden Grad 3 festgestellt wurde. Der Makler war daher der Ansicht, dass es auf die Öffnungsaktion hinauslaufen würde und hätte mich dabei auch weiter unterstützt - allerdings nur gegen ein ziemlich saftiges Honorar von knapp 1.500 Euro.

Da mir das dann doch zu teuer war, bin ich das Thema selber angegangen und habe Gespräche mit Maklern vereinbart. Hierbei haben die Makler der HUK sowie die Debeka signalisiert, dass wohl auch eine "reguläre" Aufnahme ohne Öffnungsaktion möglich sein dürfte, wenn auch mit Risikozuschlag. Hier hatte ich mich dann - trotz Leistungslücken - letztlich dazu entschieden, einen Antrag bei der HUK zu stellen, da der (Grund-)Beitrag sehr viel günstiger war und ich ohnehin jemand bin, der sogar ganz gerne in der GKV geblieben wäre, wenn es in NRW eine pauschale Beihilfe geben würde.

Nun habe ich allerdings das berechnete Angebot der HUK erhalten und ärgere mich darüber doch ziemlich: Nicht nur hat man auf den Grundbeitrag einen Risikozuschlag von sage und schreibe 50% berechnet, sondern noch dazu will man für die Beihilfeergänzung bzw. das Krankenhaustagegeld einen Leistungsausschluss für die Erkrankung Bakerzyste/Knorpelschaden vereinbaren.

Natürlich verstehe ich, dass es einen Risikozuschlag geben muss, wobei ich ehrlich gesagt auch nicht gedacht hätte, dass dieser über die 30% im Rahmen der Öffnungsaktion hinausgehen würde. Vor allem finde ich aber die Kombination aus Zuschlag bei gleichzeitigen Leistungsausschluss fast schon frech.

Jetzt überlege ich ernsthaft, ob ich nicht entweder nochmal einen Antrag bei der Debeka stelle und schaue, was da herauskommt, oder möglicherweise sogar die Öffnungsaktion bei der HUK in Anspruch nehmen soll und so wesentlich günstiger - wenn auch ganz ohne Beihilfeergänzung - herauskomme?

Ist diese Überlegung dumm? Oder bin ich eventuell sogar daran gehindert, einen zusätzlichen Antrag bei der Debeka zu stellen? Wirklich festgelegt dürfte ich doch nur im Rahmen der Öffnungsaktion sein, oder?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!

reddit.com
u/Boebbel — 1 day ago

PKV mit 50% Risikozuschlag und Leistungsausschluss?

Guten Morgen zusammen,

ich bin Mitte Juli in NRW verbeamtet worden und hatte mich auch gleich nach dem erfolgreichen Vorstellungsgespräch auf die Suche nach einer PKV gemacht.

Ich war dann bei einem unabhängigen Versicherungsmakler, der bei sieben Versicherern anonyme Risikovoranfragen gestellt hat. Leider sind bei diesen Anfragen sämtlich nur negative Voten herausgekommen, da ich letztes Jahr in einem meiner Knie eine sog. Bakerzyste hatte (d.h. eine Schwellung bzw. Flüssigkeitsansammlung in der Knie) und im folgenden MRT ein Knorpelschaden Grad 3 festgestellt wurde. Der Makler war daher der Ansicht, dass es auf die Öffnungsaktion hinauslaufen würde und hätte mich dabei auch weiter unterstützt - allerdings nur gegen ein ziemlich saftiges Honorar von knapp 1.500 Euro.

Da mir das dann doch zu teuer war, bin ich das Thema selber angegangen und habe Gespräche mit Maklern vereinbart. Hierbei haben die Makler der HUK sowie die Debeka signalisiert, dass wohl auch eine "reguläre" Aufnahme ohne Öffnungsaktion möglich sein dürfte, wenn auch mit Risikozuschlag. Hier hatte ich mich dann - trotz Leistungslücken - letztlich dazu entschieden, einen Antrag bei der HUK zu stellen, da der (Grund-)Beitrag sehr viel günstiger war und ich ohnehin jemand bin, der sogar ganz gerne in der GKV geblieben wäre, wenn es in NRW eine pauschale Beihilfe geben würde.

Nun habe ich allerdings das berechnete Angebot der HUK erhalten und ärgere mich darüber doch ziemlich: Nicht nur hat man auf den Grundbeitrag einen Risikozuschlag von sage und schreibe 50% berechnet, sondern noch dazu will man für die Beihilfeergänzung bzw. das Krankenhaustagegeld einen Leistungsausschluss für die Erkrankung Bakerzyste/Knorpelschaden vereinbaren.

Natürlich verstehe ich, dass es einen Risikozuschlag geben muss, wobei ich ehrlich gesagt auch nicht gedacht hätte, dass dieser über die 30% im Rahmen der Öffnungsaktion hinausgehen würde. Vor allem finde ich aber die Kombination aus Zuschlag bei gleichzeitigen Leistungsausschluss fast schon frech.

Jetzt überlege ich ernsthaft, ob ich nicht entweder nochmal einen Antrag bei der Debeka stelle und schaue, was da herauskommt, oder möglicherweise sogar die Öffnungsaktion bei der HUK in Anspruch nehmen soll und so wesentlich günstiger - wenn auch ganz ohne Beihilfeergänzung - herauskomme?

Ist diese Überlegung dumm? Oder bin ich eventuell sogar daran gehindert, einen zusätzlichen Antrag bei der Debeka zu stellen? Wirklich festgelegt dürfte ich doch nur im Rahmen der Öffnungsaktion sein, oder?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!

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u/Boebbel — 1 day ago