u/ChemicalPreference89

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Eigenbedarfskündigung wegen Wohnungszusammenlegung - Lohnt sich der Widerspruch?

Hallo liebe Reddit-Community,

Danke, dass ihr euch einen kurzen Moment für unser Problem nehmt.
Mein Mann und ich wohnen in einer 45 m² Wohnung in einer Großstadt, vermietet durch eine Erbengemeinschaft, die mehrere Wohngebäude in der Nachbarschaft besitzt. Uns wurde mündlich eine Kündigung wegen Eigenbedarf angekündigt. Den Bedarf hat ein Gesellschafter mit Familie (2 Erwachsene, 2 Kinder unter 10), der sich seine jetzige Wohnsituation aufgrund steigender Indexmiete nicht mehr leisten kann. Er möchte unsere Wohnung mit unserer Nachbarwohnung (> 90 m²) zusammenlegen. Unser Nachbar hat mittlerweile einen Aufhebungsvertrag hierfür unterschrieben - die Wohnung steht der Familie also ab dem gleichen Zeitpunkt zur Verfügung, zu dem unsere Kündigung greifen würde.

Unser Vermieter drängt bei uns nun ebenfalls auf einen Aufhebungsvertrag, bietet dafür ca. 1000 € Umzugsbeihilfe und eine eventuell freiwerdende Alternativwohnung im Nachbarhaus (ob sie tatsächlich zur Verfügung steht ist unklar, wir haben sie noch nicht gesehen und wissen auch nicht, ob wir einziehen wollen würden). Sollten wir den Aufhebungsvertrag nicht unterschreiben, fallen beide Angebote weg. Eine Entscheidung möchte er aufgrund des Monatsbeginns bis spätestens Montag.

Eine Rechtsschutzversicherung haben wir bisher nicht, wären aber nicht abgeneigt, eine rückwirkende abzuschließen.

Wir würden uns über eine kurze Einschätzung freuen, ob hier eine realistische Chance besteht, die Kündigung anzufechten. Leider bin ich bei meiner bisherigen Online-Recherche auf wenig vergleichbare Fälle gestoßen.

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u/ChemicalPreference89 — 11 days ago