Risse in der Decke/Wänden kurz nach Einzug (unter Dachboden) – Vermieter informieren?
[effacé]
[effacé]
Das Waschbecken in meinem Bad hat schon länger mehrere große Sprünge.
Ich weiß nicht mehr genau wie und wann jeder reinkam, aber sie sind von mir.
In meiner letzten Wohnung hab ich auch mal ein ganz neues Waschbecken geschrottet aber habs gleich über die Haftpflicht geregelt und war dann alles tutti.
Jetzt hier denke ich wird da nichts mehr über Haftpflicht gehen, da das echt verschiedene Unfälle waren und ich gar nichts dazu sagen kann.
Jetzt schiebe ich das schon länger vor mir her, da ich es hasse wegen sowas mit dem Vermieter Kontakt zu haben.
Ich überlege, wie man das am Besten löst, sodass es für beide Seiten fair ist.
Einerseits hab ich die Schuld, das ist klar, also muss ich dafür aufkommen.
Andererseits denke ich mir, das Waschbecken war auch nicht mehr das jüngste.
Deswegen wäre es doch fair auch mit einer Art „Zeitwert“ zu rechnen?
Die Kosten komplett zu übernehmen, würde sich für mich nicht fair anfühlen - der Vermieter hätte vielleicht sowieso irgendwann mal ein neues reinmachen müssen.
Und das neue überlebt dann sehr wahrscheinlich mich als Mieter.
Ich dachte jetzt als Kompromiss z.B. an 50/50.
Ist jetzt für mich trotzdem ärgerlich als Kosten aber würde ich einsehen.
Und ich denke ich komme ihm damit gut entgegen.
Was denkt ihr?
Könnt ihr meine Sicht nachvollziehen?
Was fändet ihr fair?
Wäre die Sache rechtlich klar, auch wenn man das ja hoffentlich außen vor lassen kann?
Hallo zusammen,
ich hoffe, ihr könnt mir etwas weiterhelfen, weil ich mittlerweile ziemlich überfordert bin.
Ich wohne seit dem 01.06.2024 in einer Mietwohnung. Seit dem 01.08.2024 wohnt mein Freund als mein Untermieter mit in der Wohnung. Das wurde von meinem Vermieter ausdrücklich geduldet.
Nun möchte ich nach zwei Jahren zum 31.07.2026 ausziehen.
Leider gibt es ein Problem mit dem Korkboden. Beim Transport eines Kaminofens haben mein Freund und ich Kratzer verursacht, die meiner Einschätzung nach über die normale Abnutzung hinausgehen. Dass wir den Schaden verursacht haben, möchte ich gar nicht bestreiten.
Jetzt zu den Umständen:
Der Korkboden wurde 2007 vom Vermieter selbst verlegt (Eigenleistung).
Vor meinem Einzug wurde der Boden ebenfalls vom Vermieter selbst neu lackiert.
Es gibt kein Übergabeprotokoll und laut Vermieter existieren keine Fotos vom Zustand des Bodens vor meinem Einzug (ob er noch welche findet, weiß er selbst nicht).
Der beschädigte Bereich ist ca. 5 m² groß.
Der Boden wurde jedoch durchgehend/fließend verlegt und grenzt direkt an das Wohnzimmer mit weiteren ca. 25 m² an.
Es gibt an dieser Stelle keine Dehnungsfuge bzw. keine trennende Fußleiste.
Mein Vermieter wollte zunächst, dass ich den Boden austauschen lasse. Nachdem er sich selbst damit beschäftigt hat, ist er aber zu dem Schluss gekommen, dass ein Austausch so einfach gar nicht möglich ist.
Ich habe inzwischen mit mehreren Firmen gesprochen. Alle haben mir gesagt, dass sie sich an eine Reparatur entweder nicht herantrauen oder das entsprechende Know-how nicht haben. Nach deren Aussage ist eine fachgerechte Reparatur bzw. ein teilweiser Austausch bei dieser Verlegeart praktisch nicht möglich.
Jetzt möchte mein Vermieter entweder eine Reparatur oder eine finanzielle Entschädigung.
Ich frage mich nun:
Muss ich tatsächlich den kompletten Schaden ersetzen, obwohl der Boden fast 20 Jahre alt ist?
Spielt das Alter des Bodens bei der Schadenshöhe eine Rolle?
Muss der Vermieter nicht nachweisen können, in welchem Zustand der Boden bei meinem Einzug war?
Sollte ich direkt zum Mieterverein oder lieber einen Anwalt einschalten?
Wie würdet ihr an meiner Stelle vorgehen?
Ich bin momentan wirklich ratlos und möchte die Sache fair lösen, habe aber auch Angst, am Ende für deutlich mehr zahlen zu müssen, als rechtlich überhaupt gerechtfertigt wäre.
Vielen Dank schon einmal für jede hilfreiche Einschätzung
Hallo zusammen.
Zunächst einmal möchte ich mich für mein Deutsch entschuldigen. Ich bin kein Muttersprachler und habe mich zwar bemüht, mich so gut wie möglich auszudrücken, musste aber zusätzlich einen Übersetzer zu Hilfe nehmen. Ich entschuldige mich daher schon im Voraus, falls mein Beitrag mehrdeutig und/oder holprig klingt.
Ich erzähle euch mal: Bis vor kurzem wohnte ich in einer Wohnung mit Solidaritätsklausel (dieses Detail ist wichtig, denn im Grunde ist es das, was mich an der ganzen Sache am meisten beunruhigt). Ich bin im Mai aus dieser Wohnung ausgezogen, und da ich im Juni keinen neuen Mieter gefunden habe, habe ich den mir zustehenden Monatsmietbetrag bezahlt. Für diesen Monat Juli habe ich einen Kandidaten gefunden, und zunächst gab es keine Probleme: Sowohl er als auch ich haben den Vertrag unterzeichnet, in dem im Wesentlichen festgelegt ist, dass er mein Zimmer in der Wohngemeinschaft übernimmt.
Nun hat der Kandidat (nennen wir ihn X) zwar unterschrieben, sich aber im letzten Moment zurückgezogen. X hat mir gesagt, der Grund für seinen Rückzug seien die Zimmerschlüssel, die ich erst gestern verloren habe und für deren Ersatz ich mich verpflichtet habe, die Kosten aus eigener Tasche zu übernehmen, ohne dass X etwas weiter tun muss, als darauf zu warten, bis die neuen Schlüssel fertig sind.
Dennoch ist X fest entschlossen, die Wohnung nicht zu betreten. Er hat mir bestätigt, dass er das Zimmer nicht betreten wird, und mir sogar mitgeteilt, dass er eine E-Mail an unsere Immobilienagentur geschickt hat, in der er angibt, dass er nicht die Absicht hat, das Zimmer zu betreten.
Meine Frage lautet also: Was kann ich jetzt erwarten? Theoretisch ist das ja nicht mehr mein Problem, oder? Aber ich befürchte, dass sich die Immobilienagentur auf seine Seite schlägt, weil sie weiß, dass er nicht vorhat, das Zimmer zu beziehen, und dass sie daher versuchen wird, die Verantwortung weiterhin auf mich abzuwälzen. Was meint ihr dazu? Was kann ich eurer Meinung nach erwarten?
Vielen Dank im Voraus an euch alle.
Hallo,
Wir haben gestern unsere jährliche Betriebs und Nebenkostenabrechnung bekommen und dort ist ein Punkt "Reperatur Aufzug" aufgetaucht mit um die 1000€ kosten. Können die Kosten für die Aufzugreperatur im Haus auf die Mieter umgelagert werden? Es handelt sich dabei nicht um Wartungskosten, die sind nocheinmal extra angegeben.
Wilder Titel, ich weiß, aber bear with me, wird noch wilder. Ich versuche mich kurz zu fassen:
Ich wohne seit 2 Jahren in einer Wohnung die meinen Eltern gehört mit Emma (Namen geändert) und Miriam. Am Anfang war alles noch ganz gut, wir haben einen Putzplan aufgestellt, abends mal gemeinsam gegessen und was man sonst noch so als WG mit Leuten die sich gerade kennenlernen tut. Dazu solltet ihr wissen, dass wir alle irgendwie nen leichten Knacks haben: Emma ist/hat Audhd, Miriam ADHS und ich schwimme irgendwo ohne Diagnose zwischen neurodivers und neurotypisch. Wir studieren aktuell alle, Emma arbeitet parallel um den Unterhalt für sich und ihren Hund zu finanzieren.
Seit einem guten 3/4 Jahr fühle ich mich in der WG zunehmend unwohl, sodass ich seit November letzten Jahres eigentlich am liebsten ausgezogen wäre. Wegen des Wohnungsmarktes und viel Stress im Studium kam es aber bisher nicht dazu. Grundproblem ist hierbei, dass Emma und ich scheinbar grundsätzlich aneinander vorbeireden, was ich letztes Jahr aufgrund des vielen Stresses von der Uni und abnehmender mentaler Gesundheit nicht mehr manuell abpuffern konnte. Das klingt erstmal komisch, jedoch redet Emma laut eigener Aussage immer auf 100% rationaler Ebene, interpretiert keine Meta- und Nonverbale Kommunikation und sendet auch keine bewussten Signale über diesen Weg. Sie meint dass sie das auch nicht beeinflussen könnte und dass meine (automatische) Interpretation effektiv mein Problem sei, weil sie das ja nicht absichtlich täte. Ich hingegen agiere in Gesprächen sehr viel auf der Meta- und Nonverbalen Ebene und reagiere schon auf kleinste Nuancen, was ich dann meistens aktiv unterdrücken und weg reden muss. Emma hat zudem die Angewohnheit mir gegenüber sehr passiv-aggressiv aufzutreten, vor allem wenn es um WhatsApp-Nachrichten geht. Auch andere Leute haben mir das bestätigt, ich weiß also dass ich da nichts überinterpretiere. Als ich diese Diskrepanzen zwischen ihr und mir wie gesagt nicht mehr abpuffern konnte, kam es vermehrt zu Problemen, weswegen ich auch sehr häufig das Gespräch mit ihr gesucht habe. Weil es meistens um WG-Anliegen ging, habe ich entsprechend Miriam auch noch dazu gebeten, damit sie in der Besprechung nicht ausgeschlossen wird. Weil sie im Studium zu der Zeit auch viel Stress hatte und ihr die Anliegen sehr häufig relativ egal waren, war sie am Ende ziemlich genervt davon wie viel Zeit diese Gespräche jedes Mal in Anspruch nahmen.
Kurzum: Es gab viele Probleme an denen wahrscheinlich alle gleichermaßen beteiligt waren. Ich habe mir die größte Mühe gegeben alles zu besprechen, damit keine größeren Probleme entstehen. Das hat nicht funktioniert.
Da alles was in den letzten Monaten an Kommunikation versucht wurde nicht funktioniert hat und immer wieder alte Probleme neu diskutiert wurden (bspw. weil teilweise Dinge im Putzplan vorausgesetzt wurden, die so nie besprochen worden waren), habe ich Mitte/Ende Mai eine WG-Besprechung einberufen um ein grundlegendes Fundament an Reinlichkeits-Bedürfnissen der Wohnung und Putzaufgaben in ihrem vollen Umfang zu besprechen, um Diskussionen über immer wieder Einzelpunkte zu beenden. Emma wollte jedes Detail einzeln besprechen, Miriam war genervt, ich wollte eine grundlegende Übereinkunft um nicht jedes Detail einzeln besprechen zu müssen. Wie ihr euch vorstellen könnt, hat nichts funktioniert. Irgendwie haben wir es am Ende dann geschafft die in den Wochen davor kritischsten Punkte zu besprechen (bspw. absolut keine Krümmel im Spülbecken) und ich habe angemerkt, dass wenn diese Regelung wieder nicht funktioniert, man über eine WG-Auflösung nachdenken müsste. Wir haben dafür eine Frist von 4 Wochen gesetzt. Zudem habe ich den Zugang zu meinem Zimmer in meiner Abwesenheit untersagt, wodurch die anderen beiden nicht mehr so einfach auf den geteilten (im Mietvertrag als Teil meines Zimmers festgelegten) Balkons konnten. Sie waren verständlicherweise sehr genervt, haben sich aber zunächst dran gehalten.
Seitdem hat sich Emma mir gegenüber nur noch komisch verhalten, die Tür zugemacht wenn ich nach Hause kam, teilweise auf mich reagiert als hätte sie einen stressigen Tag und mit Miriam geredet als wäre nie was gewesen. Zusätzlich hat sie jede Woche mindestens eine Sache an mir und meinem Verhalten auszusetzen gehabt und ist trotzt Verbot mehrfach durch mein Zimmer auf den Balkon gegangen, was ich ihr allerdings nicht nachweisen kann. Die Lage zwischen uns beiden hat sich also weiter verschärft. Zwischen Miriam und mir hingegen hat sich die Lage wieder deutlich entspannt und wir verstehen uns wieder relativ gut.
Weil ich mich trotzdem weiterhin sehr unwohl gefühlt habe, habe ich meinen Eltern (Vermieter) von denen ich finanziell abhängig bin (Miete ist hier viel zu hoch) gesagt, dass ich eigentlich gerne ausziehen würde. Da ich in unserer Eigentumswohnung wohne wurde dies sehr schnell ausgeschlagen. Die beiden können nicht einfach so herfahren, weswegen ich quasi ihre Vertretung vor Ort bin und ohne mich würden die beiden wahrscheinlich ständig von Emma kontaktiert. Meine Mutter kann Emma übrigens nicht leiden, weil diese scheinbar sehr patzige Mails an sie geschrieben hat sobald es um irgendwelche Reparaturen ging (bei unserem Backofen ist kurz vor Weihnachten die Umluft kaputt gegangen).
TLDR: Ich wohne in einer Wohnung in der ich mich bei Anwesenheit meiner Mitbewohnerin nicht mehr wohl fühlen kann, aber auch nicht ausziehen kann. Und da sie einen separaten Vertrag hat, bis auf die persönlichen Differenzen mit mir aber eine angemessene Mieterin ist, gibt es keinen Grund für eine Kündigung durch die Vermieter. Wie löse ich die Situation, wenn vertragen keine Option mehr ist? (Ich war dumm und habe ihr letzte Woche gesagt, dass ich gerne hätte, dass sie bis zum nächsten Semester auszieht - ja, absolute Arschloch-Aktion, ich war verzweifelt, dazu hab ich mir schon genug anhören müssen - wonach sie mich jetzt nur noch ignoriert und in der Wohnung wenn nur wir beide zuhause sind extrem laut ist).
Ich weiß dass ich in dieser Situation nur dastehen kann wie das allerletzte Arschloch (und so fühle ich mich auch), aber gleichzeitig würde ich mich in meiner Wohnung auch gerne endlich mal wieder wohlfühlen können, was mit Emma vor Ort unmöglich ist. Ich schätze sie als Person eigentlich sehr, vor allem mit den Problemen die sie im alltäglichen Leben bewältigen muss, was nicht leicht sein kann. Aber ich sehe uns nicht langfristig zusammen leben, einfach weil die Kommunikation nicht funktioniert. Kann ich hier noch irgendwas tun?
EDIT: Sie kam übrigens gestern Abend sehr spät nach Hause (23:45) und hat wieder Lärm gemacht (bspw. 2x ihre Zimmetür geknallt), mein Körper hat auf ihr Kommen erstmal mit ner Angstreaktion reagiert (super schnell alle Lichter ausgeschaltet und dann zitternd im Bett gelegen) und auch generell bin ich in der Vergangenheit aus vielen 1-on-1 Konversationen mit ihr raus, nur um erstmal ne Panikattacke zu kriegen, weil das Gespräch so verdreht wurde und ich nicht mehr wusste worum es ursprünglich eigentlich gegangen war.
Hi zusammen,
Ich lese hier schon länger hin und wieder einmal still mit, habe aber jetzt plötzlich einen Fall der mich erst einmal baff gemacht hat und zu dem ich gerne eure Meinungen und Ratschläge hören würde:
Meine Partnerin macht aktuell eine Ausbildung bei der sie eine (so separater Mietvertrag) eine Funktionsgebundene Werkswohnung vom Arbeitgeber mietet. Der Mietvertrag läuft ebenso wie das Ausbildungsverhältnis 3 Jahre, jetzt ist aktuell im August das erste Jahr vorbei. Ursprünglich war die Miete inkl Nebenkosten sehr günstig mit 150€ (1zimmer mit kochnische und bad), irgendwann wurde dann wegen nebenkosten auf 188 erhöht. Die Miete wird monatlich mit dem Gehalt direkt verrechnet und ist auch auf dem Lohnzettel so dokumentiert.
Jetzt bekam sie ein Schreiben von der Personalabteilung welche um Einverständnis für eine Mieterhöhung auf 349€ bittet mit Argumentation von 66% der örtlichen Vergleichsmiete damit keine Steuer und Sozialabgaben auf den geldwerten Vorteil entsteht.
Jetzt bin ich leider Laie, aber nach meinem Verständnis sollte sie doch unbedingt widersprechen, die Steuer+SozAbg auf die Differenz müsste doch ungleich günstiger sein als plötzlich eine Erhöhung auf die doppelte Miete?? Was glauben die denn wie viel sie den Azubis bezahlen. Außerdem dürfte die Miete ohne guten Grund (ich nehme stark an die Besteuerung der Abreitnehmerin zählt nicht) und auch sowieso nicht mehr als 20% angehoben werden (sofern sie widerspricht)?
Ich würde jede Einschätzung/Einordnung ob ich da was komplett falsch verstehe willkommen heißen.
Hier noch der Originaltext:
"Präambel
Der Vermieter überlässt dem Mieter im Rahmen des Beschäftigungsverhältnisses die Wohnräume im Objekt [Straße Hausnummer], [PLZ Ort]. Die aktuelle monatliche Nettokaltmiete beträgt derzeit 150,00 EUR.
Nach den geltenden steuerrechtlichen Vorschriften (§ 8 Abs. 2 Satz 12 EStG) ist die Überlassung einer Wohnung an Arbeitnehmer nur dann lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei, wenn das gezahlte Entgelt mindestens zwei Drittel (66 %) der ortsüblichen Vergleichsmiete beträgt. Die ortsübliche Vergleichsmiete für das Mietobjekt beträgt aktuell 524,00 EUR. Die steuerliche Mindestmiete zur Vermeidung eines geldwerten Vorteils beläuft sich somit auf 349,00 EUR.
Um die Entstehung eines lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtigen geldwerten Vorteils für den Mieter zu vermeiden, vereinbaren die Parteien einvernehmlich folgende Mietanpassung:
§ 1 Anpassung der Miete
Die Parteien vereinbaren einvernehmlich, dass die monatliche Miete ab dem 01.08.2026 von bisher 150,00 EUR um 199,00 EUR angehoben wird.
Die neue monatliche Miete beträgt ab diesem Zeitpunkt 349,00 EUR."
Ich hab einen ziemlich speziellen Fall und hoffe ich bin hier richtig ^^
Ich ziehe um um mein Abitur nachzuholen. Jetzt habe ich ein Angebot von einer, die ein Vertrag mit einem (privaten?) Studentenwohnheim hat, aber weder real dort wohnen kann, noch von den Vertrag zurückzutreten kann (Planänderungen im Leben).
Ich bin natürlich kein Student, aber ich würde ihre Wohnung als Untermieter beziehen. Ich vermute, sie kann mir keine Bestätigung geben, weil das eigentlich nicht offiziell ablaufen darf. Sie kommuniziert auch klar mit mir, das es zu Probleme kommen könnte mit Ämtern und meinem Wohnsitz, falls ich BAföG anmelden will (falls die Mal nachhaken oder so).
Das heißt einfach, dass ich mich gar nicht ummelden kann für die Zeit, die ich dort lebe (8 Monate).
Was kommt auf mich zu? Muss ich mich ummelden für einen Minijob? Wie kann ich Post annehmen, ohne, dass es an die Adresse geht? Ist das legal???? :D
Ok.
Ich muss das jetzt einfach mal irgendwo aufschreiben.
Also.
Das wird lang.
Wir sind eine ganz normale Familie.
Mein Freund, unsere dreijährige Tochter und ich.
Und wie wahrscheinlich halb Berlin haben wir MONATELANG nach einer Wohnung gesucht.
Wer schon mal in Berlin gesucht hat, weiß.
Irgendwann verlierst du einfach komplett den Glauben an die Menschheit.
Wohnungen für 2.300 Euro.
Schimmel.
Besichtigungen mit hundert Leuten.
Absagen.
Ghosting.
Ich konnte irgendwann keine Immoscout-Benachrichtigung mehr sehen.
Dann…
finden wir DIE Wohnung.
Mega!
96 Quadratmeter.
Maisonette.
Dachterrasse.
Genau in unserem Kiez.
Unsere Tochter geht hier zur Kita.
Unsere Freunde wohnen hier.
Unser ganzes Leben spielt hier.
Ich dachte wirklich:
“Hoffentlich kriegen wir diese Wohnung.”
Dann lernen wir den Vermieter kennen.
Nennen wir ihn einfach J.
Eigentlich völlig normal.
Locker.
Sympathisch.
Wir waren sogar mit unserer Tochter bei der Besichtigung.
Und jetzt kommt schon Fehler Nummer eins.
Wir erzählen dem Typen einfach unsere komplette Lebensgeschichte.
Warum wir die Wohnung so gerne hätten.
Warum wir unbedingt in der Gegend bleiben wollen.
Dass unsere Tochter hier verwurzelt ist.
Bla bla bla.
Im Nachhinein denke ich mir einfach nur:
Alter… warum erzähle ich fremden Menschen eigentlich mein ganzes Leben? Achso ja genau, weil ich wegen des angespannten Wohnungsmarkts denke, ich muss wirklich alle Register ziehen, damit ich ne Wohnung bekomme.
Dann kommt der Mietvertrag.
Und jetzt wird’s langsam komisch.
Als Vermieterin und Eigentümerin steht da eine Frau drin.
Nennen wir sie A.
Vertreten durch eine GmbH.
Nennen wir sie Firma X.
Ich google Firma X.
Nichts.
Gar nichts.
Nicht mal irgendein uralter Handelsregistereintrag.
Einfach…
weg.
Ich denke mir:
“Hm.”
Also fragen wir J.
Er sagt:
“Ach, die Firma wird gerade umfirmiert.”
Ich so:
“…okay?”
Jetzt kommt nämlich der Punkt, wo wahrscheinlich die Hälfte von Reddit denkt:
“Ja selber schuld.”
NEIN ALTER.
GENAU DAS haben wir nämlich AUCH gedacht.
Deswegen haben wir gesagt:
“Okay. Dann prüfen wir das.”
Wir haben sogar versucht, einen Grundbuchauszug zu bekommen.
Wir wollten einfach wissen:
Gehört dieser Frau die Wohnung überhaupt?
Wir bezahlen.
Warten.
Antwort.
Abgelehnt.
Kein berechtigtes Interesse.
Ja geil.
Mehr konnten wir als Privatpersonen also literally nicht machen.
Also googeln wir beide Personen.
Und genau DAS hat uns am Ende beruhigt.
Der Typ existiert.
Und zwar richtig.
Regisseur.
Interviews.
Website.
Presse.
Alles.
Und dann finden wir sogar heraus, dass die beiden irgendwann zusammen mal eine Firma gegründet haben.
Ich denke mir:
“Okay.”
“Das sind echte Menschen.”
“Scammer machen doch keine Berlinale-Interviews.”
HAHAHAHAHAHA.
Ja.
Spoiler.
Also unterschreiben wir.
Dann kommt die Wohnungsübergabe.
Und ich schwöre.
Als hätten wir plötzlich eine komplett andere Wohnung betreten.
Fenster völlig fertig.
Der Boden sieht plötzlich hundertmal schlimmer aus.
Feuchtigkeit.
Ameisen.
Ich denke mir:
“Okay… reden wir halt kurz drüber.”
Ganz normal.
Wir sagen einfach:
“Uns sind da ein paar Sachen aufgefallen.”
Und Alter.
Der Typ kippt komplett.
Nicht so ein bisschen.
Komplett.
Er sagt nur noch:
“Ich bin ganz professionell.”
“Ich mache das seit über zehn Jahren.”
“Ich vermiete vier Wohnungen.”
Ich denke nur:
Ja cool.
Kannst du vielleicht trotzdem kurz auf die Ameisen eingehen?
Nee.
Stattdessen:
“Ab jetzt bitte alles nur noch schriftlich.”
…und geht.
Einfach.
Alter.
Wir stehen da.
Mitten in unserer neuen Wohnung.
Und ich denke wirklich nur:
“Willst du mich eigentlich komplett verarschen?”
Am nächsten Tag kommt ein super offizielles Schreiben.
Richtig schön förmlich.
Darin werden praktisch ALLE Mängel zurückgewiesen.
Und jetzt kommt der Teil, bei dem ich bis heute denke:
What the fuck.
Im selben Schreiben bietet er uns an, wir könnten doch bis Mitte des Monats wieder aus dem Vertrag aussteigen.
ALTER.
JETZT??
Unsere alte Wohnung war gekündigt.
Was sollen wir denn machen?
Im Zelt wohnen?
Wir haben wirklich versucht, unsere alte Wohnung zurückzubekommen.
Wir haben unsere alte Hausverwaltung angerufen.
In der Hoffnung, dass vielleicht doch noch irgendwas geht.
Antwort:
“Nö.”
Das war’s.
Es gab kein Zurück mehr.
Wir MUSSTEN in diese Wohnung ziehen.
Und ich schwöre euch.
Ich habe in dieser Zeit fast jeden Tag gesagt:
“Ich will da nicht hin.”
Ab da war J. praktisch verschwunden.
Wir brauchten die Wohnungsgeberbestätigung.
Mail.
Nichts.
Noch eine.
Nichts.
Noch eine.
Nichts.
Vier Mails.
Nichts.
Dann Einschreiben.
Auch nichts.
Laut Sendungsverfolgung wurde unser Einschreiben einfach tagelang…
UMGELEITET.
Alter.
WOHIN??
Wir ziehen also ein.
Und jetzt beginnt eigentlich erst der richtige Film.
Wir lernen den ersten Nachbarn kennen.
Mega nett.
Und der sagt irgendwann ganz beiläufig:
“Ach, da oben haben doch vorher J. und A. gewohnt.”
…
Ich so:
“Warte.”
“Was?”
Wir dachten doch, das wären unsere Vermieter.
Nicht die Leute, die vorher selbst da gewohnt haben.
Dann lernen wir immer mehr Nachbarn kennen.
Und mit jedem Gespräch denke ich mir mehr:
Was geht hier eigentlich ab?
Eine Nachbarin kennt A. seit fünf Jahren.
Die hat nie erzählt, dass ihr die Wohnung gehört.
Andere erzählen, dass beide da gewohnt haben.
Dann erfahren wir, dass die Hausverwaltung seit Jahren praktisch tot ist.
Leute haben keine Heizung.
Bei manchen regnet’s rein.
Mehrere Wohnungen stehen seit Jahren leer.
Manche Nachbarn zahlen angeblich seit Ewigkeiten keine Miete mehr, weil sich sowieso niemand meldet.
Zwischendurch mussten wir uns auch noch beim Bürgeramt anmelden.
Natürlich ohne Wohnungsgeberbestätigung.
Ich dachte:
“Ja geil. Jetzt fliegen wir komplett auf die Fresse.”
Stattdessen hört sich der Sachbearbeiter die komplette Geschichte an.
Meldet uns an.
Und sagt dann:
“Ich versuche mal, den Wohnungsgeber zu erreichen.”
Kleiner Stein vom Herzen gefallen.
Ab da haben wir auch beschlossen, einen Anwalt einzuschalten.
Nicht weil wir Bock auf Stress haben.
Ganz ehrlich.
Ich wollte einfach eissen:
Wem gehört diese Wohnung eigentlich?
Der Anwalt hat die Eigentumsverhältnisse über einen Notar prüfen lassen.
Ergebnis:
Die Frau, die laut Mietvertrag unsere Vermieterin sein soll, ist nicht Eigentümerin der Wohnung.
…
Ich saß da einfach nur. Wir hatten die Theorie schon früh, aber das jetzt schwarz auf weiß zu haben, war nochmal ne andere Nummer.
Das war nämlich auch genau die Frage, die wir ganz am Anfang schon klären wollten.
Deswegen hatten wir damals sogar versucht, einen Grundbuchauszug zu bekommen.
Ging nicht.
Also haben wir unterschrieben.
Und jetzt, Monate später, erfahren wir genau das.
Mittlerweile wird rechtlich geprüft, auf welcher Grundlage die Wohnung überhaupt an uns vermietet wurde und was das alles für uns bedeutet.
Und jetzt kommt eigentlich der größte Plot Twist überhaupt.
Ich wollte nach der Wohnungsübergabe NICHT MEHR in diese Wohnung ziehen.
Ich hab sie gehasst.
Ich hatte einfach nur Angst.
Heute…
lieben wir sie.
Wir haben sie eingerichtet.
Neue Möbel.
Lampen.
Bilder.
Unsere Tochter fühlt sich wohl.
Wir haben richtig tolle Nachbarn kennengelernt.
Und trotzdem denke ich fast jeden Tag:
Alter… was zur Hölle ist hier eigentlich passiert?
Ich hätte NIE gedacht, dass ich mal einen Reddit-Post über meine Wohnung schreiben würde.
Falls jemand schon mal in einer ähnlichen Situation war oder irgendeine Idee hat, freue ich mich wirklich über jede Erfahrung.
Und wenn diese Geschichte irgendwann vollständig aufgeklärt ist…
…dann schreibe ich ein Update.
Versprochen.
Disclaimer: ja der Text ist mit KI bearbeitet, für bessere Übersichtlichkeit etc.
Hallo zusammen,
ich würde gern eine Einschätzung von Vermietern hören, ob das Verhalten meines Vermieters noch im normalen Rahmen liegt oder ob meine Freundin und ich das zu kritisch sehen.
Ich wohne in einer Wohnung im Haus meines Vermieters, er wohnt also selbst mit im Haus. Die Wohnung habe ich frisch renoviert übernommen. Das Mietverhältnis kam auch etwas über private Kontakte zustande: Ich wurde der Vermieterseite über Bekannte/Familie empfohlen.
Am Anfang wirkte alles noch unkompliziert, aber mit der Zeit habe ich immer mehr das Gefühl bekommen, dass das Verhältnis sehr unangenehm und belastend geworden ist.
Ein paar Punkte:
Ich habe bis heute keinen schriftlichen Mietvertrag bekommen, obwohl ich mehrfach danach gefragt habe.
Es gibt auch keine Nebenkostenabrechnung.
Gleichzeitig stellt der Vermieter aber immer wieder eigene Regeln auf und erwartet, dass ich mich daran halte, obwohl er selbst viele Dinge nicht verbindlich regelt.
Er sagt Dinge wie „mein Haus, mein Eigentum, meine Regeln“.
Er will die Wohnung 1:1 so zurückbekommen, wie er sie renoviert hat
Es gibt auch immer wieder Situationen, in denen ich mich eher kontrolliert als normal betreut fühle:
Im Mai hatte ich einmal die Fenster offen. Daraufhin hat er mich angerufen und ungefragt gefragt, ob ich noch heize.
Wenn etwas in der Wohnung auffällt oder kaputtgeht, wird es schnell persönlich.
Er hat mich schon als „Sorgenkind“ bezeichnet, obwohl ich Mängel oder Probleme eigentlich immer direkt melde.
Er sagte auch mal, er müsse „mit mir mal ein Wörtchen reden“.
Ein konkreter Vorfall war ein beschädigter Waschmaschinenanschluss. Ich habe diesen tatsächlich beschädigt mit einer Zange, da dieser ständig klemmte, obwohl er angeblich Brand neu sei. Das sowas falsch und fahrlässig ist, ist klar. Meiner Meinung nach aber auch kein Riesen Drama. Ich habe ihm das direkt gesagt. Er hatte im Keller wohl ein Ersatzteil gefunden und wir hatten verabredet, dass er es sich am nächsten Tag mit meiner Freundin anschaut, weil ich viel arbeite.
Dann schrieb er meiner Freundin vorher sinngemäß, er müsse erst mal mit mir „ein Wörtchen reden“ und wann ich zuhause sei. Danach schrieb er ihr, dass ich das Kaputtmachen hätte vermeiden können und es unnötig gewesen sei. Später schrieb er noch, ich hätte wohl schon mal mit einer Zange an einem Ventil gearbeitet und ich solle so nicht mit seinem Eigentum umgehen. Mir selbst schrieb er zunächst nur, wir würden das persönlich besprechen. Dann kam aber kein richtiges Gespräch zustande.
Solche Dinge passieren öfter: Es wird schnell vorwurfsvoll oder belehrend, statt einfach sachlich zu klären, wie etwas repariert wird.
Dazu kommt, dass er zwar häufiger in die Wohnung kommt oder kommen will, zum Beispiel um ein Fenster für einen Vorhang auszumessen oder wegen eines Balkons, der repariert werden müsste – aber danach passiert dann oft lange nichts oder gar nichts. Es gibt also Besichtigungen und Ankündigungen, aber oft keine Umsetzung.
Ein weiteres Thema ist die Kommunikation rund um meine Freundin. Ich wollte ihr eine Art Untermietvertrag oder zumindest eine formale Regelung geben, da sie nicht im Mietvertrag stehen soll, was er nicht wollte, mit der Begründung, wenn wir mal Stress hätten, wolle er „eine Person greifbar haben“. Auch das fand ich seltsam.
Gleichzeitig bittet er mich aber in seiner Abwesenheit um Gefälligkeiten, zum Beispiel den Gartensprenkler an- und auszustellen. Das heißt: Einerseits ist das Verhältnis sehr informell, wenn es ihm nützt, andererseits ist er in anderen Momenten sehr streng, belehrend oder kontrollierend.
Er hat mir außerdem mal gesagt, er habe „mit Mietern schon alles erlebt“ und dass er sich mit den früheren Mietern meiner Wohnung immer sehr gut verstanden habe. Für mich klang das irgendwie wie eine indirekte Botschaft, dass das Problem jetzt eher bei mir liegen müsse. Skurril ist auch das in der Zeit die er das Haus besitzt (sein erstes und einziges) gar nicht so viele Leute dort gewohnt haben können.
Dazu kommen Dinge, die seit Monaten nicht erledigt sind. Schon beim Kennenlernen wurde mir mehrfach und tatsächlich stundenlang erklärt, dass wegen mehr Bewohnern im Haus neue Mülltonnen gebraucht würden. Sieben Monate nach meinem Einzug sind diese Mülltonnen immer noch nicht da.
Insgesamt ist mein Gefühl inzwischen leider so:
Ist so ein Verhalten aus Sicht anderer Vermieter normal?
Also dieses Gemisch aus:
kein schriftlicher Vertrag,
keine klare Abrechnung,
persönliche Kommentare,
Kontrolle im Alltag,
viel Reden und Ankündigen, aber wenig verbindliche Umsetzung,
und gleichzeitig die Haltung „mein Haus, meine Regeln“?
Ich will das gar nicht dramatisieren, sondern einfach einschätzen, ob wir überempfindlich sind oder ob das tatsächlich kein normales Vermieterverhalten ist.
Danke für eure Einschätzungen.
Hallo zusammen,
wir wohnen nun seit neun Monaten in einem Mietshaus und haben seitdem nur Ärger. Die Vermieterin lässt ihre Post immer noch zu uns kommen und es kamen ungelogen zwanzig Briefe pro Woche von Inkassounternehmen und gelbe Briefe vom Gericht an. Nun möchten wir wieder ausziehen, aber haben die Vermutung, dass unsere Kaution von ihr veruntreut wurde. Da sie offensichtlich privatinsolvent ist, befürchten wir, dass wir das Geld nie wiedersehen werden. Wir wollten eigentlich so vorgehen, dass wir unsere Miete so lange nicht bezahlen, bis sie uns einen aktuellen Nachweis zeigt, dass die Kaution ordnungsgemäß und insolvenzgeschützt angelegt wurde. Wir haben diesbezüglich auch schon einen Anwalt kontaktiert und dieser meinte, dass das rechtlich nicht erlaubt ist, weil im Recht Miete und Kaution zwei unterschiedliche Dinge sind. Nun möchten wir das trotzdem so handhaben, auch wenn es nicht rechtskonform ist, weil sie uns schon extrem verarscht hat und uns der Umzug viel Geld gekostet hat. Hat einer Erfahrung damit gemacht, unrechtmäßig die Miete einzubehalten, und was ist danach passiert? Ich habe nun schon öfters gehört, dass Vermieter sogenannte Mietnomaden schlecht rausbekommen. Wir würden natürlich nur drei Mieten einbehalten, sodass wir unsere Kaution quasi abgewohnt haben, und dann per außerordentlicher Kündigung rausgehen. Wir vermuten, dass sie sowieso pleite ist und keine Handhabe hat, gegen uns zu klagen, aber trotzdem fühlt es sich nicht gut an, gegen das Recht zu verstoßen. Andererseits sehe ich es auch nicht ein, dass diese Person noch den Gewinn daraus schlägt….
Danke für eure Hilfe!
Hallo zusammen,
meine Hausverwaltung droht mir mit einer Ausfallrechnung, da ich einen Termin des Handwerkers nicht annehmen kann.
TL;DR weiter unten
Aktueller Hintergrund:
Vor ca. 2 Monaten gab es eine Infozettel im Briefkasten (Einwurf am Freitag mit Termin am Dienstag) das die Handwerker kommen und wir zuhause sein müssen, ansonsten droht eine Ausfallrechnung. Es würde um einen Wasserschaden im Haus gehen.
Den Termin habe ich ermöglicht und beim Gespräch mit dem Handwerker heiß es, der Schaden besteht schon über mehrere Monate und ist nicht akut. Es gibt einen Waserschaden im Keller, aber es tropft minimal (2-4 Tropfen pro Minute) irgendwo an einem Rohr in den Wohnungen darüber. Sie wissen aber nicht wo und müssen das Leck suchen. Nachdem sie bei mir waren und das Leck gesucht haben, wurde nichts gefunden.
Vor ca. einem Monat gab es wieder eine Mitteilung, dass das Leck im ganzen Haus nicht gefunden wurde uns sie erneut in allen Wohnungen suchen müssen. Auch hier gab es wieder nur einen Terminvorschlag mit einer Woche Vorlaufzeit und der Androhung von Ausfallkosten, wenn er nicht wahrgenommen werden kann. Also musste ich wieder umorganisieren um den Zutritt zu ermöglichen.
Nachdem das Leck gesucht wurde, konnte in meinem Bad immer noch nichts gefunden werden und sie sind wieder gegangen.
Jetzt bekam ich letzte Woche am Donnerstag einen Anruf, dass sie am Donnerstag diese Woche nochmal vorbei kommen müssen, um das Leck zu suchen.
Ich habe sofort gesagt, dass es nicht geht und habe direkt mehrere Terminvorschläge angeboten.
Seitdem bekomme ich fast täglich anrufe meiner Hausverwaltung und der Handwerker, dass ich am Donnerstag zutritt zu meiner Wohnung gewährleisten soll. Wenn ich nicht anwesend bin, soll ich gefälligst einem Nachbarn meinen Schlüssel übergeben. Das hatte ich abgelehnt und jetzt drohen sie mir mit einer Ausfallrechnung.
Hat jemand einen ähnlichen Fall erlebt und Erfahrung damit?
Ich finde es unfassbar dreist, das mir gedroht wird.
Es ist schon der dritte Besuch, alle mit sehr kurzer Vorlaufzeit.
Ich kann nicht jedes Mal ohne weiteres der Arbeit fern bleiben und es ist mir dieses Mal nicht möglich, zuhause zu sein.
Außerdem sehe ich es nicht ein, einem fremden Zugang zu meiner Wohnung zu geben, wenn ich nicht anwesend bin.
Ich hätte genausogut 2 Wochen im Urlaub sein können, dann wäre es auch nicht möglich gewesen.
TL;DR
Die Hausverwaltung verlangt zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen kurzfristig Zutritt zu meiner Wohnung, um einen seit Monaten bestehenden, nicht akuten Wasserschaden zu suchen. Die ersten beiden Termine habe ich ermöglicht, in meiner Wohnung wurde jedoch nichts gefunden. Den dritten Termin kann ich wegen der kurzen Vorlaufzeit nicht wahrnehmen und habe sofort mehrere Alternativtermine angeboten. Statt darauf einzugehen, fordert man mich auf, meinen Schlüssel einem Nachbarn zu geben, und droht mir mit einer Ausfallrechnung.
Ich frage als Vermieterin, da es bei der Hitze im 2. OG echt super warm sein muss überlege ich, wenn im September die aktuelle Mieterin aus der 50m2 Wohnung auszieht, dort eine feste Split Klimaanlage einzubauen, aber das kostet natürlich und es wäre schon gut, wenn die Kosten in ca. 5 Jahren wieder rein kommen. Daher würde mich die Meinung von Mietern interessieren (vorausgesetzt ich darf das hier überhaupt posten).
Bei uns im Wohnkomplex gab es gestern einen Brand im Erdgeschoss (dort liegt ein kleiner Supermarkt), da in der Wohnung direkt unter uns (wissen nicht wer da wohnt oder ob überhaupt jemand da wohnt) einen Wasserschaden hatte und es dann in die Elektrizität des Supermarkts gelaufen ist. Die Oberen Wohnungen sind verschont geblieben und das Haus ist an sich auch noch gut. Also Bewohnbar.
Gestern war die Anwendung nach dem Brand, dass für Mittags Wasser und Strom aus ist aber es abends wieder laufen sollte.
Mein Partner und ich gegen 9 Uhr abends (nach dem Feierabend meines Partners) wieder in unsere Wohnung zurück und uns ist aufgefallen dass kein Wasser lief.
Die Nachbarn hatten alle Wasser außer wir. Wir haben den Notfall Kontakt unserer Hausverwaltung angerufen und uns wurde gesagt, dass unsere Wohnung die einzige ist, die aktuell den selben Wasser zulauf hat wie die Wohnung mit dem Wasserschaden. Deswegen wurde bei uns das abgestellt, aber eben uns auch nicht früher Bescheid geben. Wir haben dann notgedrungen die Nacht ohne Wasser überstanden (Toilette hat ja noch ein Nordreservoir).
Wie sich es herausstellt weiß die Vermietung nicht ob morgen das Wasser wieder laufen könnte oder eben nicht weil das muss von der Feuerwehr freigegeben werden, repariert werden, etc.
Wir also gesagt, dann nehmen wir uns ein Hotelzimmer, denn entweder muss die Vermietung die Kosten übernehmen ODER unsere Hausratsversicherung. Beide schieben aber die Schuld auf den jeweils anderen. Bei der Hausratversicherung kann ich es ja noch verstehen, da es ja kein Schaden bei uns in der Wohnung gab, aber ein unfreundlicher Herr am Telefon meinte "nur weil es kein Wasser gibt ist die Wohnung nicht unbewohnbar" (ich hab da eine andere Meinung, laut den Rechtssprüchen im Internet aber vielleicht liege ich jetzt auch Falsch).
Die Hausverwaltung ist aber auch immer noch der Meinung, dass unsere Hausratsversicherung das zählt und sich das Geld bei der Gebäudeversicherung des Vermieters wiederholt.
Für diese Nacht haben wir aber trotzdem ein kleines Zimmer geholt. Uns wurde jetzt notgedrungen angeboten, dass es sollte es mehrere Wochen dauern, in einer neu renovierten Wohnung, die noch komplett leer ist, morgen schnell ein Badezimmer "reingehauen" wird. Also Dusche, Toilette, Waschbecken...
Wie schätzt ihr diese Situation ein? Bekommen wir das Geld von Irgendjemandem wieder von dem Hotelzimmer? Kann man da Mietminderung beantragen? Und wie würdet ihr Handeln?
Hallo zusammen,
ich bin verzweifelt..
Gestern haben wir eine Nachricht von unserem ehemaligen Vermiter erhalten (mittlerweile hat Wohnung neuen Besitzer), die die Heizkostenabrechnung enthielt: ca. 2900 euro von 01.10.2024 - 18.06.2025.
In dem Zeitraum haben wir monatlich 400 Euro an Nebenkosten gezahlt, wovon 196€ der Abschlag für Wärme war.
Er verlangt jetzt, nur auf Basis der Abrechnung, dass wir ihm den fehlenden Betrag von 1340€ (gerundet) auf sein Konto überweisen, weil die Summe am 30.06. abgezogen wird - das sei mit dem neuen Vermieter schon abgesprochen.
Wie sollte ich reagieren? Eigentlich möchte ich auf eine Gesamtnebenkostenabrechnung bestehen - ist das, was er verlangt rechtens?
Die Wärmeabrechnung wird immer von 01.10. bis 30.09. abgerechnet. Diese Summe wird in der Nebenkostenabrechnung auch abgerechnet.
Wir zahlen aber ja vom 01.01.-31.12. die Nebenkosten, d.h. wir haben schon vom 01.10.-31.12.2024 in 2024 bezahlt, obwohl es erst jetzt abgerechnet wird.
+ Nebenkosten vom 01.01.-31.12.2025.
So hat es eigentlich auch immer hingehaut, ohne diese enorme Nachzahlung.
Letztes Jahr hatten wir Wärmekosten von ca. 2570€, dieses Jahr 2905€..
Aber nachzahlen mussten wir "nur" 160 Euro insgesamt und nicht so viel, wie jetzt verlangt.
Versteht ihr, wie ich das meine? Ich verstehe es selber ja kaum 😐
Ich bin einfach sehr down, wegen diesen Betrags, da ich erst geschafft habe, mir minimal was anzusparen und jetzt ist wieder alles weg :(
TLDR: Ehemaliger Vermieter will, dass wir die Nachzahlung von 1340€ der Wärmekosten binnen 2 Tagen überweisen, ohne eine Nebenkostenabrechnung zu machen - was tun?
EDIT: Rechnung über den Zeitraum liegt mir vor, also scheint er sich die Summe nicht auszudenken..mir geht es eher darum, dass ich auf Grund der Abrechnungszeiträume etc. selber verwirrt bin und lieber eine saubere Abrechnung hätte.
Hi :)
Ich werde zum bald in meine erste Wohung ziehen, ist eine WG. Der Mietvertrag läuft ab dem 15.7
Wann müsste ich da die Miete zahlen und auch die volle Miete? Gleich jetzt am Anfang vom Monat oder erst zum 15.? Laut Vertrag müsste man ja die Miete spätestens zum dritten Tag des Monats gezahlt haben.
Bin da bisschen verwirrt.
Kommt das komisch wenn man sowas den Vermieter fragt?
​
Hi zusammen, ich ziehe im Moment aus meiner Wohnung aus, ich war 6 Jahre drin. Durch den Holzofen und daraus folgenden Ascheflug haben wir letztes Jahr gestrichen. Nun streichen wir gerade erneut die schlimmsten stellen. Ich habe ein freundschaftliches Verhältnis mit dem Vermieter da wir uns 15 Jahre kennen.
Allerdings ist er ein Pfennigfuchser und ich habe die Vermutung dass er alles bemängelt wo wir nicht sauber gestrichen haben oder in der küche leichte abdrücke von Bildern zu sehen sind (3 Stück).
Da die Mietzeit ein geben und nehmen war sehe ich es nicht ein falls er bei der übergabe mehr nehmen als geben will um auf meine Kosten die Bude flott zu machen.
Als Beispiel hätte er verlangt dass ich die Marmorplatten der Heizung abmontieren um dahinter sauber zumachen was ich ihm schon ausgeredet habe da es fest verbaute Sachen sind. Staubwedelar wir muss reichen.
Schäden die ich kenne werden im Protokoll direkt mit Schadennummer der Haftpflicht versehen. Falls er wegen anderen Sachen stunk macht werde ich das Protokoll nicht unterschreiben und ihm mitteilen dass ich es dem Mietverein zur prüfung vorlege wo ich mich direkt anmelden werde.
Nach meinem Verständnis sind eigentlich alle Klauseln ungültig wenn er sich querstellt. Denn beim abziehen auf meine Kosten hört auch für mich delie Freundschaft auf.
Den Verwalter der sowieso ungültigen salvatorrischen Klausel gibt es nicht mehr.
§ 7 Schönheitsreparaturen
7.1 Der Mieter ist verpflichtet, die Schönheitsreparaturen an Wänden und Decken der Küchen, Bäder und Duschräume der Wohn- und Schlafräume, Flure, Dielen und Toiletten fachgerecht auszuführen. Die Schönheitsreparaturen an den Innenseiten von Fenstern und Außentüren, an Innentüren sowie an Heizkörpern einschließlich Heizrohre sind im Allgemeinen alle sieben Jahr, jeweils gerechnet vom Beginn des Mietverhältnisses, fachgerecht auszuführen. Die übernommenen Schönheitsrenovierungen sind nach Bedarf unter Berücksichtigung der Abnutzung durch den Mietgebrauch des Mieters durchzuführen.
7.2 Sämtliche durch Rauch und/oder Nikotin entstandenen Schäden, auch Geruchsschäden an und in der Mietsache insbesondere an Holzdecken, Fenstern, Balkon- und Terrassentüren incl. Schließvorrichtungen und so weiter und/oder an mitvermietetem Mobiliar und/oder technischem Gerät wie Einbauküche, Lampen, Abluftvorrichtungen und ähnlichem sind vor der Rückgabe an den Vermieter von dem Mieter in vollem Umfang und auf seine Kosten zu beseitigen. Auf diese Vereinbarung wurde der Mieter ausdrücklich hingewiesen und bestätigt diese Vereinbarung vollinhaltlich mit seiner Unterschrift ausdrücklich.
2. Wohnungsübergabe / Rückgabe der Mietsache
§ 14 Rückgabe der Mietsache
14.1 Nach Beendigung des Mietverhältnisses hat der Mieter die Mietsache vollständig geräumt und in fachgerechtem und ordnungsgemäßem Zustand zurückzugeben. Alle Schlüssel, auch die vom Mieter selbst beschafften, sind dem Vermieter zu übergeben. Beschädigungen der Mietsache, die der Mieter oder seine Erfüllungsgehilfen schuldhaft verursacht haben, sind zu beseitigen.
14.2 Einrichtungen, mit denen der Mieter die Mietsache versehen hat, darf der Mieter wegnehmen. Der Vermieter kann die Ausübung dieses Wegnahmerechts durch Zahlung einer angemessenen Entschädigung abwenden, es sei denn, dass der Mieter ein berechtigtes Interesse an der Wegnahme hat.
14.3 Setzt der Mieter den Gebrauch der Mietsache nach Ablauf der Mietzeit fort, so gilt das Mietverhältnis nicht als verlängert, § 545 BGB findet keine Anwendung.
3. Schlussklauseln (Haftungsausschluss & Salvatorische Klausel)
Haftungsausschlussklausel des Vermittlers:
Dieser Vertrag wurde auf Bitte des Vermieters und gemäß seiner Angaben von Immobilien xxx erstellt, er war im Vorfeld nicht Gegenstand der Verhandlungen. Im Rahmen einer bzw. dieser Gefälligkeit wurde der Vermieter ausdrücklich auf diese Haftungsausschlusserklärung hingewiesen. Hierbei handelt sich es um eine Gefälligkeit ohne jede Berechnung bzw. Vergütung, in diesem Fall auch nicht für den Mieter. Dies betrifft auch die Provisionspflicht. Eine Provisionszahlung wegen Vermittlung der Mietsache wurde mit dem Mieter nicht vereinbart und erfolgt nicht. Die bestätigt der Mieter ausdrücklich mit seiner Unterschrift. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für den Inhalt sowie für die rechtmäßige Richtigkeit dieses Vertrages keinerlei Haftung von Immobilien xxx übernommen wird. Sollte sich aus diesem Vertrag ein Rechtsstreit ergeben, so können daher keinerlei Haftungsansprüche an Immobilien xxx abgeleitet werden. Dies erkennen beide Parteien mit ihrer Unterschrift unter diesem Mietvertrag ausdrücklich an.
Sollte(n) eine/mehrere Bestimmung(en) dieser Klausel unwirksam sein oder werden, ist/sind sie durch eine solche Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlich Gewollten in rechtlich zulässiger Weise am nächsten kommt. Gleiches gilt bei Lückenhaftigkeit. Die übrigen Bestimmungen dieser Klausel werden durch die Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen nicht berührt.
§ 19 Schriftform/Salvatorische Klausel
19.1 Andere als die in diesem Vertrag getroffenen Vereinbarungen bestehen nicht. Mündliche Nebenabreden sind nicht getroffen.
19.2 Sollte(n) eine/mehrere Bestimmung(en) dieser Vereinbarung unwirksam sein oder werden, ist/sind sie durch eine solche Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlich Gewollten in rechtlich zulässiger Weise am nächsten kommt. Gleiches gilt bei Lückenhaftigkeit. Die übrigen Vertragsbestimmungen werden durch die Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen nicht berührt.
Hallo, ich habe gerade ein sehr akutes Problem.
Wir wohnen direkt unter dem Dach und eben hat es angefangen von der Decke zu tropfen. Den Vermieter kann ich nur per Mail erreichen, eine Notfallhotline gibt es nicht. Angeschrieben hab ich ihn schon und das gemeldet. Auch habe ich etwas unter die tropfende Stelle gestellt um das Wasser Aufzufangen.
Was kann, soll oder muss ich noch machen, damit ich keine Probleme bekomme?
Hallo zusammen, ich habe ein Problem mit der Luftfeuchtigkeit bei mir zu Hause. Außerdem vermute ich, dass auch die Isolierung nicht ganz in Ordnung ist. Im Winter ist es drinnen zu kalt und im Sommer ist es unerträglich heiß. Es ist so warm im Haus, dass meine Kleidung selbst dann an meinem Körper klebt, wenn ich den Ventilator laufen lasse und ihn direkt auf mich richte. Es handelt sich um eine Mietwohnung mit offenem Grundriss und einer Fläche von 60 m². Alle Wände sind mit weißer Tapete tapeziert. An vielen Stellen im Innenbereich gibt es häufig Schimmelflecken, die ich mit einem Schimmelentferner beseitige. Obwohl ich das Fenster öffne, sinkt die Luftfeuchtigkeit (<61%) zunächst, aber am nächsten Tag – zack – liegt sie schon wieder bei 75 %.
Tatsächlich krabbeln auch auf meinen Elektrogeräten weiße Insekten herum, die ich zwar entferne, die aber immer wieder zurückkommen. Außerdem gibt es an meiner Wand hinter dem Badezimmer einen Fleck, bei dem ich vermute, dass es sich um ein internes Leck handelt, und tatsächlich bildet sich auch im Badezimmer selbst nach dem Putzen Tau, und der Abluftventilator saugt die Luft nicht effektiv ab. Waschmaschine und Trockner stehen ebenfalls im Badezimmer.
Ich habe mit dem Vermieter gesprochen, und er sagt, wir hätten dieses Haus seit 25 Jahren und noch nie ein solches Problem gehabt. Wir sollen die Fenster öffnen, den Trockner nicht benutzen und unsere Wäsche an der Luft trocknen lassen. Er hat uns zwar einen Luftentfeuchter besorgt, aber ich denke darüber nach, auszuziehen, da ich gerade an meiner Abschlussarbeit arbeite und nach der Arbeit nicht mehr genug Energie übrig habe, um mich mit Schimmelbeseitigung und jetzt auch noch diesen winzigen Insekten herumzuschlagen. Was soll ich tun?
Noch etwas: Im ganzen Haus wimmelt es von Spinnen, und überall hängen Spinnweben, egal, wie viel man putzt. Miete 960€+ NK(für 2 Personen). 🥲🥲
Meine Eltern (beide Mitte 80) leben seit rund 30 Jahren in derselben Wohnung und ein Elternteil hatte vor einigen Jahren eine Krebserkrankung. Jetzt gibt es eine Eigenbedarfskündigung, ein Gerichtsverfahren läuft. In Kürze steht ein Termin mit einem gerichtlichen Gutachter an, der prüft, ob ein Auszug zumutbar ist.
Im Kopf sind beide noch relativ fit, aber durch die Krankheitsgeschichte ein paar bleibende Einschränkungen sowie eine kleine Rente. Wir bereiten gerade Atteste vor, die die Risiken eines erzwungenen Umzugs konkret benennen.
Hat jemand Erfahrungen mit solchen Gutachterterminen zur Zumutbarkeit nach § 574 BGB? Was hat geholfen, was nicht? Über Austausch würde ich mich freuen.