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Ist das normales Verhalten eines privaten Vermieters oder bin ich zu empfindlich?

Disclaimer: ja der Text ist mit KI bearbeitet, für bessere Übersichtlichkeit etc.

Hallo zusammen,
 
ich würde gern eine Einschätzung von Vermietern hören, ob das Verhalten meines Vermieters noch im normalen Rahmen liegt oder ob meine Freundin und ich das zu kritisch sehen.
 
Ich wohne in einer Wohnung im Haus meines Vermieters, er wohnt also selbst mit im Haus. Die Wohnung habe ich frisch renoviert übernommen. Das Mietverhältnis kam auch etwas über private Kontakte zustande: Ich wurde der Vermieterseite über Bekannte/Familie empfohlen.
 
Am Anfang wirkte alles noch unkompliziert, aber mit der Zeit habe ich immer mehr das Gefühl bekommen, dass das Verhältnis sehr unangenehm und belastend geworden ist.
 
Ein paar Punkte:
 
Ich habe bis heute keinen schriftlichen Mietvertrag bekommen, obwohl ich mehrfach danach gefragt habe.
Es gibt auch keine Nebenkostenabrechnung.
Gleichzeitig stellt der Vermieter aber immer wieder eigene Regeln auf und erwartet, dass ich mich daran halte, obwohl er selbst viele Dinge nicht verbindlich regelt.
Er sagt Dinge wie „mein Haus, mein Eigentum, meine Regeln“.
Er will die Wohnung 1:1 so zurückbekommen, wie er sie renoviert hat
 
Es gibt auch immer wieder Situationen, in denen ich mich eher kontrolliert als normal betreut fühle:
 
Im Mai hatte ich einmal die Fenster offen. Daraufhin hat er mich angerufen und ungefragt gefragt, ob ich noch heize.
Wenn etwas in der Wohnung auffällt oder kaputtgeht, wird es schnell persönlich.
Er hat mich schon als „Sorgenkind“ bezeichnet, obwohl ich Mängel oder Probleme eigentlich immer direkt melde.
Er sagte auch mal, er müsse „mit mir mal ein Wörtchen reden“.
 
Ein konkreter Vorfall war ein beschädigter Waschmaschinenanschluss. Ich habe diesen tatsächlich beschädigt mit einer Zange, da dieser ständig klemmte, obwohl er angeblich Brand neu sei. Das sowas falsch und fahrlässig ist, ist klar. Meiner Meinung nach aber auch kein Riesen Drama. Ich habe ihm das direkt gesagt. Er hatte im Keller wohl ein Ersatzteil gefunden und wir hatten verabredet, dass er es sich am nächsten Tag mit meiner Freundin anschaut, weil ich viel arbeite.
 
Dann schrieb er meiner Freundin vorher sinngemäß, er müsse erst mal mit mir „ein Wörtchen reden“ und wann ich zuhause sei. Danach schrieb er ihr, dass ich das Kaputtmachen hätte vermeiden können und es unnötig gewesen sei. Später schrieb er noch, ich hätte wohl schon mal mit einer Zange an einem Ventil gearbeitet und ich solle so nicht mit seinem Eigentum umgehen. Mir selbst schrieb er zunächst nur, wir würden das persönlich besprechen. Dann kam aber kein richtiges Gespräch zustande.
 
Solche Dinge passieren öfter: Es wird schnell vorwurfsvoll oder belehrend, statt einfach sachlich zu klären, wie etwas repariert wird.
 
Dazu kommt, dass er zwar häufiger in die Wohnung kommt oder kommen will, zum Beispiel um ein Fenster für einen Vorhang auszumessen oder wegen eines Balkons, der repariert werden müsste – aber danach passiert dann oft lange nichts oder gar nichts. Es gibt also Besichtigungen und Ankündigungen, aber oft keine Umsetzung.
 
Ein weiteres Thema ist die Kommunikation rund um meine Freundin. Ich wollte ihr eine Art Untermietvertrag oder zumindest eine formale Regelung geben, da sie nicht im Mietvertrag stehen soll, was er nicht wollte, mit der Begründung, wenn wir mal Stress hätten, wolle er „eine Person greifbar haben“. Auch das fand ich seltsam.
 
Gleichzeitig bittet er mich aber in seiner Abwesenheit um Gefälligkeiten, zum Beispiel den Gartensprenkler an- und auszustellen. Das heißt: Einerseits ist das Verhältnis sehr informell, wenn es ihm nützt, andererseits ist er in anderen Momenten sehr streng, belehrend oder kontrollierend.
 
Er hat mir außerdem mal gesagt, er habe „mit Mietern schon alles erlebt“ und dass er sich mit den früheren Mietern meiner Wohnung immer sehr gut verstanden habe. Für mich klang das irgendwie wie eine indirekte Botschaft, dass das Problem jetzt eher bei mir liegen müsse. Skurril ist auch das in der Zeit die er das Haus besitzt (sein erstes und einziges) gar nicht so viele Leute dort gewohnt haben können.
 
Dazu kommen Dinge, die seit Monaten nicht erledigt sind. Schon beim Kennenlernen wurde mir mehrfach und tatsächlich stundenlang erklärt, dass wegen mehr Bewohnern im Haus neue Mülltonnen gebraucht würden. Sieben Monate nach meinem Einzug sind diese Mülltonnen immer noch nicht da.
 
Insgesamt ist mein Gefühl inzwischen leider so:  

Ist so ein Verhalten aus Sicht anderer Vermieter normal?

Also dieses Gemisch aus:
kein schriftlicher Vertrag,
keine klare Abrechnung,
persönliche Kommentare,
Kontrolle im Alltag,
viel Reden und Ankündigen, aber wenig verbindliche Umsetzung,
und gleichzeitig die Haltung „mein Haus, meine Regeln“?
 
Ich will das gar nicht dramatisieren, sondern einfach einschätzen, ob wir überempfindlich sind oder ob das tatsächlich kein normales Vermieterverhalten ist.
 
Danke für eure Einschätzungen.

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u/Forward_Ad_7104 — 5 days ago