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WHU Abgänger - Gründen für Babys TIRADE

Hinweis vorab: Ich habe diesen Text nochmal durch ChatGPT laufen lassen, um ihn klarer, schärfer und drastischer zu formulieren – der Inhalt und die Haltung sind aber zu 100 % meine eigenen.

Ich habe kürzlich eine Erfahrung gemacht, die mich ehrlich gesagt nachhaltig schockiert hat.

Ich war auf der Suche nach einem Mitgründer für ein Startup. Zur Einordnung: Ich komme nicht aus einem reichen Elternhaus, habe bereits einmal erfolgreich gegründet und kenne das komplette Programm – Existenzangst, endlose Unsicherheit, alle paar Monate Fundraising, schlaflose Nächte, das ständige Gefühl, dass morgen alles vorbei sein kann. Ich habe die vollen Höhen und Tiefen erlebt. Und trotzdem: Ich würde es wieder tun. Ich bin immer davon ausgegangen, dass es den meisten Gründern zumindest ähnlich geht.

Natürlich weiß ich, dass manche bessere Startbedingungen haben: wohlhabendere Familien, stärkere Netzwerke, bessere Kontakte. Geschenkt. Das ist Teil des Spiels.

Aber was ich dann erlebt habe, war eine andere Liga.

Nicht ich habe aktiv gesucht – der andere Part suchte einen Mitgründer für ein konkretes Startup. Wir trafen uns, gemeinsam mit seinem „Mentor“ und Investor. Der Typ war frisch von der WHU, hatte sich gerade ein Auslandssemester gegönnt und wollte nun „gründen“. Sein Mentor „unterstützt“ ihn dabei – und legte mal eben "ungefähr" 200.000 Euro auf den Tisch, damit er loslegen kann. Wenn mehr gebraucht wird, kommt halt mehr. Einfach so. Kein Track Record, kein Risiko, kein Existenzdruck.

Das Gespräch drehte sich fast ausschließlich darum, wie sie ihr WHU-Netzwerk aktivieren: warme Intros zu praktisch jedem Großkonzern, direkte Zugänge zu Entscheidern, interne Datenbanken, geschlossene Kreise, die gezielt Türen öffnen – aber eben nur für ihresgleichen. Ein extrem dichtes, exklusives Netzwerk, das wie ein automatischer Türöffner funktioniert.

In diesem Moment ist mir klar geworden, wie unfassbar einfach es manche Menschen haben.

Während ich mir alles brutal selbst erarbeiten musste. Während ich mein Studium abgebrochen habe. Während ich mir kein Auslandssemester leisten konnte. Während ich monatelang Kaltakquise und Direct Sales gemacht habe, nur um irgendwelche ersten Umsätze vorweisen zu können. Während ich danach fast fünf Monate auf Fundraising-Tour war, um überhaupt ein erstes Investment zu bekommen. Während jede einzelne Finanzierungsrunde ein Zittern war. Während zahllose Nächte draufgingen, weil ein einziger falscher Schritt alles hätte beenden können.

Und dann sitzt du da – und siehst Menschen, deren Leben auf Schienen läuft. Ein System ohne echte Risiken. Alle Weichen sind gestellt, der Zug fährt mit Vollgas, und Hindernisse existieren höchstens theoretisch. Scheitern ist kein Abgrund, sondern maximal eine kleine Verzögerung.

Ich dachte lange, diese Art von Parallelwelt gäbe es vor allem im Ausland oder in extremen Elite-Zirkeln.
Wenn euch das nächste Mal jemand von der WHU erzählt, wie unfassbar hart sein Weg als Unternehmer war – dann glaubt ihm bitte kein einziges Wort.

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u/Classic_Beauty2024 — 5 days ago
▲ 6 r/Gehalt

Mir kam gerade ein interessanter Gedanke. Da ich mich gerade bei verschiedenen Unternehmen bewerbe, muss ich meistens meinen Gehaltswunsch schon online angeben. Ich gebe dabei immer das Mindeste an, mit dem ich mich anfreunden könnte.

Bisher dachte ich das wäre normal so. Gerade habe ich einen Kommentar gelesen, dass einige es extra höher ansetzen, da sie wissen man handelt runter um sich dann in der Mitte zu treffen. Wie seht ihr das?

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u/Classic_Beauty2024 — 18 days ago