"Fangfragen" um das Ego aufzupushen

Früherer Chef: "Denkst du, sie bewegt sich von selbst?"

Ich: "Wie bitte?"

Früherer Chef: "Ob du denkst, dass sie sich von selbst bewegt?"

Ich: "Was denn?"

Früherer Chef: "Die Zange."

Ich: (verwirrte Geräusche)

Früherer Chef: "Die Zange liegt immer noch auf der Werkbank. Denkst du, die bewegt sich von selbst wieder in den Werkzeugkasten?"

Ich: (entschuldige mich und räume die Zange weg, die ich vergessen hatte, aufzuräumen)

Alter, wie mich diese Wesensart anbläht. Statt dass man dem Gegenüber sagt, was das Problem ist ("Räum die Zange wieder auf") wird jedesmal dieser Affentanz aufgeführt.

Leider beobachte ich diese Methode immer und immer wieder bei Leuten, die sich irgendwo in einem Machtgefälle weiter oben befinden. Chefs, Lehrer, Eltern...

Die Regeln sind immer die gleichen:

  • A hat ein Anliegen und einen Informationsvorsprung gegenüber B, der das Anliegen nicht kennt.
  • A gibt eine Äußerung von sich, die zwar auf die Information hinleiten könnte, von der er aber relativ sicher ist, dass B die nötige Schlussfolgerung nicht gleich ziehen kann.
  • B fragt (ggf. mehrfach) nach, und A äußert schrittweise inkrementell immer mehr, bis er schließlich mit der nötigen Information rausrückt und B sich blöd vorkommen muss, dass er nicht gleich verstanden hat, worum es geht.
  • Warum: Weil A sich dann besonders clever und überlegen fühlen kann und er B als dumm dastehen lassen hat.

Ich kann ja verstehen, dass A sich über etwas ärgert, was B falsch gemacht hat, aber diese Art der "Strafe" ist meiner Meinung nach einfach bestenfalls unproduktiv und hat schlimmstenfalls etwas von Mobbing.

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u/Confident-Rabbit7601 — 17 hours ago

"FIFA-Fußball" hört sich lustig an

Musste vorher unwillkürlich kichern, als ich im Radio jemanden vom "FIFA-Fußball" reden hörte. Sofort war die Assoziation zum Bi-Ba-Butzemann und zum Li-La-Launebär da.

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Linux-User sind die Veganer unter den PC-Anwendern

Kein Facebook-Post zum Thema Windows, ohne dass nicht mindestens fünf Gestalten zwanghaft darunter kommentieren müssen "deshalb Linux" oder "mit Linux wär das nicht passiert" oder "das Problem habe ich nicht, ich benutze seit 437 Jahren nur Linux".

Jo. Wissen wir. Linux kostet nichts, läuft effizienter, ist schöner, und seine Benutzer haben den größeren Penis. Alles gut. Aber im Business-Umfeld ist Windows halt Standard, und wir müssen uns damit auseinandersetzen. Dieses zwanghafte selbstgefällige schadenfrohe Geblöke geht mir dermaßen auf den Zeiger.

EDIT:
Hui, so viele Antworten in so kurzer Zeit. Danke dafür!

Wahrscheinlich hätte die Überschrift, wenn sie meine etwas differenziertere Meinung hätte wiedergeben sollen, der Vollständigkeit halber lauten sollen "Einige Linux-User in Facebook-Kommentaren sind so nervig wie das gerne klassischerweise propagierte, aber nicht unbedingt der Realität entsprechende, oft stark überzeichnet dargestellte Klischee vom zwanghaft mitteilungsbedürftigen Veganer". Aber dann hätten die meisten nach der Hälfte aufgehört zu lesen.
Zur Klarstellung: Ich habe nichts gegen vegane Ernährung, ich habe nichts gegen Linux. Im Gegenteil, es sind beides absolut bewundernswerte Dinge, die die Welt besser machen würden, wenn alle, inklusive mir selbst, den Arsch hochkriegen könnten.

Und somit habe ich das Thema hoffentlich erfolgreich zerredet, so dass es seine Daseinsberechtigung in diesem Subreddit eigentlich verloren hat 😂

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u/Confident-Rabbit7601 — 10 days ago