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M30, noch nie eine Beziehung gehabt und Jungfrau. Wie komme ich da raus?

Ich bin 30, hatte noch nie eine Freundin und bin noch Jungfrau. Je älter ich werde, desto mehr belastet mich das. Ich merke, dass ich dadurch zunehmend unglücklich werde und nicht weiß, wie ich aus diesem Kreislauf herauskomme.

Ich habe mich über die Jahre immer wieder getraut, Frauen anzusprechen oder Interesse zu zeigen. Allerdings habe ich bisher ausschließlich Körbe bekommen. Dadurch ist mein Selbstbewusstsein in diesem Bereich mittlerweile praktisch nicht mehr vorhanden. Irgendwann entwickelt man einfach das Gefühl, dass vielleicht etwas mit einem selbst nicht stimmt.

Mir ist bewusst, dass man Liebe und Anziehung nicht erzwingen kann. Das ist auch gar nicht mein Problem. Mich belastet vielmehr, dass jedes Mal, wenn ich wirklich Interesse an einer Frau hatte, daraus nichts geworden ist.

Dazu kommt meine Unerfahrenheit. Ich habe mittlerweile ehrlich gesagt Angst davor, auf einem Date zugeben zu müssen, dass ich noch nie eine Beziehung hatte und Jungfrau bin. Ich habe keine Ahnung, wie eine Frau darauf reagieren würde oder was sie von mir denken würde. Gleichzeitig weiß ich natürlich, dass ich irgendwann offen damit umgehen müsste.

Ich glaube, dass mir ein paar positive Erfahrungen unglaublich helfen würden. Einfach die Erfahrung, dass eine Frau mich attraktiv findet, Interesse an mir hat und ich überhaupt in der Lage bin, eine Beziehung aufzubauen. Ich denke, das würde mir einiges an Selbstvertrauen zurückgeben.

Wie komme ich aus dieser Situation wieder heraus und finde irgendwann eine Partnerin?

Gibt es hier Männer, die in einer ähnlichen Situation waren und erst deutlich später ihre erste Beziehung oder sexuelle Erfahrung hatten? Was hat bei euch letztendlich den Unterschied gemacht? Über ein paar Good-Ending-Stories würde ich mich ehrlich gesagt sehr freuen damit ich nicht die Hoffnung verliere.

Noch kurz zu mir:

BIN 30 Jahre, 1,70 m / 80 kg

Arbeite als Ingenieur

Achte auf mein Äußeres und meine Kleidung, aber bin sicherlich jetzt nicht gutaussehend

Gehe 4x Gym + 2-3x Kickboxen pro Woche

Gehe gerne mit Freunden raus und auf Festivals

Bin grundsätzlich gerne unter Leuten, allerdings gehen viele Freunde mittlerweile weniger raus, da sie vergeben sind

Würde mich wirklich über eure Erfahrungen und Ratschläge freuen, vor allem von Leuten, die selbst schon einmal in einer ähnlichen Situation waren. Danke euch!

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u/Culbreat — 4 days ago

Master Maschinenbau - schwieriger Start ins Berufsleben.

Ich bin 30 und habe mit 29 meinen Master in Maschinenbau abgeschlossen (Note 2,0, Masterarbeit 1,3), mit den Vertiefungen Konstruktion und Strömungsmechanik.

Während des Studiums habe ich fast 5 Jahre als Werkstudent in einem kleinen Unternehmen in der Konstruktion gearbeitet, hauptsächlich mit CAD. Allerdings hatte ich dort kaum Verantwortung und musste praktisch nie eigene Entscheidungen treffen. Mir wurde meistens gesagt, was gemacht werden soll, und ich habe es umgesetzt.

Nach dem Studium habe ich mich deshalb deutschlandweit auf Ingenieurstellen beworben. Insgesamt waren es in etwa 1,5 Jahren knapp 300 Bewerbungen. Das Ergebnis waren fast ausschließlich Absagen, viele direkt oder ohne Rückmeldung, andere nach dem ersten Gespräch. Wenn ich eine Begründung bekommen habe, hieß es meistens, dass mir Berufserfahrung fehlt.

Irgendwann habe ich deshalb vor etwa einem halben Jahr einen Job in einem kleinen Unternehmen angenommen. Ich verdiene dort 46.000 € brutto und arbeite hauptsächlich in der Logistik und Prozessoptimierung. Gelegentlich habe ich auch Kontakt zu Projektmanagern unserer Kunden.

Ich bin froh, überhaupt einen Job gefunden zu haben, aber gleichzeitig fühlt sich die Tätigkeit ziemlich weit von dem entfernt an, was ich eigentlich machen wollte. Eine klassische Ingenieurstätigkeit ist es für mich eher nicht.

Mein eigentliches Ziel war immer, als Ingenieur in der Konstruktion, Entwicklung oder Strömungsmechanik zu arbeiten. Langfristig würde ich auch sehr gerne in einem größeren Unternehmen bzw. Konzern arbeiten.

Die letzten 1,5 Jahre haben mich ehrlich gesagt ziemlich belastet. Ich habe während des Studiums viel investiert und nebenbei jahrelang gearbeitet, habe aber trotzdem das Gefühl, beruflich kaum voranzukommen.

Deshalb meine Fragen an euch:

Ist meine Karriere mit 30 wirklich schon so verbaut, bevor sie richtig angefangen hat?

Wie bewertet ihr meinen aktuellen Job? Kann mir die Erfahrung in Logistik/Prozessoptimierung später trotzdem helfen?

Was könnte bei meiner bisherigen Jobsuche schiefgelaufen sein?

Wie realistisch ist es noch, mit meinem Hintergrund in ein größeres Unternehmen oder einen Konzern zu kommen? Oder habe ich mir meine Karriere bereits verbaut?

Das Gehalt von 46k finde ich ebenfalls nicht besonders attraktiv. Aktuell ist es mir wichtig, fachlich möglichst viel zu lernen und endlich eine richtige berufliche Entwicklung zu haben. Aber bewerte das Gehalt dennoch als sehr gering.

Mich würden besonders die Erfahrungen von Leuten interessieren, die selbst einen schwierigen Berufseinstieg hatten oder später noch erfolgreich in ihren eigentlichen Fachbereich gewechselt sind. Mir geht es aktuell mit der Situation überhaupt nicht gut und ich komme einfach nicht mehr raus. Ich weiß nicht was ich machen soll. Fühle mich bereits jetzt extrem angehängt.

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u/Culbreat — 4 days ago

Karriere / Einstieg nach Maschinenbaustudium

Hallo zusammen,

kurz zu mir: Bin 28, Master Maschinenbau 1,9 (Vertiefungen Konstruktion & Strömungsmechanik). Ich habe 4 Jahre in einem kleinen Unternehmen als Werkstudent in der Konstruktion gearbeitet, dort aber leider eher operativ und sie hatten nicht die Kapazitäten mich Vollzeit einzustellen.

Seit meinem Abschluss vor ~14 Monaten habe ich ca. 300 Bewerbungen geschrieben, aber nur Absagen bekommen (Direkt oder nach Vorstellungsgesprächen). Feedback war kaum vorhanden, wenn es Feedback gab lag es an mangelnder Arbeitserfahrung. Unterlagen wurden mehrfach geprüft und optimiert, ohne Veränderung.

Jetzt habe ich ein Angebot bei einem kleinen KMU: Einstieg 44k, später eher Logistikleitung mit technischer Problemlösung im Alltag. Also konkret sollen die Prozesse im Unternehmen optimiert werden und so der Warenfluss verbessert werden und Reklamation verringert.

Ich habe extreme Angst und auch Panikattacken, dass ich mir damit den Einstieg in „echte“ Ingenieursrollen verbaue, sehe aber gleichzeitig kaum andere Optionen.

Frage:

Lerne ich in so einer Position skills die mich als Ingenieur verbessern? Oder ist der Job ein Karriere-Killer für Richtung F&E/Strömungsmechanik. Kann man später noch problemlos wechseln? Wie wird das in der Arbeitswelt gesehen?

Mir geht es aktuell sehr schlecht und habe Angst mir meine ganze Zukunft zu verbauen.

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u/Culbreat — 3 months ago