Ich habe über 20 Jahre Erfahrung in der Softwareentwicklung – zunächst als Software Engineer, später als Manager. Aktuell arbeite ich als Architekt und bin selbstständig für verschiedene Unternehmen tätig.
Während ich selbst intensiv mit Tools wie Claude Code arbeite, bin ich derzeit auch in einem Unternehmen tätig, in dem LLMs bisher kaum eine Rolle spielen. Dort wird im Grunde noch so gearbeitet wie vor drei Jahren – größtenteils manuell und ohne nennenswerte AI-Unterstützung. Der erste Pilot ist für 2027 geplant, wenn es bis dahin 3,70 für Lizenzen gibt...
Nun hat mich ein früherer Wegbegleiter Im Unernehmen gefragt, ob ich parallel zwei Auszubildende in einem Projekt einarbeiten könnte. Dabei geht es um die Migration einer etwa zehn Jahre alten, eher kleineren Software von einem Technologiestand von 2016 auf 2026.
Aus meiner Sicht ließe sich ein Großteil des Projekts (geschätzt 99%) mit sinnvollen Claude-Prompts effizient umsetzen.
Gleichzeitig fühle ich mich den Azubis gegenüber verantwortlich: Ich möchte ihnen weder Aufgaben geben, die wenig Mehrwert bieten (wie „schreib mal ein paar Unit Tests und schau, was passiert“), noch ihnen indirekt vermitteln, dass Tools wie Claude Code ihren Job in wenigen Jahren ersetzen könnten.
Daher meine Frage: Habt ihr Ideen, welche sinnvollen Aufgaben ich innerhalb eines Migrationsprojektes geben kann?