Indexer blockt bannt vielleicht Streaming-Setups per Datacenter-IP – Raspberry Pi zuhause als Proxy, sinnvoll oder Unsinn?
Hi zusammen,
nutze AIOStreams + NZBDav auf einem VPS (Oracle Cloud) und habe seit einiger Zeit das Problem, dass **Treasure Maps** mir keine brauchbaren Ergebnisse mehr liefert. Statt NZB-XML kommt HTML zurück, im Log dann der Klassiker:
> `Failed to queue NZB: 'doctype' is an unexpected token`
Den User-Agent-Teil habe ich schon gelöst: In AIOStreams die Request-Header-Overrides gesetzt, damit Suchen als Prowlarr und Grabs als SABnzbd rausgehen statt als AIOStreams. Klappt jetzt wieder auch aber die Sorge vor einem Treasure Maps bann ist dennoch da.
Soweit ich das verstehe, filtert der Indexer aber nicht nur nach User-Agent, sondern **auch nach Datacenter-IP-Ranges** – und mein VPS ist nun mal Oracle Cloud. Teilweise sollen auch Decoy-NZBs ausgeliefert werden statt einer harten Sperre.
**Mein Plan:**
Ein Raspberry Pi 5 zuhause mit tinyproxy, erreichbar nur über einen WireGuard-Tunnel vom VPS. AIOStreams schickt dann **gezielt nur die Indexer-Requests** (Suche + NZB-Download) dort durch, alles andere (Metadaten, Debrid, andere Addons) bleibt direkt am VPS. Die eigentlichen Usenet-Daten laufen weiterhin VPS→Provider, über meine Heimleitung gehen nur Kilobyte.
**Meine Fragen an euch:**
Macht das jemand von euch so? Funktioniert das in der Praxis, oder erkennt der Indexer trotzdem irgendwas anderes (TLS-Fingerprint z.B.)?
Mein Heimanschluss läuft über Mobilfunk mit CGNAT. Ist eine Mobilfunk-IP überhaupt "besser" als eine Datacenter-IP, oder steht die genauso auf irgendwelchen Reputationslisten?
Übersehe ich was Grundsätzliches?
Danke schonmal für Input!