Start der Diagnostik: Alles schwankt und fühlt sich an als würde es zusammen brechen?
Hello liebe Runde,
Ich hatte meinen ersten Diagnostik-Termin. Der war intensiv und hat auch viel von meinen Familienthemen aufgewühlt. Bin gewillt das durchzuziehen und Gewissheit zu kriegen.
Seit dem Start habe ich das Gefühl mein Kopf schmilzt: ich verchecke mir Termine aufzuschreiben und angesprochene Zeiten, ich hab weniger Filter in sozialen Situationen, meine Emotionen sind gefühlt größer denn je, meine Wohnung ist auf einmal chaotisch, ich hab schlafprobleme, brauch deutlich mehr Koffein um gut durch den Tag zu kommen und habe das Gefühl, mein akribisches System, wie ich mein Leben organisiere, wackelt gerade und bröckelt.
Ich stehe total neben mir und fühle mich wie ein krasser Versager, obwohl nichts schlimmes passiert ist.
Ich frage mich: wenn da jemand mit mir auf all diese Knoten ganz genau schaut, kann es sein dann halt alles infrage gestellt wird? Und ich auf einmal weniger Energie ins funktionieren investiere wie bisher?
Kennt das noch wer von euch? Ich finds schon ne krasse und schmerzhafte Erfahrung irgendwie. Danke für eine Einsicht durch euch 💜