Warum hinterfragt eigentlich fast keiner den Generationenvertrag?
Eigentlich lernt man schon als Kind den Spruch "Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen". Beim Generationenvertrag wurde jedoch exakt das Gegenteil gemacht.
Die Generation, die das System damals eingeführte, hat keine echten finanziellen Rücklagen gebildet. Das Problem der Altersfinanzierung hat man einfach auf die nachfolgenden Generation verschoben. In der freien Wirtschaft würde so ein Konstrukt, bei dem die Auszahlungen an die alten Teilnehmer ausschließlich durch das ständige Nachrücken neuer, zahlender Teilnehmer finanziert werden, ganz nüchtern als illegales Schneeballsystem bezeichnen.
Warum wird das gesellschaftlich kaum kritisiert und stattdessen meist als "solidarisch“ verteidigt?Rein mathematisch ist dieses Umlageverfahren auf endloses Bevölkerungswachstum ausgelt, was doch völlig unmöglich ist auf einem endlichen Planeten. Weshalb gibt es da nicht viel mehr Aufschrei und logische Kritik?