u/FreundFuchs

▲ 1 r/Eltern

SpielkameradInnen meines Größten

Guten Morgen zusammen,

ich bin Papa von 2 wundervollen Kindern M5 und W2, die mein ein und alles sind (wie wahrscheinlich jedes Elternteil von seinen Kindern sagt). Jetzt stecke ich allerdings in einem moralischen Dilemma.

M5 liebt es in den Kindergarten zu gehen und hat dort auch viele tolle Freunde, im allgemeinen ist das Kindergartenklima sehr gut, die ErzieherInnen sind freundlich und bei den Mahlzeiten wird darauf geachtet dass es nachhaltig ist und alle gemeinsam essen. Seit 2-3 Monaten ist eine Familie neu in das Einzugsgebiet des Kindergartens gezogen und seitdem geht es wirklich drunter und drüber. Besagte Familie hat 3 Kinder in den Kindergarten mitgebracht die sowohl den Kindern, als auch den ErzieherInnen das Leben zur Hölle machen.

Zum einen ärgern sie alle anderen Kinder systematisch, beschimpfen die ErzieherInnen und verweigern das Essen wenn bspw. Schwein dabei ist. Wobei verweigern noch nett gesagt ist, in der Realität heißt das, sie bewerfen damit andere Kinder / ErzieherInnen. Das Gespräch mit den Eltern wurde bereits gesucht, sowohl über die Kindergartenleitung als auch über den Elternbeirat. Leider kam dabei überhaupt nichts raus. Den Eltern scheint das Verhalten ihrer Kinder sogar noch zu gefallen und sie bekräftigen diese darin, sich bspw. von weiblichen ErzieherInnen nichts sagen zu lassen.

Hattet ihr bereits ähnliche Vorfälle und wie seid ihr hierbei vorgegangen? Ich möchte keinesfalls irgendeinen Streit anfangen da ich Angst habe, dass das Ganze dann an meinem Sohn ausgelassen wird. Auch andere Eltern sind ratlos da auch sie nicht auf Konfrontationskurs gehen wollen.

Danke für euren Input!

EDIT: Da hier vermehrt eine antimuslimische Stimmung gemacht wird - es handelt sich NICHT um Muslime!

reddit.com
u/FreundFuchs — 4 days ago
▲ 0 r/Arbeit

Onboarding neuer Kollegen und das Vorstellen von den "Bestandskollegen"

Hallo zusammen,

ich bräuchte mal kurz einen kleinen Reality Check, folgende Situation:

Ich arbeite in einem mittelständischen Betrieb, 200 MA, ~100 Mio Umsatz, keine Produktion, ohne das ganze weiter zu spezifizieren. In der Verwaltung sind ~80 MA in klassischen Abteilungen wie Buchhaltung, Service, Einkauf,... Heute wurde im Rahmen des Onboardings eine neue Kollegin vorgestellt in ihrer Abteilung, durch Zufall durfte ich (IT) dem Ganzen beiwohnen, da ich zeitgleich im selben Büro war.

Hierbei ist mir aufgefallen, dass durch die Bank jeder Kollege mit Betriebszugehörigkeit und teilweise auch mit Werdegang, insofern sie bei uns im Unternehmen gelernt haben, vorgestellt wurde. Anonymisierte Beispiele.: "Das hier ist Alex, seit 11 Jahren im Unternehmen und hat auch hier gelernt.", "Da hinten sitzt Sandra, sie ist schon sage und schreibe 23 Jahre im Unternehmen". usw., ich glaube ihr wisst worauf ich hinaus möchte. In dieser Abteilung sind auch durch die Bank alle +10 Jahre dabei.

Wäre ich die neue Mitarbeiterin, wäre das für mich ehrlich gesagt eher eine Redflag da ich Abteilungen mit ausschließlich so langen Bestandsmitarbeitern eher in der Arbeitswelt mit festgefahrenen Prozessen, Monopolwissen und Aussagen a la "das haben wir schon immer so gemacht" verbinde.

Wie seht ihr das Ganze? Tendiert ihr hier eher zu Redflag, ist es euch egal, oder ist das tatsächlich eine Greenflag da ihr hier mit Willen zur Veränderung frischen Wind in die Segel bringen könnt?

Und als Nachtrag: Wie empfändet ihr es so vorgestellt zu werden bzw. erachtet ihr eine solche Vorstellung mit Betriebszugehörigkeit als sinnvoll oder eher cringe?

reddit.com
u/FreundFuchs — 5 days ago