Wasserrückhaltung in Zeiten von vermehrt punktuellem Starkregen
Da es in Zukunft seltener konstant regnen wird, sondern stattdessen vermehrt punktuelle Starkregenereignisse auftreten werden, ist es mE elementar, dass bei Starkregen möglichst viel Wasser (z.B. in Zisternen) zurückgehalten wird, um ausreichend Wasservorräte für lange Regenpausen zu haben; schlicht weil der Boden punktuell gar nicht so viel Wasser aufnehmen kann und es dann "unverbraucht" über die Flüsse ins Meer fließt. Spielt diese Problematik auch nach eurer Ansicht in der Klimadiskussion aktuell noch eine zu untergeordnete Rolle? Es ist natürlich schwierig, hierfür zentrale Lösungen zu finden, weil das gesammelte Regenwasser kaum an zentrale Orte transportiert werden kann. Aber es wäre doch z.B. denkbar, in Städten ein großflächiges Netz aus kleineren Zisternen zu bauen. Da es sich um Regenwasser handelt, wäre seine Nutzbarkeit natürlich eingeschränkt, aber es könnte z.B. für eine kontinuierliche Wässerung von Böden verwendet werden und so das Grundwasser während Regenpausen speißen. Daneben könnte man bei Starkregenereignissen Wasser aus Hochwasser-Flüssen in Wasserspeicher/Stauseen pumpen. Wisst ihr was es hier für Ideen in Deutschland gibt bzw. wie aktiv man bereits an Lösungen arbeitet?