u/Inappropiate-Sushi

Hallo zusammen,

ich versuche mich kurz zu fassen:
Anfang März erhielten wir für unsere Mietwohnung eine Nebenkostenabrechnung die Fehler aufweist. Die Fehler basieren darauf, dass die Vermieterin zum Jahreswechsel die falschen Ablesewerte haben wollte (m³ Wert des Wärmemengenzählers, statt die kWh eben jenes) und nun zur Berechnung des Gasverbrauchs diesen m³ Wert in kWh umrechnet als wäre es ein Gaswert. Da der Wärmemengenzähler aber gar nicht den Gasverbrauch misst, lässt sich die Formel zum Umrechnen von Gas m³ -> Gas kWh natürlich nicht verwenden.

Die Vermieterseite möchte Logik nicht akzeptieren und beruft sich auf ominöse "Fachleute" die das so bestätigt hätten (das man Wasser wie Gas berechnen kann...okay...). Wir haben nun mehrfach vorgerechnet welche Möglichkeiten es zum berechnen des erwünschten Wertes wirklich gibt und leider gibt es kein Einsehen.
Da kommen wir also nicht weiter.

Nun habe ich die Nebenkosten "unter Vorbehalt der Rückforderung" überwiesen (darauf drängte sie und das sollte so auch okay sein) und reiche auch noch einmal offiziell per Einschreiben Widerspruch gegen die Abrechnung ein.

Es handelt sich um eine Nebenkostennachzahlung von knapp 1400€, der Streitwert beläuft sich auf ungefähr 800€. Dadurch würde ich ungern die ganz großen Geschütze auffahren und dafür nun mehrere hundert Euro investieren.

Daher die Frage: Wie gehe ich damit am besten um? Von Mieterbünden und Websites wie Mieterengel und Mineko (etc.) habe ich schlechtes gehört. Einen Anwalt zu beauftragen dürfte vermutlich langfristig zu teuer sein. Lohnt sich dafür eine Rechtsschutzversicherung? Falls ja: Welche lässt sich für solche "Kleinigkeiten" empfehlen?

Bin über jede Hilfe dankbar!

reddit.com
u/Inappropiate-Sushi — 25 days ago
▲ 1 r/wohnen

Hallo zusammen,

ich versuche mich kurz zu fassen:
Anfang März erhielten wir für unsere Mietwohnung eine Nebenkostenabrechnung die Fehler aufweist. Die Fehler basieren darauf, dass die Vermieterin zum Jahreswechsel die falschen Ablesewerte haben wollte (m³ Wert des Wärmemengenzählers, statt die kWh eben jenes) und nun zur Berechnung des Gasverbrauchs diesen m³ Wert in kWh umrechnet als wäre es ein Gaswert. Da der Wärmemengenzähler aber gar nicht den Gasverbrauch misst, lässt sich die Formel zum Umrechnen von Gas m³ -> Gas kWh natürlich nicht verwenden. Dies sieht sie leider nicht ein und beruft sich auf "befragte Fachleute" die Ihr das alles so bestätigt hätten. Wir haben ihr nun mehrfach vorgerechnet welche Möglichkeiten es zum berechnen des erwünschten Wertes gibt und sie sieht das leider nicht ein.
Da kommen wir also nicht weiter.

Nun habe ich die Nebenkosten "unter Vorbehalt der Rückforderung" überwiesen (darauf drängte sie und das sollte so auch okay sein) und reiche auch noch einmal offiziell per Einschreiben Widerspruch gegen die Abrechnung ein.

Die Frage ist: Was dann? Und: Was habe ich für andere Optionen die vielleicht nicht ganz eskalieren? Ist es sinnvoll direkt einem Mieterbund beizutreten? Soll ich direkt zum Fachanwalt für Wohnrecht? Lohnt sich Mineko.de damit diese die NK-Abrechnung nochmal überprüfen und das Prüfergebnis an die Vermieterin übersenden?

Habt ihr da Erfahrungen oder Tipps? 😄

u/Inappropiate-Sushi — 26 days ago