u/Jeffmit2F

▲ 5 r/UZH

Bsc Mathematik

Hallo. Ich bin in meinem letzten Jahr des Gymnasiums und an einem Studium in der Mathematik an der UZH interessiert. Die hohen Abbrecherquoten von Mathestudiengängen schüchtern mich jedoch ein.

Deswegen wollte ich fragen, wie das Profil eines Studenten, der abbricht meist aussieht. Also beispielsweise, wie viele in den ersten Wochen merken, dass es zu schwierig ist, oder, dass die Unimathematik zu anders zur Schulmathematik ist, und früh abbrechen und respektiv wie viele sich das ganze erste Semester Mühe geben, und es schliesslich nicht durch die Prüfungen in Ana-1 oder Lineare Algebra schaffen. Ich bin nämlich durchaus bereit, hart zu arbeiten, und frustriert von fehlendem Verständnis, zu sein, bereite mich auch jetzt schon, so gut wie halt möglich, darauf vor, würde jedoch natürlich ungerne ein halbes oder ganzes Jahr an schwerem Stoff leiden, nur um dann eine Prüfung beim zweiten Anlauf nicht zu bestehen, und ausgeschlossen zu sein.

Wenn ihr Mathe studiert, oder dies getan habt, sei das an der UZH, oder wo anders, wäre ich sehr an eurer Perspektive interessiert.
Zudem würde ich gerne noch wissen, welche Medien ihr als optimal zur Vorbereitung für das Studium sehr. Momentan lerne ich einige Themen zur Auffrischung und Vertiefung über Khanacademy und arbeite mich durch das „book of proof“ von Richard Hammack. Wenn ihr mir hier Ratschläge geben könnt, würde ich mich auch über diese sehr freuen.

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u/Jeffmit2F — 4 days ago

Unsicherheiten über ein Studium in derMathematik

Hallo. Ich bin gerade mit dem fünften Schuljahr in Schweizer Gymnasium fertiggeworden und habe starke Unsicherheiten mit meiner Studienwahl. Während meiner Schullaufbahn am Gymi hatte ich bis zur 4. Klasse kaum Interesse an der Mathematik, da mich meine Lehrpersonen nie dazu motiviert hatten. Anstatt zuzuhören lernte ich die Konzepte immer kurz am Tag vor der Prüfung, was dafür sorgte, dass sie mir nie lange blieben. Mein heutiger Lehrer hat mir jedoch ein echtes Interesse am Thema Mathematik erweckt, welches ich so von mir nie kannte, welches aber auf Arten immer schon da war. Beispielsweise sah ich immer Faszination darin, logische Schlüsse zu ziehen oder eine allgemein geltende Aussage für etwas zu suchen. Zunächst habe ich deswegen(nach vielen anderen Ideen) an ein Studium in der Physik o.ä gedacht, merkte aber, dass ich mich zwar auch zu gewissem Mass für diese, allerdings vielmehr für das theoretische, als das angewandte bzw. „reale“ interessiere. Beispielsweise finde ich die Beweise und Herleitungen für bsp. Ableitungen und Ableitungsregeln extrem schön und elegant.

Mein Hauptproblem mit der Entscheidung zum Mathestudium liegt natürlich im Schwierigkeitsgrad des Mathestudiums. Ich höre komplett absurde Zahlen von Abbruchquoten und habe Angst, dass ich einfach nicht das Talent habe, dies durchzustehen. Ich habe Angst, ein Jahr lang so hart zu arbeiten wie noch nie, um dann wegen EINER nicht bestandenen Prüfung(+ Nachprüfung), vom Mathestudium für immer ausgeschlossen zu sein, wie es halt in der Schweiz ist. Dies wird natürlich davon verstärkt, dass ich keine besonders guten Noten in Schulmathe habe, was hauptsächlich aufgrund von nicht vorhandenen Grundlagen von den früheren Jahren, anstatt durch fehlende Auffassungsgabe(die neuen Mathekonzepte verstehe ich nämlich immer ziemlich schnell und ohne Schwierigkeiten) ist. Momentan versuche ich meine Lücken zu füllen, indem ich zb Professor Leonards Reihe zu intermediate Algebra auf 2x anschaue und Aufgaben mitmache, allerdings fühlt sich das unglaublich langsam an und ich weiss nicht, ob sich das wirklich lohnt, oder ob es bessere Alternative gibt, um alten Stoff zu festigen.

Ich würde mich extrem über eure Perspektiven freuen, wenn ihr selber vor dieser Entscheidung steht, oder gerade Mathe(oder generell einen MINT Studiengang) studiert. Was kann ich für meine Entscheidung machen? Was kann ich machen, um den alten Stoff zu festigen? Vielen Dank fürs Lesen und eure Antworten

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u/Jeffmit2F — 1 month ago