Aufmerksamkeit im Hundetraining
Ich fasse mir mal meinen ganzen Mut zusammen und poste hier, vielleicht hat(te) jemand die selbe Problematik und kann mal berichten.
Mit meinem 5-jährigen, kastrierten Rüden, einen Weißen Schäferhund, möchte ich Unterordnung/Begleithundearbeit anfangen.
Und da haben wir ein großes Problem: Arbeitsmotivation und Aufmerksamkeit
Er ist permanent abgelenkt und egal, was ich versuche, irgendetwas ist immer interessanter als ich oder die Aufgabe. Er nimmt Leckerlis drinnen sowie draussen, aber die sitzen nicht hoch auf seiner Prioliste genauso wie Spielzeug. Die ersten paar Mal ist beides ganz cool und dann bricht seine Konzentration weg.
Das Problem zieht sich wie ein roter Faden durch sein ganzes Leben und es war schon zur Welpenzeit sehr schwierig am Junghundekurs teilzunehmen.
Immerwieder habe ich von vielen Tipps bekommen und ausprobiert: Clickertraining, Mahlzeiten vorm Training auslassen, besonders hochwertige Leckerlis (auch Speck, Wurst, Hühnchen, Leberpaste), Spielzeug nur zum Training rausholen, Freudensprünge, Kraul-und Streicheleinheiten etc. aber so richtig gezündet hat nie etwas. Und dann sehe ich Hunde die einem die Steuererklärung machen würden um an das stinknormale Trockenfutter ranzukommen.
Daher meine Frage an euch: Wie kann ich bei so einem Hund die Arbeitsmotivation an neuem aufbauen? Kann man Futter- oder Spieltrieb gezielt verstärken bzw. aktivieren?
Als kleine Positivanmerkung: Er ist im Alltag wirklich super unterwegs und trotz den Schwierigkeiten sitzen die wichtigsten Kommandos. Besonders aufblühen tut er bei altbekannten schnell wechselnden Kommandos.
Ich freue mich wirklich über jeden Input und auch über Erfahrungen mit ähnlich tickenden Hunden.