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Wortbruch beim DFB: Fanclub verurteilt Nagelsmanns Torwart-Entscheidung pro Neuer

(openPR) Heidelberg / Bundesweit, 19. Mai 2026 – Der Fanclub „Schwarz-Rot-Goldene Leidenschaft“, mit über 150 Mitgliedern einer der größten eigenständigen Fanclubs des DFB-Teams, zeigt sich tief entsetzt über die aktuelle Kommunikation von Bundestrainer Julian Nagelsmann in der Torwartfrage für die WM 2026. Dass der 40-jährige Manuel Neuer nach zwei Jahren Nationalmannschafts-Rücktritt nun per „Bild“-Meldung zur Nummer eins befördert wird, während Oliver Baumann nach einer fehlerfreien und aufopferungsvollen WM-Qualifikation rücksichtslos abserviert wird, ist ein sportlicher und menschlicher Offenbarungseid.

Ein Schlag ins Gesicht für das Leistungsprinzip
Als Fanclub, der die Nationalmannschaft historisch bei jedem einzelnen Spiel weltweit vor Ort unterstützt hat, stehen wir fassungslos vor dieser Entscheidung. Oliver Baumann hat in den vergangenen zwei Jahren den Kopf für den DFB hingehalten, die gesamte Qualifikation überragend gespielt und maßgeblich dazu beigetragen, dass Deutschland überhaupt zu diesem Turnier reist. Ihn nun kurz vor der Nominierung via Telefonanruf zu degradieren, zerstört jegliches Leistungsprinzip im deutschen Fußball.
„Diese Entscheidung ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten“, erklärt der Vorstand des Fanclubs. „Julian Nagelsmann hat bis zuletzt öffentlich beteuert, erst das Gespräch mit allen Beteiligten suchen zu wollen. Stattdessen sickern die Fakten über die Medien durch. Das ist kein moderner Führungsstil, das ist die Rückkehr zur alten DFB-Vetternwirtschaft, bei der große Namen mehr zählen als ehrliche, sportliche Arbeit.“
Das „Projekt Neuer“: Risiko statt Zukunft
Besonders absurd erscheint die Nominierung angesichts von Neuers aktuellem Fitnesszustand. Nach seiner jüngsten Wadenverletzung am vergangenen Bundesliga-Spieltag wird hier ein verletzungsanfälliger 40-Jähriger reaktiviert, der seine Prioritäten im Nationalteam vor zwei Jahren eigentlich geklärt hatte. Seine arrogante Reaktion gegenüber den Medien („Das müsst ihr nicht wissen“) zeigt einmal mehr, wie weit sich Teile dieses Teams von den Fans entfernt haben.
Wir zollen Oliver Baumann höchsten Respekt dafür, dass er sich trotz dieses massiven sportlichen Rückschlags als Ersatzkeeper zur Verfügung stellt. Diese Charakterstärke vermissen wir an anderer Stelle beim DFB komplett.
Unser Boykott bleibt die einzig richtige Konsequenz
Für unseren Fanclub ist dieser erneute kommunikative Supergau des DFB nur die Bestätigung einer ohnehin bitteren Wahrheit.
„Wir haben dieses Turnier aufgrund der untragbaren Menschenrechtslage und der ICE-Gewalteskalationen in den USA bereits boykottiert. Wenn wir nun sehen, dass der DFB auch sportlich und menschlich seine Werte für den Erfolg und alte Seilschaften opfert, wissen wir: Unser Fernbleiben von dieser WM ist die einzig richtige und konsequente Entscheidung. Dieses Turnier ist nicht mehr unser Fußball.“
Über den Fanclub Die „Schwarz-Rot-Goldene Leidenschaft“ wurde als unabhängige Stimme der Fans gegründet. Als „Allesfahrer“ ist der Club für seine lautstarke Unterstützung bei jedem Länderspiel weltweit bekannt. Mit 150 aktiven Mitgliedern bildet der Club das Rückgrat der organisierten, verbandsunabhängigen Nationalmannschaftsfans und setzt sich konsequent für ein faires, wertebasiertes Sportwesen ein.

openpr.de
u/Julz-Rulz — 3 days ago
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Fakenews: FAZ

„Der hessische Innenminister Roman Poseck (CDU) findet klare Worte: Die Teillegalisierung von Cannabis sei „ein Fehler, der uns als Gesellschaft geschadet hat“. Das ist eine Aussage, die man in dieser Vehemenz stehen lassen kann oder auch nicht – aber man kann sie nicht einfach ignorieren. Denn Poseck steht mit dieser Einschätzung nicht allein. Die Innenministerkonferenz unter Führung von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat das Thema ganz oben auf die Tagesordnung gesetzt. Und auch im polizeilichen Alltag mehren sich die Stimmen, die von einem Gesetz berichten, das mehr Probleme schafft, als löst.

Die Polizei ächzt unter dem bürokratischen Aufwand, den das Cannabisgesetz mit sich bringt. Abstandsgebote nachmessen, Mengen prüfen, legal von illegal unterscheiden – das kostet Zeit und Personal. Dazu kommt die unbequeme Wahrheit, dass der Schwarzmarkt keineswegs verschwunden ist, wie es die frühere Ampelkoalition im Bund als Konsequenz aus der umstrittenen Haschischfreigabe verheißen hatte. Im Gegenteil: Kriminelle nutzen die legalen Grauzonen zur Tarnung. Und im Straßenverkehr steigt die Zahl der Fahrten unter Cannabiseinfluss – ein Sicherheitsrisiko, das besonders in Kombination mit Alkohol schwer kalkulierbar ist.
Schwarzmarkt nicht ausgetrocknet
Man muss kein Prohibitionist sein, um diese Argumente ernst zu nehmen. Wer sie als bloße Rhetorik unverbesserlich altmodischer Politiker abtut, macht es sich zu leicht. Denn die Frage stellt sich mit zunehmender Dringlichkeit: Wenn so viele Sicherheitspolitiker – von der Landes- bis zur Bundesebene – an der Grundlage dieser Entscheidung zweifeln, warum wird sie dann nicht korrigiert?
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Die Antwort lautet in der Regel: politische Kosten. Eine Rücknahme käme einem Eingeständnis gleich, das kein Politiker gern macht. Doch genau das wäre jetzt gefragt, nicht als Niederlage, sondern als Zeichen politischer Reife. Gesetze sind kein Selbstzweck. Sie müssen sich an der Realität messen lassen, und wenn diese Messung unbequeme Ergebnisse liefert, muss nachgesteuert werden.

Die Innenministerkonferenz hat konkrete Schritte gefordert: niedrigere Besitzmengen, strengere Auflagen für Cannabis Social Clubs, mehr Konsumverbotszonen. Das sind keine weltfremden Forderungen, sondern pragmatische Korrekturen an einem Regelwerk, das in seiner jetzigen Form offenkundig nicht funktioniert.
Cannabis gehört auf Wiedervorlage. Nicht um eine ideologische Debatte neu zu entfachen, sondern um eine sachliche Bilanz zu ziehen. Die Politik hat die Pflicht und die Verantwortung, das zu tun – auch wenn es unbequem ist.“

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u/Julz-Rulz — 11 days ago