Wie geht ihr mit Unsicherheit nach der Diagnose um?
Ich habe vor kurzem eine Diagnostik gemacht und warte gerade noch auf den Bericht.
Da Spezialambulanzen ja komplett zu sind hatte ich das Glück, dass das Ausbildungsinstitut meiner Therapeutin eine neue Stelle für Diagnostik gegründet hat und sie mich dort zeitnah anmelden konnte. Die Stelle ist nicht auf Autismus spezialisiert und die Diagnostikerin hat erwähnt, dass sie den Ados nun zum ersten mal durchführt. Auch wenn sie sicher generell gut qualifiziert ist habe ich das Gefühl, dass ich das auf ASS positive Ergebnis jetzt nicht so richtig annehmen kann bzw. Mich nicht so darauf einlassen kann. Ein definitives Sicherheitsgefühl ist ja glaub ich schwer zu bekommen, da es ja immer auf Gesprächen und Fragebögen basiert.
Zumindest war es bei mir so, dass meine beiden bisherigen Therapeutinnen einen ASS Verdacht bei mir hatten und ich mich auch großteils darin wiederfinde selber. Aber sein Selbstverständnis/konzept komplett umzustellen fällt mir bei sowas sehr schwer, vorallem wenn ich dann wie jetzt keine zweifelsfreie Sicherheit fühle, weil ist ja keine Spezialambulanz gewesen.
Wie sind eure Erfahrungen mit Diagnosen von "nicht Spezialambulanzen" durch TherapeutInnen? Bzw auch der Umgang mit der Unsicherheit?