
Asbest und Brandschutzmängel in Studentenwohnheim: Betreiber räumt große Fehler ein
TL;DR: Jahre lang waren in unserem Wohnheim Laerholzstraße 17/19 in Bochum große Löcher in den Wänden, obwohl dort Asbest verbaut ist. Der Träger (AKAFÖ) hat das geleugnet und wollte die Löcher, trotz Bitten der Bewohner mit Verweis auf Gesundheitsrisiken, nicht schließen. Als eine vom AKAFÖ beauftragte Firma im Oktober in der Haushälfte 17 unsachgerecht sanierte, wurden einige Bewohner darauf aufmerksam und meldeten es dem AKAFÖ und den Behörden. Die Arbeiter hatten unter anderem ohne Abschottungen bei geschlossenen Fenstern Eternitrohre zerstückelt. Das AKAFÖ beauftrage einen Gutachter, dessen Gutachten spätestens am 24.10.2025 vorlag. Allerdings wurde es verschwiegen und ein zweiter Gutachter beauftragt. Dieser äußerte am 30.10.2025 einen Verdacht. Wenige Stunden später ließ das AKAFÖ mit unklaren Angaben die Haushälfte 17 wegen „Brandschutz“ räumen. Die (mögliche) Asbest-Belastung wurde wissentlich verheimlicht und erst nach der Räumung mitgeteilt, so dass wir den Staub aufwirbelten und ohne Masken einatmeten. Das AKAFÖ wollte vertuschen, dass es schon vorher ein Gutachten gab, aber scheiterte. Dann hat es uns gezielt unter Druck gesetzt, um uns mit schmutzigen Methoden neue Verträge für meist teurere und/oder schlechtere Unterkünfte anzudrehen. Das AKAFÖ wird seiner Verantwortung und Pflichten nicht gerecht.