r/Dachschaden

Wie gehe ich mit 4 AfD Wähler in der eigenen Familie um?

Moin, ich habe nun das Problem das ich Angst um mein eigenes Leben bald haben muss, da womöglich Faschisten an der Macht kommen in 2.5 Jahren.

Hier sind einige, aber nicht jedes, Problem:

- Einer der AfD Wähler denkt sich als besonders intelligent, weswegen die Meinung von "Antifa" (anderen) nur falsch sein kann

- Allgemein lassen sich die vier Aussagen direkt glauben schenken lassen, die, wenn man kurz recherchiert ob sie wahr sein könnten, falsch wären. Z.B. beim heutigen Protest "dass die Antifa verschläfen hätte" (angeblich) oder "bezahlt von Steuergeldern" (angeblich)

Der "überintelligente" versucht auch immer gegen mich zu pieksen (von sich aus, ich lebe eigentlich ein sorgenfreies Leben, also mein Interesse steht nicht daraus, mich hervorzuheben indem ich anderen zutrete), allerdings hat er auch zwei Messer, wovon er auch mal (weniger ernst?) drohte, mich damit abzustechen als er sauer war. Er hat sie nach seiner Aussage geholt weil er Angst vor den Ausländern hat (angeblich). Nach meiner Kenntniss müssten diese Messer legal sein.

So sehr ich auch meine Eltern gedankt habe dass sie mich relativ gut aufgezogen haben, aus meiner Sicht sind das halt Faschos mit den Ansichten, die sie vertreten, und sollte in 3 Jahren ernst haft was passieren, sie mich vor der Kahre schieben.

Ich habe auch schon versucht mit verschiedenen Argumentationen aus verschiedenen Ideologien die zumindest vom Faschismus wegzubringen, aber anscheinend mögen sie autoritäre Ideologie.

Bleibt mir nichts anderes übrig als in der Zukunft auszuziehen, und bis dahin zu versuchen zu sparen?

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u/ThaOppanHaimar — 1 day ago

Wie sieht's mit der Nazi-Dichte in Mannheim aus?

Ist es als schwarze alleinreisende junge Frau sicher am Mannheimer Hauptbahnhof umzusteigen? Was für ein Publikum dürfte ich in den S-Bahnen erwarten?

Ich finde die Lage dort schwer einzuschätzen, sehe aber ständig Nachrichten zu Mannheim und seinem Rechtsextremismus-

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u/TotallyDiana — 2 days ago
▲ 18 r/Dachschaden+2 crossposts

Strategische Kritik am Klimafatalismus

Im Sub r/Klimagerechtigkeit lese ich größtenteils komplett fatalistische Beiträge, laut denen alles endgültig den Bach runter geht und wir überhaupt nichts mehr tun können. Das ist eine nachvollziehbare aber schädliche Haltung, die genau das ist, was die Rechten, bürgerliche Politik und Konzerne wollen. Denn sie lässt uns resignieren und passiv werden. Dabei brauchen wir Aktivismus, nicht Passivismus. Ich denke, dass diese negative Haltung bei vielen Menschen, denen das Klima eigentlich nicht egal ist, durch Angst entsteht, die damit unterdrückt wird. Denn wenn man nicht mehr Hoffnung aber gleichzeitig auch Angst hat, sondern das ganze Thema als gescheitert, abgehakt und hoffnungslos betrachtet, hat man vermeintlich Gewissheit und ein Stück mehr Kontrolle. Das scheinen für viele Menschen handlebarere Gefühle zu sein als Ungewissheit.

Wichtig ist bzgl. Klimakrise und eigentlich allen großen sozialen Problemen, sei es Rassismus, Kapitalismus, Krieg etc.: Das eigene Wohlbefinden nicht zu abhängig von Dingen machen, über die wir keine Kontrolle haben - gleichzeitig aber weiter versuchen, Dinge zu verändern. Also weiter Aktivismus betreiben und dabei eine Haltung haben in Richtung "Ich gebe mein bestes, es kann aber sein, dass wir scheitern. Und das wäre in Ordnung, wenn auch unheimlich schade."

Ein Denkfehler, den auf r/Klimagerechtigkeit viele machen, und womit sie vermutlich exemplarisch für sehr viele Menschen sind, sind Argumente in Richtung "Wir können nichts mehr tun, denn die Regierung macht Klimaschutzmaßnahmen rückgängig, statt den Klimaschutz zu stärken". Dabei werden 2 Fehler gemacht.

  1. Wird eine Momentaufnahme für einen Dauerzustand gehalten. Mit der nächsten Wahl kann es schon wieder anders aussehen.

  2. Der größere Denkfehler: Es wird geglaubt, dass wir im Normalfall mit der Regierung zusammenarbeiten könnten. Bei solchen Dingen können wir uns NIE auf Regierungen, Konzerne oder sonstige staatliche oder kapitalistische Institutionen verlassen. Selbstverständlich stellt der Staat sich in den Weg, wenn wir tiefgreifende Veränderungen wollen. Das war immer so, egal ob bei Kämpfen gegen den Feudalismus, den Krieg, für Frauen-, PoC- oder Queer-Rechte oder bei der klassischen Arbeiterbewegung: Immer stellen sich Staat und Kapital in den Weg. Sonst wären es keine Kämpfe. Das ist kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, sondern sich zu radikalisieren, bilden, vernetzen, organisieren.

Klingt abgedroschen aber es passt: Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

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u/Expert-Beginning-950 — 4 days ago

Ist der Tagesschau unter ein rechter sub?

Hi,

Mit dem neuen Reddit Update muss ich jetzt täglich Post von den Tagesschau (inoffizielles sub) sehen und meistens sind die Kommentaren echt Menschenfeindlich. War das immer so, oder ist der von depi, Berlin-public, Kantenhausen und co Users Überschwommen worden?

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u/HamsterbackenBLN — 4 days ago
▲ 22 r/Dachschaden+1 crossposts

Alternatives Wohnprojekt "Zelle 79" in Cottbus erneut angegriffen

Am 11.06 ist der Diesjährige CSD in Cottbus, die Aktionswochen laufen bereits. Es wird sicherlich auch Anreise aus den umliegenden Großstädten geben. Zeit hinzufahren und Solidarität zu zeigen!

rbb24.de
u/h0000nd — 4 days ago
▲ 48 r/Dachschaden+3 crossposts

Sind linke Parteien zum Scheitern verurteilt?

Seit dem Bundesparteitag der PdL am letzten Wochenende ist die Kritik von Links größer geworden. Zu inkonsequent erscheint es vielen, dass Israels Vorgehen in Gaza jetzt offiziell als Genozid bezeichnet, dem israelischen Staat aber weiterhin ein bedingungsloses Existenzrecht eingeräumt wird. Auch Pantisanos Entschuldigung bei der CDU, nachdem er sie zuvor mit AfD und Faschist:innen auf eine Stufe stellte, fanden nicht wenige Linke zu zahm und undienlich im Kampf gegen den Faschismus, dabei rief Reichinnek vor nicht allzu langer Zeit noch inbrünstig "Auf die Barrikaden!" im Bundestag.

Nun ist das aber nur die aktuellste Entradikalisierung der PdL und es ist auch nicht nur diese eine Partei, sogar die Grünen waren, auch wenn das lange her ist, mal Teil der radikalen Linken (obwohl sie von Beginn an ein Sammelbecken war, in dem radikale und weniger radikale Linke auf Liberale und Rechte trafen, die aber in der Minderheit waren). Vom Niedergang der SPD brauche ich nicht anfangen und auch in anderen Ländern sieht es nicht viel besser aus.

Worin seht Ihr die Gründe für dieses ja fast permanente Scheitern linker Parteien, ihre Radikalität dauerhaft zu erhalten und schließlich in Revolutionen münden zu lassen? Bis auf Allendes Wahlsieg in Chile 1970 fällt mir auf Anhieb kein Beispiel für eine wirklich erfolgreiche, wirklich linke Partei ein. Doch warum neigen linke Parteien so stark dazu, ihren Kurs zu verwässern, warum biedern sie sich früher oder später dem Establishment an und am wichtigsten: Was muss bei linken Parteien anders laufen, damit das künftig nicht mehr passiert?

u/Parallax_y — 7 days ago

Eternal Hate gleich hinter der Grenze | Mitte Juli versammelt sich im angrenzenden Tschechien wieder der rechte Rand der Black Metal-Szene beim Eternal Hate-Festival. Mittendrin ein Wiener, der seit Jahren die Nähe zu Neonazis sucht.

stopptdierechten.at
u/GirasoleDE — 5 days ago