29 Prozent – und die einzige Antwort der Altparteien ist „rechtsradikal"
Die AfD steht bei 27–29 % – und die Altparteien stellen sie nicht auf Sachebene, sie etikettieren sie. Das ist doppelt fatal: undemokratisch, weil mit der Partei gleich ein Drittel der Wähler pauschal zu Extremisten erklärt wird – und erfolglos, weil seit Jahren abgestempelt wird und die Werte trotzdem steigen. Beide Lager scheinen sich eingerichtet zu haben: die Altparteien brauchen den Sündenbock, die AfD die Märtyrerrolle. Kein Plädoyer für die AfD, sondern gegen die Art, wie man sie bekämpft.
Ist das Etikettieren wirklich die richtige Strategie – und wenn nicht, warum hält man daran fest?