r/Kommunismus

▲ 34 r/Kommunismus+3 crossposts

Ein Drittel der Schülerinnen und Schüler bekommen private Nachhilfe

Ein Drittel der Kinder und Jugendliche in Österreich nehmen private Nachhilfe. Für Familien bedeutet das nicht nur eine finanzielle Belastung, sondern auch zeitlichen, organisatorischen und mentalen Aufwand.

zeitungderarbeit.at
u/animexamera — 1 day ago

Suche nach kommunistischen/linken Sehenswürdigkeiten in Nürnberg und München

Hallo.

Suche nach kommunistischen/linken Sehenswürdigkeiten in Nürnberg und München

Ich besuche Nürnberg und einen Teil Münchens im September. Welche Denkmäler, Orte oder Geschäfte mit kommunistischer oder linker Symbolik kann ich dort finden?

Danke

reddit.com
u/lordlolipop06 — 21 hours ago

Gibt es Parallelen zwischen NS-Ideologie und der israelischen Rechten?

Ein Kommentar von Otto Bruckner, Vorsitzender der Partei der Arbeit Österreichs (PdA).

Es ist politisch heikles Terrain, die Ideologie der israelischen Rechtsextremen mit jener des NS‑Regimes zu vergleichen, das sechs Millionen Juden ermordet hat. Dennoch ist ein solcher Vergleich notwendig, sofern er nicht als Gleichsetzung, sondern als Analyse struktureller Parallelen erfolgt. Grundlage für den folgenden Vergleich sind die jüngsten Aussagen des israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben‑Gvir. Dabei sei auch darauf verwiesen, dass Ben-Gvir und sein Ministerkollege, Finanzminister Bezalel Smotrich, der auch für den Siedlungsbau im Westjordanland verantwortlich ist, solche menschenverachtenden Äußerungen ständig von sich geben. Smotrich behauptet überhaupt, dass es kein palästinensisches Volk gebe und die Palästinenser eine „Erfindung“ seien.

zeitungderarbeit.at
u/animexamera — 1 day ago

Warum das Bekenntnis der Linkspartei zur deutschen Staatsräson schadet

Die Linke spürt im Berliner Wahlkampf erneut den Druck, sich vorbehaltlos zum „Existenzrecht Israels“ zu bekennen. Die Spitzenkandidatin Elif Eralp kommt der Aufforderung nach, wodurch sie der Solidaritätsbewegung mit Palästina den Rücken kehrt.

klassegegenklasse.org
u/s0undst3p — 1 day ago

Was zuerst lesen?

Gumo.

Ich würde gerne mehr zum Thema Sozialismus / Kommunismus lesen, gerne auch Grundlagen.

Ich hab eine schlechte Aufmerksamkeitsspanne und dementsprechend wäre ein Buch gut, welches leichter zu verstehen ist. Es sollte also nicht direkt Das Kapital sein🙂‍↕️

Hat jemand eine Idee, wo ich da anfangen könnte?

Liebe Grüße

reddit.com
u/KyoshiDakuto — 1 day ago
▲ 62 r/Kommunismus+1 crossposts

Israelischer Sicherheitsminister will jede Nacht 30 bis 40 Tötungen

Der israelische Sicherheitsminister Ben-Gvir drückt in einer jüngsten Aussage seine völkermörderischen Vorstellungen offen aus. Konsequenzen wird diese höchstens für ihn persönlich haben.

zeitungderarbeit.at
u/animexamera — 2 days ago

Ein Kapital Besitzende Kommunisten als wirkmächtigere Option zum kommunistischen Lohnarbeiter?

Proletopia hat den take gebracht, dass die aktuelle Praxis der Linken Bewegung eine zutiefst unwirksame ist und dass wir mächtiger wären, besäßen wir Kapital und würden es gemeinschaftlich koordinieren. Eine Art Parallelgesellschaft aufbauen.

Ich denke es ist einen Gedanken wert sich zu fragen, ob die internationale Linke, so wie sie aktuell praktiziert , eine Zukunft hat. Und es funktionieren könnte, ähnlich wie china, in diesem Wirtschaftssystem so viel Macht zu akkumulieren, dass man es von oben angreifen kann. Natürlich ist die Idee vom Generalstreik eine blumige, aber ich glaube aktuell nicht dran, dass der gemeine Arbeiter der roten und nicht der schwarz, rot, goldnen hinterher läuft.

Selbst wenn etwas vergleichbares passierte, würde staatliche Repression und counter-insurgency die Bewegung zerschlagen, denke ich.

u/manycocksjocks — 2 days ago

Die Kriegswirtschaft im Sudan: Wer zahlt den Preis?

Während der Krieg im Sudan Millionen Menschen ins Elend stürzt, entstehen zugleich ökonomische Netzwerke, die vom Zusammenbruch des Landes profitieren. Die sudanesische Kommunistische Partei analysiert die Kriegswirtschaft als ein System, in dem Ressourcen, Einkommen und gesellschaftlicher Reichtum von der Mehrheit weg und in die Hände jener fließen, die an Krieg, Schmuggel, Spekulation und der Kontrolle von Rohstoffen verdienen.

zeitungderarbeit.at
u/animexamera — 1 day ago
▲ 24 r/Kommunismus+1 crossposts

Gesundheit und Schichtarbeit: Erfahrungen eines Straßenbahnfahrers als Stoff für bürgerliche Propaganda?

In der letzten Juliwoche wurden Einblicke und Gedanken eines Straßenbahnfahrers in Graz im Blatt „Mein Bezirk“ veröffentlicht. Während es sehr erfreulich ist, wenn Menschen aus der Arbeiterklasse zu Wort kommen, scheint der Artikel einen individualistischen Diskurs über Gesundheit und Schichtarbeit zu verbreiten und letztlich den Interessen der Arbeitgeber zu dienen.

zeitungderarbeit.at
u/animexamera — 2 days ago

Revisionismus als Totschlagargument

Reicht die Einordnung "revisionistisch" als Etikett zur Ablehnung des Inhaltes aus, oder nicht?

Es ist schon erstaunlich, wie schnell manche Diskussionen auf diesem Forum beendet werden, sobald ein bestimmtes Wort bzw. eine Etikettierung erfolgt.

> "X ist revisionistisch."

Und damit ist der Fall offenbar erledigt. Warum revisionistisch? Welche theoretische Position ist falsch? Wo weicht der Autor von Marx, Engels oder Lenin ab? Welche Konsequenz ergibt sich daraus? Nichts dergleichen wird erörtert.

Es reicht vollkommen aus dieses Adjektiv an bestimmte Autoren oder Aussagen zu hängen, schon scheint es so zu sein, als ob alles zu diesem Thema gesagt worden zu sein.

Das Problem daran ist nicht bloß, dass damit keine Diskussion entsteht. Das Problem ist, dass hier eine politische Behauptung an die Stelle einer klaren Argumentation und Beweisführung gestellt wird, die ja auch im wissenschaftlichen Sozialismus die Grundlage einer jeden politischen und theoretischen Auseinandersetzung darstellt. Auf solche wissenschaftlichen Prinzipien berufen wir uns aus gutem Grund: Denn wenn ich einen Autor oder einen Artikel als revisionistisch bezeichne, habe ich damit zunächst einmal gar nichts bewiesen. Ich habe lediglich eine entwertende Beurteilung des Autors oder der Position aufgestellt und ein potentiell produktives Gespräch damit von vornherein erstickt.

Man könnte natürlich begründen, warum man diesen Autor oder diese Position für revisionistisch hält. Man könnte nun also aufzeigen welche dieser Aussagen im Widerspruch zu bestimmten marxistischen Grundsätzen stehen, welche theoretischen Voraussetzungen dahinterstehen und zu welchen politischen Konsequenzen diese Position führt. Dann hätte man etwas, worüber wir als Kommunist:innen auf Reddit diskutieren könnten.

Es reicht einfach nicht aus, jede Position, mit der wir nicht d'accord gehen, als revisionistisch zu verunglimpfen, es muss auch eine Begründung für diese Behauptung erbracht werden.

Rant Ende.

reddit.com
u/Ok-Blackberry471 — 3 days ago
▲ 49 r/Kommunismus+1 crossposts

Kettenverträge an Universitäten: Befristung ist kein Naturgesetz

Wien. Die Debatte um den berüchtigten Paragrafen 109 des Universitätsgesetzes ist neu entfacht. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner will die Sonderregelung für befristete Arbeitsverhältnisse an Universitäten aus dem Gesetz streichen. Künftig solle an den Universitäten das „reguläre Arbeitsrecht“ gelten. Damit sollen Kettenverträge zurückgedrängt und die Arbeitsbedingungen von Wissenschafterinnen und Wissenschaftern verbessert werden.

Dass diese Debatte überhaupt geführt werden muss, sagt bereits viel über den Zustand der österreichischen Hochschulen aus. Beim wissenschaftlichen Personal sind derzeit nur zwei von zehn Personen unbefristet beschäftigt. Acht von zehn arbeiten befristet. Was in anderen Branchen als prekär gelten würde, ist an den Universitäten seit Jahren Normalzustand. Forschung, Lehre, Betreuung von Studierenden, Projektarbeit und wissenschaftliche Publikation werden von Menschen getragen, die oft selbst nicht wissen, ob sie in wenigen Jahren noch an der Universität arbeiten können.

Der Paragraf 109 ist dabei nicht Ursache aller Probleme, aber er ist ein besonders deutliches Symbol für eine Universitätspolitik, die wissenschaftliche Arbeit systematisch unsicher hält.

zeitungderarbeit.at
u/animexamera — 3 days ago

Der grausamer Fall von Soest – Obdachlosigkeit ist eine feministische Frage

Der Fall von Soest, bei dem eine obdachlose Frau von mehreren Männern unter Zwang gefangen gehalten und grausam gequält wurde, zeigt erneut, wie wichtig die Frage nach bezahlbarem Wohnraum ist, ohne den diese Frauen in derartige Situationen geraten. 

klassegegenklasse.org
u/s0undst3p — 2 days ago