Help interpreting the German poem Num seh’ ich wohl, warum so dunkle Flammen

Any poetry lovers here? Working on Mahler Kindertotenlieder (Songs on the Deaths of Children, very morbid I know), with text by Friedrich Rückert. I find the text of the second song the most elusive and wanted to ask some natives what they make of my understanding of this poem. Put some stuff in parenthesis, because it’s how I’m understanding things that are zwischen den Zeilen.

Nun seh’ ich wohl, warum so dunkle Flammen
ihr sprühtet mir in manchem Augenblicke,
o Augen! o Augen!
Gleichsam, um voll in einem Blicke zu drängen eure ganze Macht zusammen.
Doch ahnt’ ich nicht, weil Nebel mich umschauen,
gewoben vom verblendenden Geschicke,
daß sich der Strahl bereits zur Heimkehr schicke,
dorthin, dorthin, von Wannen alle Strahlen stammen.
Ihr wollte mir mit eurem Leuchten sagen:
wir möchten nah die bleiben gerne!
Doch ist uns das vom Schicksal abgeschlagen.
Sieh’ uns nur an, denn bald sind wir dir ferne!
Was dir nur Augen sind in diesen Tagen:
in künftigen Nächten sind se dir nur Sterne.

Now I understand why your shoot such dark flames to me (from your eyes) in certain moments,
oh (your) eyes! o (your) eyes!
As if in that one glance you could fully harness all of your power.
But I didn’t recognize it because I was surrounded by a fog,
that was woven out of dazzling destiny (fate?),
that the beam (from your eyes) was already returning home,
to the place from whence all such beams originate.
You wanted to say to me with your shining (eyes):
“we want to stay near you!
But fate ruled that out for us.
Look at us, because soon we’ll be far away.
What our eyes are to you will appear to you as stars in nights to come.”

reddit.com
u/Black_Gay_Man — 13 hours ago

Hilfe mit meiner Interpretation dieses Gedichts

Help interpreting the German poem Num seh’ ich wohl, warum so dunkle Flammen

Any poetry lovers here? Working on Mahler Kindertotenlieder (Songs on the Deaths of Children, very morbid I know), with text by Friedrich Rückert. I find the text of the second song the most elusive and wanted to ask some natives what they make of my understanding of this poem. Put some stuff in parenthesis, because it’s how I’m understanding things that are zwischen den Zeilen.

Nun seh’ ich wohl, warum so dunkle Flammen
ihr sprühtet mir in manchem Augenblicke,
o Augen! o Augen!
Gleichsam, um voll in einem Blicke zu drängen eure ganze Macht zusammen.
Doch ahnt’ ich nicht, weil Nebel mich umschauen,
gewoben vom verblendenden Geschicke,
daß sich der Strahl bereits zur Heimkehr schicke,
dorthin, dorthin, von Wannen alle Strahlen stammen.
Ihr wollte mir mit eurem Leuchten sagen:
wir möchten nah die bleiben gerne!
Doch ist uns das vom Schicksal abgeschlagen.
Sieh’ uns nur an, denn bald sind wir dir ferne!
Was dir nur Augen sind in diesen Tagen:
in künftigen Nächten sind se dir nur Sterne.

Now I understand why your shoot such dark flames to me (from your eyes) in certain moments,
oh (your) eyes! o (your) eyes!
As if in that one glance you could fully harness all of your power.
But I didn’t recognize it because I was surrounded by a fog,
that was woven out of dazzling destiny (fate?),
that the beam (from your eyes) was already returning home,
to the place from whence all such beams originate.
You wanted to say to me with your shining (eyes):
“we want to stay near you!
But fate ruled that out for us.
Look at us, because soon we’ll be far away.
What our eyes are to you will appear to you as stars in nights to come.”

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u/Black_Gay_Man — 20 hours ago

Help interpreting the German poem Num seh’ ich wohl, warum so dunkle Flammen

Any poetry lovers here? Working on Mahler Kindertotenlieder (Songs on the Deaths of Children, very morbid I know), with text by Friedrich Rückert. I find the text of the second song the most elusive and wanted to ask some natives what they make of my understanding of this poem. Put some stuff in parenthesis, because it’s how I’m understanding things that are zwischen den Zeilen.

Nun seh’ ich wohl, warum so dunkle Flammen
ihr sprühtet mir in manchem Augenblicke,
o Augen! o Augen!
Gleichsam, um voll in einem Blicke zu drängen eure ganze Macht zusammen.
Doch ahnt’ ich nicht, weil Nebel mich umschauen,
gewoben vom verblendenden Geschicke,
daß sich der Strahl bereits zur Heimkehr schicke,
dorthin, dorthin, von Wannen alle Strahlen stammen.
Ihr wollte mir mit eurem Leuchten sagen:
wir möchten nah die bleiben gerne!
Doch ist uns das vom Schicksal abgeschlagen.
Sieh’ uns nur an, denn bald sind wir dir ferne!
Was dir nur Augen sind in diesen Tagen:
in künftigen Nächten sind se dir nur Sterne.

Now I understand why your shoot such dark flames to me (from your eyes) in certain moments,
oh (your) eyes! o (your) eyes!
As if in that one glance you could fully harness all of your power.
But I didn’t recognize it because I was surrounded by a fog,
that was woven out of dazzling destiny (fate?),
that the beam (from your eyes) was already returning home,
to the place from whence all such beams originate.
You wanted to say to me with your shining (eyes):
“we want to stay near you!
But fate ruled that out for us.
Look at us, because soon we’ll be far away.
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u/Black_Gay_Man — 21 hours ago
▲ 189 r/pozilei+1 crossposts

Disastrar über die Polizei

"Niemand bei der Polizei leistet einen Eid darauf, für Gerechtigkeit zu sorgen, sondern darauf, geltendes Recht durchzusetzen. Wie ungerecht dieses Recht sein kann, sehen wir hier und überall auf der Welt. Nicht der einzelne Polizist ist der bestimmende Faktor in dieser Gleichung, sondern die Aufgabe, die Polizisten geschworen haben zu erfüllen. Es ist moralisch vollkommen inakzeptabel, als selbstverständlich hinzunehmen, dass Polizisten bei der Ausübung ihrer Arbeit Moral und Vernunft ausschalten, um den Willen einiger weniger in Form von geltendem Recht gegen alle in der Nachbarschaft durchzusetzen.

Alle Polizisten in diesem System sind schlecht, aber nicht wegen der Handlungen einiger weniger. Es gibt gute Menschen bei der Polizei, aber sie sind keine guten Polizisten. Solche gibt es hier nicht. Die Kritik richtet sich in den meisten Fällen also nicht gegen das Subjekt, sondern gegen das Objekt, die Institution Polizei und ihre Aufgabe in diesem System. Sie fördert nie den Fortschritt, sondern verteidigt immer den Status quo.

Die Aufgabe der Polizei ist es, mit Gewalt durchzusetzen, dass die gegenwärtigen Verhältnisse fortbestehen. Diese Verhältnisse sind, insbesondere global betrachtet, für einige wenige nützlich, hindern aber die große Masse der Bevölkerung an der dauerhaften Befriedigung ihrer Bedürfnisse.

Die Aufgabe der Polizei ist es, den Armen zu bestrafen, der sich durch Diebstahl das Nötigste beschafft, das er durch Kauf nicht erwerben kann. Ihre Aufgabe ist es, Arbeiterinnen und Arbeiter auf die Straße zu jagen, die die von ihren Vermietern (Erpressern) geforderten Summen nicht mehr aufbringen können. Ihre Aufgabe ist es, Obdachlose zu vertreiben und zu bestrafen, wenn sie in eine leerstehende Spekulationswohnung einbrechen, um sich zu wärmen. Ihre Aufgabe ist es, jene Flüchtlingsfamilie zum Flughafen zu prügeln und in Elend und Tod zu deportieren, die die politischen VertreterInnen der Bourgeoisie als volkswirtschaftlich überflüssig eingeordnet haben.

Die Aufgabe der Polizei ist es, die Manager zu schützen, die Arbeitsplätze streichen und damit die Existenz vieler zerstören. Ihre Aufgabe ist es, demonstrierende Linke zu drangsalieren und einzuschüchtern, die für die Überwindung dieses grundsätzlich ungerechten und grausamen Systems werben. Ihre Aufgabe ist der notfalls gewaltsame Schutz eines Systems, in dem eine parasitäre Minderheit über die von ihr ausgebeutete Mehrheit herrscht.

Die Polizei ist die Leibgarde der Bonzen. Nicht in dem Sinne, dass sie die Interessen des konkreten Kapitalisten A oder B vertritt, sondern indem sie die universelle Gültigkeit der Regeln erzwingt, unter denen Kapitalist A und B reich sein und die Arbeiter X und Y auf dem Arbeitsamt oder in der Gosse landen müssen. Und ja, die Polizei erwischt manchmal Pädophile und rettet Kätzchen von Bäumen. Wobei Letzteres meist der wahre Freund und Helfer von der Feuerwehr übernimmt.

Wenn du die Polizei immer nur als Freund und Helfer wahrgenommen hast, dann gratuliere ich dir herzlich zu einem Leben, das Prostituierte, Obdachlose, Geflüchtete, Drogensüchtige oder Arme – um nur einige Beispiele zu nennen – in den seltensten Fällen führen.

Man kann dieses System und diesen Staat nicht ernsthaft kritisieren und gleichzeitig auf Kuschelkurs mit dessen bewaffnetem Arm auf der Straße sein. „Die machen nur ihren Job" gilt weder heute, noch hat es wann anders in der Geschichte gegolten. Und ja, natürlich trifft die Härte des Systems andere Länder stärker, als dieses, aber auch, weil das Hand in Hand geht, sollte nicht das Schlechteste, sondern das Beste denkbare unser Maßstab sein. Und nein, dieses System könnte ohne Polizei nicht funktionieren. Die bestehende Ungerechtigkeit könnte ohne Polizei nicht aufrechterhalten werden." - Disarstar

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u/Black_Gay_Man — 1 day ago

Twitter asking for age verification despite being logged into NordVPN in the USA.

Has something changed recently? I’ve used nord to get around this body’s verification for years and as of yesterday it doesn’t work on Twitter anymore, even even I’m logged into the USA. Did something change recently?

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u/Black_Gay_Man — 2 days ago

CMV: Kevin Spacey deserved to lose his career and should remain cancelled

He’s been on a rehabilitation tour as of late, but the number of accusations against him are enough to justify him losing his career. He did not win the legal battles against him because they were unfounded, but rather because he was savvy enough to abuse people one on one with no witnesses and had an incredible legal team rear picked apart the details of the accusations to discredit the testimony in its entirety. He’s an evil man whose presence in Hollywood worsens the entire film industry. Even Richard Dreyfuss’ son accused him of abuse so obviously he didn’t need money from Spacey. Only idiots believe that because he was never found guilty in court that he didn’t engage in a plethora of abysmal conduct. The fact that he’s able to make the rounds and stage this orgy of self-pity is embarrassing, and insulting to all victims of sexual violence. Change my view.

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u/Black_Gay_Man — 3 days ago
▲ 58 r/berlinprogressives+2 crossposts

Ein Polizist, den Bayern nicht losbekommt

Der Kommissar, der laut Gerichtsurteil wieder bei der Polizei arbeiten darf, stand in Kontakt zum Polizistenmörder Wolfgang P. Der wird dem „Reichsbürger“-Milieu zugerechnet und erschoss 2016 aus seiner Wohung in Georgensgmünd heraus einen SEK-Beamten.

Foto: Daniel Karmann/dpa; Bearbeitung: SZ

In Chats eines Polizeihauptkommissars finden sich SS-Symbolik und gehässige Sprüche gegen Migranten. Fast zehn Jahre ist er suspendiert, der Freistaat versucht, ihn aus dem Beamtenverhältnis zu entfernen. Ohne Erfolg.

Von Olaf Przybilla, Nürnberg

Aus dem Leben eines Polizeihauptkommissars in Bayern. Am 9. November 2016 um 22.24 Uhr bekommt er von einem Kollegen auf einem seiner elektronischen Geräte ein Bild zugeschickt, das eine SS-Uniformmütze mit dem Parteiadler der NSDAP und dem SS-Totenkopfsymbol zeigt. Flankiert vom Schriftzug: „LIEBE FLÜCHTLINGE; AN DIESEN MÜTZEN ERKENNEN SIE IHREN SACHBEARBEITER.“

31 Minuten später beantwortet der bayerische Polizeihauptkommissar diese Zusendung mit den Worten: „Hängt schon im Schrank.“

Über die Existenz dieser Kommunikation zwischen zwei Polizeibeamten des gehobenen Diensts gibt es keinen Zweifel – denn dieser Austausch ist Teil eines Urteils des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH) in München. Über einen Zeitraum von fast zehn Jahren ist der Polizist suspendiert, der Freistaat hat versucht, den Polizeihauptkommissar loszuwerden – aus dem Beamtenverhältnis zu entfernen, wie das im Verwaltungsdeutsch heißt.

War aber nicht erfolgreich damit. Der Mann muss weiterbeschäftigt werden. Das Urteil ist seit Ende Februar 2026 rechtskräftig. Eine Revision nicht zulässig.

Diese Geschichte spielt in Mittelfranken. Sie ist eng verwoben mit einem Fall, der im Oktober 2016 für Entsetzen bis ins europäische Ausland gesorgt hat. In der Gemeinde Georgensgmünd hatte ein dem „Reichsbürger“-Milieu zugerechneter Mann – der später wegen Mordes verurteilte Wolfgang P. – einen Polizisten erschossen.

Ein Spezialeinsatzkommando hatte versucht, die gehorteten Waffen im Haus von Wolfgang P. zu beschlagnahmen. Dieser erschoss daraufhin einen der SEK-Beamten durch eine geschlossene Tür.
Der Polizeihauptkommissar, um den es in dieser Geschichte geht, stand in losem Kontakt mit Wolfgang P. Und geriet in der Folge unter schwersten Verdacht. Was genau wusste er über Wolfgang P.? Hätte er die Einsatzkräfte vor dem Mann warnen können, womöglich gar müssen? Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen Beihilfe zum Totschlag durch Unterlassen gegen den Kommissar. Wegen fahrlässiger Tötung klagte sie den Polizisten sogar an. War damit aber nicht erfolgreich, zwei Gerichte lehnten die Eröffnung eines Hauptverfahrens ab. Die am schwersten wiegenden Schuldvorwürfe erwiesen sich folglich als strafrechtlich nicht haltbar.
Freilich hatten die Ermittler, gewissermaßen als Beifang, diverse Chat-Verläufe bei dem Kommissar sichergestellt. Auch jenen mit dem SS-Abzeichen. In seinem Urteil beurteilt der Verwaltungsgerichtshof dieses als „verfassungswidrig“. Andere auf den Geräten des Polizeihauptkommissars gefundene Inhalte wiederum stellten sich – so die Richterinnen und Richter – „objektiv als rassistisch dar“.

An einen Kollegen, ebenfalls einen Polizeihauptkommissar, versendet der Kommissar am 31. Juli 2016 eine Whatsapp-Nachricht. Der Text stammt nicht von ihm selbst. Er enthält Sätze wie: „Wenn Sie ein Maschinengewehr [...] und einen Raketenwerfer [...] besitzen und gleichzeitig sich keine Schuhe kaufen können, sind sie wahrscheinlich ein Moslem.“ Und: „Wenn Sie mehrere Ehefrauen haben, als Zähne [sic], sind sie wahrscheinlich ein Moslem.“

Auch am 19. Oktober 2016 versendet der Polizeibeamte per Whatsapp einen nicht selbst verfassten Text. Adressaten sind mehrere Polizeikollegen. Er lautet: „Hab heute von der Caritas ein Schreiben bekommen. Wegen Weihnachten und so ... Ob wir nen Flüchtling nehmen würden. Jetzt überlege ich schon die ganze Zeit hin und her, weil normalerweise haben wir immer ne Gans.“

Am Abend des 17. November 2016 wiederum bekommt der Kommissar von einem Kollegen der Polizei per Whatsapp ein Kalenderbild zugesandt. Unter der Überschrift „muslim erotic calendar“ zeigt es – dem Urteil zufolge – „zwölf Fotos von Ziegen bzw. Schafen“. Eine Stunde später leitet der Polizeibeamte das Bild an zwei seiner Kollegen weiter. An einen anderen Polizeihauptkommissar und einen Kriminaloberkommissar.

Per Disziplinarklage klagt der Freistaat auf Entfernung des Polizisten aus dem Beamtenverhältnis. In erster Instanz am Bayerischen Verwaltungsgericht Ansbach hat sich der Kommissar 2024 zu den Chat-Verläufen geäußert. Er räume ein, sagte er, einen „speziellen Humor“ zu haben. Für „Außenstehende“ sei das „nicht in Ordnung“. Aber: „Ich mache mir das ja nicht zu eigen, sondern habe es an sehr gute Freunde weitergeschickt, wenn es mir nach meinem Humor gefallen hat.“ Manches habe er einfach „auf Facebook“ entdeckt und „dann als Ganzes“ weitergeleitet.

Die Freunde bei der Polizei? Man fahre miteinander Motorrad, einmal im Monat sei „Motorradstammtisch“. Manche seiner Freundschaften mit Kollegen seien dadurch entstanden, dass er diesen geholfen habe, erklärte der Kommissar vor Gericht. Bis zu seiner Suspendierung war er freigestellter Personalrat. Und genoss, dem Urteil des BayVGH zufolge, „hohes Ansehen bei den Kollegen von der Basis“ der Polizei. Mit Spitzenergebnissen wurde er gewählt.

Was ebenfalls im Münchner Urteil steht: Der Senat habe den Eindruck gewonnen, dass sich der Kommissar „wenig mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands auseinandergesetzt“ habe.
Als Beamter im gehobenen Dienst.
Den Text mit der Gans? Vor Gericht in Ansbach gab der Polizeihauptkommissar kund: „Das war für mich ja klar, dass man keinen Flüchtling als Ersatz für die Weihnachtsgans hat.“

Der Kommentar zum Bild mit der SS-Uniformmütze? „Das ist Sarkasmus, da ist nichts ernst gemeint dabei.“
Gemäß Protokoll ergänzte sein Anwalt: Gerade in der Zeit um 2016 habe es Probleme im „Asylbereich gegeben“. Offenbar habe in dem Chat zum Ausdruck gebracht werden sollen, man brauche „strengere“ oder „andere Sachbearbeiter“. Eine Verharmlosung der Naziideologie? Nein, sei das nicht.

Auf SZ-Anfrage ergänzt der Anwalt: Bei bestimmten Nachrichten handele es sich um die von einem Comedian im Netz verbreiteten „Gags“ – gemeint ist offenbar die Whatsapp, in der es um angebliche Merkmale von Muslimen geht. Die Whatsapp mit der Uniformmütze? Da räume der Kommissar ein, „diesbezüglich nicht aufmerksam genug“ gewesen und „gedankenlos gehandelt“ zu haben. Er habe sich aber ausdrücklich distanziert davon. Die „besonderen Umstände“ der damaligen Zeit – der Anwalt nennt „Flüchtlingsstrom, Beleidigungen und Angriffe auf Polizeibeamte“ – mögen in der Sache „relevant gewesen sein“.

Der Austausch samt SS-Uniformmütze, urteilen die Münchner Richter, erweise sich objektiv als ein Befürworten gewalttätigen Durchgreifens – „angesichts der Funktion und Aufgaben der SS-Totenkopfverbände“. Dass der Kommissar dergleichen für „lustig“ respektive „Sarkasmus“ halte, sei „befremdlich, geschmacklos und vertrauensschädigend“.

Und dass ein Polizeibeamter solche Inhalte teile und zustimmend kommentiere, könne aus „Sicht eines unbefangenen Betrachters“ den Eindruck erwecken, dieser Beamte sei „Asylsuchenden und Menschen muslimischen Glaubens gegenüber negativ eingestellt“. Und hege Vorurteile.

Was wiederum „aus Sicht der Allgemeinheit und des Dienstherren besonders beunruhigend“ sei, urteilt das Gericht. Warum? Weil der Kommissar „grundsätzlich mit Menschen jeder Herkunft und jeden Glaubens“ in Berührung komme.

Das alles mag nach Gründen für ein Entfernen des Kommissars aus dem Beamtenverhältnis klingen – so wie der Freistaat es beabsichtigt hatte. So sieht das Gericht das aber nicht. Jenseits der inkriminierten Chat-Inhalte hätten sich keine hinreichenden Anhaltspunkte für „eine verfestigte ausländerfeindliche, nationalsozialistische oder rassistische Einstellung“ ergeben. Auch zeige der Polizist ein „positives Persönlichkeitsbild“, sei weder disziplinarrechtlich noch strafrechtlich vorbelastet und habe bei seiner Einstellungsprüfung „eine Spitzenplatzierung erreicht“.

Manche Kollegen halten es für „unfassbar“, dass der Kommissar wieder in den Polizeidienst zurückkehrt
Generell rechtfertigten die Dienstvergehen des Beamten höchstens ein Rückstufen um zwei Besoldungsstufen, urteilen die Richter. Nachdem der Kommissar aber mehr als neun Jahre vorläufig vom Dienst entpflichtet gewesen ist, ehe nun das Urteil rechtskräftig geworden ist, eine „unverhältnismäßig lange“ Verfahrensdauer, der Polizist psychisch belastet und gesundheitlich beeinträchtigt sei, verliere er lediglich eine Besoldungsstufe.

Dem Beamten muss folglich eine adäquate Position bei der Polizei angeboten werden. Und er bleibt: Polizeihauptkommissar.

Wer sich mit Beamten des betroffenen Polizeipräsidiums Mittelfranken unterhält, bekommt zu hören, dass manche Kollegen das für „unfassbar“ halten. Ein solcher Mann, künftig wieder im Polizeidienst? Es gebe Beamte, die diese Aussicht als rufschädigend empfänden. Für sie, für das gesamte Präsidium.

Der Freistaat hatte das in seiner Disziplinarklage noch drastischer formuliert. Das Vertrauensverhältnis sei „irreversibel zerstört“. Durch das – aus Sicht des Freistaats – „Fehlverhalten“ des Kommissars sei ein „nicht wiedergutzumachender Ansehens- und Legitimationsverlust der gesamten bayerischen Polizei“ jedenfalls nicht auszuschließen.

Zumal ja noch ganz andere Vorwürfe im Raum gestanden hatten gegen den Kommissar – und zu einem bestimmten, wenn auch um Dimensionen abgeschwächten Teil fortleben in dem Münchner Urteil. Im strafrechtlichen Verfahren gegen den Kommissar hatte die Staatsanwaltschaft ursprünglich den Vorwurf erhoben: Dieser habe angeblich von der Gefährlichkeit des Todesschützen von Georgensgmünd gewusst, seine Kollegen aber nicht vor dem Mann gewarnt. Schlimmer hätte der Vorwurf an einen Polizeibeamten wohl kaum ausfallen können.

Reinhard Debernitz, der Anwalt des Polizeibeamten, sagt, sein Mandant sei durch die massiven Vorwürfe förmlich „an seiner Seele amputiert“ worden. Der Kommissar bleibe bei seiner Aussage, er habe keinerlei Kenntnis „von einer etwaigen Zugehörigkeit des Wolfgang P.“ zum „Reichsbürger“-Milieu gehabt. Auch keinerlei Kenntnis davon, dass ein Polizeieinsatz bevorstand.

Tatsächlich endete das strafrechtliche Verfahren mit einer fast vollständigen Niederlage der Anklagebehörde. Von den strafrechtlich verwertbaren Vorwürfen blieb nahezu nichts übrig, lediglich eine Ordnungswidrigkeit wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Was um Dimensionen entfernt ist vom ursprünglichen Vorwurf einer „Beihilfe zum Totschlag durch Unterlassen“.

Die Auswertung der privaten Kommunikation seines Mandanten? Seiner Überzeugung nach, sagt Anwalt Debernitz, sei diese „verfahrensmäßig nicht verwertbar“ gewesen. Wurde sie aber.
Von einem disziplinarrechtlich relevanten Vorwurf rücken die Münchner Richter auch nicht ab. Der Kommissar habe es demnach „ernsthaft“ für möglich gehalten, dass Wolfgang P. „erheblichen körperlichen Widerstand leisten“ würde – und also eine konkrete Gefahr für die SEK-Beamten bestanden habe. „Seine privat erlangten Erkenntnisse“ über Wolfgang P. habe der Kommissar aber nicht an seinen Dienstherren weitergegeben.

Detailkenntnisse zum geplanten Vorgehen von Wolfgang P. dagegen? Habe der Kommissar nicht gehabt. Und auch nicht ernsthaft in Betracht ziehen können, dass P. auf Polizisten schießen würde. Zumal jene Informationen, die der Kommissar gehabt habe, den Tod eines Beamten nicht hätten verhindern können – da sie vom Einsatzkonzept in Georgensgmünd „bereits abgedeckt“ gewesen seien. Das SEK ging demnach ohnehin davon aus, dass der Mann in Georgensgmünd Waffen hat.

Und nun? Wie plant das Polizeipräsidium Mittelfranken, den Kommissar einzusetzen, neun Jahre nach dessen vorläufiger Suspendierung? Man sei „an das rechtskräftige Urteil gebunden“, antwortet ein Sprecher des Präsidiums. Ein Beamter habe „grundsätzlich Anspruch auf eine seinem Amt angemessene Beschäftigung“. Wie der Kommissar konkret eingesetzt werden könne, prüfe man. Eines aber sei klar: „Für Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder eine Verharmlosung des Nationalsozialismus ist bei uns kein Platz.“

Wie der Kommissar entlohnt wurde in den knapp zehn Jahren? Auch während der vorläufigen Dienstenthebung erhielten Beamte „weiterhin Bezüge“, der Dienstherr bleibe ja zur Fürsorge verpflichtet. Zulässig sei es aber, „einen Teil der Bezüge einzubehalten“. Zur konkreten Höhe könne man keine Angaben machen.

Der Anwalt des Kommissars gibt an, es stehe eine „polizeiliche Untersuchung“ am Polizeipräsidium Mittelfranken an. Dabei solle beurteilt werden, welche „adäquate Position“ dem Kommissar angeboten werden könne. Dieser schließe indes nicht aus, in den vorzeitigen Ruhestand zu gehen.

Bleibt eine Frage: Welche Konsequenzen hatten die entdeckten Chats auf den elektronischen Geräten des Kommissars für dessen Kollegen? Immerhin war es ein Polizist, der das Bild mit der SS-Uniformmütze verschickte. Und auch andere Inhalte, die die Münchner Richter „objektiv rassistisch“ nennen, kursierten unten Polizeikollegen.

Infolge der Ermittlungen habe das Präsidium zwar „Kenntnis von den Kommunikationsinhalten“ erlangt. Heute aber? Lägen dazu „keine Unterlagen mehr vor“. Disziplinarvorgänge müssten nach gesetzlich festgelegten Fristen gelöscht und vernichtet werden.

sueddeutsche.de
u/Black_Gay_Man — 3 days ago

Warum gelten die systematischen, rechtswidrigen Verlängerungen von Deutschlandtickets und die damit einhergehenden Inkasso-Verfahren nicht als Betrug und Nötigung?

Habe ausnahmsweise eine Deutschlandticket für Juni gekauft und fristgerecht zum 30.06.2026 gekündigt. Bestätigung habe ich auch an selben Tag erhalten. Nichtsdestotrotz wurde der befrag von meinem Konto abgebucht. Gleiche Vertragsnummer und Mandatsreferenz in der Abbuchung wurden angegeben, als was in der Bestätigung der Kündigung steht.

Nach mehreren Anrufen wurde ich letztendlich auf das Online-Portal verwiesen wo ich das Problem in weniger als 250 Zeichen schildern könnte. Als der Dame am Telefon mitteilte, dass ich gegebenenfalls rechtliche Schritte einleiten beziehungsweise die Abbuchung bei meiner Bank widersprechen würde, erwiderte sie sinngemäß, dass ich dann mit Inkassogebühren und ein gesperrte DB-Konto rechnen müsste. Als ich dann eine Strafanzeige wegen Betrugs angesprochen habe, meinte sie, diese ganzen Systeme wären automatisiert, weswegen keine Individuen zur Rechenschaft gezogen werden könnten.

Hmmm…

Also die rechtswidrigen Verfahren laufen automatisch, aber die fristgerechten Kündigungen müssen manual bearbeitet werden? Wer soll das glauben?

Warum werden diese Vorgehensweisen nicht als eindeutig rechtswidrig eingestuft, anstatt als nur ärgerlich?

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u/Black_Gay_Man — 5 days ago
▲ 69 r/pozilei

Strafprozess nach G20-Gipfel: »Ich war schlichtweg überfordert«, sagt der Polizist

Polizisten stellen sich beim G20-Gipfel im Juli 2017 vor der Roten Flora im Schanzenviertel auf. Nach den schweren Krawallen mussten sich Hunderte G20-Gegner vor Gericht verantworten. Der erste und bislang einzige Prozess gegen Polizeibeamte begann dagegen erst jetzt. © Axel Heimken/ dpa
»Ich war schlichtweg überfordert«, sagt der Polizist – Seite 1

Die Worte von Olaf Scholz sind unvergessen. Der spätere Bundeskanzler war noch Erster Bürgermeister von Hamburg, als 2017 der G20-Gipfel in der Stadt stattfand. Als die Staatsgäste wieder abgereist und die schwersten Verwüstungen auf den Straßen beseitigt waren, trat Scholz vor die Kameras und sagte bestimmt: »Es gab keine Polizeigewalt.«
An diesem Dienstag, neun Jahre später, schiebt der Polizist Jürgen S. im Saal 142 des Hamburger Amtsgerichts seinen Stuhl zurück und steht auf. Er zieht sein Portemonnaie aus der Hosentasche und holt ein Bündel Geldscheine heraus. Es sind genau 500 Euro, er hat sie abgezählt. »Das ist Schmerzensgeld«, sagt er und hält die Scheine einem jungen Mann namens Marvin H. entgegen. »Ich war damals schlichtweg überfordert«, schiebt Jürgen S. noch hinterher. Marvin H. nimmt die Entschuldigung mit einem Händedruck an.

Der Fall des heute 29-jährigen Marvin H. steht stellvertretend für das, was der Hamburger Senat lange bestritt: dass es beim G20-Gipfel 2017 eben doch Polizeigewalt gab. Nun räumen im Hamburger Amtsgericht beteiligte Polizeibeamte ihr Fehlverhalten ein.

Mit einer solch versöhnlichen Szene wie an diesem Morgen im Gerichtsaal hatte nach all den Jahren kaum jemand gerechnet. Denn während die Staatsanwaltschaft in den Jahren nach dem G20-Gipfel Hunderte G20-Gegnerinnen und -Gegner vor Gericht gebracht hatte, die an Ausschreitungen beteiligt gewesen sein sollen, wurden gegen Polizistinnen und Polizisten nur 157 Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Körperverletzung im Amt eingeleitet. Alle Verfahren wurden nach und nach eingestellt, kein einziger Polizist landete vor Gericht. Meist hieß es, die beteiligten Beamten hätten sich nicht identifizieren lassen. Oder: Ihr Einsatz sei gerechtfertigt gewesen.
Dabei gibt es Tausende öffentlich zugängliche Fotos und Videoaufnahmen von den G20-Tagen, aufgenommen von der Polizei selbst, von Journalisten und Augenzeugen. Auf vielen dieser Videos ist zu sehen, wie Polizisten auf Demonstrierende einprügeln. Unter den Protestierenden hatte es nach Polizeieinsätzen zahlreiche Verletzte gegeben, wie später auch der Hamburger Senat einräumte, einige waren mit Knochenbrüchen und Platzwunden im Krankenhaus gelandet.

»Ich dachte, er versucht uns zu bewerfen«
Auch das Ermittlungsverfahren im Fall von Marvin H. war im September 2022 zunächst eingestellt worden. Doch die Staatsanwaltschaft geriet zunehmend unter Druck. Immer wieder musste sie sich von Journalisten, Oppositionspolitikern, Bürgerrechtlern fragen lassen, wie es sein könne, dass Hunderte Protestierende angeklagt wurden, aber kein einziger Polizist. Deshalb ließ sich Hamburgs Generalstaatsanwalt Jörg Fröhlich alle Akten noch einmal vorlegen, die ohne Anklage geschlossen worden waren. »Mich hat es persönlich geärgert, dass uns vorgeworfen wurde, wir hätten kein Interesse daran, Straftaten von Polizisten aufzuklären«, sagte er Ende 2023. Und so kam es, dass schließlich doch noch eine einzelne Anklageschrift geschrieben wurde – die im Fall von Marvin H.

Vor Gericht schildert der junge Mann, wie er den Vorfall erlebt hat: Er sei am 7. Juli 2017 mit zwei Freunden auf einer Anti-G20-Demonstration auf der Helgoländer Allee gewesen, die von der Reeperbahn runter zu den Landungsbrücken führt. Die Straße war voller Menschen, Hunderte überwiegend schwarz gekleidete Demonstrierende waren unterwegs. Die Stimmung war aufgeladen. Direkt vor ihm, so erzählt es Marvin H., habe ein Mann einen Feuerwerkskörper in der Hand gehalten, überall seien Steine geflogen, manche seien krachend auf Polizeiwagen gelandet. Marvin H. wurde die Situation zu gefährlich. Er wollte weg – den Elbhang hinauf zum Bismarck-Denkmal, um die Lage von oben zu beobachten. Abwarten, das sei sein Plan gewesen.

Drei Polizisten entdeckten ihn dort oben und folgten ihm die Treppe hinauf. »Ich dachte, er versucht uns zu bewerfen, wenn wir unter dem Denkmal entlanglaufen«, lässt einer der Angeklagten seinen Anwalt heute vor Gericht erklären. Er schlug als Erster mit einem Schlagstock zu. Zwei Kollegen kamen dazu, auch sie prügelten mit Schlagstock und Fäusten auf Marvin H. ein. »Unser Auftrag war, das Denkmal von Störern zu befreien«, sagt ein zweiter Beamter heute. Der dritte erklärt: »Ich habe meine Kollegen in einer Festnahmesituation wahrgenommen und wollte ihnen im guten Glauben, dass das gerechtfertigt war, helfen.« Marvin H. erlitt Prellungen und Hämatome und musste im Krankenhaus behandelt werden.

»Dieser Gipfel hat eine ganze Generation von Polizeibeamten geprägt«
Einer der drei Polizisten verteidigt sein damaliges Verhalten bis heute. Er würde die Situation nicht anders beurteilen, sagt er. Sein Anwalt beantragt zunächst, das Hamburger Gericht möge erst einmal die Straftaten von Demonstrierenden im Umfeld des Geschehens aufklären. Die beiden anderen Polizisten dagegen räumen Fehlverhalten ein. »Ich habe falsch gehandelt. Was ich getan habe, entspricht nicht meinem Anspruch an rechtmäßiges Handeln«, sagt einer von ihnen. Der zweite erklärt: »Im Nachhinein muss ich sagen: Das war nicht gerechtfertigt.«

Dass sie damals zuschlugen, erklären beide Polizisten mit der unübersichtlichen Lage und ihrer Überforderung nach einer 24-Stunden-Schicht. Vor Gericht wirken sie angespannt. Sicher auch, weil ihnen im Fall einer Verurteilung disziplinarrechtliche Konsequenzen drohen. Doch nicht nur deshalb. Christoph D., der zweite geständige Polizist, sagt, der G20-Gipfel vor neun Jahren sei der belastendste Einsatz seines Lebens gewesen. »Dieser Gipfel hat eine ganze Generation von Polizeibeamten geprägt.«

Aus Angst vor einer Gegenanzeige schwieg der Demonstrant
Auf den Vorfall mit Marvin H. waren die Ermittler nach den G20-Tagen durch Videoaufnahmen gestoßen. Seine Personalien fanden sie anschließend über die Protokolle des Rettungsdienstes heraus, der den verletzten jungen Mann ins Krankenhaus St. Georg gebracht hatte. Marvin H. selbst hatte die Polizisten nicht angezeigt. »Ich hatte Angst vor Repression und einer Gegenanzeige«, erklärt er dazu heute vor Gericht. Genau das, was er befürchtet hatte, geschah dann auch: Als seine Personalien bekannt waren, wurde gegen ihn wegen schweren Landfriedensbruchs ermittelt. Dafür musste er sich Anfang 2019 vor dem Landgericht Itzehoe verantworten. Er wurde von allen Vorwürfen freigesprochen.

An diesem Junimorgen in Hamburg sitzt der 29-Jährige den drei angeklagten Polizisten direkt gegenüber und schildert ruhig, wie sie damals auf ihn einprügelten. Von der feindseligen Stimmung, die während des G20-Gipfels in der Stadt herrschte, ist nichts mehr zu spüren. »Ich bin sehr froh, dass wir heute hier sitzen«, sagt Marvin H. Er nimmt das Schmerzensgeld von Jürgen S. an. Doch wichtiger als das Geld, sagt er, seien für ihn die Entschuldigung und die persönlichen Worte der Polizisten. Und dann fügt er hinzu: »Was damals passiert ist, darf einfach nicht passieren. Aber ich kann verstehen, wie es dazu kam.«

Der Prozess wird kommende Woche fortgesetzt.

zeit.de
u/Black_Gay_Man — 5 days ago

I’m a student at Eastman, and while I recognize that a conducting student was sexually harassed and retaliated against because she complained, I really want my school to maintain a good reputation despite the institutional rot. How can I reconcile these contradictory needs?

I mean women who are butch and perceived as kind of bitchy should really just shut up and take one team the team, no? I mean, what about my needs as a student who will spend decades paying off debt to this malignant music school?

reddit.com
u/Black_Gay_Man — 11 days ago