
Ökotest März 2026
Gute Mülltrennung ist Voraussetzung für gutes Recycling.

Gute Mülltrennung ist Voraussetzung für gutes Recycling.
Hallo Community. Ich denke über eine DIY Wärmepumpe als Kombination zur bisherigen Ölheizung nach, denn die Ausgangssituation für alles andere ist maximal beschissen.
Wir wohnen in einem 200 qm Einfamilienhaus, welches abseits der Küche ausschließlich Fußbodenheizung hat. (Ja wir haben einen zweiten Heizkreis, der effektiv nur einen Heizkörper in der Küche beheizt) Im Keller steht eine 32 Jahre alte Ölheizung und wir verbrauchen etwa 4.000 bis 5.000 Liter öl im Jahr. Das Haus ist offensichtlich nicht energetisch saniert und durch schlechte energetische Eigenschaften (fehlende Dämmung der Rohre etc) besteht die Vermutung, dass 20% der Wärmeenergie schon im Keller verloren gehen. Eventuell könnte man das deutlich senken, würde man mal die Rohre dämmen.
Eigentlich soll das Haus „mal eben so“ komplett saniert werden, inklusive komplettaustausch der Ölheizung. Bisherige Angebote kommen jedoch auf ein gesamt-Invest von 300.000-500.000€. (Fassade, Fester, Dach, Heizung) Neben der finanziellen Ohnmacht gibt es seit 18 Jahren eine Erbengemeinschaft, bei der einer Partei 75% vom Haus und der anderen Partei 25% gehören. Auch deshalb wurde seit gut 20 Jahren quasi nicht investiert. Und um sich gegenseitig auszuzahlen sollte man weitere 100.000€ Einplanen, jedoch möchte die andere Partei ungerechtfertigte 200.000 bis 250.000€. 🤦🏼♀️
Normalerweise dämmt man erst und baut dann eine entsprechend kleine Wärmepumpe ein. Andersrum wäre die WP zu groß dimensioniert und würde später Takten. Ich persönlich betrachte die derzeitigen Energiekosten, aber auch die verbundenen CO2 Emissionen als Untragbar. Irgendwas muss also passieren.
Plan A: ISFP, erst sanieren, dann Heizung tauschen. 300k-500k invest + 100-200k Übernahme. Würde bedeuten in 10-20 Jahren sieht man hier keine Wärmepumpe. Und man sollte einfach ausziehen und wegrennen.
Plan B: Nur eine (recht große) Wärmepumpe einbauen lassen, ganz ohne Sanierung, aber mit Entfernung der Ölheizung, die sich trotz dessen nach ca. 10-11 Jahren rechnet. Plan B ist also garnicht so schlecht. Nur wer investiert 30.000€ in ein Haus, dass einem nicht vollständig gehört? Und somit bei weiterer Uneinigkeit jederzeit Zwangsversteigert werden könnte.
Willkommen zu plan C: Der Hybrid. Meine Idee ist in Eigenleistung eine kleine ca 5 kW Wärmepumpe zu installieren, Kernbohrung, Rohre verlegen etc. alles in Eigenleistung. Diese soll von März bis Oktober den Wärmebedarf decken, sodass die Ölheizung nur 4 Monate (zu-)laufen muss.
Zuerst dachte ich an Manuelle Kugelhähne um zwischen WP und ÖH zu wechseln. Damit riskiert man jedoch ein Frost-Platzen der Rohre sowie Bedienfehler. Gemini meinte ich solle WP und ÖH in Reihe schalten, sodass die WP das vorgewärmte Wasser durch den Rücklauf der ÖH schickt und diese bei bedarf nachheizt. Und des Rest bleibt wie gehabt (Wenn man ganz Lustig ist, könnte man gleich einen gebrauchten Brennwertkessel mit einbauen, da eine 32 yo ÖH bestimmt maximal beschissen läuft. (Aber hey, sie läuft)). Natürlich würde auch hier die Gefahr einer möglichen Zwangsversteigerung bestehen bleiben. Eine kleine Zusatz-Wärmepumpe könnte ich aber auch wieder abbauen und mitnehmen.
Kopfschmerzen bereitet mit nur das elektrische Anschließen der Wärmepumpe. Aber gerade weil es Einphasig sein soll, wäre das auch irgendwie machbar. Nicht in Eigenleistung, aber zb durch eine Fachperson. Im Prinzip reden wir hier über den Aufwand vom Einbau einer Klimaanlage, nur eben zum heizen.
Könnt ihr den Plan irgendwie nachvollziehen oder findet ihr ihn generell Schrott? Mir ist bewusst, dass Plan A, B und C alle nicht geil sind. Nichts tun ist aber auch beschissen. Ich bin offen für Tipps/Ideen oder ähnliche Situationen. Ich wäre schon Super Happy mit einem überschaubaren Invest von max. 8.000€ den Ölverbrauch um 2 bis 3 Tausend Liter zu drücken.
PV/Solarthermie ist aufgrund von 70% Verschattung sowie vernagelten Asbest-Schindeln kein Therma. Da kann man nichts anheben und schon garnicht rum Flexen. Ohne brutal teure Dachsanierung passiert da garnichts.
Am Sonntag gab es den „Tag der Ein- und Ausblicke“ im Bundestag. Neben vielen Ständen gab es unter der Bundestagskuppel die „Halle der Fraktionen“ dort gab es Stände von CDU/CSU, AfD, den Grünen, den Linken und der SPD. Ein Stand sagt hierbei mehr als 1.000 Worte.
Ich kam in die Halle rein und wurde vom CDU/CSU Stand begrüßt. Dieser teilte sich in 2 Teile auf, der erste war zu meinem Besuch unbesetzt, dort verteilte lediglich ein praktikant? (oder so ähnlich) Geschenke wie CDU Kochlöffel. Der Zweite Stand verschenkte Softeis. (welches nicht wirklich gut war. zumindest war Erdbeere nicht zu empfehlen). Wer möchte kann mit verschiedenen Leuten an jedem Stand der Fraktionen auch Gespräche führen.
Etwas weiter gegangen kam man zum riesigen Stand der AfD. Der war wirklich riesig und hatte eine Ecke mit Kinderschminken, einem riesen Jenga (Das Spiel wo man Steine raus zieht) einen kostenlosen Hot-Dog Stand, auch mit optional vegangen Würstchen, schließlich ist das immer noch Berlin. Dann gab es noch Softeis (geschmacklich deutlich besser als das der CDU) und Slusheis… Alles in blauen AfD Pappbechern, die sich dann auch fröhlich durch den ganzen Bundestag (auch durch Mitarbeiter) verteilten. Ein blauer AfD Pappbecher durch einen Besucher beim Linken Stand sah dabei für mich mehr als illegal aus. 😅
Weiter ging es zu den Grünen. Die Grünen widmeten sich dem Wasserschutz. Es gab infos zu Wasser, Zum trinken gab es Leitungswasser, Leitungswasser mit Zitrone, Leitungswasser mit Minze und Leitungswasser mit Minze-Zitrone 🤯. Und für die Kinder etwas zum planschen. Genauer gesagt verschiedene Plastikkästen mit verschiedenen Böden drin, die dreckiges Wasser anschaulich filterten. Irgendwie klassich Grüne halt, aber dennoch nett gemacht.
Direkt daneben die Linken. Die Linken hatten auch Slush-Eis verschenkt und widmeten sich dem Thema (Über)-Reiche. Komisch fand ich nur, warum die Linken transparente Einweg-Plastikbecher hatten. Ähhhhmmmm wurden die nicht von der EU Verboten? Sollten nicht gerade progressive Parteien sich was anderes als Einweg-Plastikbecher ausdenken?
Achja und dann gab es noch einen SPD stand. Als ich da war, war da echt tote hose. Kaum Besucher Andrang und es gab auch nichts. Da Standen 3 Tische und ein paar Flyer sowie SPD-Leute. Es gab aber keine Getränke/Essen und auch nichts für Kinder. Der Stand war so interessant wie Olaf-Scholz.
Und ich finde das bringt die aktuelle Lage ziemlich gut rüber. Die AfD gibt sich als relativ Volksnahe und Bodenständig. Von den 5 Ständen hatten sie das meiste geboten und insbesondere nette Dinge für Kinder.
Der Stand der Grünen war ebenfalls nett, aber eben auch Typisch grüne. Polemisch kann man sagen „Man wurde über das Thema Wasserschutz „belehrt“ und das Live Experiment war zwar nett, aber ich denke nicht das die Kinder die daran Interesse haben auch Fachlich was mitgenommen haben. Linke+CDU/CSU waren etwas unscheinbarer, was ja nicht schlimm ist. Und unsere lieben Sozialdemokraten? Komplett tote Hose… Den Tag haben sie genutzt um einen Stand aufzubauen den man in jeder Fußgängerzonen finden könnte.