u/No-Imagination194

Ich komme nach 7 Monaten nicht über meinen Ex hinweg – habe ich die Liebe meines Lebens verloren?

Ich (W) bin Anfang 30, er (M) ist Mitte 30. Unsere Trennung ist mittlerweile sieben Monate her und ich komme emotional einfach nicht von ihm los.
Dabei geht es mir nicht darum, dass ich Angst habe, allein zu sein oder keinen neuen Partner mehr zu finden. Ich kann sehr gut allein sein und weiß auch, dass ich theoretisch wieder jemanden kennenlernen könnte.
Aber ich will das gar nicht.
Ich liebe ihn immer noch. Und ich vermisse ihn nicht nur als Partner, sondern vor allem als Menschen. Für mich war und ist er der Mann, mit dem ich mir mein Leben vorstellen konnte.
Der Grund für unsere Trennung war eigentlich ein Thema, das sich über mehr als ein Jahr gezogen hat: unser Kinderwunsch.
Ich wollte irgendwann Kinder. Bei ihm war es immer wieder ein Hin und Her. Mal war die Antwort ja, dann wieder nein, dann vielleicht irgendwann. Ich habe sehr lange Geduld gehabt und versucht, ihm Zeit zu geben, weil ich ihn nicht unter Druck setzen wollte. Gleichzeitig wurde die Unsicherheit für mich irgendwann immer belastender – gerade weil wir beide Anfang/Mitte 30 sind und das für mich keine Frage war, die ich unbegrenzt aufschieben konnte.
Nach über einem Jahr mit diesen widersprüchlichen Signalen hatte ich irgendwann das Gefühl, dass ich keinen anderen Ausweg mehr sehe, als mich zu trennen. Nicht, weil ich ihn nicht mehr geliebt hätte. Im Gegenteil. Ich habe mich getrennt, obwohl ich ihn geliebt habe, weil ich irgendwann das Gefühl hatte, dass ich mich zwischen ihm und meinem Kinderwunsch entscheiden muss.
Er hat die Trennung damals so hingenommen. Es gab keinen großen Kampf um uns, und vielleicht macht genau das alles für mich noch schwieriger.
Ein paar Monate später haben wir wieder miteinander geschrieben. Dabei kam von beiden Seiten zur Sprache, dass wir die Trennung bedauern und uns fragen, ob wir vielleicht impulsiv gehandelt haben. Seitdem frage ich mich immer wieder, ob ich einen riesigen Fehler gemacht habe.
Denn das eigentliche Problem ist ja nicht verschwunden: Ich möchte ihn zurück. Nicht einfach, weil ich die Beziehung vermisse oder Angst vor dem Alleinsein habe, sondern weil ich ihn als Menschen zurückhaben möchte. Ich sehe ihn trotz allem immer noch als den Mann fürs Leben.
Und gleichzeitig weiß ich nicht, ob Liebe allein ausreicht, wenn bei einer so wichtigen Lebensfrage keine gemeinsame Sicherheit besteht.
Ich frage mich inzwischen ständig:
Habe ich eine Beziehung beendet, die vielleicht hätte gerettet werden können? Oder habe ich damals meine eigenen Lebenswünsche ernst nehmen müssen?
Und vor allem: Wie findet man heraus, ob man jemanden wirklich zurückwill – oder ob man nach sieben Monaten einfach noch mitten in der Trauer um eine große Liebe steckt?
Vielleicht gibt es hier Menschen, die eine ähnliche Situation erlebt haben. Eine Trennung trotz Liebe, weil die Vorstellungen vom Leben nicht zusammengepasst haben. Wie habt ihr herausgefunden, ob ihr gehen oder noch einmal kämpfen solltet?

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u/No-Imagination194 — 14 days ago

Er hat plötzlich wieder von einer gemeinsamen Zukunft gesprochen – und jetzt herrscht Funkstille

Mein Ex (beide 30) und ich sind seit einiger Zeit getrennt. Die Trennung hatte vor allem damit zu tun, dass wir bei wichtigen Vorstellungen für unsere gemeinsame Zukunft irgendwann nicht mehr auf derselben Seite standen. Ich habe die Entscheidung damals getroffen, obwohl ich ihn sehr geliebt habe, und im Nachhinein oft daran gezweifelt.
Vor einiger Zeit habe ich ihm noch einmal sehr ehrlich geschrieben und meine Gefühle mitgeteilt. Seine Antwort hat mich dann ziemlich überrascht. Er hat sinngemäß durchblicken lassen, dass er unsere Beziehung vielleicht doch nicht endgültig aufgeben möchte und sich grundsätzlich vorstellen könnte, es noch einmal miteinander zu versuchen. Gleichzeitig war aber deutlich, dass er selbst noch nicht weiß, wie das konkret aussehen könnte.
Ich habe nicht sofort darauf reagiert, weil ich erst einmal meine Gedanken sortieren musste. Einige Tage später habe ich ihm dann gesagt, dass mich seine Worte sehr beschäftigt haben und ich grundsätzlich offen für ein Gespräch bin. Gleichzeitig habe ich deutlich gemacht, dass ich nicht wieder in eine Situation möchte, in der alles unklar ist.
Seitdem herrscht Funkstille.
Ich erwarte gar nicht, dass jemand innerhalb kürzester Zeit eine Entscheidung über seine Zukunft trifft. Aber ehrlich gesagt hätte mir schon irgendeine kurze Nachricht gereicht. Ein „Ich brauche gerade etwas Zeit“ oder „Ich melde mich, wenn ich meine Gedanken sortiert habe“. Es hätte keine Erklärung oder Entscheidung sein müssen.
Jetzt weiß ich nicht so recht, was ich machen soll. Einerseits denke ich, vielleicht sollte ich es einfach ruhen lassen und ihm die Zeit geben, die er braucht. Andererseits fühlt es sich für mich nicht richtig an, nach so einer Aussage einfach wieder komplett im Ungewissen gelassen zu werden.
Ich werde ihm jedenfalls nicht noch einmal schreiben. Ich habe das Gefühl, meinen Teil getan zu haben.

Wie würdet ihr damit umgehen? Würdet ihr es einfach ruhen lassen oder würde euch die Funkstille nach so einer Aussage ebenfalls beschäftigen?

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u/No-Imagination194 — 2 months ago

Hat noch jemand den Menschen verloren, mit dem er eigentlich alt werden wollte? Ich komme einfach nicht mehr aus diesem Schmerz heraus.

Entschuldigt bitte den langen Text. Ich merke gerade, dass ich das einfach alles einmal aufschreiben musste.

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, warum ich das hier schreibe. Vielleicht, weil ich hoffe, dass irgendjemand meine Gedanken nachvollziehen kann.
Ich bin Mitte 30, mein Ex ist Anfang 30. Wir waren vier Jahre zusammen.
Unsere Beziehung war nicht perfekt. Wir hatten schöne Zeiten, unglaublich schöne sogar. Aber wir hatten auch unsere Tiefen. Wir haben gestritten, uns verletzt, wieder versöhnt und immer wieder versucht, einen Weg zueinander zu finden. Trotz allem war er für mich mein Zuhause. Der Mensch, mit dem ich alt werden wollte.
Am Anfang unserer Beziehung wollten wir beide das Gleiche. Irgendwann heiraten, Kinder bekommen, gemeinsam ein Leben aufbauen.
Doch irgendwann änderte sich etwas.
Mein Kinderwunsch wurde immer stärker. Er dagegen sagte irgendwann, dass er Kinder nicht grundsätzlich ausschließt, aber im Moment einfach nicht bereit sei. Er müsse erst herausfinden, wer er ist und wo sein Platz auf dieser Welt ist. Vielleicht irgendwann. Vielleicht in ein paar Jahren. Vielleicht…
Ein ganzes Jahr hat uns dieses Thema begleitet.
Es war nicht so, dass wir jeden Tag darüber gestritten haben. Aber es war immer da. Wie eine Wolke über uns. Ich habe gehofft. Gewartet. Verständis gehabt. Dann wieder geweint. Dann wieder gehofft.
Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass ich mich entscheiden muss. Dass ich nicht ewig warten kann, ohne zu wissen, ob unser gemeinsamer Traum überhaupt noch derselbe ist.
Also habe ich die Beziehung beendet.
Und seitdem frage ich mich jeden Tag, ob ich damit den größten Fehler meines Lebens gemacht habe.
Es sind jetzt fünf Monate vergangen und ich habe das Gefühl, ich komme keinen einzigen Schritt voran.
Ich funktioniere. Ich gehe arbeiten. Ich lache sogar manchmal.
Aber innerlich fühlt es sich an, als hätte jemand einen Stein auf meine Brust gelegt, den ich einfach nicht mehr loswerde.

Ich denke ständig:
Vielleicht hätte ich einfach warten sollen.
Vielleicht hätte ich weniger Angst haben sollen.
Vielleicht hätte ich keinen Druck machen dürfen.
Vielleicht wäre er irgendwann von selbst bereit gewesen.

Heute würde ich, wenn ich ehrlich bin, lieber ihn an meiner Seite haben als diesen verzweifelten Kinderwunsch, an dem ich damals so festgehalten habe.
Und dieser Gedanke macht mir fast genauso weh wie die Trennung selbst.
Ich weiß, dass ich die Entscheidung damals nicht leichtfertig getroffen habe. Ich weiß auch, warum ich gegangen bin.
Und trotzdem wünsche ich mir jeden Tag, ich könnte die Zeit zurückdrehen.
Das Schlimmste ist zu sehen, dass er weiterlebt.
Er scheint seinen Weg gefunden zu haben. Und ich freue mich irgendwo sogar für ihn, weil ich ihn immer geliebt habe und ihm nichts Schlechtes wünsche.
Aber gleichzeitig zerreißt es mich.
Denn während sein Leben weitergeht, habe ich manchmal das Gefühl, dass meines am Tag der Trennung stehen geblieben ist.
Ich existiere nur noch.
Ich funktioniere.
Aber ich lebe nicht mehr wirklich.
Ich vermisse ihn so sehr, dass es körperlich weh tut. Und gleichzeitig weiß ich, dass ich ihn nicht zurückbitten kann und auch keine Hoffnung in mir aufbauen möchte. Hoffnung würde mich wahrscheinlich nur noch mehr zerstören.
Ich frage mich einfach, ob noch jemand hier so etwas erlebt hat.
Habt ihr euch schon einmal von einem Menschen getrennt, den ihr eigentlich geliebt habt, weil eure Zukunftsvorstellungen nicht mehr zusammengepasst haben?
Und habt ihr jemals aufgehört, euch zu fragen, ob ihr vielleicht doch hättet bleiben sollen?

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u/No-Imagination194 — 3 months ago
▲ 3 r/Pflege

Erfahrungen als Grenzgänger in der Pflege (Basel) mit Wohnsitz Lörrach/Weil am Rhein gesucht

Hallo zusammen,
ich hoffe, hier sind einige Grenzgänger aus der Pflege unterwegs, die ihre Erfahrungen mit mir teilen möchten.
Kurz zu mir: Ich bin examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin mit über 9 Jahren Berufserfahrung im Krankenhaus. Ich spiele aktuell mit dem Gedanken, in einer Klinik in Basel zu arbeiten und in Lörrach oder Weil am Rhein zu wohnen.
Mich interessieren vor allem eure persönlichen Erfahrungen:
Lohnt sich das finanziell wirklich?
Wie viel bleibt euch nach Steuern, Krankenkasse und allen laufenden Kosten tatsächlich übrig?
Wie hoch sind eure monatlichen Ausgaben?
Habt ihr das Gefühl, dass ihr euch finanziell deutlich verbessern konntet?
Wie sind die Arbeitsbedingungen im Vergleich zu Deutschland?
Wie sind Personalschlüssel, Arbeitsbelastung und Wertschätzung?
Wie viele Stunden arbeitet ihr pro Woche?
Gibt es Dinge, die euch überrascht haben – positiv oder negativ?
Würdet ihr diesen Schritt heute noch einmal gehen?
Zu meiner Motivation: Nach einer sehr schmerzhaften Trennung möchte ich einen kompletten Neuanfang wagen. Gleichzeitig wünsche ich mir langfristig bessere berufliche Perspektiven und eine finanzielle Verbesserung. Ich bin ledig, kinderlos und daher zeitlich sehr flexibel.
Ich freue mich über ehrliche Erfahrungsberichte – gerne auch mit konkreten Zahlen oder Tipps, worauf man als Grenzgänger besonders achten sollte.
Vielen Dank schon einmal!

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u/No-Imagination194 — 3 months ago