

Buderus U152-20E (Fehler 6A / 227) , Erneuter Ausfall nach Reparatur im April, Hitzeschaden im Innenraum (Bilder)
Hi zusammen,
ich brauche mal eine fachliche Einschätzung zu einem wiederkehrenden Problem mit unserer Gastherme (Buderus Logamax U152-20E, Heizwertgerät).
Das Gerät ist heute erneut mit dem Fehler 6A und dem Subcode 227 (Keine Flamme nach Zündung erkannt) auf Störung gegangen. Es gab wieder einen Hitzeschaden innen, siehe erstes Bild. Genau das gleiche Schadensbild hatten wir Anfang April schon einmal. Damals war auch deutlicher Gasgeruch im Raum wahrnehmbar.
Beim ersten Vorfall Anfang April war der Hitzeschaden massiv (siehe zweites Bild). Das graue Kunststoffbauteil im Hintergrund (Gehäuse der Strömungssicherung / Abgasführung) war komplett weggeschmolzen und aufgerissen, die Isolierung der roten Zündkabel war verschmurgelt.
Ein Fachbetrieb hat daraufhin die Therme repariert und wirklich alles ersetzt, das geschmolzene Kunststoffteil, den kompletten Kabelsatz und alle Elektroden wurden erneuert. Danach lief die Anlage bis heute fehlerfrei. Gasgeruch war dieses mal zum Glück nicht wahrzunehmen.
Nun ist das Problem trotz des Komponententausches im April wieder da. Ich vermute, dass die eigentliche Ursache für diese extreme Hitzeentwicklung tiefer liegt und damals nicht miterfasst wurde.
Meine Fragen an die Experten hier:
- Was führt bei einer U152 zu so einer extremen thermischen Überlastung (Flammenrückschlag / Abgasstau), dass es im Innenraum zu brennen oder schmelzen anfängt, selbst wenn die betroffenen Teile danach komplett erneuert wurden?
- Welche übergeordneten Bauteile kommen für den erneuten Fehler 6A nun infrage, wenn die gesamte Zündeinheit, die Kabel und das Gehäuse quasi neu sind? Schaltet die Gasarmatur eventuell fehlerhaft oder liegt es an der Hauptplatine (UBA)?
- Könnte ein Problem mit dem Kamin (Abgasweg) so einen Rückstau erzeugen?
Die Therme habe ich sicherheitshalber erst mal komplett ausgeschaltet und den Gashahn zugedreht.
Danke für eure Einschätzungen!