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Umschulung FIAE: Unrealistische Erwartungen im Praktikum & toxische Betreuung – Was tun?

Hallo zusammen,
ich mache aktuell eine Umschulung zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung (nach 12 Monaten reiner Fachtheorie ohne vorherige Praxiserfahrung). Ich bin jetzt im dritten Monat meines 8-monatigen Pflichtpraktikums und brauche euren Rat, da die Situation psychisch extrem belastend ist.
Die Ausgangslage: Vor Praktikumsbeginn wurde mir gesagt, ich solle die Basics in PowerShell und JavaScript lernen. Das habe ich parallel zur Prüfungsvorbereitung getan. Im Betrieb angekommen, wurde ich die ersten 2,5 Wochen im First-Level-Support / Hardware-Bereich eingesetzt. Eine Firmenumgebung kannte ich vorher gar nicht.
Das Problem mit der Betreuung & Erwartungshaltung:
Keine Entwickler im Team: In meiner Abteilung arbeitet kein einziger Anwendungsentwickler. Es sind fast ausschließlich Systemintegratoren. Mein Betreuer kann wohl etwas programmieren, hat aber absolut keine Zeit für mich.
Unrealistische Erwartungen: Schon nach den ersten zwei Wochen wurde ich in ein Gespräch zitiert. Aussage: Ich sei "momentan nicht nutzbar", könne keine Aufgaben übernehmen und man fragte mich, ob ich in der Grund- oder Realschule bereits Lernschwierigkeiten hatte. Man dachte wohl, es kommt jemand, der sofort produktiv Code liefert.
Die „Prüfungssituation“: Mein Betreuer forderte mich in einem barschen Ton auf: "Zeig mir, was du kannst!" ….ich konnte vor Nervosität nicht mal mehr fehlerfrei mit cd das Verzeichnis wechseln. Seitdem gilt bei ihm das Vorurteil, ich könne gar nichts.
Der aktuelle Zustand: Ich werde seit Wochen mit Beschäftigungstherapie (Blindschreiben üben, obwohl ich tippen kann, PowerShell-Udemy-Kurse) und fachfremden SharePoint-Webseiten-Aufgaben isoliert. Meine tatsächlichen Kenntnisse in JavaScript oder PowerShell wurden seither nie wieder konstruktiv abgefragt oder evaluiert.
Umgangston: Die Kommunikation ist extrem destruktiv. Bei Fehlern rollt mein Betreuer die Augen, sucht gezielt nach Makeln und nutzt jede Gelegenheit für passiv-aggressive Stille oder herablassende Untertöne („Ja, das hast du jetzt aber so gemacht [Pause, starrt mich an]“).
Meine Sorge: Ich überlege, mich an meinen Bildungsträger zu wenden. Ich befürchte jedoch, dass der Betrieb dann blockiert und behauptet, ich würde schlichtweg den Erwartungen nicht entsprechen, um die Schuld auf mich zu schieben. Ein Praktikumswechsel im dritten Monat ist zudem riskant und organisatorisch schwierig.
Meine Fragen an euch:
Wie würdet ihr euch in dieser Kommunikations-Sackgasse (ständiges Vorführen und anschließendes Schweigen) verhalten?
Macht es Sinn, den Bildungsträger einzuschalten, oder reite ich mich damit erst recht rein, weil der Betrieb mich dann beim Träger schlechtredet?
Hat jemand Erfahrung mit einem Praktikumswechsel mitten im FIAE-Umschulungspraktikum?
Danke für euer Feedback.

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u/Over-Cherry-3579 — 23 hours ago

Brennpunkt-Bahnhof (Frage speziell an die Frauen hier)

Da mein letzter Beitrag so viel Aufmerksamkeit bekommt, muss ich noch eine Sache ergänzen, die mir extrem auf der Seele brennt und meinen Alltag eigentlich am meisten belastet: Mein täglicher Weg über den S-Bahnhof. ​Das ist leider ein typischer Brennpunkt. Dort stehen eigentlich permanent größere Gruppen von Männern (typische Klientel) herum, die sich extrem unangenehm verhalten. Es geht mir gar nicht mal nur um direkte Sprüche, sondern um diese psychologische Einschüchterung: Sie rotten sich in Gruppen zusammen, glotzen einen extrem penetrant und eklig an, lächeln süffisant im Vorbeigehen und man merkt richtig, wie sie darauf warten, dass man verunsichert reagiert. ​Mich würde vor allem die Meinung der Frauen hier interessieren: Kennt ihr diese Situationen auch von eurem täglichen Arbeits- oder Arbeitsweg? Wie geht ihr in genau dieser Sekunde damit um, wenn euch so eine Gruppe kollektiv „abscannt“ und eklig angrinst? Ignoriert ihr das auch komplett, oder wie schafft ihr es, euch von diesem Psychostress nicht den ganzen Tag vermiesen zu lassen?

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u/Over-Cherry-3579 — 25 days ago
▲ 206 r/Ratschlag

Wie geht ihr mit aggressiven und respektlosen Kinder- und Jugendgruppen um? (W/22, brauche Rat!)

Hallo zusammen, ​ich w22 wohne in einer eigentlich normalen Gegend und aber habe in letzter Zeit immer öfter Begegnungen, bei denen ich einfach nicht weiß, wie ich richtig reagieren soll. Es geht um Kinder und Jugendgruppen, die extrem respektlos, aggressiv und asozial auftreten. ​Hier mal zwei Beispiele, die mir in letzter Zeit passiert sind: ​Die Kinder auf Fahrrädern: Ich war letztens mit einer Freundin spazieren, da kamen Kinder (ca. 13-15 Jahre alt) auf Fahrrädern an. Sie haben uns übelst beleidigt und uns extrem hart mit nassen Klopapierrollen abgeworfen. Sie haben richtig gezielt und uns auch getroffen. Mit denen normal zu reden, war absolut unmöglich – die waren komplett uneinsichtig. ​Die E-Roller-Gruppen: Ich begegne öfter Gruppen von Jugendlichen (16-18 Jahre) auf E-Rollern, die wahllos Leute anpöbeln und beleidigen. Die sind zwar minderjährig, haben aber eine extrem kurze Zündschnur. Wenn man reagiert, werden die sofort aggressiv und wollen sich gefühlt direkt schlagen. ​Ich bin aus dem Alter einfach raus und hab auf so eine asoziale Scheiße überhaupt keine Lust. Gleichzeitig finde ich es extrem schwierig, das immer einfach so hinzunehmen, zu schlucken und sich bewerfen oder beleidigen zu lassen. Aber will mich auch nicht mit einer Jungsgruppe prügeln-vorallem würden die auch Filmen.... ​Meine Frage an euch: Wie reagiert man da am besten? Einfach komplett ignorieren und stur weitergehen? Kontra geben? Und wie schützt man sich, wenn die Situation droht zu eskalieren, weil die Jugendlichen direkt auf Krawall aus sind? Vorallem frsge ich mich warum sie gezielt ein Mädchen angreifen und beleidigen......meint ihr einfach nicht beachten bringt was? Solange sie mich niht anfassen

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u/Over-Cherry-3579 — 26 days ago