u/Puzzleheaded-Hat-187

Arbeitet hier jemand im Fertighausvertrieb? Mich würden echte Erfahrungen interessieren.

Hallo zusammen,

ich überlege aktuell, in den Vertrieb eines Fertighausherstellers zu wechseln und würde gerne ein realistisches Bild von dem Beruf bekommen.

Mich interessieren keine Hochglanz-Versprechen aus Stellenausschreibungen, sondern echte Erfahrungen von Leuten, die den Job machen oder gemacht haben.

Mich würden vor allem folgende Punkte interessieren:

  • Wie läuft der Markt aktuell? Ist die Nachfrage nach den schwierigen Jahren wieder da?
  • Wie viele Häuser verkauft ein durchschnittlich guter Verkäufer pro Jahr?
  • Was ist ein realistischer Jahresverdienst (nicht die absoluten Top-Verdiener)?
  • Wie lange dauert es vom Erstkontakt bis die Provision tatsächlich ausgezahlt wird?
  • Wie viel Zeit verbringt man mit Interessenten, die am Ende doch nicht kaufen?
  • Wie kommt ihr an eure Kunden? Werden Leads gestellt oder muss man sich den Großteil selbst aufbauen?
  • Was ist eurer Meinung nach die größte Herausforderung in dem Beruf?
  • Würdet ihr den Schritt heute noch einmal machen?

Kurz zu mir:
Ich bin seit knapp drei Jahre Immobilienmakler (Bestand) und kenne daher längere Verkaufsprozesse und beratungsintensiven Vertrieb. Mich interessiert vor allem, wie sich der Fertighausvertrieb im Alltag davon unterscheidet.

Ich freue mich über jede ehrliche Einschätzung, gerne auch, wenn ihr sagt, dass der Job ganz anders ist, als man ihn sich vorstellt.

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u/Puzzleheaded-Hat-187 — 7 days ago

Wurzelspitzenresektion oder neue Wurzelbehandlung? Was würdet ihr in meinem Fall machen?

Hallo zusammen,

ich würde gerne eine möglichst neutrale Einschätzung bekommen, weil ich mittlerweile komplett verwirrt bin.

Bei mir wurde vor ca. 12 Jahren an einem unteren Backenzahn eine Wurzelbehandlung gemacht. Seitdem hatte ich keinerlei Probleme. Auf dem Zahn sitzt eine Krone, die inzwischen allerdings etwas gebrochen ist.

Jetzt wurde bei einer Kontrolle eine Entzündung an der Wurzelspitze festgestellt.

Ein Zahnarzt (AllDent) empfiehlt mir eine Revision der Wurzelbehandlung für ca. 1.500 € Eigenanteil.

Mein eigentlicher Zahnarzt hält davon nicht viel und hat mich zu einem MKG-Chirurgen geschickt. Dort wurde mir eine Wurzelspitzenresektion empfohlen. Der Chirurg meinte aber auch, dass man erst während des Eingriffs sehen könne, ob eventuell ein Wurzelriss vorliegt. Falls ein Riss vorhanden ist, könnte der Zahn später trotzdem verloren gehen.

Mein Problem ist, dass ich die Logik hinter den beiden Empfehlungen nicht verstehe.

Wenn die Entzündung durch Bakterien entstanden ist, dann muss es doch eine Ursache geben:

  • undichte Krone?
  • undichte alte Wurzelfüllung?
  • übersehener Kanal?
  • Wurzelriss?

Deshalb frage ich mich:

Warum sollte man eine WSR machen, wenn die Ursache eventuell weiterhin im Zahninneren liegt?

Andererseits frage ich mich auch:

Warum sollte ich 1.500 € für eine Revision ausgeben, wenn sich später herausstellt, dass doch ein Wurzelriss vorliegt und der Zahn sowieso verloren ist?

Was mich zusätzlich verunsichert:

  • Die Wurzelbehandlung hat immerhin 12 Jahre gehalten.
  • Es gibt bisher keinen nachgewiesenen Wurzelriss.
  • Die Krone ist mittlerweile beschädigt.
  • Falls die Krone ohnehin erneuert werden muss, fällt für mich ein Argument gegen die Revision teilweise weg.

Daher meine Frage an Zahnärzte, MKGler, Endodontologen oder Patienten mit ähnlicher Erfahrung:

Wenn ihr einen 12 Jahre lang unauffälligen wurzelbehandelten Backenzahn mit Krone hättet, bei dem jetzt erstmals eine Entzündung an der Wurzelspitze aufgetreten ist: Würdet ihr eher eine Revision der Wurzelbehandlung oder eine Wurzelspitzenresektion machen lassen – und warum?

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u/Puzzleheaded-Hat-187 — 28 days ago