Leben ist mit der Scheiße im Arsch.

Ich will mich mal über meine Situation auskotzen, vllt. ist noch jemand in einer ähnlichen.

Ich bin 30 Jahre alt und seit 2017 betroffen.

Ich wusste viele Jahre nicht, was mit mir nicht stimmt, bis ich irgendwann von CFS gehört habe und in einer Klinik die Ausschlussdiagnose bekommen habe.

Davor eine stabile Ärzteodyssee, so weit so normal für ME Verhältnisse.

Kommen wir zur Gegenwart. Mit 30 Jahren wohne ich mit einem Elternteil zusammen und habe effektiv keine Perspektive.

EMR abgelehnt, dementsprechend Grundsicherungsgeld.

Pflegegrad abgelehnt da zu fit.

Wohnung finden, selbstständig leben?

Einerseits weiß ich nicht, ob ich in der Lage bin, andererseits nichts zu finden.

Dazu gebe ich jedes mal auf, wenn es mir zu scheiße geht.

Mein Alltag besteht überwiegend daraus im Bett zu liegen und aufgrund von Schmerzen ziemlich passiv zu sein.

Viel am Handy im tollen Internet abgammeln.

Es ist eine bedeutungslose Existenz, ein vor sich hinvegerieten.

Hin und wieder ein besserer Tag, vllt. eine bessere Phase, dann kann ich mal rausgehen und eine Runde Geist/Beobachter spielen.

"Ui ein Mensch, oh da noch einer", "Uh der hat sicher ein normales Leben", "Uh, Uh, Uh wenn ich mich Vergleiche leidet mein Selbstwert, ich kriege Minderwertigkeitskomplexe"

Was ich sagen will, ich gehöre nicht dazu, weil es mir in jeder Situation scheiße geht.

Im Grunde ist das ein Auskotzpost, der eigentlich nur verdeutlichen soll wie scheiße das Leben schon mit moderaten ME, einer Prise chronischer Schmerzen und POTS ist.

Man ist erwerbsunfähig, kann Hobbys nicht so nachgehen, die Stimmung ist gedrückt, körperliche Nähe? Was ist das? Und noch viel mehr.

Es ist wie ein verfickter Fluch der auf einem lastet.

Nach Außen normal, aber innerlich vollkommen im Arsch.

Wenn ich mein Leben ein Videospiel wäre, dann Dark Souls.

Ich zitiere nun einen Philosophen unserer Zeit, um meine Gefühlswelt zu beschreiben:"Ich gehe mich nun getrost ins Knie ficken."

Hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen.

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u/ShittyLife1996 — 2 days ago

Hoffnungslosigkeit.

Ich fühle mich so, als wäre das Leben vorbei.

Es ist wahrscheinlich nicht vorbei, aber es fühlt sich scheiße an und ich sehe einfach keine Perspektive mit der Krankheit.

Ein Leben leben das von beschissenen Symptomen bestimmt ist?

Ist doch scheiße.

Ganz zu schweigen davon, dass man einfach nicht dazugehört.

Wenn mich gesunde fragen was ich mache oder wo ich im Leben stehe, komme ich mir einfach dumm vor.

Also wie damit leben, wenn man einfach ein Sonderfall ist?

Wenn ich in die Zukunft blicke, dann sehe ich keine positiven Aussichten.

Stand jetzt ist der gegenwärtige Moment ungelogen Scheiße.

Dann noch diese ganzen Glückskekssprüche wie zum Beispiel:"Die Vergangenheit ist vergangen, Morgen ist eine Überraschung, was zählt ist heute."

Geil, heute ist scheiße.

Ich trage meinen Usernamen nicht ohne Grund.

Also die Herrschaften, was in Gottes Namen kann man tun, damit das Leben lebenswert ist, obwohl Symptome alles kaputt machen?

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u/ShittyLife1996 — 10 days ago

Auto aufgeben?

Opel Vectra B BJ 1996, Karosserie sehr in Mitleidenschaft geraten, echte 65k Laufleistung.

Macht aktuell Probleme beim Gas geben klappern bei niedriger Drehzahl um die 1000.

Heckklappe schließt nicht.

Beim Fahren hört es sich an, als würd man was metallisches mitziehen.

Mechaniker meint 500-600 Service und Wechsel einer Spule.

Was würdet ihr mit dem Auto machen?

u/ShittyLife1996 — 14 days ago
▲ 22 r/cfs

Where is your journey heading?

Where do you see yourself in the future?

How optimistic are you?

I don't see a bright future to be honest.

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u/ShittyLife1996 — 19 days ago
▲ 75 r/cfs

Outside the bubble nobody gives a fuck

Hey guys so I'm one of the unicorns who gets sometimes the chance to talk in real life with healthy persons.

I asked two young people and they said they never heard of Long Covid.

And I'm like WTF how is this possible.

I even thought this must be a conspiracy they know it but they dont say it.

Can someone tell me whats going on?

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u/ShittyLife1996 — 21 days ago
▲ 105 r/cfs

The burden of being moderate.

I call myself a ME moderate case.

Sometimes i can go out for a walk drive a car or do little exercise.

That wasn't always the case i had worse times.

But it still sucks.

I cant enjoy those things because symptoms are always there.

You can expiernce the best moment of your life and chronic pain, tinnitus or other stuff makes it way less special.

I can't work but i look completly fine.

So no special treatment or disabled bonuses from my country.

So here im mostly at home in bed being sometimes a visitor in society.

When old friends here my story they feel sorry for me.

At least that i eypierenced yesterday the first time lets see if buddy wants to stay in contact or leaves.

And sometimes i can't do shit. Sometimes i have severe days. It's like i have no control over it.

Yes i know pace don't go into PEM i know.

What i want to say. Even if you are just moderate life can still suck.

Due to chronic pain and neuropathic shit i still sometimes dont want to live.

And another dumb thing is i think like a healthy person.

Still i wont give up till i succeed.

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u/ShittyLife1996 — 22 days ago

Langsamer als andere sein?

Wenn ihr irgendwo seid, werdet ihr auch von Menschen bedrängt die alles schnell, schnell machen?

Heute beim Urologen, der Herr lässt mich nicht aussprechen und hetzt mich.

Wie unter Strom.

Wurdet ihr auch unter Druck gesetzt und habt direkt die Lust verloren?

Es geht einfach nicht und man wird bedrängt.

Dad fuckt so ab.

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u/ShittyLife1996 — 25 days ago