u/ThisWasabi5631

▲ 7 r/ADHS

"Brain crunch" - kennt das jemand?

Ich bin gerade noch ein wenig für mich selbst dabei herauszufinden, ob bei mir möglicherweise ADHS vorliegen könnte. Jedenfalls ist mir nun schon öfter das Phänomen/Symptom, des von mir selbst so benannten "brain crunches" (in Ermangelung eines besseren Begriffes) aufgefallen :D

Was ich damit meine: ich sitze bei der Arbeit (passiert vorwiegend beim arbeiten) und versuche mich auf etwas zu konzentrieren. Es ist vielleicht 9 oder 10 Uhr morgens und mein Hirn fühlt sich an wie durch den Fleischwolf gedreht. Als würde ich schon ewige Stunden hochkonzentriert vorm Bidlschrim sitzen und arbeiten - dabei sitze ich da noch keine Stunde. Wirklich ausgelaugt, massiv schwierig mich auf irgendwas zu fokussieren. Ich "schreie" mich dann manchmal nahezu selbst an und rufe "jetzt konzentrier dich doch mal, gnaaaahhhh" - es ist wirklich frustrierend. Ich will mir dann einfach mein Hirn rausreissen. Es fühlt sich fast schon schmerzhaft an, ohne im eigentlichen Sinne Kopfschmerzen zu sein. Ich kann es gar nicht so gut in Worte fassen. Aber findet sich vielleicht jemand in dieser Beschreibung wieder?

Ich habe noch nicht so ganz raus, wann genau dieses Gefühl auftritt aber ein wenig die Vermutung wenn ich vor Aufgaben sitze, die ich gerade nicht machen möchte oder mich enorm viel Hirnschmalz kosten (bzw vermutlich die Kombo aus beidem) - jetzt gerade wo ich diesen Beitrag verfasse, fluppt es halbwegs :D ich habe mir oft eingeredet, dass liege an den Hormonen und sei besonders schlimm nach dem Eisprung... aber honestly, ich habe es bislang nicht genau genug getracked um das mit Sicherheit sagen zu können. Aktuell bin ich schwanger und frage mich, ob es auch einfach nur daran liegen könnte - wobei es mir weitestgehend ganz gut geht.

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u/ThisWasabi5631 — 10 hours ago
▲ 5 r/u_ThisWasabi5631+1 crossposts

ADHS Diagnostik trotz "erfolgreicher" Laufbahn + Mutterschaft/Schwangerschaft?

Puuuuh ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll... ich bin nun vor einigen Wochen auf die "Idee" gekommen, dass meine bisherigen Probleme möglicherweise von ADHS verursacht sein könnten. Mein Vater und Bruder haben es schließlich auch und irgendwie bin ich durch Zufall darauf gestoßen, dass es sich bei Frauen total anders äußern kann als bei Jungs/Männern.
Ich bin seit geraumer Zeit auf der Suche nach einer Erklärung für meine wiederkehrenden Schwierigkeiten, da ich seit ich ca. 16 Jahre alt bin immer und immer wieder Depre** etc habe, sowieso starke emotionelle Schwierigkeiten usw usw und mich schon länger das Gefühl beschleicht, dass einfach irgendetwas nicht mit mir stimmt...

Nun lese ich natürlich seit Wochen (teils mit Unterbrechung) noch und nöcher sämtliche Webseiten zum Thema durch, Erfahrungsberichte, mache alle möglichen (seriösen) Tests die ich finden kann (z.B. auf adxs.org) usw - und es zeigen sich wohl durchaus Hinweise auf ADHS. Vor allem was Impulsivität (und vlt Hyperaktivität) angeht. Ich mache diese Tests immer und immer wieder, im Abstand von ein paar Tagen nachdem ich dann angefangen habe, auf mehr Signale zu achten - keine Ahnung, ob das Sinn der Sache ist :D

Beispielsweise habe ich anfangs bei motorischer Unruhe, wie z.B mit den Füßen wippen oder ähnliches, einfach "nein" angekreuzt, da ich das bei mir selbst nicht so wirklich warhnehme - aber nach Gespräch mit meinem Mann und ein wenig Selbstbeobachtung mache ich das scheinbar durchaus.

Naja, ich schweife schon wieder ab. Worauf ich eigentlich hinauswill: bei vielem was ich lese, vor allem für Frauen, erkenne ich mich sehr wieder und bei vielen wieder gar nicht. Ich habe beispielsweise eine weitestgehend normale und halbwegs gute Schullaufbahn hingelegt. In meinen Zeugnissen gibt es zwar leichte Hinweise - aber ich könnte Fragebögen über meine Kindheit absolut nicht ausfüllen. Meine Ausbildung habe ich mit bravur abgelegt - hat mich auch sehr interessiert. Meine anschließende Weiterbildung dagegen war furchtbar. Dann habe ich studiert - das habe ich eigentlich auch gar nicht so schlecht hinbekommen, wobei ich mich da zurückerinnern kann, dass ich in den Vorlesungen durchaus mit ungefähr allem außer zuhören beschäftigt war und vermutlich mich primär die Angst vor Konsequnzen und natürlich eingeprägte Muster wie "was man anfängt macht man fertig" und vermutlich auch mein stark ausgeprägter Ehrgeiz zum lernen und bestehen gebracht haben. Im Anschluss habe ich noch Psychologie studiert, weil ich merkte, dass dies eigentlich meinen wirklichen interessen entspricht - dieses habe ich deutlich besser als mein erstes Studium abgeschlossen, meinen Master sogar mit 1,2 - aber auch hier war zuhören in Meetings und Vorlseungen oft qualvoll. Nun bin ich in der Promotion und erziele glaube ich auch hier gar nicht so schlechte Leistungen. Allerdings denke ich einmal wöchtenlich darüber nach es hinzuwerfen, weil ich einfach so dauerhaft erschöpft bin.

Ich denke eigentlich auch, dass ich mein Leben bislang "zu gut" unter Kontrolle hatte - allerdings ist alles nur zig mal schlimmer geworden, als ich vor etwas zwei Jahren Mutter wurde. Ich bin nach wie vor recht überfordert damit, habe oft wenig Geduld, explodiere manchmal aus dem nichts obwohl ich das natürlich eigentlich nicht will - natürlich alles zusammenhängend mit Stress. Dabei habe ich oft genug die Möglichkeit mich "zu entspannen" aber es scheint nicht zu helfen. Nun bin ich wieder schwanger und es ist natürlich alles nur "noch schlimmer".

Es gibt natürlich noch viele weitere Symptome und Momente die ich anführen könnte aber ich schweife hier schon massiv ab... was ich eigentlich wissen wollte ist: war/ist vlt jemand in einer ähnlichen Situation? Kann mir sagen, ob das einfach alles wirklich nur Überlastung + Muttersein usw ist oder ob es jemandem ähnlich ging, dass es vlt erst in dieser Kombination so richtig rauskam/auffiel?

Ich bin seit der Geburt meines Sohnes auch deutlich verpeilter, vergesslicher, vergesse plötzlich Termine obwohl ich sie mir aufschreibe, vergesse Sachen überall usw was mir vorher nicht wirklich passiert ist. Ich dachte eigentlich die ganze Zeit, das liege halt an dieser krassen Änderung des Lebens/Muttertät ...aber irgendwie passiert das meinem Mann nicht, anderen Müttern auch nicht (habe ich zumindest den Eindruck) und vlt sollte es nach fast zwei Jahren zumindest ein wenig eingependelt sein?!

naja...sorry für den ausufernden Post...denkt ihr, Diagnostik könnte sinnvoll sein oder ich bilde mir alles einfach nur ein?

reddit.com
u/ThisWasabi5631 — 4 days ago
▲ 2 r/ADHS

ADHS Diagnostik trotz "erfolgreicher" Laufbahn + Mutterschaft/Schwangerschaft?

Puuuuh ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll... ich bin nun vor einigen Wochen auf die "Idee" gekommen, dass meine bisherigen (psychischen) Probleme möglicherweise von ADHS verursacht sein könnten. Mein Vater und Bruder haben es schließlich auch und irgendwie bin ich durch Zufall darauf gestoßen, dass es sich bei Frauen total anders äußern kann als bei Jungs/Männern.
Ich bin seit geraumer Zeit auf der Suche nach einer Erklärung für meine wiederkehrenden, psychischen Schwierigkeiten, da ich seit ich ca. 16 Jahre alt bin immer und immer wieder Depressionen/Ängste etc habe, sowieso starke emotionelle Schwierigkeiten usw usw und mich schon länger das Gefühl beschleicht, dass einfach irgendetwas nicht mit mir stimmt...

Nun lese ich natürlich seit Wochen (teils mit Unterbrechung) noch und nöcher sämtliche Webseiten zum Thema durch, Erfahrungsberichte, mache alle möglichen (seriösen) Tests die ich finden kann (z.B. auf adxs.org) usw - und es zeigen sich wohl durchaus Hinweise auf ADHS. Vor allem was Impulsivität (und vlt Hyperaktivität) angeht. Ich mache diese Tests immer und immer wieder, im Abstand von ein paar Tagen nachdem ich dann angefangen habe, auf mehr Signale zu achten - keine Ahnung, ob das Sinn der Sache ist :D

Beispielsweise habe ich anfangs bei motorischer Unruhe, wie z.B mit den Füßen wippen oder ähnliches, einfach "nein" angekreuzt, da ich das bei mir selbst nicht so wirklich warhnehme - aber nach Gespräch mit meinem Mann und ein wenig Selbstbeobachtung mache ich das scheinbar durchaus.

Naja, ich schweife schon wieder ab. Worauf ich eigentlich hinauswill: bei vielem was ich lese, vor allem für Frauen, erkenne ich mich sehr wieder und bei vielen wieder gar nicht. Ich habe beispielsweise eine weitestgehend normale und halbwegs gute Schullaufbahn hingelegt. In meinen Zeugnissen gibt es zwar leichte Hinweise - aber ich könnte Fragebögen über meine Kindheit absolut nicht ausfüllen. Meine Ausbildung habe ich mit bravur abgelegt - hat mich auch sehr interessiert. Meine anschließende Weiterbildung dagegen war furchtbar. Dann habe ich studiert - das habe ich eigentlich auch gar nicht so schlecht hinbekommen, wobei ich mich da zurückerinnern kann, dass ich in den Vorlesungen durchaus mit ungefähr allem außer zuhören beschäftigt war und vermutlich mich primär die Angst vor Konsequnzen und natürlich eingeprägte Muster wie "was man anfängt macht man fertig" und vermutlich auch mein stark ausgeprägter Ehrgeiz zum lernen und bestehen gebracht haben. Im Anschluss habe ich noch Psychologie studiert, weil ich merkte, dass dies eigentlich meinen wirklichen interessen entspricht - dieses habe ich deutlich besser als mein erstes Studium abgeschlossen, meinen Master sogar mit 1,2 - aber auch hier war zuhören in Meetings und Vorlseungen oft qualvoll. Nun bin ich in der Promotion und erziele glaube ich auch hier gar nicht so schlechte Leistungen. Allerdings denke ich einmal wöchtenlich darüber nach es hinzuwerfen, weil ich einfach so dauerhaft erschöpft bin.

Ich denke eigentlich auch, dass ich mein Leben bislang "zu gut" unter Kontrolle hatte - allerdings ist alles nur zig mal schlimmer geworden, als ich vor etwas zwei Jahren Mutter wurde. Ich bin nach wie vor recht überfordert damit, habe oft wenig Geduld, explodiere manchmal aus dem nichts obwohl ich das natürlich eigentlich nicht will - natürlich alles zusammenhängend mit Stress. Dabei habe ich oft genug die Möglichkeit mich "zu entspannen" aber es scheint nicht zu helfen. Nun bin ich wieder schwanger und es ist natürlich alles nur "noch schlimmer".

Es gibt natürlich noch viele weitere Symptome und Momente die ich anführen könnte aber ich schweife hier schon massiv ab... was ich eigentlich wissen wollte ist: war/ist vlt jemand in einer ähnlichen Situation? Kann mir sagen, ob das einfach alles wirklich nur Überlastung + Muttersein usw ist oder ob es jemandem ähnlich ging, dass es vlt erst in dieser Kombination so richtig rauskam/auffiel?

Ich bin seit der Geburt meines Sohnes auch deutlich verpeilter, vergesslicher, vergesse plötzlich Termine obwohl ich sie mir aufschreibe, vergesse Sachen überall usw was mir vorher nicht wirklich passiert ist. Ich dachte eigentlich die ganze Zeit, das liege halt an dieser krassen Änderung des Lebens/Muttertät ...aber irgendwie passiert das meinem Mann nicht, anderen Müttern auch nicht (habe ich zumindest den Eindruck) und vlt sollte es nach fast zwei Jahren zumindest ein wenig eingependelt sein?!

naja...sorry für den ausufernden Post...denkt ihr, Diagnostik könnte sinnvoll sein oder ich bilde mir alles einfach nur ein?

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u/ThisWasabi5631 — 4 days ago