

Kaskadierte FI´s für Frequenzumrichter
Hallo ihr Experten der Elektrotechnik!
Aktuell baue ich mir einen kleinen Schaltschrank, für eine CNC Fräse. In diesem Schaltschrank befindet sich ein kleiner chinesischer Frequenzumrichter zum Ansteuern der Spindel, meiner CNC Fräse.
Der Frequenzumrichter ist ein H100 Frequenzumrichter der Firma GPenny. Feinste Chinatechnik!
Soweit ich weiß, benötige ich wegen dem Frequenzumrichter entweder einen FI Typ F oder einen FI Typ B. Ich würde auf Nummer sicher gehen und einen FI Typ B verbauen, auch wenn der FU nur einphasig ist.
Eine meiner Anforderungen an diesen Schaltschrank ist, dass dieser mobil ist. Ich möchte diesen also nehmen und an einer beliebigen Steckdose anschließen können. Die Fräse würde dann entweder bei mir im Haus stehen, oder aber bei mir in der Werkstatt. Hauptsächlich deswegen, weil ich die Fräse beobachten möchte, damit ich schnell eingreifen kann, falls etwas passiert und ich nicht durchgehend in der Werkstatt abhänge. Auch möchte ich nicht an der Hauselektronik herumbasteln.
Ich habe mir bereits eine geeignete Enclosure aus Holz gebaut, damit ist die Dreckentwicklung kein so großes Problem mehr.
Jetzt zum eigentlichen Problem: Das Hintereinanderschalten von FI´s.
Das Risiko ist, wenn ein FI Typ B hinter einem FI Typ A geschaltet ist, dass der FI Typ A einem "Gleichfehlerstrom" von <30mA ausgesetzt werden kann und dadurch erblinden kann. Der maximale "Gleichfehlerstrom" der über einen FI Typ A fließen darf, ohne diesen zu beschädigen, liegt meines Wissens nach bei 6mA. Bzw. die ganzen Wallboxen für Elektroautos müssen auch bei einem "Gleichfehlerstrom" von 6mA abschalten.
Auch wenn mir vermutlich viele Leute dazu raten werden, den FI Typ B neben dem FI Typ A im Haus zu verlegen. Es wäre einfach das Einfachste und Sicherste. Dem stimme ich absolut zu!
Aber ich möchte, dass die Fräse und damit die Box einfach mobil ist und dafür die nötige "Fehlerstromschutztechnik" in meine Box integrieren. Außerdem möchte ich, wie bereits gesagt, die Hauselektronik nicht anfassen...
Mein Lösungsansatz wäre der Folgende: Ich schalte einen FI Typ B in Reihe hinter den FI Typ A im Haus. (Wie gesagt: Nicht ideal, ich weiß.) Hinter den FI Typ B schalte ich noch eine spezielle Erkennung, zum Erkennen eines "Gleichfehlerstroms" von >6mA. Ich hatte dabei an den Folgenden gedacht:
https://shop.tinkerforge.com/de/dc-residual-current-protection-module-6ma.html
Zum Besseren Verständnis
Hauselektronik - | - CNC-Elektronikbox
FI-Typ A (?) - | - FI-Typ B - Alcona 6mA Fehlerstromschutzmodul
FI-Typ A wurde mit einem "?" markiert, da ich einfach davon ausgehe, dass ein FI Typ A verbaut ist. Die Box soll ja mobil sein.
Diese Schaltung müsste doch verhindern, dass der wahrscheinlich im Haus verbaute FI Typ A erblindet, oder?
Ich würde auch sagen, dass ich in diesem Fall nicht mehrere Verbraucher mit möglichem "Gleichfehlerstrom" <6mA parallel hinter den gleichen FI Typ A schalten sollte, da sich die einzelnen Fehlerströme <6mA zu >6mA aufaddieren könnten. Auf so etwas würde ich einfach achten.
Gibt es noch etwas, das ich übersehen habe?
Was haltet ihr von meinem geplanten Aufbau?
Tut mir Leid, bin kein Experte auf dem Gebiet, sondern eher im Bereich Mikrocontroller und Embedded Systems unterwegs.
Line reactor for Gpenny H100
Do I need a line reactor for a Gpenny H100? I bought this VFD: https://www.amazon.com/Inverter-H100-Variable-Frequency-0-1000Hz/dp/B0GDXSCNN9?th=1
And if so, do you have any advice on where to get a cheap line reactor?