Wechsel von der Baustelle in die Unternehmensberatung?
Normalerweise lese ich hier immer nur Anfragen zum umgekehrten Karriereweg, also die meisten wollen eher auf die Baustelle als andersherum. :D Bin aktuell Bauleiter, 65k + Dienstwagen, läuft eigentlich ganz gut finanziell. Hab in den letzten Jobs immer wieder Digitalisierungs-/Organisationskram und Controlling angeschoben, weil mich das ehrlich gesagt mehr interessiert als die Baustelle an sich.
Jetzt spiel ich mit dem Gedanken, komplett Richtung Beratung zu gehen, da ich eine für mich relativ interessante Stelle mit 100% HO gefunden habe. Also nicht bei den Big4 oder sowas, sondern ein eher kleines Beratungsbüro, das sich auf Handwerksbetriebe spezialisiert hat und die bei Kalkulation/Zahlen/Organisation berät.
Problem ist allerdings dabei folgendes: ich finde zu der Nische online quasi nichts. Die üblichen Gehaltsseiten spucken nur die generischen “Unternehmensberater verdient 60-90k“ aus, das bringt mir nichts, weil das mit ner kleinen 10-Mann-Beratung im Handwerksbereich nichts zu tun hat (denke ich).
Falls hier jemand aus so einer Richtung kommt: was ist da realistisch drin, wenn man aus einer gut bezahlten Stelle im Büro kommt? Muss ich mich auf nen ordentlichen Gehaltsschritt nach unten einstellen? Und zählt Reisezeit zu Kunden bei euch eigentlich als Arbeitszeit oder wird das irgendwie anders gehandhabt?