u/WirtschaftsWoche

Lang-&-Schwarz: Trade Republic entmachtet seinen Premiumpartner - Börse reagiert hart

Lang-&-Schwarz: Trade Republic entmachtet seinen Premiumpartner - Börse reagiert hart

Eigentlich könnten die Zeiten für Unternehmen, die Anlegern den Handel mit Aktien und anderen Wertpapieren ermöglichen, kaum besser sein. Die großen Indizes notieren auf Höchstständen, zugleich sorgen geopolitische Eskalationen immer wieder für Börsenturbulenzen. Ob die Kurse steigen oder fallen: Von jeder Order profitieren Anbieter wie Lang&Schwarz. Der Düsseldorfer Börsenbetreiber sorgt dafür, dass Käufer und Verkäufer zusammenfinden – ein lukratives Geschäft. Doch an diesem Donnerstag kippte die Stimmung plötzlich.

Als selbst börsennotiertes Unternehmen bekommt Lang & Schwarz in Echtzeit zu spüren, wie Anleger die Zukunftsaussichten bewerten. Und diese bewerten Aktionäre nun deutlich schlechter: Bis zum Mittag brach die Aktie fast um 20 Prozent ein.

Kein Wunder. Für Lang & Schwarz ist ein Szenario eingetreten, vor dem Experten schon länger warnten: Das Unternehmen hat die exklusive Stellung bei seinem wichtigsten Kunden Trade Republic verloren.

Bislang wickelte Deutschlands führender Neobroker Kundenorders ausschließlich über einen einzigen Handelsplatz ab: die zu Lang & Schwarz gehörende LS Exchange. Der Kauf und Verkauf von Wertpapieren für die mehr als zehn Millionen Kunden von Trade Republic lief nur über diese eine Plattform.

Für Lang & Schwarz war Trade Republic ein Klumpenrisiko

Damit ist nun Schluss. Trade Republic hat seine Handelsinfrastruktur grundlegend umgebautli. Künftig ist das Fintech an rund 30 Handelsplätze angeschlossen – von Xetra bis zur Nasdaq. Lang & Schwarz ist damit nur noch eine von vielen Optionen. Standardmäßig leitet der Neobroker Orders an den Handelsplatz weiter, der im jeweiligen Moment den besten Kurs für Kunden bietet.

Kurzum: Die neue Handelsarchitektur bei Trade Republic ist für Lang & Schwarz ein erhebliches Problem.

Lang & Schwarz stand schon länger in der Kritik, die Folgen eines möglichen Orderflow-Wegfalls nicht ausreichend zu kommunizieren. Im Geschäftsbericht 2025 räumte der Finanzdienstleister immerhin ein Klumpenrisiko ein – und bereitete die Aktionäre darauf vor, dass eine „Änderung dieser oder anderer Kundenbeziehung“ zu einem niedrigeren Ergebnis aus der Handelstätigkeit führen könnte.

Mehr dazu hier: https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/lang-schwarz-aktie-trade-republic-entmachtet-seinen-premiumpartner/100237398.html

wiwo.de
u/WirtschaftsWoche — 4 days ago

Zuteilungsquote beim SpaceX-IPO

Hallo, hier ist Philipp Frohn von der WirtschaftsWoche.
Am Freitag ging mit SpaceX der größte Börsengang der Geschichte über die Bühne – und auch Privatanleger konnten sich daran beteiligen.

Ich beschäftige mich gerade damit, bei welchem Broker Anleger den größten Zuschlag erhalten konnten und was uns das für zukünftige IPOs (OpenAI und Anthropic lassen grüßen) lehrt.

Offenbar fielen die Zuteilungsquoten nämlich unterschiedlich aus: Wer 1000 Euro investiert hat, bekam bei dem einen Broker 132 Euro, bei einem anderen aber mehr oder weniger.
Mich würde für eine Recherche interessieren: Wie viel habt ihr bekommen? Lasst gerne einen Kommentar da, gerne mit der konkreten Zuteilungsquote und dem Broker.

Ansonsten reicht auch einfach ein Kurz-Kommentar nach folgender Aufteilung:

  1. Gar nichts
  2. Weniger als 10 Prozent
  3. 10-15 Prozent
  4. 15-20 Prozent
  5. Mehr als 20 Prozent

Vielen Dank euch!

reddit.com
u/WirtschaftsWoche — 21 days ago