r/Finanznachrichten

▲ 231 r/Finanznachrichten+3 crossposts

Xtrackers FTSE All-World knackt 100 Mio. Fondsvolumen

Der FTSE All-World von Xtrackers hat mit dem heutigen Tage die magische 100 Mio. Volumengrenze geknackt. Er steht, stand heute, bei 110,44 Mio. Euro. Das Auflagedatum war der 08.04.2026 und seine Gebühr liegt bei 0,07% p.a..

Es zeigt sich, dass viele Anleger großes Interesse an einer europäischen Auflage (in dem Falle DWS) haben.

etf.dws.com
u/philli_jo — 2 days ago

90 Cent billiger pro Liter: Deutsche fahren zum Tanken nach Polen

Seit dem 17. August hat die polnische Regierung im Rahmen des Programms CPN "Ceny Paliw Niżej" die Mehrwertsteuer auf Benzin und Diesel von 23 auf 8 Prozent gesenkt. Das Energieministerium legt täglich eine maximale Laden­preisgrenze für Kraftstoffe fest.

Seit der Preissenkung beobachten Tankstellen in Grenzorten deutlich mehr Autos mit deutschen Kennzeichen.

Grenzregion: Deutsche tanken in Polen

Die Boulevardzeitung Fakt beschreibt die Lage in Świnoujście, zu deutsch Swinemünde. In der Karsiborska-Straße, wo drei Tankstellen direkt nebeneinander liegen, sind Autos mit polnischen Nummernschildern selten.

"Ich tanke hier, weil es einfach günstiger ist", sagt Simon, der aus dem Urlaub auf dem Weg nach Hannover ist. Mathias aus der Grenzregion rechnet vor: In Deutschland kostet der Liter 2,55 Euro, in Polen rund 7,20 Złoty – die Ersparnis liegt bei fast vier Złoty pro Liter. Ein anderer Fahrer hat in seinen Camper fast 60 Liter Diesel für etwas mehr als 400 Złoty gefüllt – in Deutschland hätte er dafür über 600 Złoty bezahlt. Beschäftigte der Tankstellen sagen im Gespräch mit Fakt, dass Deutsche schon immer gekommen seien, jetzt aber deutlich mehr. Viele füllen zusätzlich Kanister, um Vorräte mitzunehmen.

Ähnlich berichtet Radio Wrocław. In Zgorzelec – auf der gegenüberliegenden Seite von Görlitz – sind die Tankstellen in der Armii-Krajowej-, Słowiańska-, Łużycka- und Daszyńskiego-Straße voll mit deutschen Autofahrern.

Benzin 95 kostet höchstens 6,41 Złoty, Benzin 98 7,20 Złoty, Diesel 7,37 Złoty. Die Preise gehen auf die Neuauflage des Programms "Ceny Paliw Niżej" zurück.

"Wir kommen her, weil bei uns die Preise verrückt spielen", sagen Fahrer aus Görlitz gegenüber Radio Wrocław. Der Unterschied beträgt 40 bis 60 Cent pro Liter. Die Leiterin einer der Tankstellen, Magda Szczepańska, bestätigt: "Die Deutschen sind losgefahren. Für sie ist das eine sehr große Senkung … der deutsche Kunde tankt immer auch in Kanister und nimmt das mit."

Grenzregion: Tanktourismus nimmt zu

Auch deutsche Medien berichten über den "grenznahen Tanktourismus". Die Märkische Oderzeitung beschreibt die Lage an der Grenze bei Coschen und Żytowania. Die Autoren stellen fest, dass es in Słubice an diesem Tag trotz des klaren Preisgefälles nicht ganz so voll gewesen sei.

Der NDR meldet aus der Gegend von Lubieszyn, dass vor den Tankstellen immer längere Schlangen von Autos mit Kennzeichen aus Pasewalk, Ueckermünde, Neubrandenburg oder Greifswald entstehen. Die Lausitzer Rundschau berichtet über morgendliche Warteschlangen an der Circle-K-Station in Zasieki bei Forst in der Lausitz.

de.finance.yahoo.com
u/Kroetenklaus — 1 day ago
▲ 67 r/Finanznachrichten+2 crossposts

Swarovski steigert Umsatz – und spart weiter bei den Beschäftigten

Wattens. Der Kristallkonzern Swarovski setzt seinen Wachstumskurs fort. Im ersten Halbjahr 2026 sei der positive Trend des Vorjahres fortgesetzt worden, teilte das Unternehmen mit. 2025 war der Umsatz um sechs Prozent auf rund 1,97 Milliarden Euro gestiegen. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in Asien mit einem Plus von elf Prozent, in Nord- und Südamerika um zehn Prozent und in Europa um fünf Prozent. In Japan stieg der Umsatz sogar um 32 Prozent, in den USA um zwölf Prozent.

zeitungderarbeit.at
u/animexamera — 6 days ago

Norwegischer Staatsfonds macht 160 Milliarden Euro Gewinn im ersten Halbjahr

Der norwegische Staatsfonds hat sich im zweiten Quartal von den Verlusten im ersten Quartal erholt und über das Halbjahr ordentlich Gewinn gemacht. Die Fondsverwalter von der norwegischen Zentralbank meldeten am Mittwoch eine Rendite von 9,4 Prozent. Nach einem Verlust von 58 Milliarden Euro im ersten Quartal ergab sich demnach über die ersten sechs Monate ein Plus von 160 Milliarden Euro.

Ende Juni betrug das Fondsvolumen den Angaben nach knapp 22,7 Billionen Kronen - 2,07 Billionen Euro. "Das Ergebnis ist auf die guten Renditen am Aktienmarkt zurückzuführen, insbesondere bei asiatischen Technologiewerten", erklärte Nicolai Tangen, Geschäftsführer von Norges Bank Investment Management. Der Verlust im ersten Quartal ging vor allem auf Kursverluste von US-Tech-Unternehmen zurück.

Der Fonds hält Anteile an rund 8500 Unternehmen weltweit. Mit einem Anteil von rund 1,5 Prozent an allen börsennotierten Unternehmen gilt er als größter Aktionär der Welt. 72,1 Prozent des Fondsvermögens sind in Aktien investiert, 25,8 Prozent in Anleihen, 1,6 Prozent in Immobilien und 0,5 Prozent in Projekte erneuerbarer Energien.

Die Aktien und andere Wertpapiere kauft der Fonds mit Einnahmen der staatlichen Öl- und Gasunternehmen; das Vermögen soll Ausgaben für künftige Generationen im norwegischen Sozialstaat finanzieren. Dabei unterliegt der Fonds strengen Richtlinien etwa in Bezug auf Ethikfragen, Menschenrechte und den Umweltschutz.

de.finance.yahoo.com
u/Kroetenklaus — 9 days ago

Hamburger Finanzbeamtin soll wegen Cum-Ex-Affäre vor Gericht

Erstmals soll eine Vertreterin des Staates im Zuge des Cum-Ex-Skandals vor Gericht. Das Oberlandesgericht (OLG) Köln ließ die Anklage gegen die Hamburger Finanzbeamtin Daniela P. wegen Beihilfe zur versuchten Steuerhinterziehung zu, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag bestätigte. Zunächst hatte der WDR darüber berichtet. P. steht demnach im Verdacht, der Hamburger Warburg-Bank geholfen zu haben, zu Unrecht vereinnahmtes Steuergeld zunächst zu behalten.

Die Warburg-Bank war jahrelang an Cum-Ex-Geschäften beteiligt gewesen. Mit dem Verschieben von Aktien wurden dabei die Behörden ausgetrickst, so dass nicht gezahlte Kapitalertragsteuern zurückerstattet wurden. Ab 2016 stand im Raum, dass die Bank zu Unrecht eingestrichene Gelder zurückzahlen muss. Die Kölner Staatsanwaltschaft wirft der Finanzbeamtin P. vor, als Sachgebietsleiterin im hamburgischen Finanzamt für Großunternehmen versucht zu haben, dies zu verhindern.

Laut der Anklageschrift, welche im Juni vergangenen Jahres eingereicht wurde, soll P. unter anderem ihren Vorgesetzten unvollständige und teils falsche Informationen geliefert haben. Das Landgericht Bonn ließ die Anklage jedoch nicht zu. Es liege "keine ausreichende Wahrscheinlichkeit" vor, dass P. sich strafbar gemacht habe, zitierte der WDR aus der Entscheidung vom März.

Das Oberlandesgericht widersprach dem mit einem Beschluss vom Montag. "Anders als das Landgericht hat der Senat nach Aktenlage und deren vorläufiger Bewertung einen hinreichenden Tatverdacht, der für die Eröffnung des Hauptverfahrens erforderlich ist, als gegeben angesehen", erklärte die Gerichtssprecherin. Es handele sich um eine "komplexe Beweislage", die gerichtlich zu bewerten sei.

Hinter dem Cum-Ex-Skandal steht das womöglich umfassendste System der Steuerhinterziehung in der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Die Praxis war seit Anfang der 2000er Jahre bei vielen Banken im In- und Ausland üblich. 2021 bestätigte der BGH, dass sie strafbar ist. Es gab in dem Zusammenhang schon mehrere Verurteilungen anderer Angeklagter. Bislang wurden aber ausschließlich Banken und ihre Mitarbeiter belangt.

Der Hamburger Cum-Ex-Skandal rund um die Warburg-Bank reicht ohnehin bereits in die Politik hinein, denn sie betrifft auch den damaligen Ersten Bürgermeister der Hansestadt und späteren Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Er hatte den Chef der Bank, Christian Olearius, mehrmals getroffen. An den Inhalt der Gespräche habe er aber keine Erinnerung, sagte Scholz in einem entsprechenden Untersuchungsausschuss.

de.finance.yahoo.com
u/Kroetenklaus — 7 days ago

Polen überholt Schweiz und Belgien - jetzt auf Platz 6 der EU-Volkswirtschaften

Nach Angaben des europäischen Statistikamtes Eurostat belief sich der Wert von Polens Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2025 auf 922,9 Milliarden Euro. Damit stand Polen für 4,9 Prozent der Wirtschaftsleistung der gesamten Europäischen Union. Gemessen am Umfang der Volkswirtschaft liegen nur noch Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und die Niederlande vor Polen. Zudem hat Polen das BIP des Nicht-EU-Landes Schweiz übertroffen.

An der Spitze in der EU stehen nach wie vor Deutschland mit einem BIP von 4,47 Billionen Euro. Frankreich kommt auf 2,99 Billionen Euro, Italien auf 2,26 Billionen Euro, Spanien auf 1,69 Billionen Euro und die Niederlande auf 1,17 Billionen Euro.

Polen liegt damit vor Belgien, Schweden, Irland und Österreich.

Polen größte Volkswirtschaft in Mittel- und Osteuropa

Polen ist klar die größte Volkswirtschaft in Mittel- und Osteuropa. Zum Vergleich: Das BIP Rumäniens lag 2025 bei 380,1 Milliarden Euro, das Tschechiens bei 347,3 Milliarden Euro und das Ungarns bei 218,8 Milliarden Euro.

Das gesamte BIP der 27 EU-Staaten belief sich 2025 auf rund 18,8 Billionen Euro. Den größten Anteil hatten Deutschland mit 23,8 Prozent, Frankreich mit 15,9 Prozent und Italien mit 12 Prozent.

Polens Aufstieg ist vor allem Ergebnis eines langjährigen Wirtschaftswachstums, des Ausbaus der Industrie, des Exportbooms sowie einer steigenden Konsum- und Investitionstätigkeit. 2025 wuchs das reale BIP Polens um 3,6 Prozent; die Wirtschaft der gesamten Europäischen Union legte im selben Zeitraum nur um 1,5 Prozent zu.

Große Volkswirtschaft heißt nicht automatisch hoher Wohlstand

Die Zahlen von Eurostat zeigen jedoch auch die andere Seite der Medaille. Die reine Größe einer Volkswirtschaft sagt noch nichts darüber aus, wie wohlhabend die Menschen dort sind.

de.finance.yahoo.com
u/Kroetenklaus — 11 days ago

Sixt erzielt im ersten Halbjahr Rekordumsatz

Pullach (dpa) - Der Autovermieter Sixt ist trotz der aktuellen Krisen und hohen Spritpreise auf Wachstumkurs. Im ersten Halbjahr machte das Unternehmen aus Pullach bei München 2,1 Milliarden Euro Umsatz - gut 9 Prozent mehr und so viel wie noch nie in einem ersten Halbjahr. Das Ergebnis stieg um 28 Prozent: Nach Steuern machte Sixt 84,5 Millionen Euro Gewinn.

Die zwei Milliarden-Euro-Marke wurde damit erstmals in einem ersten Halbjahr übertroffen. Die erste Jahreshälfte ist bei Vermietern typischerweise die schwächere, weil weite Teile der Reisesaison in die zweite fallen. Im Gesamtjahr 2026 will Sixt 4,45 bis 4,6 Milliarden Umsatz machen. Rund ein Zehntel davon soll als Vorsteuergewinn übrigbleiben.

Hohe Spritpreise wirken sich kaum aus

Die außergewöhnlich hohen Spritpreise der vergangenen Monate hat Sixt dabei nur wenig zu spüren bekommen, wie Finanzchef Franz Weinberger sagt. Man habe leicht erhöhte Kosten für interne Transporte, aber den Kraftstoff für die Fahrten bezahlten die Kunden. Eine Änderung im Reiseverhalten wegen höherer Tankrechnungen sehe man nicht. Kunden griffen deswegen auch nicht zu kleineren Fahrzeugkategorien. Und auch Elektroautos spielten in der Kurzzeitmiete weiter keine größere Rolle. Dafür fehle es an Ladeinfrastruktur.

Auch der Rückgang des Tourismus im Nahen Osten durch den Iran-Krieg trifft Sixt kaum. Das Geschäft in Saudi-Arabien oder Dubai sei zwar stark eingebrochen, es laufe aber über Franchisenehmer, deren Gebühren für den Konzern keine große Rolle spielen, wie Weinberger erklärt. Zudem sehe man dafür stärkeres Reiseaufkommen in Teilen Europas.

Der durchschnittliche Fahrzeugbestand von Sixt stieg auf knapp 200.000. Vor einem Jahr waren es noch 183.000.

de.finance.yahoo.com
u/Kroetenklaus — 8 days ago