Anyone else with a few years of dev experience feeling stuck because of AI/job market uncertainty?

I’ve been working as a developer for around 4 years and lately I feel kind of stuck.
I’m doing fine at work. My manager is usually happy, I work fast, and I get my tickets done. But I know I have some gaps because I’ve used AI a lot from the beginning. I can understand, review and improve the code, but I rarely build bigger things completely from scratch anymore.

I’ve become pretty good at turning vague bugs or tickets into clear requirements and giving AI the right context. That has honestly worked really well so far. But it also feels weird, because I sometimes feel like I don’t retain as much knowledge as I should.
Part of me wants to spend a lot of private time improving, learning deeper fundamentals and becoming a better developer. But I’m struggling to find motivation.
The job market feels awful, especially in Europe. I also see coworkers with similar experience applying everywhere and not finding anything better. And then there is AI: it may not directly replace developers, but it clearly makes people faster, which probably means companies will need fewer developers.

So I keep wondering: is it really worth investing hundreds of hours into getting better if some of that knowledge may become less relevant soon anyway? Or if fewer devs are needed, salaries and career opportunities could get worse?
I still want to grow, become more senior and build a proper career. But right now I just don’t know what I’m working towards.

Does anyone else feel like this? How do you stay motivated to improve when the future of the profession feels so uncertain?

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u/askaccDude — 4 hours ago

Fühlt sich noch jemand mit ein paar Jahren Dev-Erfahrung wegen KI und Jobmarkt irgendwie festgefahren?

Ich arbeite jetzt seit ungefähr 4 Jahren als Entwickler und habe in letzter Zeit immer öfter das Gefühl, irgendwie festzustecken.
Bei der Arbeit komme ich eigentlich gut zurecht. Mein Chef ist meistens zufrieden, ich arbeite schnell und meine Tickets sind erledigt. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass ich Wissenslücken habe, weil ich von Anfang an viel mit KI gearbeitet habe. Ich verstehe, prüfe und verbessere den Code zwar, aber größere Sachen komplett von Grund auf selbst zu schreiben mache ich kaum noch.
Ich bin mittlerweile ziemlich gut darin geworden, unklare Bugs oder Tickets sauber zu formulieren und der KI den richtigen Kontext zu geben. Das funktioniert ehrlich gesagt sehr gut. Trotzdem fühlt es sich manchmal komisch an, weil ich merke, dass ich mir manche Dinge weniger gut merke oder nicht so tief verstehe, wie ich es eigentlich gerne würde.

Ein Teil von mir würde gerne viel private Zeit investieren, Grundlagen vertiefen und einfach ein besserer Entwickler werden. Aber gerade fehlt mir dafür oft die Motivation.
Der Jobmarkt wirkt extrem schlecht, vor allem in Europa. Ich sehe auch Kollegen mit ähnlicher Erfahrung, die sich überall bewerben und nichts Besseres finden. Und dann ist da noch KI: Sie ersetzt Entwickler vielleicht nicht direkt, aber sie macht Leute deutlich schneller. Dadurch werden Firmen langfristig wahrscheinlich weniger Entwickler brauchen.

Deshalb frage ich mich oft: Lohnt es sich überhaupt noch, hunderte Stunden in Weiterbildung zu investieren, wenn einiges davon vielleicht bald weniger relevant ist? Oder wenn weniger Entwickler gebraucht werden, Gehälter und Karrierechancen schlechter werden könnten?
Ich will mich eigentlich weiterentwickeln, seniorer werden und eine richtige Karriere aufbauen. Aber aktuell weiß ich oft nicht mehr genau, worauf ich eigentlich hinarbeite.
Geht es noch jemandem so? Wie schafft ihr es, motiviert zu bleiben, wenn die Zukunft des Berufs gerade so unsicher wirkt?

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u/askaccDude — 14 hours ago
▲ 22 r/de_EDV

Fühlt sich noch jemand mit ein paar Jahren Dev-Erfahrung wegen KI und Jobmarkt irgendwie festgefahren?

Ich arbeite jetzt seit ungefähr 4 Jahren als Entwickler und habe in letzter Zeit immer öfter das Gefühl, irgendwie festzustecken.
Bei der Arbeit komme ich eigentlich gut zurecht. Mein Chef ist meistens zufrieden, ich arbeite schnell und meine Tickets sind erledigt. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass ich Wissenslücken habe, weil ich von Anfang an viel mit KI gearbeitet habe. Ich verstehe, prüfe und verbessere den Code zwar, aber größere Sachen komplett von Grund auf selbst zu schreiben mache ich kaum noch.
Ich bin mittlerweile ziemlich gut darin geworden, unklare Bugs oder Tickets sauber zu formulieren und der KI den richtigen Kontext zu geben. Das funktioniert ehrlich gesagt sehr gut. Trotzdem fühlt es sich manchmal komisch an, weil ich merke, dass ich mir manche Dinge weniger gut merke oder nicht so tief verstehe, wie ich es eigentlich gerne würde.

Ein Teil von mir würde gerne viel private Zeit investieren, Grundlagen vertiefen und einfach ein besserer Entwickler werden. Aber gerade fehlt mir dafür oft die Motivation.
Der Jobmarkt wirkt extrem schlecht, vor allem in Europa. Ich sehe auch Kollegen mit ähnlicher Erfahrung, die sich überall bewerben und nichts Besseres finden. Und dann ist da noch KI: Sie ersetzt Entwickler vielleicht nicht direkt, aber sie macht Leute deutlich schneller. Dadurch werden Firmen langfristig wahrscheinlich weniger Entwickler brauchen.

Deshalb frage ich mich oft: Lohnt es sich überhaupt noch, hunderte Stunden in Weiterbildung zu investieren, wenn einiges davon vielleicht bald weniger relevant ist? Oder wenn weniger Entwickler gebraucht werden, Gehälter und Karrierechancen schlechter werden könnten?
Ich will mich eigentlich weiterentwickeln, seniorer werden und eine richtige Karriere aufbauen. Aber aktuell weiß ich oft nicht mehr genau, worauf ich eigentlich hinarbeite.
Geht es noch jemandem so? Wie schafft ihr es, motiviert zu bleiben, wenn die Zukunft des Berufs gerade so unsicher wirkt?

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u/askaccDude — 14 hours ago