Futterverweigerung OP/Scheinschwangerschaft
Falls hier nicht erwünscht, bitte löschen. Ich bin nur ziemlich verzweifelt. Danke schonmal im Voraus!
Meine Hündin Katinka hat seit einigen Wochen ein ziemlich schwieriges Verhältnis zum Fressen entwickelt und langsam weiß ich nicht mehr, ob es körperlich, hormonell oder inzwischen eine negative Verknüpfung mit Futter ist.
Angefangen hat es während einer Scheinschwangerschaft. Ihr normales Futter wollte sie irgendwann nicht mehr, deshalb habe ich Schonkost aus Kartoffeln, Karotten und Hähnchen gekocht. Das funktionierte zunächst gut, irgendwann wollte sie davon aber nur noch das Hähnchen und zeitweise gar nichts mehr.
Dann wurde bei ihr eine Gebärmutterentzündung festgestellt und sie wurde vor 15 Tagen operiert/kastriert. Nach der OP hatte sie verständlicherweise zunächst wenig Appetit, danach wurde es aber wieder besser. Etwa eine Woche nach der OP bekam sie allerdings nochmal einen deutlichen Milcheinschuss. Das Gesäuge ist inzwischen wieder gut zurückgegangen.
Körperlich sieht ansonsten alles sehr gut aus: Die Wunden sind super verheilt und beim Fädenziehen vor 5 Tagen war ebenfalls alles unauffällig. Uns wurde sogar geraten, sie jetzt wieder ausgiebiger zu bewegen, was wir seitdem auch machen.
Das Fressen bleibt aber schwierig. Nach der Schonkost bekam sie ihr früheres Huhn-Nassfutter, das sie jahrelang vertragen hatte, welches sie nach dem ersten Tag schon wieder verweigert hat.
Heute kam schließlich Butternut Box an. Ich hatte gehofft, dass sie darauf vielleicht Lust hat, aber auch da wurde nur kurz geschnuppert und die Nase gerümpft.
Das Merkwürdige: Sie verweigert Futter nicht komplett. Beim Spaziergang/Training nimmt sie Leckerchen, im Auto knabbert sie Trockenfutter und frisch gekochtes Hähnchen nimmt sie teilweise aus meiner Hand. Es scheint sehr situationsabhängig zu sein. Beim Spaziergang allgemein wirkt sie auch fit.
Nach heutiger Rücksprache mit der Tierklinik, soll ich ihr noch ein paar Tage Zeit geben und erst am Montag wieder vorstellig werden, sollte keine Besserung eintreten.
Hat jemand schon einmal etwas Ähnliches erlebt, insbesondere nach einer OP oder im Zusammenhang mit Scheinschwangerschaft/Hormonumstellung? Und falls ja: Wie habt ihr es geschafft, dass Fressen für euren Hund wieder etwas völlig Entspanntes und Normales wurde?